Karfreitag

Angesichts zweier blöder Striche bleibt mir heute nur der Gottesdienst aus Bremen. Doch er ist sehr gut und hebt den Aspekt der Freude am Karfreitag, der im Leiden Christi für unsere Sünden tief verborgen liegt, hervor. Ja auch an Karfreitag blitzt das Osterleuchten schon auf. – Gut ist mein wachsender Gesundheitszustand, der das Bett tagsüber entbehrlich macht – bis auf die Mittagsruhe selbstverständlich 😉😇. So beschäftige ich mich karfreitagsgerecht mit diesem und jenem, stopfe mich am Nachmittag mit Kuchen voll während meine negative Partnerin einen Gottesdienst besuchen darf. So ist das eben manchmal. – Abends flüchte ich nach Saint Marie, das in Wirklichkeit Basse-Terre ist aber leider nicht das Basse-Terre, das wir besucht haben. Death in Paradise spielt in Deshaies im französischen Departement Guadeloupe und daran sind wir einfach vorbeigerauscht. Da ist man schon mal vor Ort und schaut nicht rein. Schade eigentlich aber Leben pur 😀. Es wird normal spät aber der Schlaf will heute mit mir spielen. Wenn’s denn unbedingt sein muss. Seufz.

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Reisebürokultur

Der Aufwärtstrend setzt sich fort. Gut so. Heute kann ich problemlos den Tag über aufbleiben. Wunderbar. Mit unserem Reisebüro kläre ich telefonisch ein paar Fragen und wundere mich wie kompetent, hilfsbereit und freundlich die Mitarbeiter sind. Recherchen werden sofort erledigt, versprochene Rückrufe zuverlässig und schnell eingehalten – mit jedem Anliegen wächst meine Begeisterung für den Service. Das ist schon eine gefährliche Alternative für die hiesige ortsgebundene, oft schwerfällig wirkende und auf Termine fixierte Konkurrenz, zu der man sich zu allem Überfluss im Rahmen der Öffnungszeiten hinbequemen muss. Und wieder, inzwischen fast eine Routine, fülle ich ein Bordmanifest aus. Manifest, es amüsiert mich immer wie so ein Begriff aus der Frachtschifffahrt in den Passagiertransport wechselte und nie einem verständlicheren Namen weichen musste. Das Beharrungsvermögen des Gewohnten ist echt faszinierend. – Der Abend gehört dem karibischen Tod im Paradies und ich schwelge ich Erinnerungen. Ja, der Alltag gestaltet sich dort meist schlichter, die Wohnverhältnisse und das Lebensumfeld sind in aller Regel ein gutes Stück von unserem hier gewohnten Standard entfernt und doch durchzieht alles eine gewisse Leichtigkeit, eine Sommerstimmung das ganze Jahr über. Vorausgesetzt ist dabei natürlich ein Einkommen, das alle Grundbedürfnisse zuverlässig absichert. Sonst wird es, egal wo, immer schwer (immerhin muss man dort wenigstens nicht frieren, obwohl Einheimische schon bei frischen 24 Grad zur Jacke greifen). – Den Schlaf durchziehen vielerlei seltsame Träume – ob ich mir zu viele bewegte Bilder zugeführt habe? Mag sein.

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Ein Strich zuviel

Heute stehe ich frohgemut auf. Es geht mir besser. Das wird schon. Okay ich bin noch ziemlich schlapp, sitze lieber als zu laufen und bin ein wenig „unfit“. So hole ich einen Test, träufle nach der Prozedur zwei Tropfen auf das Testteil und hast du nicht gesehen, ruckzuck, kaum hat die Flüssigkeit das Anzeigefeld durchlaufen sind zwei Striche zu sehen, fett und markant. Frustrierend. Jetzt bleibt mir noch ein Test übrig. Die neue Packung kommt wohl erst nach Ostern. So lege ich für den nächsten Test den Ostersonntag fest, Karfreitag wäre wohl etwas zu früh angesichts der brutalen Positivgeschwindigkeit. – Als die Kräfte nachlassen suche ich mein Lager wieder auf. Es war wohl doch etwas zu früh für Freiheitsgedanken. Dann ist das so. – Abends investiere ich ein wenig Geld in die neueste Staffel von „Death in Paradise“. Zweifelsohne hat diese Serie extrem viel von ihrem ursprünglichen Charme eingebüßt, geblieben ist aber der Charme der Karibik, der fesselt und fasziniert mich, windbewegte Palmen, Sommerkleidung, plötzliche Regenschauer und eine lebensfrohere Mentalität. Seufz. Da schaue ich gerne zu, Plot hin oder her 😀. Je länger, je lieber. – Der griechische Krimi mit dem ich lesenderweise kämpfe verbreitet dagegen im Hintergrund eine düstere Stimmung bei aller Leichtigkeit an der Oberfläche. Aber auch durch den will ich durch. Irgendwann. Es wird spät. Schlaf kommt und geht, begleitet von irren Träumen. Nun denn.

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Schrittchen für Schrittchen

Leider erweist sich auch heute das Bett als bester Aufenthaltsort. Ein wenig Aufstehen ist zweifelsohne möglich aber nach einer gewissen Zeit tillt der Rückkehrmodus gnadenlos alle guten Absichten. Dann ist das so. Der Tag unterscheidet sich nicht wesentlich von seinem Vorgänger – bis auf den alten Weimar-Tatort, der mich bestens aufheitert. Gesund werden? Ich bleibe dran! Es wird normal spät. Die Schlafqualität legt um eine Nuance zu. Immerhin.

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Leerlauf

Ein Krankheitstag ist, selbst wenn es aufwärts geht, einfach nur bescheuert. Ja, ich kann lesen, youtuben, irgendwelchen Fernsehprogrammen meine Aufmerksamkeit widmen aber ich kann nicht das tun, was ich will, noch nicht einmal das, was dringend dran ist, wie meine Mum zu besuchen. Fatal. Die Sonne scheint und liefert Antriebssäfte für Foxi, ich weiß das zu würdigen. Wir können unsere Andachten halten, das tut gut aber ich schaffe es nicht mich zu einer privaten Gebetsstunde aufzuraffen, noch nicht einmal im Liegen 😉. Das betrübt mich. Ich komme mir vor wie ein Auto im Leerlauf – der Motor arbeitet aber es bewegt sich nicht(s). Dabei habe ich genau genommen keinen Grund zur Klage, wohlversorgt wie ich bin. Selbst am Abend reicht mir ein Barnaby, für den nachfolgenden fehlt mir das Interesse. So lese ich, versuche danach zu schlafen und erlebe eine leichte Steigerung zur letzten Nacht. Es geht voran. Fein.

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Zwei Striche

Endlich wieder Studierstube, aber noch wirkt diese Erkältung in mir! Aus lauter Vorsicht teste ich mich schnell selbst, nur so zu Sicherheit und Schock pur: zwei Striche, positiv, das arglistige Corona-Schreckgespenst hat mich zum Opfer erwählt! Auch das noch! Merde! Seufz! Die Konsequenz: sofort alle Stübler ausladen. Für mich empfiehlt sich eine Rückkehr ins Krankenlager, denn die Erkältungssymptome sammeln neue Kräfte. Das so notwendige Duschen zeitigt Folgen: Heißes Wasser, nasse Haare treffen auf eine normale Raumluft und schon geht’s bergab. Das kenne ich schon bei Erkältungen. Seufz. Also pflege ich mich brav im Bett, schlafe, surfe, lese und youtube ein wenig. Kurzes Resümee: Ich will zurück nach Martinique! Schee wars do. Die Nacht ist besser als die letzte aber das heißt nicht viel.

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Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

Es geht voran aber so richtig auch wieder nicht. Letztlich bleibe ich einen weiteren Tag im Bett. Das stimmt mich ein wenig bedenklich aber immerhin wird es von Tag zu Tag besser. Morgen zur Studierstube will ich einsatzbereit sein. Guter Plan! Ich buche mal so nebenbei eine Kreuzfahrt mit der MS Deutschland für den Juni 2024. Meine Krankheit erinnert mich daran, dass es ganz sicher nicht in meiner Hand liegt ob ich zu dem Zeitpunkt noch lebe oder genügend einsatzbereit für eine solche Reise bin. Aber was soll man machen? Der Vorlauf für Kreuzfahrtbuchungen, vor allem für die kleinen Schiffen, ist enorm groß. Dann lege ich es eben in Gottes Hand, er wird es so gestalten, wie es recht und gut ist. Die Buchung sei ihm anbefohlen. Außerdem fällt mir auf, dass die Kosten für unsere Reisen langsam auf Regionen zuwandern, die unser selbst bestimmtes Limit hart streifen. Andererseits – die paar Jahre in denen wir noch relativ unbeschwert auf Tour gehen können sind ja ebenso absehbar. Sei’s drum. Abends verfolge ich interessiert eine Folge der Bestatterin aus der Mediathek. Nett gemacht. Nun noch ein bisschen lesen und einen Schlafversuch starten. Die Nacht gestaltet sich wie erwartet. Leider.

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Männergrippe

Heute bleibe ich im Bett. Beschlossen und verkündet! Während ich mich früher bei derartigen Symptomen noch ins Büro geschleppt hatte, habe ich das nun nicht mehr nötig. Pensionisten kurieren, wenn sie klug sind, ihre Erkältung liegenderweise aus. Meist geht das schneller und ist angenehmer zu ertragen. Meine höchstaktive Lebenslangpartnerin wirbelt dagegen mit einer leichten Verschnupfung erst in der Stadt und am Nachmittag im Garten herum aber ich liege faul da. Ist das die vielbeschworene „Männergrippe“? Mag sein. Dann ist das eben so. Ich will möglichst fix wieder auf die Beine kommen und gehe derhalben keine Kompromisse ein. Wieder stöbere ich in den Cruising-Offerten herum, lese ganz nebenbei einen Krimi und ruhe eingemümmelt vor mich hin. Meine nicht unbedingt gleichermaßen Reisebegeisterte findet dennoch am Abend mit mir zusammen eine nette Kreuzfahrt, die ich erst einmal optional buche. Da können wir morgen noch hin und her überlegen ob wir sie im Juni 2024 realisieren – so Gott will und wir leben. – Der neue „Alte“ gefällt mir recht gut, er bringt ein wenig Schwung in die Ermittlungssbude. Im Anschluss zappe ich mich durch den letzten alten „Alten“ und schaue mir den ersten neuen an. So eine Mediathek ist eine feine Sache. – Meine Erkältung verschafft mir seltsame Träume und darin völlig verquere Handlungsstränge, die mir die Nachtruhe rauben. Welch chaotische Stunden!

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