Gottesdienst der LKG Augsburg

Es geht relativ früh los. Ich kann wieder nicht frühstücken – da haben wir das beste Frühstücksbüffet in Bayern und ich sitze da und habe keinerlei Appetit. Das gefällt mir gar nicht, ist aber nicht zu ändern. Im Anschlusss fahren wie los zur LKG Augsburg, finden sogar eine Parkmöglichkeit – den regulären Parkplatz kennen wir nicht, er ist nicht ausgeschildert noch im Internet erkundbar. Dann ist das so. Wir entern das moderne Gemeindezentrum mit riesigem Kindergarten links und ebenso großen Gemeinderäumen rechter Hand. Faszinierend. Der Gottesdienst verläuft in den in unseren Kreisen 😉😀😇 üblichen Bahnen, sehr ansprechend, gute Predigt von Jens und – zu meiner großen Freude – einem Abendmahl. Die hiesige Form ist nicht so ganz meine Sache aber jede Gemeinde hat halt ihren eigenen Stil. Beim Mittagessen plaudern wir angeregt mit Jens, ich kann sogar einen Salat (mit einem wunderbaren Dressing) verspeisen und hinterher führt uns das Navi zurück ins Hotel. Die Hitze macht uns ganz schön zu schaffen und wir freuen uns immer auf die Klimaanlage im Hotel. Morgen geht es weiter nach Hagnau. Schaun mer mal.

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Schönes Augsburg

Der Magen hat sich abgemeldet „kein Bedarf“ und die Wade motzt weiter. Der Fahrstuhl ist ausgefallen und ich humple in den Frühstücksraum für drei Tassen Kaffee. Meine Liebste schwärmt mir von dem sagenhaften Büffet vor aber mein Verdauungsorgan hat ein strenges Importverbot verhängt. Da geht nichts. – Endlich durchblicke ich die ÖPNV-App Augsburgs: eine funktioniert nicht aber eine andere macht den Job. Endlich kann ich ein Tagesticket für zwei Personen kaufen. Wir schlendern zur Haltestelle, sehen dem abfahrenden Fahrzeug nach und warten zehn Minuten auf das nächste. Alles ist gut. Anfangs bin ich enttäuscht, ich hatte von Augsburg mehr erwartet, doch den Tag über finde ich mich hinein. Eine feine Ansiedlung, sehr aparte große Altstadt mit mancherlei Überraschungen entlang unseres Weges. Schade nur, dass wegen ein paar Baustellen Straßenbahnen durch Busse vorübergehend ersetzt werden. Wir nutzen nur den Bus – ein Desaster für uns Straßenbahnfans😢😩! Schade. Wir tapern durch die Altstadt, bewundern die Basilika, die schlichte Moritzkirche, die so andere St. Annakirche, prächtige Fassaden und müde Füße, dazwischen ein bayerisches Erfrischungsgetränk, ein Helles😉. Insgesamt fast 8.500 Schritte mit motzender Wade und das bei 31 Grad Hitze – ich liebe die Klimaanlage im Hotel😀😇! – Für einen zweiten Ausflug reicht schlicht die Motivation nicht, ja wenn die ÖPNV-Frequenzen wie in Leipzig wären, wenn die Straßenbahnen verkehren würden, wenn wir ein heimeliges Weinlokal in der Innenstadt kennten, ja dann, aber so … wohl eher nicht. Dennoch erleben wir einen feinen Hotelabend. Den ganzen Tag über meide ich Speise in jeder Gestalt aber leider, leider, unvernünftig wie ich bin, esse ich zur Nacht zwei Brötchen und ein paar kleine Nüsse. Das hätte ich nicht tun sollen. Der Schlaf arbeitet intervallartig. Nun denn.

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Völlerei

Der Frühstückraum platzt aus allen Nähten, es wimmelt nur so. Wo kommen all die Leute her? Das Rührei verschwindet gleich nachdem es nachgefüllt wurde, die Servicekräfte haben Mühe alles so schnell nachzulegen, wie es gebraucht wird. Doch letztlich bewältigen sie auch diese Herausforderung. Wir checken aus, halten die Morgenandacht während des Ladens, eine Station finden wir schnell und unproblematisch. Dann geht es los Richtung Augsburg, Google führt gut, allerdings ebenfalls mit ein paar Macken. Die Ladestation mit acht Boxen kurz vor Nürnberg ist scheinbar voll besetzt – eine Lademöglichkeit gibt es aber noch für uns. Fein. Zwanzig Minuten später geht es weiter unserem Ziele zu, ab Nürnberg auf einer Landstraße, die aber teilweise Autobahncharakter hat bzw. alternativ regelmäßig dreispurig wird. Die letzten dreißig Kilometer nerven am stärksten. Endlich erreichen wir unser Hotel – und fahren daran vorbei. So unscheinbar. Schließlich finde ich den Weg zum Hinterhof. Das ist gut, denn dort gibt es noch freie Parkplätze. Das Zimmer ist sehr okay, aber die avisierte Weinstube und das Restaurant sind außer Betrieb. Schade. So fassen wir den fatalen Entschluss zur nahegelegenen Osteria zu laufen. Es geht recht schnell. Diese Lokalität scheint hierorts mächtig angesagt zu sein, denn trotz ihrer Lage im Gewerbegebiet sind, quellen Parkplatz und Tische über. Gut, dass wir uns per Telefon angekündigt haben. Doch jetzt entfalten sich die qualvollen Wirkungen in dem wir beide je eine Pizza ordern. Wir hätten gewarnt sein sollen! Serviert werden zwei, zugegeben äußerst wohlschmeckende, autoradgroße Exemplare. Das Schicksal nimmt seinen Lauf indem wir die gelieferten Monster fast vollständig vertilgen. Zurück im Hotelzimmer, aufs Bett geworfen, quält mich mein Magen stundenlang mit der Frage zu platzen oder Retouren einzuleiten. Ich beschwöre ihn Überstunden zu leisten, er lässt sich drauf ein und gegen eins oder zwei hört die schmerzhafte Teilhabe am Verdauungsprozess nach. Jetzt traktiert mich nur noch meine Wade mit Attacken wie nach einem durchlittenen intensiven Krampf. Welch eine Nacht! Welch mächtiges Lehrgeld! Ich lerne: Völlerei hat Folgewirkungen – und was für welche!

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Birthday City

Der erste Geburtstag meiner Liebsten in Leipzig. Trotz mächtiger Gewitter in der Nacht und am sehr frühen Morgen wird es ein echt schöner Tag. Das Frühstück im Hotel ist prächtig. Die Morgenandacht ist voller Ruhe und wichtiger Worte. Es gehen ungemein viele Glück- und Segenswünsche ein. Das ist sehr schön und ermutigend. Wir begeben uns zum Völkerschlachtsdenkmal. Ein mächtiges im Stil der damaligen Zeit errichtetes Monument, das irgendwie eindrucksvoll ist. Wir sitzen im Schatten und schauen den Besuchern aus vielerlei Völkern und Kontinenten zu und ich freue mich, dass sich dieser Architekturstil überlebt hat. Mir hat det Janze zu viel Steine, selbst die Wasserfläche davor wirkt viel zu tot auf mich. Dennoch die Rundum-Begrüunung entschärft den harten architektonischen Eindruck und der Schatten lässt mich durchatmen. Ein schöner Ausflug. Wir genießen der Straßenbahnfahren und freuen uns, dass unser Hotel etwas außerhalb liegt. Fein. Nach der Mittagsruhe und weiterer virtueller Glückwünsche geht es noch einmal in die City bis die Bummelei wieder bei einem Rosé endet. Die Unbelehrbaren 😇😀! – Im Hotelrestaurant speisen Geburtstagskinder gratis aber die Rechnung fällt nichtsdestowenigertrotz imposant aus. Dann ist das so! Wir liegen und verdauen auf dem Zimmer vor uns hin. Das wird einer Nacht werden!

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Arg heimische Nachteulen

Wir stehen wie üblich auf, konsumieren das Frühstück, halten Andacht, werfen den kleinen Koffer voll, packen alles in den Tiger, schimpfen auf das ach so unverständige Navi und fahren endlich los. Es geht über Landstraßen nach Leipzig. Dabei kämpfe ich leicht verzweifelt mit Umleitungen, widerspenstigen Navigationscomputern, fachidiotischen Programmierern, die wichtige Funktionen so verstecken, dass ältere Herren sie nur unter vielen Mühen entdecken und komme dennoch ans Ziel. Puh. Eine Autobahn hat schon ihre Vorteile. Das Hotel hält eine ÖPNV-Freikarte für uns bereit, ein entzückende Idee! – Eine ausgiebige Ruhepause später geht es in die quirlige City. Der traditionelle Rosé im Mephisto lässt erste Urlaubsstimmung aufkommen und ein Kesselgulasch vom Feinsten verwöhnt meinen Gaumen und Magen. Perfekt. Wie von uns nicht anders zu erwarten lassen wir den Abend im Hotel ausklingen – wir sind zwar Nachteulen aber sehr heimische 😇. Der Schlaf könnte intensiver und länger sein, aber er ist heute wohl nicht so gut drauf 😢.

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Vorausgeworfene Schatten

Wir specken ab. Leider nicht körperlich sondern nur bei unseren Geburtstagsfeierlichkeiten und halbieren die Gästezahl um Zeltauf- und -abbau zu sparen. Man wird halt alt. Heute sprechen wir das Menü mit dem Caterer ab. Es klingt alles sehr gut. Leider unterscheidet sich der Endbetrag nur unwesentlich von dem für die doppelte Personenzahl vor den Krisenjahren. Dann ist das eben so. Und dabei zählt der Koch- und Lieferdienst mitnichten zu den teuereren Exemplaren seiner Gattung 😉😀. – Ein Freund liefert die Wacholderbeeren in flüssiger Form und wird über den Wasserbedarf unserer nicht sehr verwöhnten Pflanzen informiert. Dann wird gepackt. Es geht relativ schnell von der Hand einschließlich der unvermeidbaren Auswahlprobleme. Der große Kleiderkoffer steht abfahrbereit da und ein kleiner Schuh-, Kosmetik- und Technikkoffer soll morgen gefüllt werden. – Ein kahlköpfiger Opa informiert mich über gute und schlechte Kreuzfahrtgesellschaften, ein Ukrainefreund verbreitet positive Kriegsnachrichten (aus seiner Sicht natürlich) und ich lese mich geduldig durch eine langweilige Krimistory. Es wird mittelspät und der Schlaf ist ganz in Ordnung, kommt spät ist aber mitunter tief.

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Montagen und Gebranntes

Der langersehnte Montagetag nimmt seinen Lauf. Zuerst ist der Regenmesser dran. Er zieht von seinem Provisorium, dem Pflanzkübel, auf ein Edelstahlrohr um und überragt so das Loungegeländer deutlich. Nun kann er jeden Tropfen einfangen, der auf ihn zukommt. Der Klebstoff, der die Schrauben unterstützen soll, ist leider inzwischen schon recht fest geworden. Ich versuche es trotzdem. Schaun mer mal. – Unsere Klinkerwand an der Frontseite, nahe dem Eingang, hat schon etliche Dübel verpasst bekommen. Die Dübel sind noch vorhanden doch ihre Traglast ist längst den Weg alles Vergänglichen gegangen. Die Befestigungslöcher unseres Video-Kamera-Warnschildes weisen leider erheblich größere Abstände auf. Lange quälte mich Nichthandwerker dieses Dilemma. Endlich kommt die Erleuchtung! Sie ist schlicht und einfach wie jede gute Lösung: Ich schraube eine Holzleiste an den vorhandenen Dübeln fest und erst daran das Schild. Zur Abstandswahrung bekommt es unten eine zweite Leiste verpasst. Fertig und sieht perfekt aus. Puh, alles ist gut. – Damit der Alk nie ausgeht bringt die Post eine Marille, eine Birne und eine Zwetschge in stark gebrannter Form. Außerdem melden mir Freunde, dass sie meinen neuesten Lieblingswacholderbeerenkräutertrank aus dem ostfriesischen Norden besorgt haben. Und das alles zu einem Zeitpunkt wo ich mir bezüglich eventueller promillehaltiger Zufuhr Zurückhaltung verordnet habe. Macht nichts, dann halten die Drogen eben länger. – Abends erfreut mich ein Barnaby mit einer seltsamen Comic-Messe und bei Death in Paradise wird ein Plantagenbesitzer kurz vor seiner Hochzeit ermordet während ganz nebenbei irgendeine bescheuerte Voodoo-Liebesgöttin ihr Unwesen treibt. Wer braucht den sowas? – So lese ich nebenbei einen langweiligen Krimi bis zur Nachtruhe, die sich aber nicht einstellen will. Schade. Wach im Bett verharren wird nie meine Sache sein. Seufz.

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Ammerland und Karibik

Im Gottesdienst mit unserem Verbandsinspektor geht es darum trotz Entmutigung einen ganz neuen Blick auf Gott zu gewinnen. Am Beispiel des Auszugs des Volkes Israel aus Ägypten zeigt er auf wie blind, ängstlich und verzweifelt Entmutigung machen kann, obwohl Gott da ist und ihm alle Möglichkeiten offen stehen – sogar weit über die Naturgesetze hinaus. Eine ermutigende Predigt. Danke. – Einem typischen Sonntagnachmittag, diesmal allerdings versüßt mit leckerem Käsekuchen, folgt ein abendliches Interview mit dem Bundeskanzler. Politikersprüche kombiniert mit der typischen Parteifunktionärsblasenweltsicht. – Interessant ist dagegen der folgende Blick auf erstaunliche Artefakte vergangener Geschichtsperioden,. Erstaunlich was manche unserer längst vergessenen Vorfahren alles entdeckt und entwickelt hatten. – Schließlich lassen wir uns auf eine virtuelle Tour durchs Ammerland ein, wirklich eine interessante Gegend mit etlichen Attraktionen. Mir wird wieder einmal deutlich vor Augen geführt an wie viel Erkundungswertem ich in meinem Leben schon wie blind vorbei gedüst bin. 😢🤔! Ein bei YouTube aktiver Mitreisender unserer Karibikreise veröffentlich heute sein Resümee der Tour. Ich bin äußerst erfreut wie gut er die Vor- und Nachteile herausgearbeitet hat und teile es ihm auch mit. Sehenswerter Beitrag, finde ich. Im Anschluss lese ich einen zweitklassigen Krimi noch bis zur Täterüberführung und so wird es wieder spät. Nun denn, war das wirklich nötig? Eigentlich nicht 😠. Der Schlaf lässt sich ein wenig Zeit. Recht hat er!

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