Wintervorsorge im Frühjahr

Meine Treterchen können sich heute auf eine besonderer Pflege freuen. Zuerst reisen wir an, parken und zahlen per App. Das ist eine wirklich sinnvolle Anwendung, die ich zwar selten aber mit Begeisterung nutze. Die Podologin beseitigt nun gekonnt alle lästigen Ecken und Kanten und ich kehre leicht beschwingt zum geduldig wartenden Foxi zurück. – Kurz nach der Mittagszeit erwarten wir unsere Wintersicherung, das Heizöl. So übe ich wieder einmal Verzicht auf die täglich so ersehnte Mittagsruhe. Dafür bewegt es mich emotional jedes Jahr aufs Neue die Öltanks voll zu wissen und die dafür vorhandene Rücklage passend gestaltet zu haben. Ich stelle die Heizung ab – wir liefern uns der Unbill des Wetters aus und der Kessel darf sich die nächsten Monate allein der Warmwassererzeugung widmen. Andererseits kann der Kachelofen unerwartete Temperaturscharaden abfangen. Immerhin. – Nun buche ich noch fix für Ende November einen Hotelaufenthalt in Frankfurt und eine Bahnfahrt. So werden wir stressfrei nach der Kreuzfahrt die Heimfahrt antreten können, hoffen wir. – Und auf geht es zum nächsten Event. Eine gute Bekannte feiert Geburtstag und wir sind in die ‚Hacienda El Toro‘ eingeladen. Noch ziemlich magengefüllt von gestern stopfe ich mir ein total leckeres Hacksteak hinein, sogar eine Kugel Eis oben drauf . Das helfen selbst die bewährten „Verdauerlis“ nicht mehr. Es wird angemessen spät, daheim noch später aber der Schlaf spielt zu meinem großen Erstaunen mit als wenn nichts wäre. Stark. Buenas noches!

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Pfingstmontag

Auf zu Spargel-Satt nach Radenbeck. Schwester und Schwager haben uns eingeladen und das Landhaus Heidekrug liefert eine perfekte Leistung ab. Spargel auf den Punkt genau gegart, perfekt für Bissfest-Fans und Weichliebhaber – der ideale Mittelweg. Wir genießen und sind happy. – Voll genudelt gönne ich mir am Nachmittag einige Rauchwaren 😉😀😇 in unserer Lounge und verkoste den 15 Jahre alten KWV. Feiner Abschluss. – Keine Ahnung wie ich dahin gelangt bin aber ich verfolge mit großem Interesse Videos über das römische Reich und besonders über Cäsar samt Mordkomplott, das vordergründig gelingt aber dennoch vollkommen scheitert. So habe ich das noch nie gesehen. Faszinierend. Eine Folge über den Airport Frankfurt endet exakt zum Start der aktuellen Nachrichten. Wieder wundere ich mich über unsere türkischen Mitbürger denen Pressefreiheit, Gewaltenteilung und Rechtsstaatlichkeit offensichtlich am Pöter vorbeigehen. Aber was beklage ich mich – so lange ist es auch nicht her, dass unser Volk einem unvergleichlich schlimmeren Machtmenschen zugejubelt hatte – wir Menschen sind wohl extrem leicht verführbar. Aber es wird wie immer sein: ein Kreuz ist leicht gemacht aber es trägt sich viel, viel schwerer. – Am Abend bin ich hin- und hergerissen zwischen Sylt und Midsomer wobei nach Zeitanteilen die Engländer gewinnen. Zum Intervallschlafen geht es dann bald zu Bett. Welch eine Nacht! Seufz.

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Pfingstsonntag

Gottesdienst zu Pfingsten ist eine äußerst angenehme Pflicht, vor allem bei so wunderschönem Wetter. Uns erwartet eine Predigt über den Heiligen Geist und einen großen Gott, der uns mit Sehnsucht erwartet. Wir müssen nur wollen und uns ihm zuwenden. Im Anschluss gibt es das Abendmahl, ich kann es nicht erklären aber es ist für mich immer ein besonderes emotionales Erlebnis. Danke! Ich genieße nach der Feier die Sonne und plaudere mit dem einen und anderen bist wir geruhsam zu Foxi schlendern und heimfahren. – Am Nachmittag klingelt so ein kleiner mutiger Pöks und fragt nach einer langen Stange. Auf dem Bolzplatz liegt wohl irgendetwas auf dem Basketballkorb. Damit kann ich dienen. Wenig später schickt er seinen Kumpel mit einer Erfolgsmeldung samt der Stange. Ich finde das stark, einfach losgehen und bei völlig fremden Leuten fragen. Respekt! – Terra X über Afrika auf der Großleinwand beeindruckt mich schwer. Der Münster-Tatort am Abend ist bekannt und amüsant wird aber unterbrochen durch meine intensive Suche nach dem E-Book-Reader, der allen Anstrengungen zum Trotz verschwunden bleibt. Er hat, meines Wissens nach, nie unser Haus verlassen und ist doch unauffindbar. Mysteriös. Ich bin mittelschwer erschüttert über meine Hilflosigkeit in dieser Angelegenheit. Doppelt-Seufz!!! Ein Glas vergorener Traubensaft mehr als geplant soll mich darüber trösten. Tut es aber nicht. Noch nicht einmal ansatzweise. Erfreulicherweise überwindet der Schlaf meine Grübelei. 😢😩🤨!

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Update der Photovoltaik

Eine neue Lektion wartet auf mich. Beim Beobachten unserer Photovoltaikanlage, während sie Strom für Tiger produziert, stolpere ich im Internet über eine Seite, die Komponenten auflistet und dabei auf anstehende Updates hinweist. Beim Datenmanager und beim Wechselrichter wartet je eins auf seine Aktivierung. Nun gut. Der Datenmanager lässt sich fix aktualisieren aber der Wechselrichter weigert sich zum Glück. Es ist nämlich eine dumme Idee das Teil mitten im vollen Betrieb auf den neuesten Stand zu bringen. Also warte ich bis es in der Nacht zur Ruhe gekommen ist und versuche es ein zweites Mal. Jetzt funktioniert alles einwandfrei. In der Praxis merke ich dennoch nichts von irgendwelchen Veränderungen. Nun denn, es wird schon etwas nutzen. – Margaret Rutherford ermittelt als Miss Marple in ihrer einmaligen Art und befreit einen Angeklagten vom Verdacht des Mordes. Nach anderthalb Stunden stellt sie den wahren Täter. Dass sie dabei unbeabsichtigt, ganz nebenbei den Inspektor k.o. schlägt und einen Theaterchef abstürzen lässt gestaltet das Ende fein amüsant. Angenehme Unterhaltung. Es wird spät, weil das besagte Update sich schier unendlich lange hinzieht. Der Schlaf stellt sich schnell ein und ist ganz okay.

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Beerdigung und Lichterkettenfürsorge

Ich muss mich eilen beim Aufstehen, Knäckebrot mümmeln und einer Kurzandacht um rechtzeitig zur Beerdigungsfeier zu kommen. Wir sind frühzeitig da und nehmen Abschied von der Mutter von Freunden. Wenn jemand stirbt, der über 90 Jahre gelebt hat und Christ ist, hält sich meist die Trauer in Grenzen. Wir wissen, dass er jetzt bei Jesus ist, dass er sieht was er geglaubt hat. Das tröstet. Die Predigt würdigt das Leben der Verstorbenen, viele Verwandte, Freunde und Begleiter im Leben sind gekommen und wir nehmen Abschied. Das gemeinsame Kaffeetrinken wird zum Familientreffen und wir lassen uns sogar noch zu einem Nachtreffen in privater Runde überzeugen. Schade, dass man so einen Kreis meist nur noch zu Beerdigungen versammeln kann. – Wieder zurück stürze ich mich auf unsere Lichterketten und starte Reparaturversuche. Es ist nicht so leicht aber zwei Ketten bringe ich zum Leuchten, eine verweigert komplett den Dienst und zwei weitere, kombinierbare Netze leuchten von sich aus tadellos. Letztere montiere ich an der Kellerwand, so haben wir anheimelndes Licht bei eventuellen künftigen Kellerfeten. – Ein Handwerker inspiziert die Fläche, die er mit Betonsteinen begehbar machen soll und überlegt die Ausführungszeit. Es geht voran mit der Grundstücksmaniküre. – Abends begebe ich mich zu dem munteren Karibikermittlungsteam und beobachte sehnsuchtsvoll ihren Wirkungsbereich. Seufz. Eine Kommissarin begleite ich im Anschluss nach Marokko wo sie mit rührendem Eifer, ein klein wenig unrealistisch, einem Freund bei seinen Samariteraktivitäten zur Seite steht. Etwas irre aber gut zu lesen. Es wird relativ spät aber der Schlaf steht voller Aktionsdrang bereit. Äußerst nett von ihm.

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Sonne, Sommerwein und ein Nachtmensch

Ein Tag, der beim Aufstehen mit knapp 11 Grad beginnt und sich dann doch aufrafft um schließlich fast 18 Grad zu erreichen. Geht doch. Die Kälte hält mich drinnen fest und am Computer finde ich immer irgendetwas zu tun, sinnvoll oder nicht aber voller Eifer am Werk. – Abends dürfen wir in gemütlicher Runde Geburtstag feiern. Zuerst sogar draußen, die 18 Grad im Schatten sind in der Sonne urgemütlich. Im Laufe des Abends treibt uns dann die Abendkühle doch ins Haus. Wir treffen alte Bekannte und es ergibt sich ein adretter Plauderkreis. Ein milder, leichter Sommerwein, der erstaunlicherweise ‚Winter‘ heißt, erquickt uns das Gemüt. Was will man mehr? – Zurück daheim packt es mich unerklärlicherweise und ich verlängere den Abend bis spät in die Nacht. Nachtmenschen wie ich müssen mitunter mit derartigen „Anfällen“ leben und auskommen. Glücklicherweise werde ich noch rechtzeitig ausgebremst – wer weiß wie lange ich da sonst noch rumgegeistert wäre! Ich falle ins Bett und schlafe ein, was wiederum einfach nur toll ist.

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Lichterkette on strike

Mein iMac ist ein E-Mail-Fresser. Nach einem Update gestern habe ich ihn die Post abrufen lassen und nicht mehr ausgeschaltet. Heute wundere ich mich über die wenigen Mails auf dem iPad. Sonst werde ich mitten in der Woche immer zugeschüttet mit Werbung, Newslettern und allerlei nutzlosem Zeug. Die konsequente Kündigung von sinnbefreiten E-Mails habe ich aufgeben – einem gekündigten Absender folgten drei neue auf dem Fuße, so eine Art neumodische virtuelle Hydra. Mein iMac ist der einzige meiner Computer, der auf dem Server löschen darf und so lädt er löschend alle eingehenden Sendungen herunter. Das soll auch so sein, nur darf ich halt nicht vergessen ihn nach dem seltenen Gebrauch abzuschalten. Kein Wunder der Technik. – Nachmittags stelle ich fest, dass auch ein Kunststoffreiniger samt Bürste meinen Gartenleuchten ihr Weiß nicht zurückgeben kann. Schade. Ein wenig frustriert beginne ich der Fehlerquelle einer nicht funktionierenden Weihnachtslichterkette nachzuspüren. Und tatsächlich finde ich ein zerrissenes Käbelchen. Abisolieren, Strom geben, die Enden zusammenhalten und siehe da sie leuchtet wieder. Ein erster Reparaturversuch scheitert, ich brauche Verbinder für Winzkabel. So hält die Kette vielleicht zwei Jahre statt nur einem 😉😢. Ich darf gespannt sein. – Einem langen gewöhnlichen Abend folgt ein (schon wieder) tiefer, erholsamer, unterbrechungsarmer Schlaf. Höchst erfreulich.

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Tiger 3.2 – Illusion oder Wirklichkeit

Bei aller Freude über sonnige Tage zeigt sich heute die Zufriedenheit über 7 Liter Regen pro Quadratmeter. Das war nötig und gut – aber, kleine Bemerkung am Rande, warum um alles in der Welt muss gleichzeitig die Temperatur in den Keller verfrachtet werden? Auf Martinique, ja meine bewunderte Karibikinsel, fällt mitunter viel Wasser vom Himmel ohne die wunderschöne Wärme zu beeinträchtigen. Man erlebt dort eine erfrischende Ergänzung und keinen Eislappen um den Leib. – Unser Tiger verlangt eine Inspektion. Die Werkstatt hat uns einen Termin in vier Wochen zugeteilt und versichert dabei gleich die Software 3.2 aufzuspielen. Zwei bis drei Tage benötigen sie dafür. Ich bin über die Maßen skeptisch. VW und Software – welch ein Gegensatz! Zwei Tage für ein Update, bei meinem Mac werde ich schon wirschig wenn ein Update länger als eine Stunde dauert. Und bei meinen Macs hat das bisher immer funktioniert. Bei VW sind Zweifel angebracht. Große Zweifel. Tiger ist so ein tolles Auto, das nun wirklich eine perfekte Software verdient hätte. Die Hoffnung lebt zuletzt auf 😇 – so wird es sein😉! – Das Buch über Jesus öffnet mir ganz neue Perspektiven über griechische Philosophen und fernöstliche Weisheitslehrer. Hochspannend. – Ein bekannter Frieslandkrimi führt mich schmunzelnd in den Abend hinein und einer aus der Provence geleitet mich in die Nacht. Es wird spät bis ich tief und fest dem Schlaf in die Arme sinke. Wow.

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