Wildkräuter auf Siegeszug

Die gestrige Bewässerungsaktion hat zwar funktioniert, die erste Einheit mit vier Düsen hat eine halbe Stunde Wasser verspritzt aber die übrigen fünf Einheiten nur 15 Minuten. Alte Leute, ihre Merkfähigkeit und ich im Besonderen haben es nicht leicht. Mehr durch Zufall stelle ich fest, dass für jede Einheit die Bewässerungsdauer einzeln festzulegen ist. Das mag für den professionellen Bewässerer ohne Zweifel komfortabel sein, auf einen schlichten „An-und-aus-Laien“ wirkt es eher verwirrend. Nun denn, zweiter Versuch, alles auf zwanzig Minuten. – Außerdem lasse ich Mr. Shorty wieder auf die erfrischten Gräser (oder besser Wildkräuter?) los. Der Kampf gegen Wildrasen ist inzwischen verloren und bei dem gegen Klee samt Konsorten werden unsere Verteidigungslinien langsam aber stetig überrollt. Eine Saison hatten wir ein paar wenige Wochen einen wunderschönen Rasen, dann kamen zuerst die Wühlmäuse, dann die Maulwürfe, gefolgt vom Wildrasen mitsamt ungeliebten Kräutern aller Art. Seufz. Wenigstens können wir Shorty über sie kommen lassen, der jegliches Größenwachstum konsequent ausbremst. Immerhin. – Der Schornsteinfeger reinigt unseren fast sauberen Schornstein zu einem beachtlichen Stundenhonorar und eine Praktikantin, darf, muss, soll mit aufs Dach. Wer’s mag. Beide sind kaum vom Dach hinunter da ist die Rechnung des Bezirksschornsteinfegermeisters schon da. – Nach der Mittagspause treffen wir uns zur letzten Seniorenbibelstunde unseres Pastors und können so ganz nebenbei seine neue Gemeinde und sein neues Domizil von oben bewundern. Sein Nachfolger hat hierorts leider kein passendes Haus gefunden. Die Familie kommt zwar zufriedenstellend unter aber es geht dort viel enger zu als vorher. Schade, das stimmt mich traurig. – Übrigens funktioniert das Bewässern inzwischen einwandfrei. Unser Rasen weiß gar nicht wie ihm geschieht, befürchte ich. – Mit dem alltäglichen Abend-Einerlei endet der Tag normal spät. Der Schlaf kommt zwar langsam doch er kommt. Erfreulich.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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