Entspannt bleiben

Ein gefühlter Sommertag erquickt mich heute und hebt das persönliche Stimmungsbarometer an. Wie schön. Eine gute Zeit um Baumaterial zu bestellen, eine Palette Pflastersteine. Die Ware ist angemessen bepreist, die Lieferung ist dagegen bemerkenswert teuer. Dann ist das so. So langsam sträuben sich meine Nackenhaare ob unserer Investitionen in Haus und Grundstück. Nun ja, dadurch verbessert sich die Optik aber weshalb sollen wir den Garten gestalten wenn wir kaum dort feiern? Egal, wat mutt, dat mutt. – Meine Reinigungsversuche unserer Gartenleuchten enden unbefriedigend. Ich werde noch einen Kunststoffreiniger ausprobieren oder sollte ich es mit einer Bürste versuchen? Leicht frustriert lasse ich die Lappen fallen und begebe ich mich ins Reich des Hoffens und Harrens. Seufz. – In meiner Andacht schockiert mich die Brutalität Jehus – andererseits führt sie mir die, heutzutage gern verleugnete aber nach wie vor existente, totale Ablehnung Gottes von jeglichem Götzendienst vor Augen. „Ich bin der Herr, dein Gott, du sollst keine anderen Götter haben neben mir“, heißt es höchstaktuell im ersten Gebot. Das steht über allen anderen Geboten, ein Art Proklamation des einzigen Gottes. Wir können sie beachten oder nicht – beides hat kurz-, mittel- oder langfristig Folgen. Unser großer Gott hat viel Geduld – doch irgendwann endet sie und wir ernten, was wir gesät haben. Bis dahin wirbt er allerdings mit sehr viel Liebe um uns. – Die beiden Barnabys am Abend kenne ich bereits, den Tatort aus Münster ebenfalls und so übe ich mich mehr oder weniger erfolgreich im Multitasking. Das ist jedoch nicht meine Welt und irgendwann schalte ich endlich den Bilderproduzenten aus und lese nur noch. Es wird spät und der Schlaf erledigt seinen Job prächtig. Klasse!

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Träume sind Schäume

Unser ehemaliger Pastor hält heute die Predigt. Sie spricht mich sehr an, ordnet und ergänzt etliche Gedanken, die zum Thema bereits in meinem Kopf herumschwirrten. Ja, ich sehe jetzt ein wenig klarer. Das ist sehr schön und erfreut mich mächtig gewaltig. – Die Sonne vermittelt eine starke Sommerimpression, die meinem Gemüt ebenso gut tut. Ein prächtiger Sonntag! Wir starten am Nachmittag einen kleinen Ausflug Richtung Elm, leider nicht per Rad – die Entfernung wäre tödlich für meine Kondition. Es ist dennoch schön durch die aufblühende Landschaft zu gondeln. Am liebsten würde ich jetzt eine Nilkreuzfahrt für das nächste Frühjahr buchen aber ich bin nicht Krösus und rund ums Haus wartet das eine oder andere Vorhaben auf seine Umsetzung. Ich träume meinen nächsten Traum von einer kleineren Mietwohnung, einem Hausverkauf und dem Verjubeln des Erlöses durch Reisen rund um den Globus. Ein schöner Traum, ich sinne ihm gern nach – nur ob ich ihn, sollte er Realität werden, wirklich genießen könnte ist sehr fraglich. Schließlich bin ich zwar gern unterwegs aber nach zwei, allerallerspätestens vier Wochen packt mich immer ein grandioses Heimweh. Eine uralte Lebenserfahrung ist darüber hinaus, dass zu viel fast immer ungesund ist. So bleibe ich halt die meiste Zeit im Hause und nähre mich redlich, vorausgesetzt die „meiste Zeit“ heißt nicht „immer“ 😉😀😇. Es wird mittelspät und die Nacht gestaltet sich unbefriedigend. Seufz, so ist das Leben.

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Es eilt die Zeit im Sauseschritt …

Ein lehrreicher Samstag zum Thema Zeit sinnlos nutzen. Morgens kommt eins zum anderen, eine Kleinigkeit jagt die nächste und so huscht die Zeit dahin. Und was habe ich geschafft? Ein Menge und doch eigentlich nichts. Am Nachmittag trifft ein Prospekt von Phoenix-Reisen ein. Nun heißt es blättern, planen, träumen und wieder nutzen Minuten und Stunden die Gelegenheit um sich aus dem Staub zu machen. Plötzlich ist es allerhöchste Zeit für meine Abendandacht, fast hätte ich sie auch verpasst. Ich lerne eine Menge über die kritische Auslegung biblischer Texte, die einerseits sehr wissenschaftlich daherkommt und doch auch nur mit Wasser kocht und manchmal gewaltige Luftblasen produziert, zutiefst menschlich halt. Mit großer Freude vertiefe ich mich in das Jesusbuch von Spieker und anschließend lasse ich Josephus zu Worte kommen. Die Pilgerreise ist zudem einen zweiten Durchgang wert. – Das Fernsehprogramm am Abend lässt mich kalt aber ein paar YouTube-Filmchen verführen mich zum Anschauen und so können wieder 120 Minuten vorbeisausen. Ich habe es heute auch wieder mit meiner Zeit oder hat sie es mit mir. Wer weiß das schon? Ich suche irgendwann mein Nachtlager auf und der Schlaf tut sein Bestes. So ist es eben.

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Fataler Flirt

Ein kräftiges Frühstück gemeinsam mit unserem Besuch festigt meine Gewichtsperspektive. Im Anschluss richte ich mir unseren Finanzguru ein, eine App, die erstaunliche Übersichten ermöglicht. Ob sie wirklich gut ist, muss ich noch herausfinden. Schnell, ja schnell ist arg relativ, installiere ich noch Updates des Betriebssystems auf vier Geräten und wechsle Batterien bei zwei Meldern aus. So geht der Vormittag dahin trotz relativ früher „Bettflucht“. – Später am Tag widme ich mich endlich unserer abgebauten Gartenillumination, die beim Einschalten mit dem Fehlstromschutzschalter poussierte, der daraufhin ziemlich verstört reagierte. Es gelingt mir die Schraubanschlüsse der Verkabelung mit etwas Öl gangbar zu gestalten. So kann ich alle Leuchtkörper abbauen und einzeln vom grünen Bewuchs befreien. Die Endreinigung verschiebe ich erst einmal, weil ich befürchte, dass vorab eine kleine Versuchsreihe nötig sein wird. Mit den elektrischen Tests warte ich lieber bis unser Besuch abgereist ist, denn man weiß ja nie welche neckischen Spielchen sich irregeleitete Ströme so einfallen lassen. Ich hoffe ja noch, dass der Flirt mit der Sicherung nur durch zu viel Feuchtigkeit ausgelöst wurde. Warten und Geduld sind angesagt. – In meiner Andacht lese ich ein Buch von Markus Spieker über Jesus. Es lässt sich gut an und ich bleibe interessiert. – ‚Death in Paradise‘ ist am Abend Pflicht, obwohl ich die Folgen neulich erst gestreamt hatte. Krimi, Karibik und kultverdächtige Akteure betören mich mit ihrem unwiderstehlichen Charme 😀😉. Darauf noch schnell einen Krimi aus Aix-en-Provence und schon ist es wieder sehr spät. Der Schlaf „erfreut“ mich mit mancherlei Unterbrechungen meiner Nachtruhe. Dann ist das so.

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Himmelfahrtstag

Ich scheine heute besonders müde zu sein. Das Aufstehen fällt echt schwer. So treffe ich unseren Besuch gar nicht mehr an, denn der ist schon früh zum Open-Air-Gottesdienst aufgebrochen. Dann ist das halt mal so. – Der Gottesdienst aus Bremen ist sehr ansprechend und herausfordernd. So zelebrieren wir ihn eben virtuell und das ist auch gut. – Mein Gewicht macht mir echt Sorgen, ich nehme zu und bin ein wenig ratlos wie ich diesen Trend stoppen kann (dagegen ist mir völlig klar wie ich ihn fördern kann 😉, seufz). Ich beobachte mich und erkenne mancherlei Fehler in meinem Kilomanagement. Ach ja, seufz. – Die Mittagspause zieht sich lang hin (auch so ein Ding) und der Nachmittag fließt vorüber, ebenso der Abend, schwups ist es Mitternacht. Welch ein träges Leben! Ja, heute habe ich so meinen Moralischen – ich sollte spätmorgens nicht auf die Waage steigen, das tut mir nicht gut 😇. Eine Brandydroge (wampefördernd) sorgt für tiefen, unterbrechungsfreien, festen Schlaf. Die wahre Lösung ist das aber ganz und gar nicht. Schön, dass ich nur solche Probleme wälzen muss. Gute Nacht!

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Freizeit für Shorty

Endlich nehme ich mir die Zeit den Regensensor der Rasenberegnung anzubringen. Voller Freude darf ich feststellen, dass die wacklige Leiter nicht umgekippt ist und ich heil und unbeschädigt dieselbe im Anschluss verlassen darf. Bei der Gelegenheit nehme ich mir Mr. Shorty vor, veranlasse ihn den Rasen kürzer zu schneiden und gewähre ihm einen freien Sonntag. Wenn er weiter fleißig ist kann er bald auf ein ganzes freies Wochenende zugehen. Kommt Zeit, kommt Freizeit. – Mein neues Finanztool bewährt sich und gewährt mir einen schnellen Einblick auf unsere Kontostände – wenn es noch Überweisungen vornehmen könnte, wäre es genial zu nennen. Aber so wie es ist, ist es auch okay. – So langsam kommt meine Tea-Time wieder zu den ihr gebührenden Ehren – es geht doch nichts über eine Tasse Thiele-Tee am späten Nachmittag. – Bei der Soko Wismar fängt das Erste schon wieder mit Wiederholungen an – das Sommerloch beginnt dieses Jahr aber sehr früh! – Einen alten Münster-Tatort lasse ich im Hintergrund an mir vorbeirauschen bis unser Besuch eintrifft. Es folgt ein feiner Abend mit regem Austausch und mancherlei Neuigkeiten. Trotzdem wird es nicht sehr spät. Der Schlaf macht einen guten Job, unterbrochen von ein paar kurzen Wachphasen. So ist das halt.

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Alles ist gut

Wir haben eine Tarifumstellung bei einem unserer Smartphones vereinbart und heute soll die neue SIM-Karte aktiviert werden. Ob die alten Daten erhalten bleiben? Ich hoffe es stark, da sich die Rufnummer ja nicht ändert, wohl aber der Provider. Versuch macht ‚kluch‘. Also, mutig voran, die alte Karte entnehmen und die neue in die Halterung hineinfummeln. Es funktioniert besser und schneller als befürchtet. Das Phone starten, das alte Passwort und den neuen SIM-Code eingeben und schon, nachdem ich das WLAN ausgeschaltet habe, steht die Verbindung zum neuen Anbieter. Na toll. Die alten Daten sind noch vorhanden und alles ist gut. Mächtig, gewaltig. – Dann heißt es aufräumen und ich staune wie viel Krimskrams sich so auf einem Beistelltisch ansammeln kann. Ich bin gut im Anhäufen von Utensilien, keine Frage. Nun gilt es diese sinnvoll unterzubringen und erstaunlicherweise gelingt mir das mehr als zufriedenstellend. Der Tisch sieht jetzt aufgeräumter aus aber Ordnungsfanatikern würde es immer noch in den Fingern kribbeln – doch das ist nicht mein Problem 😀😇. – Draußen wirbelt Mr. Shorty und hat in kürzester Zeit den gesamten Rasen im Griff. Ich sollte ihm wohl demnächst einen freien Sonntag gönnen. – Abends nervt mich der Frieslandkrimi total und ich freue mich über die Ausschalttaste – eine wunderbare Erfindung 😉. Nun noch ein wenig lesen, die besonders peinlichen Stellen von Klufti überfliege ich Sensibelchen nur und so komme ich gut voran. Es wird normal spät und der Schlaf übt sich im Kommen und Gehen. Kann er gut. Seufz.

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Strom und Brenngut tanken

Foxi holt sich seine Antriebskraft von der Sonne, jedenfalls größtenteils. Es ist ein tolles Gefühl den erzeugten Strom selbst zu nutzen und ich blicke traurig auf jedes Kilowatt, das durch die Leitung kommen muss oder durch sie entweicht. – Am Nachmittag besuchen wir meine Schwester samt Schwager. Es gilt gebrannte Ware aus Südafrika und Frankreich zu testen. Dazu erwartet uns lecker Käse und superleckerer Schinken. Ja, so wird das Probieren zum Genuss. Leicht beschwingt lasse ich mich heimfahren. So schön es war, oft sollte ich das nicht praktizieren – mein alter Körper könnte darauf leicht wirschig reagieren. Das ist er inzwischen recht eigen. – Abends schaue ich einen Polizeiruf und einen Barnaby mehr oder weniger parallel und hinterher noch einen weiteren Barny. Danach bin ich hundemüde und sinke auf mein Nachtlager. C’est ça!

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