Nervige Helferlein

Ich verlasse mein Nachtlager zu einer Zeit, wie es eigentlich immer sein sollte, mithin etwas früher als in meinem Alltagstrotttran üblich. Das müsste ich mir angewöhnen können, denn der Vormittag wird so deutlich länger und intensiver erlebt. Meine Hausärztin zieht vormittags die Fäden des Denkmals meines tiefen Falls. Jetzt ziert ein Pflaster den Raum zwischen Schläfe und Auge. Meine Lebenslanggefährtin schleppt heute eine „Doppelmessstation“ mit sich herum. Jede Viertelstunde dröhnt das eine Gerät vor sich hin, nach jeder Fehlmessung, die es häufig gibt, gleich noch einmal hinterher. Es nervt vor allem die Betroffene aber in der Mittagsruhe auch mich. Dadurch ist sowohl unser Aktionsradius wie auch unsere Aktionslust arg begrenzt. Abends lese ich wieder einmal, gehe normal spät schlafen und werde von den Aktivitäten des Gerätes, das meine Nebenliegerin vom Schlaf abhält, nur wenig gestört, zwei- oder dreimal leicht aus der Nachtruhe gerissen.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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