Gran Canaria

Ein mittelprächtiger Schlaf lässt mich um halb acht das Eintreffen im Hafen von Las Palmas erleben. So komme ich früh am Morgen zu Eindrücken eines erwachenden Tages, die mir bislang immer verborgen blieben. Ist doch nett. Dennoch lassen wir die Ausflügler erst einmal alle abreisen bevor wir uns zum Frühstück begeben. Ich hätte mit weniger Andrang gerechnet – wir suchen heute nämlich mal das SB-Restaurant zur Morgenmahlzeit auf. Mit Mühe finden wir zwei Plätze. Das Angebot ist viel reichhaltiger als in unserem Café im Deck 4 aber wuselig ohne Ende. Wer’s mag. – Nach unserer Morgenandacht passieren wir beide das funkelnagelneue Cruise-Terminal um per Pedes die City von Las Palmas zu erlaufen. Nun ja, viel ist zu Fuß nicht zu schaffen aber wir sind durchaus angetan. Nette Atmosphäre, viele Ruhebänke und eine bunte Vielfalt von Menschen. Die örtlichen Urlauber und die Einheimischen mischen sich mit uns Kreuzfahrtbegeisterten, heute sind rund 6.000 angekommen. Etliche von ihnen bleiben aber an Bord, warum auch immer. Die Siesta-Schließzeit der Shops und Banken von etwa 10 bis 16 Uhr sorgt darüber hinaus für eine entspannte Atmosphäre. Wir flanieren durch die Gassen, freuen uns an Kids in Schuluniformen, die gerade das Technikmuseum besichtigt haben, bestaunen ein angekokeltes Schiffswrack eines historischen Seglers auf dem Rasen davor und finden es einfach gut mal wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Die Sonne traut sich heute mehr zu, es ist angenehm warm. – Zurück auf unserem schwimmenden Zuhause lassen wir beim Innenpool den Abend auf uns zukommen, hier ist es entspannt ruhig während sich beim Außenpool die Leute tummeln. – In der Nacht müssen wir die Uhren eine Stunde zurückstellen, einige nutzen die Gelegenheit für eine hefitge Tanz- und Disconacht. Wir nicht 😉, ist doch logo. – Der Schlaf arbeitet deutlich spürbar an seiner Performance. Nett von ihm.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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