Gut gelaunte Kommissare

Beim Moderatorenjob empfiehlt sich für mich ein prophylaktischer Weckereinsatz. Es wäre äußerst peinlich hier zu spät zu kommen. Die Gefahr ist zweifellos gering, weil der Gottesdienst zu einer menschlichen Zeit beginnt, aber man weiß ja nie. – Gott gibt Segen für die Moderation, sowohl inhaltlich als auch durch innere Ruhe und Gelassenheit. Danke, HERR! Die Predigt über die Hoffnung, die greifbar nahe auf uns wartet, ist das erste Highlight von zwei weiteren an diesem Sonntag. Ja, im Laufe des Nachmittags hören wir innerlich berührt noch zwei Predigten. Alle drei sprechen mich kräftig an, lösen Fragen im Glauben auf und stärken meine Verbindung zu Gott. So ein besonders gesegneter Sonntag ist nicht die Regel. – Mit Terra X erforschen wir das Geheimnis weltweiter Pyramidenbauten, aber mein anschließendes Fernsehexperiment scheitert an einem weiteren in dunklen Farben gemalten Düsterkrimi. Nö, den brauche ich nicht. So flüchte ich wieder einmal in die Karibik, wo die Morde zwar ähnlich bösartig sind, aber in erheblich freundlicherer Atmosphäre von deutlich besser gelaunten Ermittlern aufgeklärt werden. Das baut auf. Es wird spät. Dann ist das so.

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Feine Kaffeerunde

Der Kaffeeautomat verlangt eine Reinigung. Soll er doch, kommt Zeit, kommt Reinigung. Foxi braucht Strom, den erhält er auch. Und unseren Kachelofen verlangt nach Anzündbrettern, um schnell und gut in Fahrt, bzw. in Brand zu kommen. So stelle ich zwei Holzböcke auf, hole meine Mini-Kreissäge und zersäge dünne Bretter in kamingerechte Stücke. Jetzt ist die abendliche Wärmeproduktion in der Übergangszeit erst einmal gesichert. – Nachmittags suchen wir mit Freunden ein freundliches Ehepaar in ihrem durchaus repräsentativen Ambiente auf. Bei Kaffee, Tee und exklusivem Kuchenangebot erstreckt sich unsere Plauderei bis in den frühen Abend hinein. Erst kurz vor dem Abendbrot brechen wir auf. – Daheim erfreue ich mich an einer alten Folge des kriminalisierenden Pfarrers Braun alias Ottfried Fischer. Was für eine zünftige, lockere Fernsehunterhaltung, fern aller heutigen düsterschwarzen Protagonisten, die entweder kurz vorm Abgleiten ins Suchtmilieu oder alternativ der intensiven Bekanntschaft mit der internen Ermittlung samt Strafrichter stehen. Schee war’s. – Dann wird es mit YouTube spät und der Schlaf stolpert so in die Nacht hinein.

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Kurzer Morgen, langer Abend

Ausschlafen bis in die Puppen ist einerseits eine feine Sache, andererseits schmilzt der Vormittag auf einen kläglichen Rest zusammen. Lachen und weinen, jubeln und klagen, plus und minus – immer erhält man einen Doppelpack verpasst. Nun denn. Die angeblich so böse „13“ ist schierer Götzendienst in unserer ach so aufgeklärten Zeit: es gibt in Flugzeugen keine Reihe 13, auf Schiffen kein Deck 13, in Hotels nicht selten kein Zimmer 13 – Aberglaube pur. Der Seufzer viel geplagter Arbeitnehmer setzt andere Akzente: „Hauptsache Freitag, egal mit welcher Zahl“, kann ich in Erinnerung an meine letzten Arbeitsjahre gut nachvollziehen, aber das ist lange her. – Der Ruf „free Palestine“ klingt nach Freiheit, bedeutet aber Israel völlig zu vernichten und eine islamistische Diktatur zu installieren. Ich verstehe unter ‚Freiheit‘ etwas anderes. Am Rande bemerkt umfasst ‚Palästina‘ den gesamten Landstrich zwischen Libanon und Ägypten. Wer „free Palestine“ schreit, fordert die Auslöschung Israels. Ob das allen klar ist? Ich befürchte „Ja“. – Der TV-Abend gestaltet sich dagegen mit Blick auf Martinique echt karibisch, wenn nur nicht so zwanghaft versucht würde mehr oder weniger frauenpolitische Themen einzuflechten. Aber so etwas ist man ja gewohnt. Es wird normal spät, der Schlaf ist viel später dran.

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Hass verdirbt, Gott rettet

Der Israelkonflikt beschäftigt mich stark. Mir wird klar, dass wir Menschen, um unsere Meinung zu rechtfertigen, gern Ursache und Wirkung vertauschen. Da wird die Wirkung zur Ursache. Die Palästinenser, die arabischen Staaten, haben mehrfach Kriege mit Israel begonnen und verloren. Die Folge waren Gebietsverluste der Unterlegenen. Ursache: Krieg, Wirkung: Gebietsverlust und furchtbare Vertreibung auf beiden Seiten. Das ist leider „normal“, das kennen wir Deutschen auch, denn nach dem Zweiten Weltkrieg gingen etliche vormals deutsche Gebiete an andere Staaten und eine entsetzliche Vertreibung ging voraus und kam hernach. – Die Palästinenser verübten schon früher vielfach Terroranschläge in Israel, daraufhin bauten die Juden eine Mauer samt Zaun, die Terrorattacken gingen so deutlich zurück. Nun beklagen sich die Palästinenser über dies hässliche Bauwerk und vertauschen flugs Ursache mit Wirkung. Das ist typisch menschlich, ich kenne das: Meine sportliche Betätigung geht gegen null und ich klage bitte über meine zunehmende Unbeweglichkeit. – Zweite Erkenntnis: Wir neigen dazu, die eigenen Untaten zu verharmlosen und mit geringeren des Gegenübers aufzuwiegen. Nur, dass dabei das eigene Gewicht meist manipuliert ist. – Dritte Erkenntnis: Eigene Fehler zuzugeben geht gar nicht, denn das könnte meine Position schwächen. Wenn dann noch unbändiger, ja dämonischer, Hass auf die Anderen dazukommt, ist das Feld für Grausamkeiten jeder Art bereitet. Nun ist Hass ein Gefühl und gegen Emotionen haben Argumente kaum eine Chance. Da kann nur Gott helfen, der den Hass bändigt und den Blick befreit. Herrlicher, allmächtiger und barmherziger Gott und HERR, erbarme dich, schaffe voller Gnaden Gerechtigkeit. Amen.

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Gott sei Dank – dem Bösen zum Trotz!

Ein ruhiger Tag nimmt seinen Lauf. Draußen ist es außergewöhnlich warm. Die Veränderungen beim Wetter machen nachdenklich. Ich verstehe deshalb immer weniger, weshalb die angeblichen Klimaretter mit so kleinteiligen, gar kleinkarierten Forderungen meinen, irgend etwas bewegen zu können. Hier ist globales Denken und grenzüberschreitendes Handeln unerlässlich, sollte man meinen. Aber nach den Ukrainekriegserkenntnissen, dem Massaker in Israel, den metzeleiverherrlichenden Kundgebungen im Chor mit allen Holocaustleugnereien tritt der wahre Kern von uns Menschen überdeutlich hervor. Es erschreckt mich zutiefst obwohl ich es eigentlich hätte wissen können. Das alles stimmt mich so traurig. Dennoch Hoffnung und Rettung kommt allein von Gott. IHM sei Dank! – Der Tag zieht vorbei, Horrornachrichten ebenso, die Ausführungen von Josephus Flavius über das Ende Jerusalems ziehen zusätzlich ‚runter, immerhin setzt Nehemia einen deutlichen Gegenakzent wie auch Paulus in Korinth. – Dem üblichen Abend folgt eine schwach beginnende und dann doch geruhsame Nachtruhe. Das tut gut.

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Luxusnöte und alptraumhafte Massaker

Tiger erhält einen neuen Reifen und wir holen ihn ab. Die „Auslöse“ ist wie erwartet prächtig, doch nicht zu ändern. Ich ärgere mich über mich. Ob das altersbedingte Fahrschwächen waren? Ich hoffe nicht, werde mich aber aufmerksam beobachten. Dann fährt Tiger uns zu meiner Mum. Sie ist erfreulich gut drauf, aber ob sie mich erkennt – keine Ahnung. – VW teilt mir mit, dass die App mit der, just von mir mit viel Knete bezahlten, Verlängerung der mobilen Dienste für Foxi (We Connect), eingestellt werden soll. Hoffentlich geht die Verlängerung auch auf die „neue“ Volkswagen-App über. Doch zunächst muss die Letztgenannte Foxi akzeptieren. Die Fahrzeug-ID nimmt die App ohne Nöte an. Foxi wird also erkannt, aber die „mobilen Dienste“ bleiben unsichtbar. Schließlich verschwindet sogar Tiger aus der App. Toll, VW ☹️😖. – Aber was sind diese Problemchen gegen das unfassbare Wüten von Unmenschen in Israel. Gegen diese sind wildgewordene Wölfe harmlose Schoßtiere. Ich bin völlig fassungslos und habe Angst, dass meine Vorurteile gegen gläubige Moslems sich in Urteile verwandeln könnten. Unfassbar der Jubel islamistischer Mitbürger über das menschenverachtende Massaker. Wer das Hinmetzeln von unbewaffneten Menschen, die Enthauptung von Kindern, gar das Erschießen gefesselter Kinder, die Entführung von Frauen und Kindern sowie weitere unbegreifliche Unmenschlichkeiten bejubelt, gehört nicht in unser Land. Das widert mich an. Und jetzt über das Leid der Gaza-Zivilisten unter den Gegenschlägen jammern, ist die Krönung ihrer Heuchelei – erst einer Bärin ihre Jungen rauben oder töten und dann über ihr Wüten klagen, zeugt nur von grenzenloser Dreistigkeit. Andererseits habe ich etliche friedliche, freundliche und sympathische Menschen islamischen Glaubens kennengelernt, die sich humanen Maßstäben durchaus verpflichtet fühlen – doch auch sie beziehen nicht klar Stellung gegen ihre furchtbaren Glaubensgenossen. Schade. – Am frühen Abend wickelt in meiner Gemeinde ein kleines Team eine erfolgreiche Abendgottesdienstplanung ab. Wenigstens das muntert ein klein wenig auf. Gott bietet seine Hoffnung allen Menschen an, gleich welchen Glaubens, jede und jeder kann zu ihm kommen, selbst die Meuchelmörder. Er vergibt und richtet uns gnädig auf oder er richtet uns gerecht nach unserem Wirken. Er lässt uns hier auf Erden die Wahl.

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Nachreisedurchhänger

Irgendwie bin ich nach jeder Reise ein wenig geschafft, nein, nicht fertig oder kaputt, einfach leicht erschöpft. So ist das halt inzwischen. Dazu kommt noch das für Pflanzen und frisch gedüngten Rasen herrliche Wetter, das aber unsere Fotovoltaikanlage und mich recht traurig stimmt🌧️💦☔️💨😔. Ich raffe mich auf und hole ein paar Scheite Holz nach oben, denke aber nicht an Anzündbretter. Das Wetter eben. Doch die scheinbar gescheiterten Entflammungsbemühungen meiner Kaminfeuermeisterin entwickeln sich vom verglühenden Kokeln nach einiger Zeit zu einem prächtigen Feuer. Geht doch, man muss nur Geduld haben. Mit der Zeit verbreitet sich im Wohnbereich eine wohlige Wärme, die gut tut. Für die Übergangszeit ist so ein Kachelofen eine prima Wahl. Es wird normal spät und sogar 😩 der Schlaf schaut ab und an mal vorbei.

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Frühtaukirchgang, Resteessen und ein Rechtsruck

Inzwischen liegt mir der Frühtau bedauerlicherweise nicht mehr ganz so fern. So verlasse ich mein kuscheliges Nachtlager gleich nach seinem Erscheinen. Der Koffer ist schnell gepackt, die Taschen ebenso und ab geht es Richtung Tiger. Die Bremer City ist unser Ziel, ein Parkhaus beherbergt Tiger und wir „pilgern“ zur St-Martini-Kirche. Der Anblick der renovierten Kirche überwältigt mich. O ja, sie hat sehr gewonnen, ist tatsächlich sehenswert runderneuert. Wie schön! Wir treffen hier viele Geburtstagsgäste wieder. Die Predigt handelt von einem Wort im Epheserbrief, es geht um ein geisterfülltes Leben mit Christus. – Tiger hat geduldig auf uns gewartet. Was hätte er auch sonst tun sollen 😉😇? Bei Verwandten auf dem Lande genießen wir das Reste-Essen vom gestrigen Büffet. Lecker, gewürzt mit guten Gesprächen. Plötzlich stutze ich – ist da nicht ein Bulle im Garten? Ja, fast. Ein Bulle, der Äpfel mag, spaziert auf einer kleinen Weide direkt neben dem Garten hin und her. Für einen Bullen gibt er sich sehr freundlich und umgänglich – soweit solch ein Muskelpaket das überhaupt sein kann. Wir versorgen ihn mit Fallobst und er ist glücklich. Schön für ihn. – Die Straßen sind relativ frei, Tiger erhält in Goldbach gut zehn Minuten lang neuen Saft und wir sind gegen achtzehn Uhr daheim. Völlig übermüdet falle ich ins Bett und genieße eine Stunde lang erquickenden Halbschlaf. – In Israel fragt sich jeder, wie Mossad und Armee so ahnungslos sein konnten. In Hessen und Bayern fragt sich nicht nur die SPD was die Wähler so attraktiv an der AfD finden. Und ich frage mich, wieso die ebenso regierende wie sich streitende Koalition stur meint, folgenlos an der Bevölkerung vorbei regieren zu können. – Völlig egoistisch bewegt mich unsere Kreuzfahrtschiffsreise, die unter anderem Haifa und Ashdod im Plan hat. Ich sehe da gravierende Kursänderungen auf uns zukommen. Abwarten und sich mit ein bisschen KWV trösten. Es wird spät und der Schlaf bricht mächtig gewaltig über mich herein. Toll!

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