Fastenfragen

Wieder ein wenig im Büro kramen, Tiger auf 90% aufladen lassen und die Stromversorgung für den neuen Routerstandort planen und bestellen. – Am Nachmittag setze ich mich mit Fastenfragen auseinander. Wie sieht das die EKD? Wie stehen die Juden dazu? Die katholische Kirche? Die Moslems? Interessante Unterschiede brechen sich Bahn in meinen Gedanken. Doch das ist ein Nebenschauplatz, es geht konkret um den Text bei Markus. Es wird möglicherweise eine spannende Bibelstunde. – Ein paar Vorbereitungen sind für morgen zu treffen um den geplanten Ausflug in den Harz gut zu meistern. Der Abend verläuft ansonsten in den gewohnten Bahnen und mündet in einen feinen Schlaf ein, der morgen recht früh enden wird.

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Aufräumfreuden

Und wieder beschäftigt mich das Büro. Ich will der Technik einen leichter erreichbaren Standort verschaffen und überprüfe alle Anschlüsse. Dabei stelle ich fest, dass ein Switch entbehrlich ist, weil inzwischen die Eufy-HomeBase per WLAN interagiert. Die vier Anschlüsse am Router reichen nunmehr aus. So deaktiviere ich den Switch und stecke die Kabel um. Alles funktioniert einwandfrei. Wunderbar. Nun wird ein Platz für die sich bislang auf dem Fußboden herumtreibenden Rucksäcke gesucht. Sie wandern in die Kommode im Salon. Dabei finden wir Regenschutzfolien, die besser bei den Reise-Utensilien gebunkert werden sollten. Aufräumen ist echt herausfordernd. Unordnung dagegen „organisiert“ sich von allein. Da kommt noch was auf mich zu! Noch lustiger wird später das Wiederfinden. – Nachmittags startet meine Seniorenbibelstundenvorbereitung. Es geht ums Fasten, kein leichtes Thema. Das wird spannend. – Am Abend hänge ich an aufgezeichneten Folgen von ‚Death in Paradise‘ fest und so entwickelt sich ein spontaner Serienabend. Auch was Nettes. Danach noch ein wenig Schmökern und ab in die Heia. Der Schlaf lässt sich Zeit und der karibische Input vorher bewirkt einen traumgefüllten Nachklapp. Eine unharmonische Ruhe. Selbst schuld.

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Probleme anderer Leute

Und wieder ist es Zeit um in meiner Gemeinde den Sauger zu schwingen. Dabei höre ich einem äußerst interessanten Vortrag über Bibelschwurbelei zu. Er mag sich nicht zu hundert Prozent mit meiner Meinung decken, muss er auch nicht, er weist aber in eine gute Richtung. Heute schwitze ich wieder stärker – ob das mit meinem wachsenden Lebendgewicht zu tun hat? Ich befürchte: JA!!! Seufz. – Meine bummelbegeisterte Mitfahrerin bringt aus der Stadt wohlmundende, leider bauchwachstumsfördernde, chinesische Kost mit, die ich mir in viel zu großer Menge zuführe. When will I ever learn? Never! Seufzer Nummer zwei. – Es schaffe ein weiteres Schrittchen Richtung Ordnung im Büro. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Ich finde einen uralten internationalen Führerschein mit einem Foto eines langmähnigen, bartlosen nicht gerade hübschen Jünglings. So sah ich mal aus?!? Kein Wunder, dass ich mir beizeiten einen Bart stehen ließ. Mancher Blick in die persönliche Geschichte kann durchaus erheitern (im Nachhinein natürlich nur). – Mit einem Mal bricht ein Gewitter los, krachendender Donner und ein jäh unterbrochenes Satellitensignal begleiten die Regengüsse. In kurzer Zeit kommen 15 Liter pro Quadratmeter vom Himmel. Mächtig gewaltig. – In einem Newsletter der NZZ lese ich einen interessanten Beitrag über die Straßeninterviews des WDRs und anderer Ö-Rs. Beim Einholen scheinbar spontaner Meinungen von der Straße erwischt man rein zufällig 😇 eine Mitarbeitern des Senders und eine Bundestagsabgeordnete der Grünen, die, wen wundert es, die linksalternative Tendenz des Berichtes unterstützen. Es ist nicht immer erfreulich wenn sich ein Vorurteil zum Urteil wandelt 😢. – So lese ich lieber Trivialliteratur, höre einem Unternehmensberater über ein grandioses PaL zu, lasse mir von einem Piloten erläutern wie eine Crew bei Overspeed eines Airbusses reagieren sollte – beides für mich völlig irrelevant ist aber eine nette Beplätscherung 😀😉. Ich lasse es spät werden, der Schlaf schlägt sofort zu. Alles ist gut.

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Prediger 9, Verse 7 bis 10

Der Juli war zu warm und zu nass, heißt es in den Nachrichten. Also hier bei uns stimmt das nur teilweise. Es war ein Sommer, wie ich ihn jahrzehntelang kannte. Der Juli gehört sowieso zu den regenreichsten Monaten des Jahres, bei uns fielen 10 Liter/qm zu wenig Regen im Blick auf den Vergleichszeitraum von 1981 bis 2010. Trotzdem sind wir im Gesamtjahresvergleich immer noch im Plus. Und ja, die Temperaturen blieben auf hohem Niveau, selbst an Regentagen über 20 Grad. Ich kann mich noch gut an verregnete Wochen in Büsum mit 14 Grad erinnern – so außergewöhnlich war das damals nicht. Standard war oft ein warmer Aprilausklang, ein verregneter Mai, meist ein schöner Juni und ein sehr gemischter Juli. Nun gut, lang, lang ist’s her und das Gedächtnis ist auch nicht mehr das, was es einmal war 😉. – Mein Büro verändert sich, noch ist es weit entfernt vom Status „aufgeräumt“ aber es geht voran. Schrittchen für Schrittchen. – Der abendliche Syltkrimi, selbstverständlich eine Wiederholung, denn unsere Zwangsabgabe für die Öffentlich-Rechtlichen fließt offensichtlich primär in die Verwaltung und nicht in den Produktionsbereich. Das ist wohl so in Deutschland. Ich wundere mich über Auswanderer längst nicht mehr, alles ist hier so verkrustet, unbeweglich und nur kreativ im hirnrissigen Blödsinn. So bleibt mir nur der Versuch das Beste aus der Kombination von Gottvertrauen, Alter und Möglichkeiten zu machen. Dazu kann auch mal ein Calvados und eine ausgiebige Bettruhe gehören. Der Schlaf lässt sich heute nicht lange bitten. Gut so.

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Adieu Maigret

Es „schauert“ immer wieder und so verbessert sich die Feuchtigkeitsbilanz des Julis. Die Glasfaserarbeiter trotzen dem Wetter und schuften bis spät abends, graben Gruben, bohren Tunnel, ziehen eifrig Kabel, schaufeln alles wieder zu und verlegen professionell Pflastersteine. Starke Truppe! – Ich beginne mein Büro aufzuräumen. Eine unangenehme Aufgabe, es liegt einfach viel zu viel herum. So entsorge ich allerschwersten Herzens eine Vielzahl meiner Bücher, die meine geschäftstüchtige Mitbewohnerin erfolgreich versucht zu Geld zu machen. Momox will für meine Maigrets, seufz – welch ein Trennungsschmerz, erstaunlich viel Knete locker machen. Warten wir ab, was wirklich bei uns ankommt. Immerhin ist der Versand gut organisiert. – Ich trenne mich von einer sagenhaften Menge alter CD-ROMs mit Programmen, die uns einst viel Geld gekostet haben aber heute durch die legalen Raubzüge (Gutwillige nennen das „Geschäftsmodell“) der Softwareindustrie nicht mehr lauffähig sind. Adieu liebe Helferlein! Wenn die Glasfaser endlich ihren Weg durch die Leerrohre bis ins Büro gefunden haben wird, wann weiß allein Vodafone, soll der neue Router in zugänglicherer Höhe platziert werden. Ob das funktionieren und das WLan-Signal trotzdem noch durchsetzungsfähig genug sein wird, bleibt auszuprobieren. Natürlich will ich das Projekt vorher mit dem jetzigen Equipment ausprobieren. Ich bin gespannt ob sich der ganze Aufwand möglicherweise als „Schuss in den Ofen“ entpuppen wird. Sei’s drum, ‚Versuch macht kluch’😀. – Endlich finde ich wieder Zeit für meine Andacht. Echt gut! – Den Abend verbringe ich mal wieder mit Barnaby, zwei mehr oder weniger nette Folgen vor dem Zubettgehen. Der Schlaf ist abwechslungsreich, mal oberflächlich, mal tief, mal unterbrochen, mal durchgehend. Nun ja.

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Gier, Saurier und Chaoten

Im Gottesdienst geht es heute um das 10. Gebot, kurz um Neid, Gier und das Vergleichen mit anderen. Eine tiefschürfende Laienpredigt zeigt Gottes Sicht der Dinge auf, die auch unsere sein sollte. Die Moderation läuft ebenfalls bestens ab – ich staune immer wieder welche Gedanken und Worte mir Gott schenkt. Danke!!! Meine Geduld kann sich danach bewähren, denn meine kontakt- und erzählbegeisterte ehelich Verbundene braucht sehr viel Zeit bis ihr Wörterstrom zwar nicht versiegt aber immerhin einen Ortswechsel ermöglicht. Dann ist das so. Seufz. – Zu Hause laviere ich Foxi am Glasfaserkabelloch am Rande der Einfahrt vorbei und leite die Mittagspause ein. – Die Fußballfrauen eifern in Australien ihren männlichen Pendants nach und verlieren ein Spiel in der Vorrunde. Es gibt halt auch schlechte Vorbilder 😉. Arme Ladys (mir ist die englische Pluralform durchaus bekannt aber wir sind in Deutschland 😇). – Nachdem bei Terra X jede Menge gefiederte Saurier präsentiert wurden, ist mein TV-Durst gestillt und ich genieße ein paar „alternative“ Medien. Immerhin zeigt die AfD endlich ihr wahres Gesicht, sie sympathisiert mit der russischen Diktatur und erhebt die dortige Staatsform zum Vorbild. Wer Stasi und FSB mag, soll sie wählen, ich habe für derartige ideologische Ver(w)irrung nur Verachtung übrig. Es ist doch immer wieder aufbauend wenn man sich, allen Beschwernissen zum Trotz, über sein Lebensalter freuen kann 😉. Darauf ein wenig vergorenen Traubensaft und eine gebrannte Mirabelle! Infolgedessen fällt der Schlaf tief und fest aus. Feine Sache!

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Glasfaser Step by Step

Irgendwann am Vormittag schellt es. Heute soll das Glasfaserkabelleerrohr ins Haus gelegt werden, teilt uns ein freundlicher Arbeiter mit. Heute am Samstag, soso! Eigentlich hatte ich fast nicht mehr damit gerechnet. Im Laufe der Verlegeaktion stellt sich heraus, dass geplant war die Straße zu unterqueren und unsere Zuleitungen auf der gegenüberliegenden Straßenseite an die Hauptkabel anzuschließen. Das klappt wohl nicht. Also legen die fleißigen Hände erst einmal Leerrohre in die Häuser und wollen nächste Woche den Bürgersteig auf unserer Seite aufreißen um dort im Untergrund die Verbindung mit dem Verteiler herzustellen. Nun graben zwei Arbeiter drei tiefe Gruben, zwei am Rand unserer Garagenzufahrt und eine direkt am Haus. Dann jagen sie ihren Bohrer, in Norden wurde das Teil Rakete genannt, von Loch zu Loch und ziehen im Rückwärtsgang das Leerrohr durch den Bohrtunnel. Danach durchbohrt der Gruppenchef unsere Hauswand, zieht das Leerrohr herein und dichtet außen und innen ab. Zu unserer großen Freude schließen die Arbeiter außen die Gruben perfekt professionell. Klasse. Während der Arbeiten widme ich mich meiner Moderation für den morgigen Gottesdienst. Der HERR ist gnädig und gibt mir gute Einfälle. Danke!!! – Der Abend klingt in aller Ruhe aus, YouTube, lesen und ein wenig spielen – das tut gut nach der Kabelei und der Vorbereitungsarbeit für morgen. Es wird normal spät und der Schlaf schaut auch vorbei.

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Ventilatornotkühlung

Eine weitere Urlaubsvorbereitung kann ich heute realisieren. Unsere Kühl-/Gefrierkombination im Wirtschaftsraum neigt zum Aussteigen bei zu hohen Raumtemperaturen. Sie will einfach nicht mehr frieren und was bleibt dem Gefriergut über – es beginnt aufzutauen. Das kann schon kritisch sein, wenn wir daheim das Warnsignal überhören (sehr laut ist es nicht) aber völlig fatal ist es bei Abwesenheit. Man kann das Aggregat zur Weiterarbeit überreden, ein Ventilator muss nur kräftig genug im Raum die Luft herumwirbeln. Einfache Lösung für Anwesende aber für Reisende? Mein Plan ist es eine Temperaturüberwachung per Kamera zu installieren und diese bei längerer Abwesenheit durch eine ferngesteuerte Steckdose zu ergänzen. An letztere könnte der Ventilator angeschlossen sein. So wäre es möglich ihn von fast allen Orten dieser Erde in Betrieb zu nehmen. Netter Plan, einen Versuch ist er wert. So installiere ich im ersten Schritt zunächst die Kamera und stelle für sie eine permanente Stromversorgung sicher. Das funktioniert relativ gut. Schritt zwei und drei vertage ich auf die Zeit kurz vor Urlaubsbeginn, denn derzeit ist die Gefahr der Überhitzung minimal, obwohl es trotz des Regenwetters draußen erstaunlich warm ist. Die „historischen norddeutschen Sommer“ des letzen Jahrhunderts habe ich acht bis zehn Grad kälter in Erinnerung 😉😇. Ich denke da an einen Aufenthalt in Büsum bei Regen und 14 Grad Außentemperatur zwei Wochen lang. Puh, war das nassfrisch! – Meine neue Jeans kommt und passt bestens, nur zunehmen ist jetzt nicht mehr drin 😀! – Ansonsten vergeht der Tag wie üblich mit youtuben, spielen und lesen. Der Schlaf kommt relativ schnell und vertieft sich mehr und mehr.

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