Endlich: Aus für Mogelstrom

Die Atomkraftwerke werden abgeschaltet. Endlich! Ich fand es total ätzend so extrem teuer Strom zu produzieren und dann noch nicht einmal zu wissen was mit den hochgiftigen Abfällen passieren soll. Die übliche Vorgehensweise: alles nicht bis zum Ende durchdenken, Entstehungs- und Abwicklungskosten aus der Preiskalkulation entfernen oder bewusst kleinrechnen, Mogelstrom halt, und die Risiken einfach als beherrschbar erklärt: „nach menschlichem Ermessen“. Was für eine unzureichende Formel, typisch menschliche Hybris, denn wie viel hat sich hier auf Erden schon ereignet womit kein Mensch rechnen konnte oder besser gesagt wollte. Bei allem guten Willen macht unser Ermessen stets den Eindruck einer brüchigen Krücke. – Mein kleiner Koffer entpuppt sich, zu meiner Überraschung, als typisches Flugzeughandgepäck, die Maße passen, persönlich nachgemessen, exakt. Gut zu wissen da werde ich mir wohl künftig den Rucksack sparen – rollen ist besser als schleppen 😉. Die kleine Bank vor der Haustür bezieht ab sofort wieder ihren Sommerplatz, da wird sich der Briefträger freuen, denn jetzt kann er wieder Pakete abstellen. – Ein YouTube-Abend folgt mit einem Themenmix aus Demokratie, über den Abschied von Kuno aus Büttenwarder, dazu alternative Heizmöglichkeiten und angereichert durch allerlei Krimskrams. Zu guter Letzt lese ich sogar ein klein wenig bis mich der Schlaf überwindet. Das macht er echt gut. Buenas noches amigo!

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Schockierend sehend-blind

Die zweite Trauerfeier in dieser Woche steht an. Die Verstorbene war gerade mal zwei Jahre älter als ich und das stimmt natürlich nachdenklich. Für unsere deutschen Verhältnisse so früh aus dem Leben gerissen tut sich für ihre Angehörigen eine große Lücke auf. Da ist wohl viel unterstützendes Gebet nötig. – Am Nachmittag offenbart sich meine Voreiligkeit und gibt Anlass zum Schämen. Übereilig, wie ich mitunter bin, hatte ich ein nicht auffindbares Kabel neu bestellt und erhalten. Eben gerade schaue ich mir dessen Verpackung an, Erkenntnis blitzt auf, da war doch was und tatsächlich: Mitten in einem Stapel DVDs lugt ein ganz ähnlicher schmaler Karton hervor. Mir schwant Übles. Es kommt wie es kommen muss, jetzt habe ich das Kabel doppelt. Wie kann man nur so blöd sein? Dabei habe ich das Teil vorher doch intensivst gesucht! Ich muss mich schwer tadeln! Über einen Business-Class-Flug kann ich mich nicht aufregen aber eine doppelte Kabelbeschaffung geht mir gewaltig auf den Keks. Das Geld ist eben nicht der Punkt, sondern meine Dummheit samt Kartoffeln vor den Augen ärgert mich maßlos. Als kleiner Trost bleibt, dass alles funktioniert – selbst vom iPad kann ich eine Bildpräsentation starten und der Beamer gibt Fotos bzw. Filmchen brav wieder, ja er sendet sogar den Ton gehorsamst an den Lautsprecher. Fehlt noch der TV-Anschlusstest, den werde ich wohl morgen nachholen. – Erfreulicherweise raffe ich mich endlich wieder zur persönlichen Andacht auf, wenn auch die Konzentration noch Optimierungsbedarf aufweist. Aber immerhin geht es voran. – Der Alte löst erneut einen irritierenden Fall mit einem Täter, der eigentlich keiner ist und Personen, die sich ihr Leben durch Gedankenlosigkeit kaputt machen. – Meine Solitaire-Spiele gehen passend zu meiner Stimmung immer noch nicht auf. Dagegen finde ich zu einer guten Zeit mein Nachtlager und treffe auf einen Schlaf, der seinen Job perfekt erledigt. Toll!

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Hauskreis

Heute gilt es die adäquate Musik bei der Bildpräsentation zu hinterlegen und sogar das klappt hervorragend. Alles ist gut. – Wir machen uns auf den Weg zu einer Beerdigung. Eine ehemalige Kollegin ist viel zu früh verstorben. Eigentlich erwarte ich eine Trauerfeier bei der Gott nicht erwähnt wird, denn so kannte ich sie. Doch die Zeit bringt Veränderung, auch bei ihr. Ein Pastor einer Freikirche zeichnet ein völlig anderes Bild. Sie hat sich offensichtlich in den letzten Jahren verstärkt Gott zugewandt. Erstaunlich und höchst erfreulich. Bekannt war mir ihr überaus großes soziales Engagement. Möge Gott ihr gnädig sein. – Abends sind wir endlich mal wieder bei unserem Hauskreis. Der reinen Zahl nach sind tatsächlich alle da – jedoch ist eine von uns wegen eines Trauerfalls verhindert. Dafür „sorgt“ ein Gast für die „Vollzahl“. Ich staune wie groß und raumfüllend unser Kreis sein kann. Der Abend gestaltet sich sehr nett – sowohl die Bibelarbeit als auch die weinbereicherte „Nachdiskussion“😉. Es wird sehr spät. Der Schlaf schlägt sofort zu. Auch das tut gut.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Bildershow die Zweite

Die gute alte Tante Google verrät mir, dass im Fototool von Apple eine für mich völlig ausreichende Bildpräsentation enthalten ist. Ich kann sie auf dem Mac, dem iPad oder dem iPhone erstellen, korrigieren, wiedergeben, denn die Daten liegen in der Cloud. Zuerst muss ich aber die Bilder vom Dateisystem des Macs in die Foto-App transferieren, so muss ich sie nicht erneut zusammenzustellen. Okay, gedacht, getan, geklappt. Der Schock: wie sind die denn sortiert? Selbst die Einstellung ’nach Namen sortieren‘ bringt nichts. Ich liebe die Programmierer 😤😭😠! Also frisch ans Werk und nach etlichen Fehlversuchen öffne ich, eher zufällig, die Information über ein Foto und siehe da, es gibt ein Feld ‚Titel hinzufügen‘. Aha. Also gebe ich probeweise ein paar nummerierte Titel ein und voilà, sie stehen in der korrekten Reihenfolge. Jetzt noch schnell alle 156 Bilder betiteln und schon stimmt die Sache. Es geht schnell zu ergründen wie die Diashow einzustellen ist. Erledigt. Sogar die Filmchen werden dargestellt – auf Wunsch kann ich sogar Musik hinterlegen. Fein. Schließlich tausche ich noch das Titelbild für ein Karibikflair von Anfang an aus und alles ist gut. – Den Abend verbringe ich mit entspannenden digitalen Solitairespielereien, die fatalerweise allesamt dieses Mal nicht aufgehen wollen. Es wird extrem spät und der Schlaf ist sauer. Kann ich verstehen.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Bildershowerstellungsnöte

Der Schornsteinfeger kommt zum Messen. Bereits am Abend schickt er seine Rechnung. Da ist er fix bei. – Ich widme mich den Urlaubsbildern, wähle aus, lagere sie in einem speziellen Ordner, nummeriere sie durch damit mein Mac sie auch korrekt sortiert. Am Nachmittag füge ich Karten bei um unsere Reisestationen darzustellen und den Fotos zuzuordnen. Das geht fix und sieht gut aus. Erst jetzt erkenne ich unser Hin und Her der Kreuzfahrtroute. Die Anlegeplätze scheinen heißbegehrt gewesen zu sein. Schließlich funktioniert die Diashow. Auf der Großleinwand wirkt sie prächtig. Nur die kleinen Filmchen werden nicht wiedergegeben. Da sind wohl noch ein oder zwei Gedanken erforderlich um die Möglichkeiten meines Macs auszureizen. Das wird schon, Zeit ist ja nicht mein Problem 😀. – Ich suche heute mein Nachtlager viel später auf, einfach so ohne wirklichen Grund. Manchmal bin ich mir selbst ein Rätsel. Tja, so wird es wieder spät und der Schlaf fühlt sich veräppelt und schaut nur sporadisch vorbei. Nun denn.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Ostermontag

Die Osterpredigt aus Bremen gibt viel Anlass zum Nachdenken. Danke, dass es so inhaltsreiche Predigten im Netz gibt! – Nachmittags sind wir bei Freunden zu Gast und haben uns viel zu erzählen. Total holperig verläuft die Fotopräsentation aus der Karibik. Ein wichtiges Teil habe ich zu Hause vergessen, das TV-Gerät findet auf dem USB-Stick den adäquaten Ordner nicht und die letztendliche Diashow auf dem iPad ist sehr seltsam gestylt, weil ich ihre Einstellungsmöglichkeiten nicht überblicke. Nun denn, es geht irgendwie. Aber der Wunsch nach einer Fotosichtung kam auch sehr kurzfristig. Dann ist das so. – Abends verfolge ich den wieder einmal recht eigenen Syltkrimi mit seiner seltsamen Story. Für die Sommerzeit wird es gar nicht einmal so spät. Bonne nuit.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Ostersonntag

Der Covid-19-Test zeigt einen Strich – HALLELUJA!!!! Ich darf zum Gottesdienst und freue mich mächtig gewaltig. Zuvor erquickt mich aber unser Osterfrühstück, wobei ich eine Tasse Kaffee zurücklassen muss alldieweil die Zeit uns davonläuft. Wir ergattern auch nur noch einen Behelfsparkplatz bei unserer Gemeinde. Dafür erfreut mich unser Gottesdienst ganz besonders, schön endlich mal wieder daheim zu sein. Nach ein paar Gesprächen fällt mir ein, dass ich Tiger umparken muss um anderen die Heimfahrt zu ermöglichen. Das schließt mich zwar von weiteren Kontakten aus aber so unrecht ist mir das gar nicht. Ich bin da etwas seltsam, leider. – Mit einem Festmahl würdigen wir diesen Tag – ich liebe diese herrliche Küche viel mehr als die überkandidelten Vier-Gänge-Menüs auf den Kreuzfahrtschiffen. Aber mich fragt ja keiner 😉😇. – Ich ergänze meinen Status um einen Ostergruß, erfreue mich an den anderen Status (seltsame Pluralbildung laut Duden, aber is wie is) und den vielfältigen Ostergrüßen. Gegen Abend besucht uns eine gute Freundin, wir plaudern lebhaft miteinander. Das tut gut. Die verpasste Heute-Sendung und Terra-X holen wir uns völlig problemlos aus der Mediathek und ich freue mich, dass jetzt wir bestimmen wann wir was sehen und nicht die blöden Sender uns das vorgeben. Feine Sache. Es wird normal spät doch der Schlaf agiert lustlos.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Umgetrieben, zerrissen, entscheidungsbefreit

Unser Kaffeeautomat verlangt seit Tagen nach einer Grundreinigung. Heute ist er dran. Die Brüheinheit hätte ich wohl schon früher putzen sollen. Dieses Mal sind wirklich arg viel Kaffeemehlreste an vielerlei schwer zugänglichen Stellen zu erspähen. Da bewähren sich Q-Tips, die verrufenen Wattestäbchen. Was der Lappen nicht erwischt entfernen sie. Gut so. Jetzt die Tropfschale säubernd entleeren, eine Entkalkungstablette im Wasserbehälter auflösen und so weiter, und so weiter … Eine sehr gute Stunde später ist die Prozedur endlich überstanden. Was für ein Aufstand! So kann man auch seinen Vormittag verbringen. – Meine alte Realschulklasse trifft sich wieder. Möglicherweise letztmalig. Eigentlich hatte ich mich aus diesen Meetings ausgeklinkt, denn meist fand ich mich etwas abseits in einer gesprächsbefreiten Ecke wieder. Das muss ich nicht haben. Die Anfrage zu diesem eventuellen Abschlusstreffen dennoch zu kommen treibt mich um. Soll ich, will ich, möchte ich nicht oder was? Völlig entscheidungsschwach sinniere ich vor mich hin. Die Führung durchs Theater reizt mich schon und der Abschluss im Ferdinands verheißt eine wohlfeile Verköstigung. Ist das viele Schweigeminuten wert? Er reißt mich hin und her. Also fliehe ich wieder ins tödliche Paradies, lasse den karibischen Wind mir um die Ohren wehen und beobachte das – bis auf den Kommissar – sommerlich gekleidete Team. Ein sommersonnenverheißender Rosé begleitet mich dabei. Prachtvoll. So sinke ich leicht beschwingt dem Schlaf in die Arme.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar