Container und Hauskreis

Es regnet. Eigentlich will ich noch ein bisschen Gerümpel in den Container befördern, packe auch schon die Karre voll, doch dann pladdert es richtig los. Nö, danke, dann eben nicht! – Nachmittags nieselt es immer noch aber jetzt muss ich ran, denn der gesammelte Holz-, Plastik- und Keramikmüll soll nicht bei uns herumstehen. Wer suchet, der findet, wie wahr! Was wir an entbehrlichen Gütern alles aus dem Terrassenkeller entfernen ist sagenhaft. Dennoch fällt kaum auf, dass so viel fehlt. Stark. Ich bin kaputt aber meine unermüdliche Partnerin entnimmt aus meinen Chaos-Hobbykeller diverse völlig überflüssige Objekte und führt sie, während mich das Durchschnaufen blockiert, schier unermüdlich dem Transportbehälter zu. Meine Zeit! Ich kann ihre Agilität im Vergleich zu meiner Schlaffheit kaum fassen. Frauen sind wahre Energiebündel. 😀😉. – Nach dem Duschen trifft mein neuer Blazer, zweiter Versuch, ein und passt zwar nicht wie angegossen aber trotzdem voll gut. Zudem sieht er noch viel besser aus als das zurückgeschickte übergroße Teil. Alles wird gut, offensichtlich. – Abends treffen wir uns im Nachbarort zum Hauskreis, diskutieren über Menschen, die in Jesu Namen Wunder tun aber letztlich doch von Jesus abgelehnt werden. Sehr nachdenkenswerter Text. Mit ein wenig Rotwein beschließen wir das Treffen. Es war sehr schön. Zuhause ein wenig abschalten, herunterfahren und dann ab ins Seniorenbett. Der Schlaf kommt zu mir schnell, bringt aber ein paar Unterbrechungen mit sich. Wenn es denn sein muss. Seufz!

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Schrott ade

Pünktlich aber nicht zu früh wird der bestellte Container geliefert. Wir lassen ihn erst einmal stehen. – Nun macht sich der gescheiterte Kreuzfahrtblazer auf die Rückreise. Kaum ist er bei der Poststelle abgegeben erhalte ich bereits online eine Bestätigung des Empfängers über die Rückgabe. Manche können halt digital 😉😀. – Am Nachmittag findet dann allerlei Gerümpel, ausgedientes Holz und jahrzehntelang unbenutzte Ab- und Regenwasserrohre den Weg in besagten Transportbehälter. So entsorgen wir endlich die alte Lounge-Umrandung, die sturmzerstörte Mülltonnenherberge und die demontierten Stützen des Balkongeländers. Weg ist weg. Immer wieder bin ich dabei überrascht wie schnell meine Kräfte nachlassen. So verlangt mein Body viel zu oft nach Pausen – doch ob wir in einer halben Stunde, einer Stunde oder anderthalb Stunden fertig sind – who cares? So schließen wir heute den umfangreichsten Part ab, um morgen noch ein wenig Kleinkram hinzuzufügen. Am Freitag kann der Container dann einen Abgang machen. – In meiner Abendandacht erlebe ich das Ende des Königreichs Juda mit, eine traurige Angelegenheit und bei Josephus die fatalen Machtkämpfe der Juden untereinander und mit den Römern nach Jesu Kreuzigung bis zur Vernichtung des Tempels. Harte, brutale und äußerst gefährliche Zeiten für das einfache Volk – welch ein Desaster! Und in diese unsicheren Zeiten hinein setzt Gott den Grundstein für sein weltumspannendes Reich, das bis heute ein höchst erstaunliches Wachstum hinlegt. Halleluja! – Ansonsten gestaltet sich der Abend wieder einmal normal und selbstverständlich wird es spät. Dankenswerterweise kommt der Schlaf schnell mit angenehmem Tiefgang. Prächtig.

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Cara Linnea

Meine vorbildlich hochaktive Mitbewohnerin bestellt einen Container für morgen, freundlicherweise erst ab 9 Uhr. Es darf aber nicht alles hinein, die Sortiermanie unserer Gesellschaft hat selbst hier zugeschlagen. Von Jahr zu Jahr geht mir diese typisch deutsche Pingeligkeit und Kleinkrämerei immer stärker auf den Senkel. Dann rettet eben die Welt im Alleingang, ihr besserwisserischen Überflieger. Egal. – Viel erfreulicher ist die Ankunft von Cara Linnea, absolut pünktlich zum errechneten Termin. Sollte das etwa ein Hinweis auf eine künftige Beamtenkarriere sein? Hoffentlich nicht! Herzlich willkommen kleine, neugeschlüpfte Erdenbürgerin, wir freuen uns total, mächtig gewaltig riesig gemeinsam mit den Eltern, dem Bruder, Oma und Opa! Wunderbar! – Rein monetär beglückt mich ein Kreuzfahrtunternehmen mit einem Geburtstagsbonus für unsere übernächste Reise. Prima. Schließlich trifft sogar mein bestellter neuer Kreuzfahrtblazer ein. Die Anprobe beweist, ich bin zwar wohlgerundet aber doch noch zu „mager“ für das Teil 😀. Also wieder einpacken, Rücksendeschein beilegen und Adressaufkleber anbringen. Morgen geht es zurück. Leider gibt es das Teil ein Größe kleiner nicht mehr. Schade, so bestelle ich über einen riesengroßen Versender eine andere Jacke. Versuch Nummer zwei. Ich darf gespannt sein. – Der Abend gestaltet sich fernseharm und lesereich. Wie immer wird es nicht früh. Der Schlaf bringt heute mancherlei Träume mit. Wenn’s denn sein muss!

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Besuch bei Muttern

Es fällt mir nicht leicht meiner Mum zu begegnen. Sie liegt im Bett und schläft vor sich hin. Ich sitze davor, halte ihre Hand, erzähle arg hilflos ein wenig, wohl wissend sie versteht kein Wort und sei es nur wegen ihrer Schwerhörigkeit. Seufz. Eine Schwester bringt ihr Mittagessen, reißt konsequent Mutti aus ihrem Dämmerschlaf und reicht ihr die Speise an. Für ihren Allgemeinzustand isst meine Altvordere sogar recht gut. Zu meinem großen Erstaunen formuliert sie sogar ein „Tschüs“ als wir gehen. Der letzte Weg kann sich offensichtlich lang, hart und in erschreckender Teilnahmslosigkeit gestalten. – Abends besuchen uns Freunde und es wird richtig nett. Es gilt Urlaubserlebnisse auszutauschen. Ich empfange ein hochinteressantes Geburtstagspräsent, ein Quizspiel mit Fragen aus den 70er Jahren. Nostalgie pur! Noch ein wenig lesen im Anschluss und schon wird es wieder spät. So bin ich halt.

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Sonntags abhängen

Gibt es einen Grund den Gottesdienst zu schwänzen und stattdessen einen im TV zu verfolgen? Keinen wirklich überzeugenden aber ich tue es trotzdem. Schande über mein Haupt. Immerhin ist der YouTube-Gottesdienst sehr gut, der Pastor stellt die Beziehung zwischen Moses Beauftragung und Jesu Rettungsauftrag her. Natürlich kann man das als weit hergeholt betrachten – andererseits liegt dabei so viel auf der Hand, dass es durchaus überzeugend wirken kann. Lunch, Mittagsruhe, Kaffee und Kuchen – was für ein langweilig-schöner Sonntag. Einfach mal abhängen. Abends ein wenig lesen, ein bisschen youtuben und Karten am Notebook spielen, ein wenig ungeistlich geht es heute bei mir schon zu. Ich buche noch ein Hotel in Bremen zur guten An- und Abreise bei einem achtzigsten Geburtstag. Das Hotel hat eine schöne Lage, ist aber wohl schon ziemlich in die Jahre gekommen aber das bin ich ja auch 😀😇. – Es wird normal spät und der Schlaf kommt bald.

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Frühes Frühstück

Zu unlaubotischen Zeiten muss ich meine Äuglein aufreißen, von meinem Lager ins Bad trapsen und versuchen im Dreiviertelschlaf Bewegungen, Worte und Aktionen zu generieren. Zu einer Zeit, zu der ich ansonsten wach zu werden pflege, betrete ich bereits die Autostadt um einer Geburtstagsfrühstückseinladung nachzukommen. Da muss ich jetzt durch, denn es geht schließlich um einen guten Freund. Ich schleppe mich mit stark begrenzter Sicht zum Büffet, finde endlich die Teller, schnappe mir einen, begebe mich zu Rührei, Schinken, Würstchen und Leberkäse (!!!), lade meinen kleinen Teller voll, finde und greife mir ein Croissant, um dann an meinen Platz zu wanken. Durch die konzertierte Aktion von Kaffee, Sekt und Nahrungsaufnahme erreiche ich schließlich einen akzeptablen Wachzustand. Wird ja auch Zeit! Die kleinen Augen weichen nicht, weshalb auch immer, aber die Kommunikation kann endlich gute Wege beschreiten. So wird es doch ein schöner und erfreulicher Vormittag. Keine Ahnung warum ich übermüdet bleibe, sodass ich selbst beim anschließenden Mittagsschlaf nicht richtig zur Ruhe komme. Seltsam. – Erst am Nachmittag finde ich langsam zu meiner Normalform zurück. So kenne ich mich gar nicht. – Abends schauen wir uns die Rhein-Kreuzfahrt-Fotos an und lassen die Erinnerungen Revue passieren. Stark. Danach beleben wir in gleicher Weise unsere Hollang-Belgien-Tour. Frisch gestärkt geht es in die Nacht und für mich wird es leider, leider wieder spät. Zum Glück kommt der Schlaf schnell, tief und heftig. Alles ist gut.

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Lösungssuche

Unser Geschirrspüler liefert absolut miese Ergebnisse. Ist er etwa kaputt? Das wäre gar nicht gut. Wie es manchmal so geht habe ich einen Verdacht. Und siehe da, er bestätigt sich. Das Sieb ist dicht und verweigert die Arbeit. Wie baut man das Teil aus? Es rührt und ruckelt sich nicht. Ich könnte jetzt unsere Unterlagen nach einer Bedienungsanleitung durchwühlen oder Meister Google befragen. Letzterer weiß es natürlich genau und demonstriert alles mit einem kleinen Video. Aha. Also zuerst den Reinigungsarm lösen, zur Seite legen und schon gibt das Sieb seinen Widerstand auf. Zugegeben eine Reinigung würde ihm echt guttun. Grobteile entfernen, spülen, schrubben und ein paar Feinarbeiten – fertig, es sieht wieder gut aus. Der Einbau geht fix von der Hand. Nun noch einen Kurzspülgang und – Simsalabim – der Film auf den Gläsern ist weg und das Geschirr sieht wieder sauber aus. Gewusst wie. Danke, Gott, für die Idee! – Nachmittags gebe ich der Rheinpräsentation den allerletzten Schliff und endlich ist alles okay. Dieses „Kapitel“ ist endlich abgeschlossen. Fein. – Wir wollen nur mal schnell in den Nachbarort, eigentlich ein „Katzensprung“ aber eine gesperrte Kanalbrücke zwingt uns zu großen Umwegen. Dann ist das so, auch das geht vorbei. – Fernsehen ist nicht, heute am Abend quäle ich mich selbst mit endlosen Solitaire-Sequenzen, die alle nicht aufgehen wollen. Ganz schön dumm aber so bin ich (leider) nun einmal. Es wird wieder normal spät, obwohl wir extrem früh aufstehen müssen und der Schlaf lässt sich zu allem Überfluss viel Zeit. Das kann ja heiter werden! Und das wird es auch …

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Donaureiseakzente

Noch ein paar Restarbeiten, ein paar Charts richten und in der Mittagszeit werde ich fertig. Das ist gut. Nun noch ein wenig aufräumen, die Zimmer besucherfreundlich gestalten und den Beamer checken. Alles ist gut und funktioniert prächtig. Erstaunlich wie avisierte Besucher die Motivation für ansonsten ungeliebte und oft vernachlässigte Aufgaben überproportional steigern 😀. – Die Gäste sind sehr willkommen, wie praktizieren ein traditionelles deutsches Abendbrot, plaudern viel und gern und sie lassen freundlich, entspannt die zahlreichen Fotos und Filme unserer Donau-Flusskreuzfahrt über sich ergehen. Bewundernswert! Anschließend sprechen wir über dies und das, doch Berufstätige können es unter der Woche nicht allzu spät werden lassen. Für dieses PaL 😉 habe ich größtes Verständnis. Bei uns selbst wird es allerdings später, dafür gelingt der Schlaf prächtig. Fein.

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