Ängste, Käsespätzle und der Sinn des Lebens

Es ist und tut gut verheiratet zu sein! Ich wäre heute wohl zuhause geblieben und hätte den Gottesdienst geschwänzt wenn meine Hochaktive mich nicht ermuntert und ermutigt hätte. Und das war, im Rückblick betrachtet, durchaus richtig. Die Predigt gegen die Ängste macht Mut, die gewohnt wenigen aber wohltuenden Kontakte sind hilfreich und das wunderschöne Wetter tut ein Übriges. Alles ist gut. Dann gibt es sogar Käsespätzle zum Lunch – was will Geschmack und Magen mehr? Eine optimal erquickliche Mittagspause später gebe ich noch superleckeren Kuchen samt Kaffee (!!!) hinzu und der Kalorien-Super-Gau ist perfekt. Anschleichende Kilos ich höre euch trapsen! – Sehr sehenswert ist Terra X über den Sinn des Lebens – interessant zu erfahren wie Menschen, die Jesus nicht näher kennen, damit umgehen. So ganz nebenbei erfahre ich eine Menge über wissenschaftliche Erkenntnisse im weiten Umfeld dieser Thematik. Ein wenig youtuben, zwei oder mehr Solitairespiele, ein Krimi mit einer französischen Richterin und es wird wieder spät. Doch der Schlaf kommt sofort und hat wieder seltsame Träume im Gepäck. Na denn.

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Partytime

Im verblassenden Frühtau machen wir uns auf den Weg zu einem Geburtstagsfrühstück im Marriott. Ich werde zum Blazertragen verpflichtet, kann aber alle Krawattenforderungen erfolgreich abwehren. Die Sonne lacht vom Himmel, die Fotovoltaikanlage produziert brav Strom und wir entern das luxuriöse Ambiente. Ich bin nicht overdressed, schade eigentlich. Alle die Frühstück mögen finden ein feines, vielfältiges Angebot. Wir anderen auch. Dasselbe verleitet mich zu einer Kalorienaufnahme, die mir um diese Uhrzeit völlig fremd ist und mein Magen reagiert etwas wirschig. Da muss er jetzt durch. Wir fühlen uns wohl in plauderbereiter Gesellschaft und erleben einen wunderschönen Vormittag – wenn nur das viele Essen nicht wäre. Selber schuld, ich weiß. Seufz. – Vor der Mittagsruhe beenden wir noch schnell den Winterschlaf der Lounge um nachmittags selber Gastgeber zu spielen und Gäste zu empfangen. Bei uns gibt es Kaffee und Kuchen, gefolgt von Brandy und Zigarren für die Herren, also führe ich die Zumutungen an mein Verdauungsorgan fort und versetze mein Hirn in einen leicht rauchigen Zustand. Muss das wirklich sein? Genau genommen nein aber is wie is. – Noch leicht beschwingt von Rauch und dem „Jewel of Namibia“ findet abends sogar der Fernsehkrimi mein Gefallen. Mein alter Körper ist dagegen vom Tag not amused, macht seine Glieder schwer und mich seltsam müde. Selten habe ich mein Bett so herbeigesehnt wie heute und mit solcher Freude belegt. Resümee: Ich bin keine sechzig mehr. Seufz. Goeie nag!

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Shorty-Stopper

Ein recht früher Zahnarzttermin ist schnell absolviert, außer Zahnsteinentfernung ist nichts weiter zu vermelden. Das finde ich gut! Die Sonne lacht vom Himmel und ich erklimme mental langsam aufsteigende Äste. So ein Wetter kann mir gut gefallen. Weniger gut kommt bei mir ein voreiliger Schnitt mit der Akku-Schere an mit dem ich ein Schleifenkabel von Mr. Shorty sauber durchtrenne. Eine kleine Katastrophe, die ihn am Einsatz hindert. Zwangsläufig durchforsche ich das Internet, finde Aktivierungslösungen für den armen Rasenkürzer und bestelle adäquates Equipment. Der Fluch der Technik – warten ist angesagt. Der Alte am Abend löst wieder einen „verrückten“ Fall, soll er doch. Irgendwann treffe ich die fatale Entscheidung am Klassentreffen teilzunehmen. War es kurzzeitige geistige Umnachtung oder gar romantisch-verklärende Erinnerung? Ist es der Reiz des allerletzten Treffens? Ich bin mir wieder einmal selbst ein Rätsel. Wie oder was auch immer, beschlossen und verkündet, ich werde in nicht allzu großer zeitlicher Distanz auf mindestens 15 Personen stoßen, die ich nicht mehr erkennen werde und deren Identität ich glauben muss. Höchstwahrscheinlich habe ich mit ihnen sechs Jahre lang in einem Klassenraum gesessen aber Namen und Gesichter sind im Nebel verschwunden und nur schattenhaft sichtbar. Das wird lustig 😭😲😢. – Ansonsten findet ein Standardfreitagabend sein Ende am gewohnten Ort. Es wird mittelspät.

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Bandscheibenschonung

Es ist kalt, nieselt ab und an und ich bin völlig lustlos was Gartenarbeit angeht. Morgen soll die Sonne scheinen bis 20 Grad. Tomorrow or never! Am Computer ist immer irgend etwas zu erledigen, wenn ich wollte könnte ich mich den lieben langen Tag mit dem Teil beschäftigen. Das macht in jedem Fall mehr Spaß als im Freien auf die Knie zu sinken, mit zunehmend schmerzendem Rücken eine Aufgabe in Erdnähe zu erledigen und schließlich – ob erfolgreich oder nicht – sich mühsam aufzurichten um unter heftigsten Protest der Bandscheiben wie auch immer zum nächsten Stuhl zu gelangen. Mir graust davor aber da hilft alles nichts, es wird so kommen. Im voraus schon einmal aus tiefstem Herzen: SEUFZ! So lege ich eine neue Tabelle an um die Stromernte monatlich mit dem Vorjahr zu vergleichen. Während im Januar und Februar nur unwesentlich mehr produziert wurde, gab es im März einen riesigen Einbruch: über 500 kWh weniger. Dafür gab es mehr Regen. Auf Martinique, um nur ein Beispiel zu nennen, scheint die Sonne massiv und es regnet dennoch reichlich. Ja, ja … – Kommissar Dupin im Ersten löst seinen Fall ziemlich losgelöst von der Buchvorlage aber es ist dennoch sehenswert. Endlich mal ein vernünftiger Krimi – geht doch! Jetzt ein klein bisschen Weintrauben in meiner Lieblingsform, hinterher eine kleine Aprikose und schon bin ich wieder bettreif. Der Schlaf findet das auch und so schaffen wir gemeinsam den Ausflug ins Land der Träume.

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Hinschauen hilft

Ich habe mich verbucht. Kein Desaster aber wieder einmal sehr peinlich. Ich entdecke auf einer Hotelseite ein tolles Zimmer zu einem extrem günstigen Preis, der jedes andere Buchungssysteme toppt. Ein Pferdefuß ist nicht in Sicht, also buche ich und bin happy. Lange währt das nicht. Die Bestätigung per Mail gilt nur für einen Reisenden, wir sind aber zu zweit. Wo liegt der Fehler? Ganz oben ganz links habe ich die Abfrage nach der Zahl der Gäste offensichtlich ignoriert – standardmäßig steht dort eine „1“. Bei aller zugegebener Unzulänglichkeit und Blindheit erlaube ich mir dennoch zu kritisieren, dass dort „0“ Personen als Standard genial wären, dann ist eine Aktion unumgänglich – für mich die bessere Lösung! Wie dem auch sei, das Hotelpersonal ist freundlich, zuvorkommend, korrigiert alles, natürlich wird es deutlich teurer. Immerhin erfahren wir durch eine Ansage in der Warteschleife des Hotels von einem Angebot des Restaurants für Geburtstagskinder. Das trifft sich gut mit unserem Reisetermin und so schlagen wir zu. Warten wir mal ab, wie sich das in der Praxis gestaltet. – Die nächste Station unserer Reise fällt ebenfalls meinem Buchungstrieb zum Opfer, wenn auch mit Stornierungsoption. Schaun wir mal, ob das alles so kommt, wie wir planen. Der Mensch denkt, Gott lenkt. So isses. – Zu meinen im Garten lauernden Aufgaben gesellt sich eine weitere hinzu, die ich bislang verdrängt hatte. Ja, ich gehe es an und hoffe auf etwas höhere Temperaturen damit ich nicht in Kälte und Sturm – o, Martinique du Schöne – hinaus muss. – Der Abend verläuft wie üblich, es wird normal spät bei hilfsbereitem Schlaf. Irritierend ist neuerdings der erste Traum, der mich nach gefühlt vier Stunden in die Wirklichkeit zurückschickt – in Echtzeit dagegen ist erst eine Stunde vergangen. Leicht frustrierend.

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Sehnsuchtsinsel Martinique

Im Sommer wollen wir Richtung Bodensee zu einem kleinen Ausflug (oder doch eher eine normale Urlaubsreise?) aufbrechen. Bei einer etappenweisen An- und Abreise lande ich ruckzuck bei zwei Wochen Abwesenheit. Ja, das klingt echt gut. Ich kann einer meiner Lieblingsbeschäftigungen nachgehen der intensiven Urlaubsplanung. Tolle Sache! Ob booking.com, HRS oder irgendwelche Ferienwohnungsanbieter ich mache mich erst einmal schlau und schaue danach etwas bedröppelt drein. Hochwertige Fewos in guter Lage stehen in der Hochsaison den Hotelangeboten preislich nur wenig nach, wenigstens bei nur zwei Reisenden. Ich buche nach intensiven Vergleichen ein Hotel, dass ich zur Not relativ kurzfristig stornieren kann. Ein erster Schritt. So ist der Löwenanteil aller Ferientage schon einmal festgezurrt. Morgen kann ich mich, wenn ich will, mit der Hintour befassen. – Mich freut, dass sich so langsam meine arg vernachlässigte Andachtszeit wieder ihr zeitliches Terrain zurückerobert. Das ist und tut gut. – Der Fernsehabend fällt wieder einmal mangels überzeugendem Angebots aus und ich spiele ein wenig herum, denke über Urlaubstage nach und hoffe auf sonnig-warmes Frühlingswetter. Ach, Martinique, wie angenehm temperiert bist du, seufz! – Mein neues Kissen bettet mein Haupt sozusagen eine Etage höher aber ich schlafe trotzdem recht gut – möglicherweise haben ein paar Hotelaufenthalte und die Mein-Schiff-Kissen mich auf diese Schlafposition bereits eingestimmt. Interessante Erfahrung.

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Umwelt und Wirtschaft fördern

Nach allem was ich weiß darf unser Kachelofen nur noch bis 2024 betrieben werden, weil das Bundesimmissionsschutzgesetz – oder was auch immer – die Umwelt besser schützen will (was die Menschheit seit mehreren tausend Jahren mit offenen Feuern sträflich vernachlässigt hat). So ganz nebenbei (honni soit qui mal y pense) werden auch die Kaminbauer massiv gefördert und mit Lizenzen zum Gelddrucken bestückt. Kurz und schlecht, ich suche die Rechnung aus dem Jahr 2006 heraus, finde sie sogar, rufe unsere Kachelofenfirma an und frage ob die Brennkammer erneuert werden kann. Der Vertreter weiß das natürlich nicht und will beim Unternehmen nachfragen. Ich bin gespannt und befürchte das Schlimmste. Teuer wird es in jedem Fall, ein Totalabriss und Neubau wäre aber der GAU (vielleicht sogar der Super-GAU). Warten wir es mal ab. Ein schuldloses Eigenheim spart zwar Miete, greift aber Knete für immer neue kreativ ersonnene Renovierungsmaßnahmen ab. Seufz. – Eine gute Freundin beglückt uns mit selbst gebackenem Kuchen – welch eine vortreffliche Idee! – Schweren Herzens trenne ich mich von alten Elektrogeräten und leichten Sinnes von überflüssigen Kabeln, die morgen die überörtliche Elektroschrottsammlung bereichern sollen. Es muss mir einfach gelingen den Abfluss größer als den Zufluss zu gestalten. Eine schwere Herausforderung! – Abends erfreut mich erst Inspektor Clouseau bis zur für mich erträglichen Albernheitsgrenze und danach der alte und der neue Barnaby. Der Rückzug ins hochaktive Traumland geschieht früh aber erfolgreich mit sagenhaften Dream-Plots. Meine Zeit!

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Emotionsverschwendung

Ich freue mich sehr denn heute wird im Gottesdienst wieder das Abendmahl angeboten. Diese ganz besondere Nähe zu Jesus ergreift mich immer wieder neu und so auch heute. Dazu kommt noch eine wirklich exzellente Predigt unseres Pastors und wir fahren ermutigt und beschwingt wieder heim. Traditionell hören wir nachmittags noch die Predigt aus Bremen und bekommen mit, dass dort wohl heute Konfirmation gefeiert wird. Die Predigt spiegelt zwar unsere Verpflichtungen Gott gegenüber wider, ihr fehlt aber leider der tröstende Zuspruch einerseits unserer Fehlbarkeit und andererseits der Tatsache, dass wir umfassende Versprechen auch nur mit Gottes Hilfe halten können. Ja, wir müssen alle unsere Kraft investieren um Gelübde zu halten aber ebenso kräftig Gott bitten, dass er uns dabei ermutigend zur Seite steht. Kann ja sein, dass der Pastor dieses Mal unsere Anstrengungen hervorgehoben hat weil wir die andere Seite der Medaille gern als Entschuldigung nutzen obwohl sie dazu überhaupt überhaupt nicht taugt. – Abends schaue ich YouTube bis meine Ohrstöpsel schlapp machen 😉😢 und lese danach bis spät in die Nacht. Dabei ärgere mich über den so unvernünftigen kretischen Eigensinn. Ich nehme halt zu viel emotionalen Anteil an den Romanen. Das beeinträchtigt diesmal den Schlaf kein bisschen, was mich sehr freut. Geht doch.

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