Gute Absichten

Die Sonne lässt sich ein wenig blicken, so kommt Foxi zu neuem Saft, allerdings muss das Stromnetz ein Gutteil zum vollen Akku beitragen. Schade, aber nicht zu ändern. – Am Nachmittag erhalten meine Treterchen ihre wohlverdiente Pflege. Vollkommen überrascht muss ich zur Kenntnis nehmen, dass meine sehr kompetente Podologin im nächsten Jahr eine längere Zeit pausieren wird. Der Anlass ist für sie erfreulich und, da die Vertretung wohl geregelt ist, kann ich damit gut leben. Aber selbst wenn es anders wäre, würde ich mich mit ihr freuen. Meine Geburtsstadt hat es, wie fast alle Kommunen in diesem unseren Lande, nicht so mit der digitalen Praxis, theoretische Absichtserklärungen liegen ihr mehr, doch mit der Park-App ist ihr ein kleiner Wurf gelungen. Die konnte sie aber auch schlicht und einfach übernehmen. Vielleicht ist sie deshalb so gut. Typisch ist dagegen die Verkehrsgesellschaft, die sich mit einer Pleitefirma eingelassen hat. War wohl sehr günstig. Aber wenn die Haltestellenanzeigen nicht funktionieren, ist selbst der geringste Preis zu hoch. – So sehr mich ein biblischer Kommentar aufbaut, reisst mich Josephus Flavius wieder runter, doch egal, ich lese seinen Bericht bis zum bitteren Ende. – Ein alter Polizeiruf, gute bewährte Drehbuchautorenarbeit, erfreut mich, gefolgt von einem altbekannten Barnaby, cool, kompetent und gelassen – so mag ich ihn. Ins Seniorenbett geht es „better late than never“. Auch gut.

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Feiner Gottesdienst

Am Morgen machen wir uns auf zum Gottesdienst in unserer Gemeinde. Der neue Pastor hat einen völlig anderen Predigstil als seine Vorgänger – das ist erfrischend und kann mir gut gefallen. Ein feiner Gottesdienst, sogar mit Abendmahl. Nicht ganz so prall ist für mich die nachfolgende Plauderei, ich bin heute wohl mal wieder nicht in kommunikativer Stimmung. – Die Photovoltaik daheim liefert allem Anschein nach reichlich, also schnell Foxi anschliessen – jedoch, schwups, sind Wolken da und die Produktion sinkt deutlich. Woher weiß die LSW eigentlich, dass ich laden will und wo schaffen die das immer so schnell mit den Wolken? Fragen über Fragen 😉. Schweren Herzens stoppe ich den Stromfluss und vertage die Kilometergewinnung auf morgen. – Der restliche Sonntag rauscht an mir vorbei mit nur einem weiteren winzigkleinen zusätzlichen geistlichen Impuls. Dann ist das so. Abends entdecke ich noch eine australische Serie über ein Patrouillenboot im typischen „Charme“ harmloser Allerweltsserien, also spannend, irgendwie nett und mit den Plänkeleien zwischen den teilnehmenden Akteuren. Gut anzuschauen und für ein paar Folgen angemessen faszinierend. Rechtzeitig genug will ich mich zurückziehen, nur noch schnell zwei Kalender installieren … es kommt, wie es kommen muss, es wird sehr, sehr spät. IT-Technik „at it’s best“. Sleep well.

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Lernunfähig?

Da hat man endlich einen Übergangsheizkörper, die Sonne scheint, perfekt zum Verbrauch des eigenproduzierten Stroms und es ist draußen wie drinnen warm. Niente Zusatzheizung. So ist das Leben 😩. 😀! Ein neues Thermometer für das Bad trifft ein, aber seine Messergebnisse überzeugen mich nicht, andererseits benötigt es wohl einige Zeit fürs Kalibrieren. Und tatsächlich, langsam aber stetig passen sich die Messergebnisse denen seines Geschwisterchens an. So soll es sein! – Mir sollte etwas einfallen, um diese Tage ohne Höhepunkte loszuwerden. Egal wie viel mir an Einnahmen zufließen würden, es wären immer zu wenig um alle unnützem technischen ‚Spielereien‘ zum letztlich nur kurzzeitigen Zeitvertreib zu erwerben. Wann werde ich endlich lernen, dass sich selbst die allertollste technische Innovation beim Gebrauch nach ein paar Tagen, Wochen, selten Monaten, schnell in Gewohnheit verwandelt, bestenfalls zur Alltagsroutine wird, wenn nicht gar in irgendeiner Ecke landet? Der Spieltrieb verlangt immer nach Neuem. In einem meiner Lieblingsbücher, Momo, ist das äußerst trefflich beschrieben. When will I ever learn? „Never“ ist die wahrscheinlichste Antwort, doch die Hoffnung stirbt zuletzt 😇. – So fliehe ich virtuell in die Karibik zum Tod im Paradies, träume mich in die Hütte des Kommissars direkt am Strand oder in die Bar der Bürgermeisterin. Perfekt. Natürlich wird es spät.

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Abschied zum Schöpfer aber ohne ihn

Selbst wenn ich ein paar Kilowatt aus dem Netz laden muss, will ich heute weitere Erfahrungen mit der neuen Übergangsheizung sammeln. Sie ist, so deutet es sich wenigstens an, keine schlechte Wahl. Das Teil ist sehr flexibel und leicht von Raum zu Raum zu bewegen, die Heizleistung ist ordentlich. Dazu erfreut die Steuerung meinen Spieltrieb. Feine Sache. Sollte es bis weit über die Garantiezeit hinaus seine Funktion beibehalten, wäre ich sehr zufrieden. – Wir brechen frühzeitig zu einer Beerdigung auf. Der Abschied geschieht ohne Gott zu erwähnen, was ich höchst bedauerlich finde, denn ein Leben in Selbstherrlichkeit ohne den eigenen Schöpfer zu ehren, geht – bei allen Höhe- und Tiefpunkten – leider am Ziel vorbei. Dabei war der Verstorbene äußerst nett und freundlich zu mir. Draußen regnet es auch noch bei empfindlicher Kühle. Schade. – Jetzt schnell einkaufen und dann fix in den Wirkungsbereich der neuen Zusatzheizung flüchten. Das tut einer Frostbeule wie mir äußerst wohl. – Abends löst der Kamin die Heizung ab, die deshalb ihren Wirkungsbereich ins Bad verlegt. Mein Wärmeresümee: tagsüber möglichst nur mit dem Fotovoltaikstrom und abends nur vor dem Zubettgehen im Bad heizen. Das reicht völlig. – Zwei Folgen von Deadly Tropics, die spannend sind, aber nicht umhin können dem Zuschauer zeitgeistmäßige moralische Belehrungen unterzujubeln. Solange die eigentliche Handlung stimmt, sollen sie doch, der Anblicke der Karibikschönheit Martinique gleicht das oberlehrerhafte Manko lässig aus 😀😉. So wird es spät bis ich den neuen Tag wieder einmal im Seniorenbett begrüßen kann. Der Schlaf kommt behutsam.

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Zusatzheizung

Mir ist völlig schleierhaft weshalb wir beide neuerdings fast immer bis neun Uhr morgens schlafen. Zeigen sich Symptome für eine Sehnsucht nach Winterschlaf? Werde ich demnächst bis zehn Uhr durchschnorcheln? Weiter in den Tag hinein sollte ich nicht vorsprechen, finde ich. Ich will keine Dauernachtschicht anstreben. – Zum Lunch treffen wir uns mit einem befreundeten Ehepaar zu italienischer Küche. Das Restaurant hat ein Mittagsangebot mit Vorspeise und Hauptgericht zu äußerst vernünftigen Preisen und ist entsprechend gut besucht. Wir reden viel und die Zeit rast vorbei. So kommt es bei uns zu einer arg verspäteten Mittagsruhe, die sogar in Schlaf mündet, was mich durchaus überrascht, denn schon morgens lag ich viel zu lange in ‚Morpheus seinen Armen‘. Spricht man nicht von seniler Bettflucht? Davon gibt es bei uns keinerlei Anzeichen 😀. – Nachmittags kommt der von mir herbeigesehnte Wärmespender. Die Bedienungsanleitung ist übersichtlich, die erste Inbetriebnahme, ohne sie zu lesen, scheitert kläglich. Also versenke ich mich in die Tiefen ihrer Weisheit und schon gelingt alles mehr oder weniger gut und mehr oder weniger schnell, meist im ersten, zweiten oder dritten Anlauf. Wenn man weiß wie es geht, ist es einfach. Da ich mich nicht zum Ingenieur weiterentwickelt habe, müssen die Ingenieure wohl dazugelernt haben 😉. Zweifelsohne. Heizung hin oder her, abends sorgt der gekachelte Kamin für wohlige Wärme und „der Neue“ verhindert meine Frieren bei der Abendtoilette 😇. Fehlt eigentlich nur tagsüber die Sonne um unser Gerät mit „eigenem“ Strom zu versorgen. – Natürlich wird es nach so einem Tag wieder spät, aber diesmal steht der Schlaf schnell bereit. Bonne nuit!

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Brot des Lebens

Heute formulieren wir einen Widerspruch gegen einen unserer Meinung nach sehr unsensiblen Bescheid. Warten wir mal ab, ob er Erfolg hat oder nicht. Warum kann nur nicht immer alles glatt gehen 😉😇? – Angesichts unserer kalten Wohnung und meiner Unlust die Heizung zu aktivieren, bestelle ich einen elektrischen Heizkörper für die Übergangszeit. Mit der Fotovoltaik könnten wir bei ein wenig Sonnenschein unseren erzeugten Strom besser dafür verwenden, anstatt ihn an die LSW zu verschleudern. Das scheint uns eine gute Lösung zu sein, um mich die lebende Frostbeule zu erfreuen. – Nach der Mittagsruhe fahren wir zum Bibelgespräch am Nachmittag, das unser neuer Pastor leitet. Es trifft sich eine muntere Runde mit vielen nachdenkenswerten und erhellenden Beiträgen zum Thema ‚Brot des Lebens‘. Ja, Jesus ist das Brot des Lebens, weil er schon hier uns das Tor zur Ewigkeit öffnet und uns sicher hingeleiten will. – Abends verbreitet unser Kachelkamin, eine weitere Alternative zum Ölverbrauch, eine wohlige Wärme und meine Wenigkeit konsumiert die neuesten Kreuzfahrtnachrichten, einen einseitigen Bericht zum Ukrainekrieg sowie hochinteressante Ausführungen von Roger Liebi zum Krieg in Israel. Vor der Nacht amüsiere ich mich noch mit zwei Folgen einer älteren Vorabendkrimiserie. So wird es wieder spät und der Schlaf schaut gelegentlich vorbei, wie es ihm gerade passt.

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Montageerfolg

Der alte, langgediente Duschkopf lässt sich wider Erwarten problemlos abschrauben. Offensichtlich bleibt das Gewinde dank Dichtung von Kalk und Wasserstein völlig unbelästigt. Das freut den Laien. Der Nachfolger fügt sich ebenso einfach in das Innengewinde hinein und versperrt dem Wasser den dort unerwünschten Ausgang. Klasse! Der Probeduschstrahl überzeugt total. Der ausgediente Wasserversprüher ist inzwischen mit dem Wasserstein nahezu verheiratet und geht auf seine Entsorgung zu. – Die schrecklichen Ereignisse bei der Zerstörung des Tempels in Jerusalem 70 nach Christus nehmen mich ziemlich mit. Josephus kann das ganz schön plastisch schildern. – Nun noch ein paar Scheite in die Nähe ihrer späteren Vernichtung befördern und alles ist gut. – Nach einem sehr gewöhnlichen Abend finde ich mittelspät ins Seniorenbett aber der Schlaf ist noch später dran. Er hat’s halt nicht eilig.

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Heizöl-Challenge

Ein völlig entspannter Tag nimmt seinen Lauf. Mir ist kalt, weil wir ausreizen wollen, wie lange wir ohne Heizung auskommen. Am allerliebsten würde ich ja bis zum Urlaub durchhalten und erst danach die Wärme hereinlassen. Ein arg ambitionierter Plan für eine Frostbeule wie mich, immerhin würden wir hinterher in eine Eishöhle zurückkehren 🥶. Die Kühle lässt mich heute schon schwanken – aber ich halte durch und gegen Abend sorgt der Kachelofen für Wohlfühltemperaturen. Ihn früher anzuheizen wäre ebenfalls eine vernünftige Alternative. Uns mangelt es nur an vernünftigem Holz, denn unsere Nadelbaumüberreste vergehen ruckzuck in den Flammen. – Abends lasse ich mich wieder auf den guten uralten Barnaby ein, nebenher recherchiere ich über die neue Norwegen-Line Havila Voyages, eine Alternative zu den Hurtigruten oder eher ihr Todesstoß? Abwarten. Havila glänzt mit einem interessanten Angebot – nur billig sind sie nicht, ist mein erster spontaner Eindruck. Wie dem auch sei, im Moment ist eine derartige Reise keine Option für uns. – Aus absolut unerklärlichen 😇 Gründen wird es wieder spät. Der Schlaf reagiert langsam ein wenig ungehalten – kann ich ihm nicht verdenken😉.

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