Frankfurt am Main

Schlaftrunken, missgestimmt und unsagbar müde ist das Frühstück mir wurscht, selbst Kaffee verschmähe ich und im Bus mühe ich mich redlich ums Wachwerden. Mit zunehmender Helligkeit gelingt es, doch nun quälen mich die Freuden einer Busreise. Gestern war ich wenigstens noch durch das Alpenpanorama ein klein wenig abgelenkt, doch heute verstärkt das triste Autobahnumfeld meine Nöte noch. Endlich, endlich erreichen wir Frankfurt und ich bin wieder frei. Nein, das Transportmittel Bus überzeugt mich auf langen Strecken nicht. Ich bin definitiv neun Zentimeter zu groß für dieses Gefährt. Selbst bei Ryanair kann man im Gang stehen und muss nicht sein Haupt beugen in der nicht immer berechtigten Hoffnung es tief genug zu halten. Okay, eine Busfahrt ist deutlich besser als zu laufen oder in der Bahn zu stehen, das gebe ich gern zu. – Wir sind beide so geschafft, dass wir im Hotel ins Bett fallen und mehrere Stunden nötig sind, um uns wieder halbwegs aufzurichten. – Am Abend treffen wir unseren Neffen samt Verlobter und gehen in ein echt nettes Apfelweinlokal. Meine Zeit, ist der Äppelwoi hier gut, unverdünnt natürlich. Ich bestelle eine Handkäs-Bratwurst, suche den Handkäs und werde belehrt, dass derselbe bereits in der Wurst verarbeitet sei. Armer Handkäs! Man lernt nie aus. Ich bin gern mit unseren „Frankfurtern“ zusammen, es ist immer eine tolle Runde. Trotzdem begrüßen wir unser Nachtlager mit Freuden und verschlummern, mehr oder weniger, den Stress der Busreise. Welch ein Tag!

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Von Savona bis Weil am Rhein

Beim Aufstehen sind die Koffer bereits unterwegs. Wir frühstücken ein letztes Mal an Bord. Dann heißt es warten, denn das Gepäckband streikt. Das Gepäck steht im Stau. Erst nach einer Weile kann es sich gruppenweise im Terminal versammeln und wir dürfen es dann identifizieren und zum Bus rollen. Unsere großen Koffer reisen allerdings separat und so haben wir es mit unserem Handköfferchen leicht und können schnell den Bus entern. Wir sitzen erneut im Obergeschoss diesmal aber vor der Frontscheibe. Die Sicht ist dort einmalig und der Platz für meine Laufwerkzeuge ein klein wenig angenehmer. Der Busfahrer rangiert seinen riesigen Bus samt Anhänger vollkommen souverän rückwärts um Fahrzeuge und Bordsteine herum bis es vorwärts weitergehen kann. Respekt, ein Könner! Die Fahrt an Mailand, dem Comer See und dem Luganersee vorbei, auf imposante schneebedeckte Gipfel zu, führt durch den Gotthardtunnel, der mit fast 17 Kilometer Länger der viertlängste Tunnel der Welt sein soll. Die schier endlose Passage durch eine funzelig erhellte Betonröhre hat etwas Gespenstisches. Ein leicht befreiendes Gefühl lässt sich beim Anblick des Lichts am Ende des Tunnels nicht verleugnen. Weiter geht es auf den Vierwaldstätter See zu durch den gut über neun Kilometer langen Seelisbergtunnel. Es ist schon eine arge Tunnelei bei einer Alpenunterquerung. Wir passieren Luzern, später Basel und landen endlich im Carat-Hotel in Weil am Rhein. Dort treffen sich einige Phoenixbusse zwecks Touristenfütterung und Massenübernachtung. Beides fällt exzellent aus, da gibt es nichts zu meckern. Unsere Reisegruppe, wenigstens alle in Richtung Frankfurt Reisenden, sitzt ein allerletztes Mal zusammen und nimmt Abschied. Die sogenannte Nachtruhe ist kaum erwähnenswert, denn um sechs Uhr, also gefühlt kurz nach Mitternacht, soll es mit Frühstück weitergehen.

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Von Messina nach Savona

Unser letzter Tag an Bord beginnt nach dem Frühstück mit einem Gottesdienst. Der Bordpastor und Manfred Siebald gestalten ihn gemeinsam. Die Dankbarkeit steht im Mittelpunkt denn wir haben allen Grund dankbar zu sein. Es war ein herrlicher Urlaub mit perfektem Wetter und interessanten Exkursionen. Selbst die alte Dame Amadea konnte durchaus noch mit Qualitäten glänzen. – Das Resümee unserer Reisegruppe fällt dementsprechend gut aus. Abends steht noch ein Gruppenfoto auf dem Programm, das wir freundlich lächelnd über uns ergehen lassen. Das Gala-Dinner ist wirklich gut, ein feiner (aber kein krönender) Abschluss – vor allem der traditionelle Eisbombenwunderkerzenrundgang hat noch viel Luft nach oben – aber das beeinträchtigt unser voll und ganz positives Urteil kein bisschen. Für Menschen unseres Alters (und darüber) war es eine wunderschöne Kreuzfahrt und so lassen wir den Abend in der Vista-Lounge (natürlich nach dem Kofferpacken) ausklingen. Zum Abschied schaukelt die Amadea noch ein wenig stärker in den Wellen während unsere Koffer vor der Kabine auf ihren Abtransport harren.

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Messina

Ich luge durch die Verdunklungsvorhänge. Draußen zieht Land vorbei, wir fahren wohl auf den Hafen zu. Wenig später vernehme ich die üblichen Anlandungsgeräusche. Aha, wir sind da. Jetzt schon. Soso. Pünktlich um neun Uhr beginnt unser gebuchter Ausflug. Obwohl es eine Panoramatour wie gestern auch ist, unterscheidet sie sich gewaltig von ihr. Den Platz unter den besten Touren dieser Kreuzfahrt erobert sie sich souverän. Die Guide spricht perfekt deutsch und erweist sich als hochkompetent. Auch heute wird viel gefahren, doch die Kurzreise gestaltet sich deutlich kurzweiliger. Zu Beginn steht natürlich ein Aussichtspunkt mit einem wunderbaren Blick auf den Hafen und die Stadt, ein beeindruckender aber auch viel befahrener Punkt. Fix ein paar Bilder geschossen und Infos aufgenommen und schon geht es weiter. An der schmalsten Stelle der Straße von Messina stoppen wir erneut für die unvermeidbaren Fotos. Viel gibt es hier nicht zu sehen, aber Welt wisse wir waren wir. Vorbei am Neptunbrunnen, dem Justizpalast sowie den typischen Wohnhäusern mit ihren kleinen Balkonen. Deren malerische Eisenbrüstungen rangieren im Erhaltungsspektrum von wunderhübsch bis „da würde ich keinen Fuß draufsetzen“. Italien, wie man es liebt. Vor der Führung durch die Kathedrale nehmen wir uns Zeit für einen kleinen Imbiss – für mich ein neuer, erfreulicher Trend bei Exkursionen. Einer süßen Köstlichkeit mit Ricotta-Käse folgt eine Art von Sorbet mit Mandelgschmack. Schmackhaft und erfrischend. Jetzt können wir uns frisch gestärkt der Kathedrale zuwenden. Diese glänzt seit Urzeiten mit einem faszinierenden Figurenspiel, von Darstellungen, die jede Viertelstunde wechseln bis zu den Großereignissen des Kirchenjahres, die das Spielwerk zur rechten Zeit würdigt. Wir erleben die typische 12-Uhr-Vorstellung mit einem brüllenden Löwen, einem krähenden Hahn, segnenden Aposteln, Maria, die eine Brief zustellen lässt und einer Taube, die als Symbol des Heiligen Geistes einen Kirchenstandort bestimmt. Kurz, man muss das einfach mal gesehen haben. Für Reiseunlustige wäre YouTube eine Alternative. – Zurück an Bord labe ich mich mit einem Knusperschnitzel und dem Ingredenzien eines griechischen Salates. Die Mittagspause, der Nachmittag und das Dinner nehmen ihren gewohnten Verlauf. Die Andacht von Manfred Siebald unterstreicht die „Prio 1“ von Paulus, die dieser sehr eindeutig in seinen Briefen hervorhebt. Danach begeben wir uns zur Crew-Show, ein echtes Highlight aller Bord-Shows. Sie ist so kurzweilig, dass zwei Stunden wie im Flug vergehen. In der Mannschaft sind ja tolle Talente verborgen, einfach genial. – Schließlich passieren wir noch den Stromboli, ein Vulkan, der uns mit kleinen Lava-Ausbrüchen grüßt. Irgendwie faszinierend. Am nächsten Morgen erfahren wir, dass sein Gruß noch viel kräftiger ausfiel als wir bereits in der Kabine waren. Man kann halt nicht alles haben.

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Malta

Frühmorgens rumpelt und pumpelt es wieder bis das Schiff seine endgültige Halteposition erreicht hat😉. Und wieder drehe ich mich auf die andere Seite obwohl wir heute einen Ausflug gebucht haben. Wir sind trotzdem rechtzeitig abmarschbereit und starten mit unserer Panoramatour. Es geht quer durch die Landschaft mit vielfältigen Auf-Der-Vorbeifahrt-Eindrücken bis wir auf einem Parkplatz aussteigen dürfen um die Insel zu betrachten auf der Paulus angeblich nach dem Schiffbruch gelandet sein soll. Es kann so sein, muss es aber nicht wie wir später in der Bibelarbeit erfahren werden. Wer recht hat, erfahren wir in der Ewigkeit, falls es uns dort noch interessieren sollte. Ein paar Klicks weiter sitzen wir wieder im Bus und fahren zu einem Yachthafen unterhalb des Palastes des Inquisitors. Dort spazieren wir zu einem Café, das uns mit einem herbsüßen einheimischen Dosengetränk versorgt, schmeckt gar nicht einmal schlecht. Dann wird ein absolut leckerer Imbiss einheimischer Spezialitäten serviert. Ich hätte nicht gedacht, dass sich im Touristenmassenbetrieb so kleine „Perlen“ verbergen können. Respekt. Mit vollem Magen stürzen wir uns in einen Film, der uns die historische Entwicklung Maltas nahebringt. Nice to see. Und wieder ab in den Bus, zurück zum Schiff, kurz ein „Naja-Ausflug“, schwach aber nicht ohne Höhepunkte. – Die Amadea bietet eine Mittagsruhe, interessante Gedanken rund um den Schiffbruch des Paulus und den üblichen Cruiseship-Evening. Ach ja, der Abschied von Malta ist ein kleines Highlight mit einer sehenswerten Hafenausfahrt. Das Schiff schaukelt uns leicht in den Schlaf. Noch drei Nächte.

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Zwischen Kalamata und Malta

Die um eine Stunde längere Nacht tut mir gut. Ich bin relativ früh munter und kein Anlegemanöver stört meinen Morgenschlaf 😉😇. Meine Mitreisende sucht gleich nach dem Frühstück den schiffseigenen Gottesdienst auf. Ich gebe unterdessen unsere Zollerklärung ab und nehme zwei Kofferklebebänder in Empfang, die für eine sichere Reise unserer Schmutzwäsche sorgen sollen – hoffen wir. Gerade noch rechtzeitig zum Abschlusslied, Gebet und Segen schleiche ich mich zur Schiffsgemeinde hinzu. Wenig später startet das Wunschliedersingen mit Manfred Siebald, es ist für alle auf dem Schiff offen. Ich lerne ein paar, für mich neue, Lieder kennen und singe nur zart und piano mit – keine schlechte Einstellung angesichts meiner allem Tonverständnis fernen Musikalität😀. Welch ein schöner Tagesstart! – Mittags verzichte ich auf die Curry-Bratwurst samt Pommes und widme mich lieber einem delikaten dünnen Rindersteak mit pikanter Weinsauce und trefflichen Spätzlenudeln. Eine gute Wahl. Die Kaffeestunde nach der Mittagsruhe lassen wir selbstverständlich ausfallen, alles geht nicht. – In der Vista-Lounge „belausche“ ich ein älteres Ehepaar am Nebentisch, die offensichtlich ein Reisetagebuch führen, wobei die sehr präsente Ehefrau ihrem ansatzweise leicht verwirrten Gatten die Inhalte „nahebringt“. Köstlich und doch hinsichtlich der eigenen Zukunft in gleicher Weise sehr nachdenklich stimmend. Andererseits, wie Gott führt, ist es gut! – Beim Dinner, die Rehkeule ist perfekt, unterhalten wir uns prächtig – die Kommunikation an Bord ist ein echtes Plus der Reise. Den Abend verleben wir überwiegend getrennt, meine Reise- und Lebensbegleiterin hat für sich die Bordshows entdeckt aber ich ziehe die musikalische Unterhaltung auf Deck 10 vor. Dennoch wird es heute nicht spät. Dann ist das so.

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Kalamata

Erneut legt die Amadea an, diesmal in der Olivenstadt Kalamata, derweil ich mich im Bett von der einen auf die andere Seite drehe. Beim Aufstehen begrüßen mich Hochhäuser und erwecken den Eindruck am Rande der City zu „parken“. Wie dem auch sei, zuerst wird gefrühstückt. Das erste Mal nach – gefühlt – sehr langer Zeit finden wir wieder Gelegenheit samt Muße für unsere Morgenandacht. Die tut echt gut! Erst im Anschluss daran verlassen wir unsere schwankenden Planken – die Reise über Nacht gestaltete sich ein wenig wackelig – doch jetzt betreten wir festen griechischen Boden. Das Zentrum ist, müssen wir erfahren, noch viele, viele Schritte weit entfernt. Links und rechts erheben sich typisch griechische Stadthäuser, ein- bis viergeschossig mit Balkonen, darauf Wäsche lustig im Wind flatternd. So lernen wir die Unter- und Bettwäsche der griechischen Mittelschicht kennen. Nicht sehr spannend. Irgendwann taucht ein Schild auf ‚Center links ab‘. Wir folgen brav und stehen kurz darauf vor einem prachtvollen Kirchenbau, der mit schier erschlagenden inneren Qualitäten glänzt. Ich bin überwältigt von den Ikonen, Bildern und biblischen Darstellungen. Faszinierend. Nur mühsam lösen wir uns von der Pacht der Ypapantikirche und stürzen uns in den Kommerz. Kalamata erinnert mich irgendwie an meine Heimatstadt. Sie wirkt eher mittelmäßig-durchschnittlich, strebt aber nach Höherem mit dem einen oder anderen Erfolg. Die Altstadt ist nicht wirklich alt aber sehenswert. Die Boulevards geben sich breit und ansehnlich. Wir finden sogar eine wunderbar begrünte parkähnliche Straßenverbindung zum Hafen mit etlichen Cafés und Restaurants bestückt. Echt nett. Und völlig überraschend packt es mich: inmitten eines Stadtparks tauchen mehrere Zugwaggons auf, dann ein original-ausrangierter Triebwagen und schließlich mehrere alte Dampfloks mit historischen Personen- und Güterwagen. Einfach nur stark, ein Eisenbahnmuseum mitten im Grünen. Klasse! Mühevoll reiße ich mich los um das Mästprogramm an Bord nicht zu versäumen: Rosenkohlcremesuppe, Käse-Tortellinis und zum Dessert Amarenakirscheis. Meine Rettungsringe weiten sich aus. – In der Jupiterbar gönne ich mir einen French-Coffee und vor dem Dinner noch ein Mythos. Was für ein Schlemmerleben! Zu meiner „Ehrenrettung“ ersetze ich beim Dinner den Hauptgang durch das winzige Käsearrangement, das eigentlich die Speisenfolge nur abrunden sollte. Perfekt. – Die Abendandacht mit Manfred Siebald stellt uns Paulus mit seinem Sinn für Neugierige vor. Natürlich geht es um seine Areopag-Rede. – Danach startet die große 50-Jahre-Phoenix-Sause achtern. Wir präferieren die Ruhe unseres Balkons und stoßen mit Sekt aufs Ablegen an. Extra für uns laboriert der Steuermann scheinbar umständlich hin und her 😉 bis er den Kahn auf Kurs aufs freie Meer gedreht hat. Nett von ihm, wir genießen es. Und endlich, auf Mitternacht zu, gönnen wir uns die so vielgerühmten Würstchen zu später Stunde in der Kopernikusbar. Nun ja. In der Nacht wandert die Uhr für eine lange Nachtruhe wieder eine Stunde zurück. Kalinichta.

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Chania

Die Amadea wirft ihre Taue dem Kai in der Souda-Bay zu, östlich von Chania, und lässt sich festbinden. Sehr schön. Währenddessen drehe ich mich im Bett noch einmal um. Diese frühmorgendliche Eintreffen sind keine Empfehlung – können die nicht ein oder noch besser zwei Stunden später ankommen? Das wäre sehr zuvorkommend für Langschläfer, doch die zählen in der Seefahrt offensichtlich nicht. Schade. – Dem zum Trotz begeben wir uns ausgeschlafen und munter zum Frühstück, das ich durch ein Kuchenstückchen bereichere. Dann geht’s fix von Bord, bevor die gesamte Crew eine Stunde lang die Katastrophe übt. Wir erwischen ein Taxi und kommen so komfortabel und schnell in die Altstadt von Chania. O, ist die reizend! Wie gemalt. Wir spazieren, flanieren, probieren Bänke aus, stöbern, fotografieren und machen alles, was man als Tourist in einer schnuckeligen Altstadt zu macht. Ich gönne mir – es ist November – sogar das typische griechische Sommergetränk, einen Frappé. Erinnerungen werden wach an Sommertage am Strand in sengender Hitze. Hier herrschen angenehme 26 Grad in der Sonne, wie prächtig! – Per Taxi lassen wir uns wieder zurück kutschieren zu einer von mir herzlich begrüßten Bratwurst mit zünftigen Zwiebeln und Kartoffelpüree – möglicherweise nicht ganz so griechische Kost, aber lecker! – Nach der wohlverdienten 😀 Mittagsruhe genießen wir die Ruhe in der Vista-Lounge um zu posten und zu lesen. Das Dinner müssen wir wieder superschnell in nur einer Stunde bewältigen, denn die Andacht beginnt wie üblich früh vor dem offiziellen Abendprogramm. Wir beschäftigen uns mit Manna und Wachteln, denken über Gottes Vorsorge und Versorgung nach und schauen auch hierbei auf die Zeit, denn ein Teil der Mannschaft plant in diesem Raum eine Fete. – Der Comedian Glenn Langhorst erfreut uns in der Atlantik-Lounge mit stubenreinen Gags – er ist viel besser als ich erwartet hatte. So wird man auf einer Kreuzfahrt positiv überrascht. Sehr gut. – In der Vista Lounge kommen wir rechtzeitig zur zweiten Halbzeit des Frank-Sinatra-Songabends an. Ich bin durchaus angetan, muss aber konstatieren, dass mir der Stil des Zweier-Ensembles nicht für alles Songs aller Interpreten zu passen scheint. Dennoch nett. Einen Gin Tonic später wartet das Nachtlager auf uns. Auch dort ist es sehr kuschelig. Prima.

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