Karibiksehnsucht

Ich schaffe ein „Heim“ für unzählige Bedienungsanleitungen, das heißt ich versenke sie in einem Schuhkarton, wohl wissend, dass ich sie bei Bedarf sowieso im Internet suchen werde. Weshalb ich sie also aufhebe? Beamter eben. Seufz. – Draußen stürmt und schüttet es, mehrere Schauer wechseln einander ab und der Wind bläst kräftig. Schön im Trockenen zu Hause zu sein. Wieder einmal nimmt ein Abend seinen Lauf, ich liebäugle mit der Karibik und dem ersten unvergleichlichen Karibikteam. Die waren echt gut. Die Typen und ihr Miteinander waren sehenswert. Es wird normal spät. Feiner, ruhiger Tag.

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Heuschrecke?

Heute wird ein lieber Bruder zu Grabe getragen. Wenn handwerklich in der Gemeinde etwas zu erledigen war, wenn größere Aktionen anstanden, war er immer ansprechbar und zur Stelle. Wir fahren nach Dollbergen zur Bestattung. Auf einmal gewinnt ein Ort, den ich immer nur als Haltepunkt der Bahn kannte, ein eigenes Profil. Stark. Beerdigung und Kaffeetafel danach sind atmosphärisch dem Anlass entsprechend und ermöglichen ein würdiges Abschiednehmen von unserem Gemeindemitglied. Die Sonne gestaltet den ganzen Tag echt prächtig, ein herausragend bestechendes Sommerwetter. Das gab es in dieser Jahreszeit nicht oft. Wir sind erst gegen sechs Uhr wieder daheim und genießen den Rest des Tages in unserer Lounge mit ein wenig Retsina und zweier Pfeifen – uralter Tabak brennt schnell nieder 😉😀😇. Dann entdecken wir ein riesiges Insekt, ist es eine Heuschrecke? Aber was will die hier so weit im Norden? Keine Ahnung. Nachforschungen ergeben, dass es wohl irgendeine Sichelschrecke sein muss. Na denn. Es wird für mich sehr, sehr, sehr spät wie immer wenn ich ausnahmsweise mal Musik höre und in Erinnerungen schwelge. Der Schlaf steht zu gegebener Zeit parat und agiert entschlossen. Das tut gut.

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Ein Router, ein Kaffeeautomat und ein Hauskreis

Heute zieht unser Router um. Irgendwann ist er oben auf einem Regal gelandet, weil ein Fachmann behauptete, dass ein WLan-Sender möglichst hoch anzubringen sei. Das mag stimmen, ist aber in der Praxis absolut aufwändig, denn so wandern ebenso alle per Kabel angeschlossenen Gerätschaften in selbige luftige Höhe. Jede Änderung erfordert den Einsatz einer Leiter. Bewährt hat sich das in der Praxis nicht und so verlagert sich heute das ganze Gesums in Zugriffshöhe auf eine Anrichte. So ganz nebenbei säubere ich den Kaffeeautomaten und lasse ihn sich selbst entkalken. Das kann er sehr gut. Ich aber widme mich dem Umzug des Routers, einer Alarmanlagenzentrale, einer Datenverbindung zum Wechselrichter sowie zweier Hubs. Das geht erstaunlich schnell vonstatten. Technik kenne ich ansonsten eher zickiger. Selbst der WLan-Empfang ist unbeeinträchtigt gut. Irgendwie sieht das Technikensemble für mich sogar besser aus als auf dem Regal. Es hat sich gelohnt und auch der Kaffeeproduzent ist wieder okay. So soll es sein. – Abends ist Hauskreis und wir sprechen über die Heilung zweier Blinden und eines Stummen. Interessante Aspekte ergeben sich, nur die Nachgespräche wirken auf mich ein wenig müde und schlapp. Ist wohl eher ein persönlicher, nicht so ganz objektiver Eindruck. Es wird normal spät und ich bin außergewöhnlich müde. Seltsam. Dann ist das so. Der Schlaf kommt schnell.

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Seniorenbibelkreis

Noch ein letzter Schliff und die Bibelstunde steht. Alles sei dem HERRN anbefohlen. – Ein wirklich große Gruppe versammelt sich heute, was mich ein wenig verunsichert. Als Resümee muss ich festhalten, ja der HERR hat die Vorbereitung gesegnet, es gab viele Beiträge und Erfahrungsberichte, ja wir sind dem Thema recht gut auf den Grund gegangen. Insofern ist alles gut. Danke, Jesus, ich fühle mich wieder leicht und unbeschwert! Mitnehmen kann ich, dass es bei der Struktur der Stunde noch Luft nach oben gibt und ich, wie befürchtet, doch noch mehr Zeit in die Vorformulierung von Fragen investieren sollte. Das wäre hilfreich. – Abends schaue ich ein wenig Wismar und eine Folge meiner Karibikserie. Das Lesen geschieht eher lustlos und es fällt leicht dem Ruf des Seniorenbetts zu folgen. Diesmal hülle ich mich in eine zusätzliche Decke und genieße die „warme Höhle“. Feine Sache

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Bibelstundenvorbereitung

Die Bibelstunde rückt näher. Heute kommt so einiges zusammen. Die Inhalte fliegen mir aus verschiedenen Büchern und Gottes Hilfe gut zu. Die Stunde gewinnt Gestalt und es geht bestens voran. Immer kommt noch ein Aspekt hinzu und das Bild wird runder. Es ist einfach schön sich nicht im Übermaß zu fordern, sondern auf fundierte Kenntnisse hinzuarbeiten und den Geschwistern, also den Mitchristen, Raum für eigene Beiträge zu geben. Schließlich will nicht ich einen Vortrag halten, sondern wir sollen gemeinsam etwas erarbeiten. Das fällt mir nicht leicht aber ich arbeite daran. Ein entspannter Abend gehört einfach dazu. Ganz abschalten von der Vorbereitung und das Erarbeitete im Hintergrund wirken lassen. Das tut gut und hilft. Es wird normal spät.

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Katastrophenvermehrung?

Die zahlreichen Katastrophen weltweit sind schon besorgniserregend. Die Überschwemmungen in Slowenien haben ein gigantisches Ausmaß, in China nicht minder aber auch Österreich ist stark betroffen. Der massive Hagel in Reutlingen und Hitzewellen in so vielen Ländern stimmen nachdenklich. Es scheint etwas in Bewegung geraten zu sein, das von den Medien noch plakativ in den Vordergrund gestellt wird. Oder ist es tatsächlich so mächtig, dass es tatsächlich dorthin gehört? Wir leben in Zeiten einseitiger medialer Darstellung und das macht es so schwer sich eine fundierte Meinung zu bilden. Schade. – Nachmittags widme ich mich wieder der Bibelstundenvorbereitung. Es ist ein Versuch mich zwar gut vorzubereiten aber im Ablauf mehr aufs Gespräch als auf die optische Darstellung zu setzen. Das reduziert meinen Aufwand und könnte die Zusammenkunft lebendiger gestalten. Letztlich ist es immer Gottes Geist, der das Reden und das Hören segnen kann oder auch nicht. Auf ihn gilt es zu hoffen und zu vertrauen. Für aktive Menschen ist das nicht immer leicht und für faule kann das zur Ausrede werden. Wie dem auch sei, jeder weiß um seine eigene Motivation, isso. – Abends vermeide ich Barnaby um schließlich bei ‚Death in Paradise‘ zu landen. Ich mag die Karibik. Sehr. Es wird recht spät. Dafür steht der Schlaf schon bereit. Das ist gut.

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Die Leichtigkeit des Seins

Heute findet in meiner Gemeinde kein Gottesdienst statt – die Kombination von Urlaubszeit und Vakanz ist eine verhängnisvolle Kombination. Dann ist das so. Wir treffen uns aber zur Studierstube und disputieren über den Propheten Nahum und noch sehr viel mehr. Vom Hölzchen aufs Stöckchen. Eine wirklich besondere Runde, denn ich beginne sie mit erheblichen psychisch-physischen Lasten aus der Wanderung und gehe hinterher voll gestärkt und ermutigt in den Tag! – Nachmittags sehen und hören wir eine Predigt aus Bremen, die ich nicht hätte versäumen mögen. – Um die Leichtigkeit des Seins 😉 im Urlaub zu fördern, bestelle ich den schweineteuren Koffertransport zum und vom Schiff im November. Bahn- und Busanreise nur mit Handgepäck – das wird toll, hoffe ich. – Abends verfolge ich bei Terra X Entstehung, Verbreitung und Werdung des Weins. Selbiger prägt auch die folgende Sendung über den Gardasee mit. Im Anschluss begleite ich das Duo aus Münster beim Ermitteln. Natürlich ist es eine Wiederholung aber dennoch unterhaltsam. Noch ein wenig lesen und schon läuft der Tag aus. Der Schlaf wirkt erholsam, wenn auch unterbrechungsreich. Dann ist das so. Seufz.

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Köhlerhütte und Titanbrccke

Um acht Uhr, also viel zu früh für meine Verhältnisse, verlasse ich mein gemütliches Bettchen. Ein Brötchen später sind wir schon unterwegs zu Freunden. Heute geht es in den Harz. Wir fahren auf Nebenstraßen, was mir sehr zusagt. Am späten Vormittag kommen wir bei der Köhlerhütte Stemberghaus an. Wir schauen den Köhlern beim Holzkohlemachen zu, bestaunen alte landwirtschaftliche Gerätschaften, durchstreifen ein kleines aber feines Köhlermuseum um schließlich im Restaurant bei einem rustikalen Mahl zu landen. Das Wetter ist prima, wir sitzen draußen und mir mundet der Leberkäse samt Bratkartoffeln und Spiegelei. Ganz schön gesättigt geht es dann per Pedes Richtung Rappbodetalsperre zur Titan RT, einer imposanten Hängebrücke übers Tal. Mann, bin ich geschafft bei der Ankunft dort. Ich sinke auf eine Bank und schnaufe vor mich hin. Die Hängebrücke kann mich mal, meine Ruhe will ich haben. Vier von sechs inspizieren die Talüberquerung für 6 € pro Person, zwei und ein Hund schauen ihnen dabei zu. Im Anschluss „opfert“ sich ein Freund, holt das Auto und transportiert uns in zwei Chargen zurück zur Köhlerhütte. Dort lasse ich mir einen Heidelbeereisbecher schmecken bevor es wieder heimwärts geht. Zu Hause sinke ich total geschafft auf einen Sessel in der Lounge, konsumiere ein Weißbier und verpeste die Luft mit einer Zigarre. Das baut auf. Danach geht es mir wieder besser. Dazu kommen noch Folgen vom Tod im Paradies. Letztlich mündet alles im Seniorenbett in einer erholsamen Nachtruhe. Welch ein Tag! Dreieinhalb Kilometer Harzwandern sind für einen sesselgewohnten ungeübten Senior für den Einstieg einfach zu viel. Es gab es noch nicht einmal Bänke 😉👎!!!

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