Frühtaukirchgang, Resteessen und ein Rechtsruck

Inzwischen liegt mir der Frühtau bedauerlicherweise nicht mehr ganz so fern. So verlasse ich mein kuscheliges Nachtlager gleich nach seinem Erscheinen. Der Koffer ist schnell gepackt, die Taschen ebenso und ab geht es Richtung Tiger. Die Bremer City ist unser Ziel, ein Parkhaus beherbergt Tiger und wir „pilgern“ zur St-Martini-Kirche. Der Anblick der renovierten Kirche überwältigt mich. O ja, sie hat sehr gewonnen, ist tatsächlich sehenswert runderneuert. Wie schön! Wir treffen hier viele Geburtstagsgäste wieder. Die Predigt handelt von einem Wort im Epheserbrief, es geht um ein geisterfülltes Leben mit Christus. – Tiger hat geduldig auf uns gewartet. Was hätte er auch sonst tun sollen 😉😇? Bei Verwandten auf dem Lande genießen wir das Reste-Essen vom gestrigen Büffet. Lecker, gewürzt mit guten Gesprächen. Plötzlich stutze ich – ist da nicht ein Bulle im Garten? Ja, fast. Ein Bulle, der Äpfel mag, spaziert auf einer kleinen Weide direkt neben dem Garten hin und her. Für einen Bullen gibt er sich sehr freundlich und umgänglich – soweit solch ein Muskelpaket das überhaupt sein kann. Wir versorgen ihn mit Fallobst und er ist glücklich. Schön für ihn. – Die Straßen sind relativ frei, Tiger erhält in Goldbach gut zehn Minuten lang neuen Saft und wir sind gegen achtzehn Uhr daheim. Völlig übermüdet falle ich ins Bett und genieße eine Stunde lang erquickenden Halbschlaf. – In Israel fragt sich jeder, wie Mossad und Armee so ahnungslos sein konnten. In Hessen und Bayern fragt sich nicht nur die SPD was die Wähler so attraktiv an der AfD finden. Und ich frage mich, wieso die ebenso regierende wie sich streitende Koalition stur meint, folgenlos an der Bevölkerung vorbei regieren zu können. – Völlig egoistisch bewegt mich unsere Kreuzfahrtschiffsreise, die unter anderem Haifa und Ashdod im Plan hat. Ich sehe da gravierende Kursänderungen auf uns zukommen. Abwarten und sich mit ein bisschen KWV trösten. Es wird spät und der Schlaf bricht mächtig gewaltig über mich herein. Toll!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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