Geburtstagsfeier

Den Tag lassen wir ganz langsam angehen. Wir streben an, die Fähre um halb drei zu erreichen. Selbige Fähre legt direkt neben dem Hotel an. Unser Plan gelingt. Wir treffen auf dem Schiff unsere Verwandte, die uns zum Festsaal in ihrem BMW mitnimmt. Es kommen etliche Gäste gemeinsam mit uns an, denn wir haben allesamt auf demselben Kahn die Weser überquert. Am Samstagnachmittag ist nur noch eine dieser mobilen Brücken im 20-Minuten-Takt unterwegs. – Uns erwartet eine wohlorganisierte, von netten Menschen besuchte und mit selbstgebackenen Torten wohlversorgte Fete. Zwischendurch singen wir, lassen ein Chörchen vortragen und lauschen auf von Hand gemachte Musik. Eine lange Andacht, die der Vortragende für kurz hält, darf nicht fehlen. Das traditionelle Gruppenfoto gehört zum Pflichtprogramm, war ja klar. Schließlich steht am Abend ein prächtiges Büffet eines hochkompetenten Caterers zum Plündern bereit. Die Leckereien munden bestens. Der Wein ist kompetent ausgewählt, etwas fruchtig, genau die Mitte zwischen „trocken“ und „feinherb“, wie halbtrocken im Winzerjargon umschrieben wird. – Nach Abzug der meisten Gäste wird die vorfestliche Ordnung wiederhergestellt, werden Tische erst leer geräumt und dann gerückt, Stühle gestellt, Büffettreste verpackt, der Saal erhält seinen schlichten Urzustand zurück. Jetzt noch schnell die nunmehr nur im Halbstundentakt weserquerende Fähre erreichen und ab aufs Zimmer. Dort angekommen schockiert uns der brutale, absolut menschenverachtende Überfall der Terror-Hamas auf Israel. Wann lernen diese Chaoten endlich, dass es nur böse ausgehen kann, wenn man Gottes Volk, Gottes Augapfel, antastet? Sie sind so verblendet, echt schade, denn wenn sie sich mit Israel versöhnten, würden sie von Gottes Segen für dieses Volk unvorstellbar profitieren. Aber sie wollen nicht. – Ruhe ist danach nicht leicht zu finden und die Nacht gestaltet sich kurz mit Intervallschlaf. Da muss ich jetzt durch.

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Erwartungen weit übertroffen

Der Reifen für Tiger ist nicht eingetroffen, aber der Reifendienst hat netterweise zwei andere Räder vorne montiert und mit denen können wir unsere Kurzreise nach Bremen absolvieren. Toller Service! Gepackt ist schnell, denn wir sind ja nur kurze Zeit unterwegs. Wir kommen sehr gut durch, Onkel Google führt uns prächtig und meistert mit Bravour die Tücken aller einfallsreichen Tiefbauer. Unserem Hotel droht die Abrissbirne und wir hegen die schlimmsten Befürchtungen. Doch vor Ort kann ich nur staunen, so ein, zwar ein wenig in die Jahre gekommenes, aber dennoch sehr gutes Hotel soll abgerissen werden? Die spinnen, die Deutschen, würde Obelix sagen. Unser Zimmer glänzt mit erstklassiger Ausstattung und zwei herrlichen Panoramafenstern auf die Weser. Ich bin begeistert, das liegt weit, total weit über meinen Erwartungen. Sehr schön. Nach einer Mittagspause schlendern wir durch die Fuzo von Vegesack. Um diese zu charakterisieren reicht der Hinweis, dass der zentrale Shop am Marktplatz ein großer Tedi ist. Wenig faszinierend. Den Abend verbringe ich altersgemäß im Hotel und schaue den eifrigen Weserfähren und zwei bis drei passierenden Schiffen zu. Viel ist nicht los auf der Weser. Nach einer Folge der Mordsschwestern und zweien aus der Karibik, wovon die letzte eine schiere Werbung pro Abtreibung samt eifriger Propaganda gegen Lebensschützer ist, kommt der Schlaf zum Zuge. Er ist voll bei der Sache. Klasse.

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Kaffee trifft Kuchen

Meine Aktive ist schon wieder unterwegs, wenn es ihr Freude macht ist das sehr okay. Ich werde dagegen nach und nach wach, recherchiere, aktualisiere und kommuniziere mit unserer Fotovoltaikfirma. Ich soll dies und das tun, was ich alles schon gemacht habe, um den Datenfluss in Gang zu setzen. Nun sei’s drum am Abend trenne ich die Datenverbindung zwischen Wechselrichter und Router und will sie morgen in der relativen Frühe wiederherstellen. Am Nachmittag kommen sehr nette und äußerst liebe Gäste mit uns zum Kaffee samt Kuchen und zum Plaudern zusammen. Ich erörtere Fachfragen, allgemeine Themen und tausche mich freundlich über andere aus, böse Zungen würden das Tratsch nennen. Das ist mir Wurscht, denn ich sehe es so, dass es nie um persönlich Negatives oder gar üble Nachrede geht, sondern um echte Anteilnahme am Ergehen. Der restliche Abend vergeht in üblicher Weise und es wird normal spät. Der Schlaf ist nicht ganz bei der Sache, macht dennoch einen vernünftigen Job 😀😉.

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Abendgottesdienst

In einer zu diesem Anlass angemessenen Laune mache ich mich auf den Weg, um in der Gemeinde meinem Saugjob nachzukommen. Die Stimmung bewegt sich übrigens eher im unteren Bereich, weil die Monate inzwischen gefühlt wie Wochen vorbeirauschen und es mir vorkommt, als wäre ich jede Woche dran. Wir, meine Vertraute nutzt die Gelegenheit immer zum Stadtbummel, sind unterwegs und plötzlich weist Tiger auf mangelhaften Luftdruck vorne rechts hin. Das hat mir gerade noch gefehlt. Also, die Anreise unterbrechen, Foxi holen und auf zur Werkstatt. Dieselbe prüft und tatsächlich hat der Reifen „einen mitbekommen“. Ein neuer ist, versichert der Monteur, schnell lieferbar und schweineteuer. So hat der Bordsteinbums, zu dem ich Tiger bei der Hildegard von Bingen genötigt hatte, auch noch arge monetäre Folgen. Mea maxima culpa. Seufz. – Zu allem Überfluss melden sich die Oberabzocker von VW und verlangen für die weitere Nutzung der Foxi-Software 170 € für zwei Jahre. Mir fällt dazu nur ein Kommentar ein: Geldgeile Bande. Da kann ich ja nur froh sein, dass sie für Lenkrad und Türen keinen jährlichen Obolus einfordern 😠😤😡⚡️!!! Ich sollte meine Markentreue endlich einmal ernsthaft überdenken. – An meiner Saugtreue mangelt es dagegen bislang nicht, nur dass es heute später wird. Ein Vortrag über den Clemensbrief versüßt die Düsenschieberei. – Es gibt in meiner Gemeinde ein großes Interesse an der Wiederbelebung des abgeschafften, monatlichen Abendgottesdienstes. Heute ist großes Meeting angesagt. Die Beteiligung ist beeindruckend. Ich stelle fest, dass mir im achten Lebensjahrzehnt der Nerv für lange, breite, vielwortige Diskussionen total abhanden gekommen ist, aber das Ergebnis rechtfertigt mein Ausharren. Ab Dezember werden wir, so Gott will und wir leben, wieder am ersten Sonntag im Monat einen Abendgottesdienst haben, jeweils um 18:30 Uhr. Toll! – Mit Freunden sitzen wir hinterher noch ein wenig zusammen und es wird ein wunderbarer Abschluss, der mir sogar eine neue reizvolle Aufgabe beschert. Nach dem Abschied der Gäste lasse ich es für mich noch sehr viel später werden. Der Schlaf steht dennoch bereit. Alles ist gut.

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Gott versorgt

Tag der deutschen Einheit, ausschlafen ist angesagt (als wenn ich sonst nicht ausschlafen könnte😇). – Wir hören die Predigt vom Erntedankfest in Bremen. Es geht um Gottes Versorgung am Beispiel von Elia und der Witwe von Zarpath. Interessante Ausführungen und gute, weiterführende, pastorale Gedanken erreichen unsere Hörorgane. Hoffentlich bleiben die Worte auch hirnseits gespeichert. – Unser Fetenkühlschrank passt exakt auf die Gartenkarre als wäre sie für ihn konzipiert. Eigentlich gehört der Gute ja in unsere Gästewohnung im OG, aber uns fehlt Kraft und Mut ihn wieder die Treppe hinaufzuwuchten. Im Wagen lässt er sich erheblich einfacher in die unteren Räumlichkeiten verfrachten. Gesagt, getan, alles ist gut. Prächtig. – So ganz langsam werde ich karibiksüchtig und sauge die einschlägigen Serien in mich auf. Faszinierend ist und bleibt das Wetter und die Kleidung. Toll ist es von hier sich dorthin zu träumen. Wachträume können eine individuell zugeschnittene Realität schaffen, die alles Echte toppt. Sie dürfen nur nicht dominieren und ich muss mich hüten, ihnen zu glauben, um nicht einer Selbsttäuschung anheim zu fallen. Es wird normal spät und der Schlaf zeigt sich recht zugänglich. Fein.

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Netter Bursche

Die üblichen Buchungen prasseln auf unser Konto ein und der erfreuliche Eingang vermindert sich, wie jeden Monat, sehr deutlich. Nicht wirklich überraschend, aber immer wieder ein „Erlebnis“😀. – Wir wälzen Überlegungen vor uns her, wie wir den kleinen Kühlschrank wieder aus dem Wohnzimmer vertreiben könnten. Für seinen Aufstieg ins Obergeschoss fehlt mir die Motivation, denn schon sein Transport nach unten war bedenklich. Es bleibt spannend. – Am Nachmittag besucht uns unser ehemaliger Versicherungsvertreter, ein extrem netter Bursche. Wir plaudern über dies und das bis zum frühen Abend. Einerseits geht uns durch den Kopf, obwohl er uns mit keinem Wort dazu auffordert oder gar drängt, zu seiner neuen Versicherung zu wechseln, denn eine freundliche, hilfsbereite Betreuung ist nicht zu unterschätzen. Dazu kommt, dass sein „altes“ Unternehmen inzwischen von Kundenpflege nicht sonderlich viel zu halten scheint. Andererseits bleiben günstige Konditionen natürlich ein wichtiger Faktor. – Den Abend begleitet mich mal wieder Barnaby mit zwei Folgen, wobei die eine mir noch nicht einmal ansatzweise bekannt vor kommt. Es folgt ein Intervallschlaf, der trotzdem erholsame Wirkungen zeitigt. Nun denn.

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Schäumende Träume

Unsere Studierstube diskutiert über den 1. Johannesbrief und alles mögliche drumherum. Es ist eine spannende, lebhafte Runde – ich liebe diese offenen, mitunter weitschweifigen Gespräche. So stelle ich mir Austausch über biblische Texte vor. – Am Nachmittag ereilt uns ein „Notruf“ und wir düsen los, um für meine Schwester erst ein Rezept aus dem Heim und dann das Medikament aus der Apotheke zu holen. Das ist kein Problem und im Anschluss besuchen wir meine Mum. Sie ist hellwach, schaut uns an und sagt sogar einmal klar und deutlich „ja“. Ob sie versteht was ich sage? Die Hoffnung bleibt, denn sie drückt mir deutlich meine Hand. Das Ende eines langen Lebens kann ziemlich schwer und belastend sein. Wie weit mag ich davon entfernt sein? Ähem, sollte ich wider allen Erwartens ihr hohes Alter erreichen, wären das sogar noch 27 Jahre bzw. 16 im Blick auf meinen Vater. Aber was soll all das Spekulieren, mein Leben hat mein Herr und Heiland in der Hand. Ihm vertraue ich, dass er den für mich richtigen Abschiedszeitpunkt bestimmt hat. Amen!!! Bei all dem Grübeln verpassen wir heute sogar einen Gottesdienstbesuch, selbst virtuell wird es nichts mehr. Sehr, sehr schade, aber immerhin kommt am Dienstag ein weltlicher Feiertag daher und dann holen wir das in aller Ruhe nach – es sei mir selbst versprochen 😇. – Erst die Nachrichten, denen folgt einer der üblichen Aufreger unserer Medien und dem ein Trip in den Nahen Osten. Endlich ist wieder Zeit für meine karibischen Illusionen. Ob Sturm oder Regen, ob Sonne oder Bewölkung, es ist und bleibt T-Shirt-Wetter. Beneidenswert, vor allem im Ambiente der Wohlhabenden. Träumen kann so schön sein! Gute Nacht!

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Sauseschritt

Wutsch, erneut ist ein Monat vorbeigeflutscht und hinterlässt nur ein paar flüchtige Spuren im Gedächtnis. – Der neue Schließzylinder trifft ein und ich montiere ihn stante pede. Sein Vorgänger ist, meine ich, nicht mehr zu retten. Er klemmt und hält den Schlüssel fest. Der neue Mechanismus funktioniert dagegen völlig problemlos, das Auf- und Zuschließen begeistert mit einer unbeschwerten Leichtigkeit. So soll es sein. Alles ist gut, sogar das Portemonnaie ist nicht mehr so schwer 😉. Nun gilt es die alten Schlüssel auszurangieren und durch ihre Nachfolger zu ersetzen. Fertig. – Meine gartenfreundliche Lebenszeitteilerin verziert den Rand einer frisch gepflasterten Fläche mit mächtigen Feldsteinen. Derweil digitalisiere ich unsere Urlaubsunterlagen, kontrolliere und sortiere sie. Es mag dafür noch etwas früh sein, doch erfahrungsgemäß wird auch der Oktober in einem Affenzahn mit uns davonsausen. – Den Abend verbringe ich schon wieder in der Karibik. Dort ist es schön. Es wird normal spät, gefolgt von einer angenehmen Nacht. Gut so.

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