Prediger 9, Verse 7 bis 10

Der Juli war zu warm und zu nass, heißt es in den Nachrichten. Also hier bei uns stimmt das nur teilweise. Es war ein Sommer, wie ich ihn jahrzehntelang kannte. Der Juli gehört sowieso zu den regenreichsten Monaten des Jahres, bei uns fielen 10 Liter/qm zu wenig Regen im Blick auf den Vergleichszeitraum von 1981 bis 2010. Trotzdem sind wir im Gesamtjahresvergleich immer noch im Plus. Und ja, die Temperaturen blieben auf hohem Niveau, selbst an Regentagen über 20 Grad. Ich kann mich noch gut an verregnete Wochen in Büsum mit 14 Grad erinnern – so außergewöhnlich war das damals nicht. Standard war oft ein warmer Aprilausklang, ein verregneter Mai, meist ein schöner Juni und ein sehr gemischter Juli. Nun gut, lang, lang ist’s her und das Gedächtnis ist auch nicht mehr das, was es einmal war 😉. – Mein Büro verändert sich, noch ist es weit entfernt vom Status „aufgeräumt“ aber es geht voran. Schrittchen für Schrittchen. – Der abendliche Syltkrimi, selbstverständlich eine Wiederholung, denn unsere Zwangsabgabe für die Öffentlich-Rechtlichen fließt offensichtlich primär in die Verwaltung und nicht in den Produktionsbereich. Das ist wohl so in Deutschland. Ich wundere mich über Auswanderer längst nicht mehr, alles ist hier so verkrustet, unbeweglich und nur kreativ im hirnrissigen Blödsinn. So bleibt mir nur der Versuch das Beste aus der Kombination von Gottvertrauen, Alter und Möglichkeiten zu machen. Dazu kann auch mal ein Calvados und eine ausgiebige Bettruhe gehören. Der Schlaf lässt sich heute nicht lange bitten. Gut so.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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