Richtung Süden

Die Sonne lacht und wir nutzen unseren fahrbaren Untersatz, um das Land Richtung Süden zu erkunden. An Leptokarya vorbei kommen wir, ins Blaue hinein steuernd, zum Platamonas-Schloss, einer gut erhaltenen Burgruine, die hoch auf dem Küstenberg gegenüber dem gleichnamigen Städtchen thront. Zu seinen Füßen legen wir am Strand eine kurze Pause ein. Weiter geht es ein gutes Stück Wegs bis zu Stranddependance von Platamonas, einem hübschen Ferienörtchen. Typisch griechisch, jedoch mit vielen Sitzbänken an der Promenade, Restaurants mit den althergebrachten und doch arg unbequemen küchenstuhlartigen Korbsitzmöbeln sowie touristisch gestylte Polyrattansofas beim Nachbarn. Dort speisen Griechen, hier Touris. Alles ist urtümlich und strahlt eine einladende Gemütlichkeit aus. Wir nehmen uns Zeit für eine ausgiebige Pause mit Frappé und Schokolade, natürlich mit der üblichen Wasserbeigabe versehen – hier in einer hübschen bauchigen Flasche serviert. Irgendwann geht es weiter über schmale Sträßchen, unterbrochen von jäh auftauchenden Stoppschildern vor wellenartig in Längsrichtung (!) geformten Querstraßen. Ich staune. Unser Trip führt uns bis Paralia, einem verschlafenen Ferienvillendörfchen. Die Rücktour nutzen wir für einen kurzen Blick ins Urlauberleben von Leptokarya, der aber nur unsere ersten Eindrücke bestätigt. Abends gibt es durchschnittliche Livemusik in der Bar und einen für mich sehr leckeren Rosé beim Dinner. Es ist höchste Zeit für einen Ruhetag. Unbedingt.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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