Lösungssuche

Unser Geschirrspüler liefert absolut miese Ergebnisse. Ist er etwa kaputt? Das wäre gar nicht gut. Wie es manchmal so geht habe ich einen Verdacht. Und siehe da, er bestätigt sich. Das Sieb ist dicht und verweigert die Arbeit. Wie baut man das Teil aus? Es rührt und ruckelt sich nicht. Ich könnte jetzt unsere Unterlagen nach einer Bedienungsanleitung durchwühlen oder Meister Google befragen. Letzterer weiß es natürlich genau und demonstriert alles mit einem kleinen Video. Aha. Also zuerst den Reinigungsarm lösen, zur Seite legen und schon gibt das Sieb seinen Widerstand auf. Zugegeben eine Reinigung würde ihm echt guttun. Grobteile entfernen, spülen, schrubben und ein paar Feinarbeiten – fertig, es sieht wieder gut aus. Der Einbau geht fix von der Hand. Nun noch einen Kurzspülgang und – Simsalabim – der Film auf den Gläsern ist weg und das Geschirr sieht wieder sauber aus. Gewusst wie. Danke, Gott, für die Idee! – Nachmittags gebe ich der Rheinpräsentation den allerletzten Schliff und endlich ist alles okay. Dieses „Kapitel“ ist endlich abgeschlossen. Fein. – Wir wollen nur mal schnell in den Nachbarort, eigentlich ein „Katzensprung“ aber eine gesperrte Kanalbrücke zwingt uns zu großen Umwegen. Dann ist das so, auch das geht vorbei. – Fernsehen ist nicht, heute am Abend quäle ich mich selbst mit endlosen Solitaire-Sequenzen, die alle nicht aufgehen wollen. Ganz schön dumm aber so bin ich (leider) nun einmal. Es wird wieder normal spät, obwohl wir extrem früh aufstehen müssen und der Schlaf lässt sich zu allem Überfluss viel Zeit. Das kann ja heiter werden! Und das wird es auch …

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Donaureiseakzente

Noch ein paar Restarbeiten, ein paar Charts richten und in der Mittagszeit werde ich fertig. Das ist gut. Nun noch ein wenig aufräumen, die Zimmer besucherfreundlich gestalten und den Beamer checken. Alles ist gut und funktioniert prächtig. Erstaunlich wie avisierte Besucher die Motivation für ansonsten ungeliebte und oft vernachlässigte Aufgaben überproportional steigern 😀. – Die Gäste sind sehr willkommen, wie praktizieren ein traditionelles deutsches Abendbrot, plaudern viel und gern und sie lassen freundlich, entspannt die zahlreichen Fotos und Filme unserer Donau-Flusskreuzfahrt über sich ergehen. Bewundernswert! Anschließend sprechen wir über dies und das, doch Berufstätige können es unter der Woche nicht allzu spät werden lassen. Für dieses PaL 😉 habe ich größtes Verständnis. Bei uns selbst wird es allerdings später, dafür gelingt der Schlaf prächtig. Fein.

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Rheinreiseakzente

Viel bewege ich heute nicht. Den ganzen Tag über bist spät in die Nacht suche und finde ich Erklärungen zu den Fotos unserer Rhein-Flusskreuzfahrt. Ich ergänze die Präsentation um Kartenmaterial zu den Reisetagen. Es ist eine fesselnde, interessante Arbeit. Ich erlebe sozusagen die ganze Reise noch einmal mit, Erinnerungen werden wach und ich muss mich fast schämen für manche ungenutzte Gelegenheit. Aber so ist das halt mit dem Reisen man kann nicht alles besuchen, erhält immer nur ein oberflächliches, unvollständigen Bild von Land und Leuten und die Zeit geht viel zu schnell vorbei. Jedenfalls schaffe ich heute eine ganze Menge. Aber fertig werde ich immer noch nicht. Beamte sind halt gründlich 😉🤔😇 – aber darin wahrhaftig nicht perfekt. Seufz. Es wird recht spät und ich bin hundemüde. Übermüdet sein ist keine gute Voraussetzung für einen guten Schlaf. So ist es auch heute. Leider.

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Kameraperspektiven und Datenschutz

Endlich sind meine kleinen Treterchen wieder dran. Die Pflege derselben tut wohl und hebt die Gehstimmung. Die Park-App bewährt sich mit ihrer parkzeitgenauen Abrechnung trotz Servicegebühr. Währenddessen fasst Tiger weiter Strom und zieht ‚vonwegen’😉😉 der Wolken doch noch ein wenig Saft aus dem Netz. – Nachmittags beschäftigen mich meine neuen Kamerapositionierungspläne: eine erhält eine neue Halterung, die ihr Sichtfeld erweitert, eine andere wird an anderer Stelle neu ausgerichtet und die Dritte blickt jetzt auf die Anzeige des Gefrierschranks, weil dieser bei hohen Raumtemperaturen ab und an kollabiert. Im Sommerurlaub will ich dort einen aus der Ferne ein- und ausschaltbaren Ventilator aufstellen, der bei Bedarf für hilfreiche Umluft sorgen soll – ein bewährtes Verfahren. Jetzt richte ich eine „Datenschutzzone“ ein und blende die Sicht auf den direkten Nachbarn aus. Schnell noch zwei Wetterschutzhüllen für die Kameras bestellen und fertig ist das Thema. Fehlt noch der Ständer für den Regenmesser, kommt Zeit kommt Säule. – Abends verplempere ich viel Zeit bevor mir siedendheiß einfällt, dass eine Präsentation noch der Nacharbeit bedarf, also ran den „Feind“, der sich als arger Zeiträuber entpuppt. Dann ist das so. Zur Nachtruhe begebe ich mich an meiner Müdigkeit gemessen viel zu spät. Der Schlaf arbeitet intervallartig und wird von etlichen Bedarfspausen unterbrochen. Was trinke ich nachts auch immer anderthalb Liter Wasser? Das fördert das Alte-Männer-Syndrom enorm. Seufz.

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Neues Spielzeug

Wie toll ist doch das eigene Bett – durch kein anderes Lager zu ersetzen. Während ich so vor mich hindämmere, laden fleißige Müllwerker unseren Sperrmüll auf. Ein paar tönerne und plastikartige Blumentöpfe lassen sie stehen. Keine Ahnung was sie daran gestört hat. Dann ist das eben so, Hauptsache der Rest ist weg! – Natürlich stürze ich mich auf Büro- und Kontoarbeiten, denn das ist mein Ding – das Dreckige vor der Haustür mag ich gar nicht. Für das Volkswagenfest melde ich uns zwei an, lade eine neue Kamera auf und plane ihren Standort und sonstige Verbesserungen im Sicherheits(un)wesen, meinem Lieblingsspielzeug. Die Neue montiere ich gleich nach dem Laden, probiere ihre Funktionen aus und bin recht angetan von ihr. Sie hat ihre Vorteile, wenn sie auch bei hellstem Sonnenlicht einen Tuck unschärfer ist als ihre Geschwister. Niemand ist perfekt, das bestätigt sich immer wieder. – Vier Liter Regen pro Quadratmeter bis heute im Juli ist wahrlich nicht viel. Da sollte noch etwas kommen. – Fiese Tricks bei Ferienwohnungsbuchungen, aufgedeckt von WISO, überraschen mich sehr – die miesen Erlebnisse mit Putzfirmen dagegen überhaupt nicht. Und endlich ziehe ich mir mal wieder Barnaby rein, zwei volle, bekannte aber nicht schlechte Folgen. Das war mal wieder nötig. Fein. – Meine Allerliebste hat mein neues Monsterkissen durch eine schmalere Version ersetzt und meine Kopf freut sich über den Umzug vom Dach- ins Erdgeschoss 😉😀. So kann das gute Nächtle kommen.

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Rückreise ohne Ladepause

Tigers Akku ist randvoll und bereit für über 460 Kilometer, behauptet er. Wir haben nur 333 km vor uns. Schauen wir mal. Zunächst wird die Ferienwohnung gründlich gesäubert und alle unsere Sachen im Bauch von Tiger verstaut. Dann geht es los. Die Umleitungen rund um Norden sind freundlicherweise aufgehoben und so düsen wir munter Richtung Autobahn. Ich bin voll motiviert heute erstmals ohne Zwischenladen von hierorts heim zu kommen. Während der Fahrt können wir per Smartphone und Freisprechanlage den Gottesdienst in unserer Gemeinde verfolgen. Das tut wirklich gut. Die Netzabdeckung ist, wenigstens in Ostfriesland, so perfekt, dass es zu keinerlei Kein-Netz-Kunstpausen kommt. Prima. So fällt es mir umso leichter meinen Gasfuss, der zum Stromfuß wurde, zu zügeln und mich auf 120 km/h bzw., wenn nötig auf maximal 140 km/h zu beschränken. Das ist im Schnitt 10 km langsamer als normal außerdem lasse ich die Rasephasen bewusst kürzer ausfallen. So verläßt Tiger in Ostenholz bei Walsrode die Autobahn mit einem 80-Kilometer-Polster, das er auf der Landstraße locker hält. Wir kommen gut durch und sind deutlich früher als mit rasen und Ladepause dran. Geht doch, wenigstens im Sommer. Im Winter würde mir das nicht gelingen. Nach einer ausgiebigen Ruhezeit stellen wir, schweren Herzens denn heute ist Sonntag, unseren Sperrmüll an die Straße. Eine andere Wahl haben wir nicht. Relativ fernseharm beschließen wir lesenderweise den Tag. Der Schlaf kommt schnell, doch die Unterbrechungen bleiben. Das stimmt mich nachdenklich.

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Neuharlingersiel

Heute steht unsere traditionelle Sieltour auf dem Programm, erstmals in der Hauptsaison und am Samstag. Erstaunlicherweise landen wir wieder in Neuharlingersiel, dieser Ort muss es uns angetan haben. Die Parkplatzfrage ist bei der Spiekeroog-Fähre schnell geklärt – da ist noch reichlich Raum und zum malerischen Hafen sind es nur ein paar Schritte. Ich bin wie immer fasziniert von diesem Haus-Schiff-Schnickschackladen-Ensemble mit ein paar Cafés und Imbissbuden. Zum Mittagsmahl gibt es Matjes mit Pommes, meine Mitreisende muss nach ihrem Heringdesaster vor etlichen Jahren leider auf andere Wassertiere ausweichen. Unser Magen kann ganz schön nachtragend sein. – Wir genießen die Atmosphäre, eine kurze Strecke gemütlich schlendern und schon ist man dem Trubel weitgehend entflohen und doch nicht zu weit weg. Schön ist es hier. Eine Personenschnellfähre rauscht zum Anleger und ist gleich wieder weg, kaum dass die Passagiere wechseln konnten. Wir haben die Parkgebühren per App bezahlt und hoffen, dass es keine Probleme gibt – deutsche Behörden und digitale Anwendungen sind ja nicht unbedingt kompatibel😉. Das ist leider so. – Am Abend begleite ich Pfarrer Braun in drei Folgen, ausnahmsweise gut ausgewählte Folgen, was mich in Erstaunen versetzt. Das hätte ich dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen kaum zugetraut. Mein erster Fernsehabend im Urlaub zieht sich so logischerweise sehr lang hin und es ist nicht gerade früh als ich das Rufen meines Nachtlagers endlich erhöre. Und das am Abend vor der Abreise. Tss, tsss, tssss!

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Am Hafen

Wir kommen nur ganz langsam in Fahrt. Erfreulicherweise zeigt der Ouzo keinerlei Nachwirkungen. Dennoch schlafe ich einfach recht lange, lese in aller Gemütsruhe unsere beiden Tageszeitungen, halte die Morgenandacht in feiner Beschaulichkeit 😉 und plötzlich, völlig überraschend, ist es Mittag. Nach einer kurzen Pause lockt uns der Hafen. Wir spazieren an der Nordseeküste entlang. Das Wasser ist weg. Am Siel, dem Norddeicher Wasserentree, kommt die Fähre aus Norderney rein und die nach Juist (oder doch nach Norderney??) macht sich auf die Reise. Ein paar Segel- und Motorboote kommen und gehen, zwischendurch sehen wir sogar einen Krabbenkutter passieren. Auf einer windgeschützten Bank hinterm Deich schauen wir dem Trubel „urlaubsgeplagter“ Touristen im Fähr- und eifrig proviantbunkernder Freizeitkapitäne im Yachthafen zu. Beeindruckende Atmosphäre. – Im Laufe des Abends entschließen wir uns spontan unseren Urlaub um einen Tag zu verlängern. Lassen wir doch am Samstag die Urlauber aus dem Westen Deutschlands anreisen und wählen für die Heimfahrt den Sonntag nach dem üblichen Quartierwechsel. – Es wird normal spät. Wir freuen uns auf morgen. So soll es sein!

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