Ball- oder Gaunerjagd?

Mich treiben die Gedanken hin und her, wo lassen wir am besten das Glasfaserkabel verlegen, ist die Speicherbeschaffung für die Fotovoltaik wirklich sinnvoll und kann man da eine Notfallsteckdose anschließen? Fragen, die man tagelang mit sich herumschleppen oder alternativ durch ein kurzes Gespräch zu gegebener Zeit endgültig klären könnte. Aber irgendwie muss man sein Gehirn schon beschäftigen 😇, ehe es einrostet. – Inzwischen ist die eine Lichterkette wieder in ihrer Kiste im Keller gelandet und die andere hängt am Stehtisch im Wohnzimmer um die Abendzeit zu illuminieren. Nun muss nur noch das Zeltgestänge ins Untergeschoss. Aber wohin dort? Ein schwerwiegendes Problem 😀. Wir haben, keine neue Erkenntnis, einfach zu viel Kram angehäuft und ich leide daran, dass es nur noch sortenrein Container gibt (mit einem kleinen Radlader rein in die Keller, Schaufel voll und alles ab in die Kiste – no way!!!). Ein Traum 😇. So bleibt mir nur die Einzelentsorgung, echt frustrierend in überladenen Zimmern, denn eine „Einzelfallentscheidung“ (brauchen oder nicht) ist viel schwieriger als eine „Totalentsorgung“, gefolgt von kleineren Nachbeschaffungen 👍. Seufz. – Früher waren nur die Männer so verrückt mit 22 Leuten sich um einen einzigen Ball zu balgen und dafür Millionen zu kassieren bei Einschaltquoten jenseits von gut und böse. Heutzutage lassen selbst die Frauen alle Vernunft hinter sich und tun es ihnen gleich. Meine völlig unverständlicherweise fußballbegeisterte Mitbewohnerin schaut ihnen in der Lounge beim Balltreten zu, während ich die Akteure von Beyond Paradise bei ihren Aktivitäten begleite und dabei ein Menge (nicht immer Gutes) über meine Englischkenntnisse erfahre. Aber egal, auf der einen Seite finden die Bösewichte ihren Weg in den Knast und auf der anderen Seite der Ball seinen Weg ins Tor, einmal öfter ins französische und damit sind die Deutschen eine Runde weiter. Es sei ihnen gegönnt. Zugegebenermaßen ist das Zuschauen beim Knipsen der Selfies (vorne Profi, hinten Fan) im immer demselben Ablauf köstlich (Handy vom Fan greifen, ausrichten, Mund öffnen und Zähne zeigen, klick, ernste Miene kommt wieder, Handy zurückgeben und Handy vom nächsten Fan …). I’m mega amused😁. Es wird natürlich spät, weil die Damen ihr Spiel unbedingt bis zum Elfmeterschießen ausdehnen mussten. Aber egal, der Schlaf ist um so eifriger. Prima.

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Geldgewinnfrei

Schon wieder ist eine Woche fast vorbei. Wir sind immer noch beim Aufräumen, ich bin ein großer Fan alles in Ruhe und Gelassenheit zu erledigen. Das stresst dann niemand niemals 😇. – Ein Blick auf die Bankkonten zeigt die Realität auf, wie erwartet kein plötzlicher Millionengewinn dabei 😉😀 – ein Geldeingang, dem ich niemals im Leben begegnen werde (ich bin allerdings fast sicher, dass das auch sehr gut für mich ist👍). Viel Geld kann halt viel Unheil anrichten, egal, das ist ein PaL, ein Problem anderer Leute. – Abends schaue ich dem Staatsanwalt über die Schulter, ein irrer Fall von Mord und Rauschgift sowie grenzenloser Dummheit. Im Anschluss erfreut mich Beyond Paradise mit erfrischenden Handlungssträngen – soweit ich sie verstehe 🤔😉. Aber ich höre von Mal zu Mal besser 🤨. Es wird normal spät und der Schlaf gibt sich heute moderat. Fein.

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Wartung, Planung und tolle Serien

Unsere Alarmanlage erhält ihre erste Wartung. Alle Elemente werden geöffnet, gereinigt und geprüft. Der Batteriestand entspricht überall den Erwartungen, nur die Rechnung fällt höher aus als gedacht. So ist es nun einmal im Wirtschaftsleben: die einen schreiben Rechnungen, die anderen bezahlen. Seufz. – Heute erhält die Sitzgruppe in der Lounge ihr Insektennetz zurück und ist wieder voll einsatzbereit. Wunderbar. Klar Schiff. Nun kann ich endlich die Bedankungsaktion für alle Geburtstagswünsche starten. Wenn die guten Wünsche alle wahr würden, würde das neue Lebensjahr traumhaft ablaufen. Aber das Leben, also Gott, behält sich immer wieder die eine oder andere Überraschung vor – und das ist gut, selbst wenn es uns zunächst nicht so vorkommt. Er ist eben der HERR. – Mich beschäftigt unser Glasfaseranschluss und Zweifel kommen auf, ob der Kabelverlauf wie gewünscht realisiert werden kann. Bei YouTube ergibt sich da ein zwiespältiges Bild. – Außerdem soll demnächst ein Stromspeicher montiert werden, auch hier gibt es im Netz viele gute Hinweise. Erfreulicherweise sind wir hier bei der Modellauswahl tatsächlich auf der guten Seite. Das freut mich. Ob sich so eine Investition lohnt? Wer weiß das schon so genau – doch ob wir alt genug werden, um das zu überprüfen ist – zumindest – zweifelhaft🤔😉. – Abends kaufe ich mir per Stream eine weitere englische Krimiserie ‚Beyond Paradise‘, die zweite Staffel. Die Briten haben es echt drauf nette, ergreifende und humorvolle Serien in Szene zu setzen. Sie verzichten einfach auf von Selbstzweifeln zerrissenen, im und am Leben gescheiterten, frustrierten, zeitweise sogar suspendierten, Kommissare, die auf seltsamste Weise brutale Fälle mehr oder weniger erfolgreich lösen. Höchste Zeit meine englischen Sprachkenntnisse aufzupolieren. Es hapert bei lustigen Wortspielereien doch arg. Dennoch ist es eine wahre Freude. So wird es wieder spät doch der Schlaf gibt sich heute hilfsbereit. Prima.

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Erschröckliche Morgenschwäche

Die Morgenstunde tritt viel zu früh grausam in mein Leben. Langsam, viel zu langsam, vollzieht sich der Wechsel in eine Art Wachzustand. Starker Kaffee hilft da kaum. Ich tappe zur Laura, wir holen eine liebe Freundin ab und ich verursache fast einen Unfall. Hätte der HERR mich nicht gehalten, hätte es voll krachen können. DANKE!!! Wir sind auf dem Weg zu einer Beerdigung. Ich höre dem Pastor zu, nehme auch ein bisschen auf aber wach sein geht anders. Der Weg zum Grab in der frischen Luft muntert mich vorübergehend auf. Gott sei Dank regnet es die ganze Zeit bis kurz zurück vor den Autos nicht und so werde ich nur ein wenig feucht. Leider erwischt es stattdessen die Verwandten des Verstorbenen die als Letzte den Rückweg antreten und diese müssen erst einmal heimfahren um trockene Kleidung anzulegen. So wird es mit dem Gedenkkaffeetrinken arg spät. Ich bin inzwischen unanständig hungrig, mein Magen verlangt massiv nach den bereitgestellten Brötchen – leicht peinlich aber isso. Selten habe ich bei so einem Anlass so zugelangt. – Gegen drei Uhr nachmittags (!!!) sind wir erst wieder daheim und fallen ins Bett um einen intensiven, langen und tiefen Mittagsschlaf zu zelebrieren. Das tut wohl! Erst danach bin ich endlich völlig wach. Welch ein Tag, seltsam ungewöhnlich, ich bin mir selbst ein Rätsel! – Am Abend probiere ich eine Einstellung beim Streamen aus, die die Hintergrundmusik reduziert und die Dialoge hervorhebt. Stark, ich verstehe jetzt etliche Dialoge viel besser wiewohl spürbare Defizite bleiben. Aber immerhin. – Es wird relativ spät dafür zeigt sich der Schlaf von seiner besten Seite. Gut so.

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Auf dem Weg ins Alltägliche

Die Tische wandern wieder in den Keller, leider nicht von selbst 😉, aber sie sind einfach zu demontieren und eine Etage tiefer wieder bestens zu montieren. Das geht alles recht flott von der Hand. Das Außensofa erhält seinen Stammplatz zurück, die Sessel und der Tisch ebenso und kurz vor dem Regen lassen wir die Plane herunter und können so geschützt dem Nass von oben beim Pladdern zuschauen. Es ist warm genug und wir fühlen uns in der Lounge sauwohl. In fast wieder geordneten Verhältnissen zieht der Abend an uns vorbei, drinnen schaue ich die restlichen Folgen einer englisch-australischen Serie, ein Abklatsch von „Death in Paradise“ aber durchaus sehenswert abgekupfert. Leider, leider treten dabei meine Defizite in der englischen Sprache klar zutage. – Hinterher lese ich zum Ausgleich einen schlichten Husumkrimi zu Ende und bin vom Ausgang nur mäßig überrascht. Zu meiner Schande sei gesagt, dass es für die sich dembald am Morgenhimmel drohend erhebende Aufstehstunde viel zu spät wird. Ich schlafe zwar gut aber nicht genug. Wer ist schuld? Ich! Seufz!😢😠😩!

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Demontage, Pietismusnöte und Fremdsprachstolpern

Die Sonne scheint kräftig vom Himmel. Da müsste der Pavillon wunderbar trocknen. Und tatsächlich das Teil ist knochentrocken. Also räumen wir es erst einmal leer. Wir entfernen die Seitenteile, legen sie zusammen und lagern sie zwischen 😀. Dann senken wir das Zelt gezielt ab, entfernen komfortabel die Abspannseile außen und die Lichterkette innen. Prima, wenn man alles in angenehmer Arbeitshöhe erledigen kann. Die stufenweise Höhenverstellung des Pavillons ist einfach nur genial. Nun senken wir die vier Standbeine bis unten ab, lösen die Dachfixierung und schieben die Konstruktion ein wenig zusammen. Jetzt lässt sich das Dach problemlos entfernen, zusammenlegen und zwischenlagern. Nun gilt es die Scherengitter der Dachkonstruktion ganz zusammenzuschieben und in den Transportsack zu verfrachten. Fertig. Ich bin begeistert, sogar zwei ältere Herrschaften können Auf- oder Abbau bewältigen. Klasse. – Am Nachmittag treffe ich mich mit Freunden zur montäglichen Plauderstunde. Mich verwundert wieder einmal der pietistisch eng fixierte Blick auf sexuelle Verfehlungen obwohl die Bibel andere Sünden wenigstens gleichrangig beurteilt. Einerseits werden von Jesus höchstpersönlich gebrandmarkte Verhaltensweisen zur Seite geschoben aber andererseits eine nur durch Analogie erkennbare Schuld ins Zentrum gerückt. Ich liebe meine Pietisten aber manchmal überfordern sie mich 🤔. Da fehlt mir wohl der „Stallgeruch“. – Am Abend begebe ich mich virtuell wieder nach Australien zu einer BBC-Serie, deren Dialoge mich zwar teilweise überfordern aber immerhin kann ich dem Handlungsverlauf recht gut folgen. Probleme habe ich mit nuschelnden Akteuren, verschluckten Silben und umgangssprachlich verkürzten Worten. Man hat es halt nicht leicht mit fremden Sprachen ☹️🤨. Es wird normal spät aber der Schlaf kommt nur intervallartig. Leider keine erquickliche Nacht. Seufz.

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Waschen, trocknen, retournieren

Der Morgen naht viel zu schnell. Mein Kopf ist zwar nicht schwer, fühlt sich aber leicht dumpf an. Meine Hochaktive wirbelt schon wieder herum während ich mich mühsam irgendwie in Form bringe. Jetzt gilt es die Transport- und Warmhaltebehältnisse zu reinigen, abzutrocknen und ins Auto zu verfrachten. Da die Einschätzung meines Restalkohols nicht unbedingt mit den herrschenden Vorschriften harmoniert, fährt klugerweise meine Allerliebste. Nach einer halbstündigen Fahrt dürfen wir ausladen, denn der Caterer hat ab morgen Betriebsferien und will sein „Zeug“ zurück. Weiter geht es nach Brechtorf wo ich bei der Routenplanung wieder gegen mein Navi verliere 🤔😠 und einen Umweg nehmen muss. Wir lauschen während der Fahrt einem Gottesdienst aus Bremen, es wird der einzige heute für mich bleiben. Schade. – Nachmittag und Abend verbringe ich im Pavillon bis die Abendkühle mich ins Haus treibt. Gestern hat es zwar geregnet, war aber gefühlt recht warm. Heute ist es arg frisch. Vielleicht war der Regen doch nicht ganz so übel, vor allem da sich das Zelt echt bewähren konnte und seine Chance auch nutzte. – Schließlich lerne ich noch eine für mich neue Serie bei Amazon kennen, leider nur in englischer Sprache aber im Großen und Ganzen kann ich folgen. Sehr erfreulich. Es wird spät, nicht ganz so wie gestern, doch auch heute lässt der Schlaf sich nicht lumpen. Er kommt spät dafür recht tief. Fein.

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Alles für die Gäste

Der Tag ist da! Heute ist feiern angesagt. Doch zuerst wird geräumt und zwar mächtig. Die Tische werden neu arrangiert. Das Sofa wandert in den Pavillon, die Sessel werden umgruppiert, zwei Stühle ergänzen das Zeltinventar und zwei Tische finden sich jetzt unter der Überdachung wieder. Der Esszimmertisch drinnen wird blank geräumt, erhält eine lange Tischdecke, selbst die Außenmöblierung wird optisch-dekorativ herausgeputzt. Gläser finden ihren Weg in ihre Bereitstellungsräume und der Aschenbecher sieht sich dezent getarnt wartend auf einen eventuellen Einsatz. Das Weindepot begibt sich wieder ins Wohnzimmer, die übliche Terrassentür bleibt verschlossen, dafür öffnet sich eine andere, gut wenn man die Wahl hat😉. Gegen Mittag ist alles einsatzbereit nur der Regen pfuscht uns dazwischen. Er ist viel zu neugierig und schaut recht oft vorbei. Dann ist das eben so. – Nachmittags regeln wir ein paar Detailfragen bis wir gegen 17 Uhr zum Caterer fahren um die Speisen abzuholen. Wir kommen gut durch, sind eine halbe Stunde unterwegs. Laden dann fix alles in Laura hinein, dabei staune ich sehr über die Vielzahl der zum Warmhalten nötigen Utensilien. Krass. – Wieder zu Hause angekommen wird die Zeit arg knapp. Alles Mitgebrachte muss jetzt ins Haus. Die „Wärmewannen“ samt Unterhitze müssen aufgestellt, minimal mit Wasser gefüllt und mit den den Speisebehältnissen versehen werden. Fast gleichzeitig treffen die ersten Gäste ein – wir haben wohl zu knapp geplant. Schließlich steht alles bereit – nur ich bin fertig, alle, geschafft – für so etwas ist mein Nervensystem nicht mehr ausgelegt 😉😇. Seufz. Jetzt noch schnell spontan alle lieben Gäste begrüßen, das Tischgebet sprechen – und endlich gaaaanz tief durchatmen. Alles wird gut. Und das wird es auch. Im Laufe der Speisenvertilgungsphase entdecken wir noch zwei Nachschubbehälter, so dass jeglichem Mangel vorgebeugt ist. Perfekt. Der Caterer ist einfach nur klasse!!! Hocherfreut können wir es uns bis tief in die Nacht hinein bei Wein, Bier, Limo, Wasser und flüssigem gebrannten Obst gutgehen lassen. Der frühe Morgen schaut schon fast um die Ecke als die letzten Gäste uns verlassen. Der nächtliche Aufräumaufwand nach der Fete ist überschaubar bis wir dann doch dem Ruf der Seniorenbetten folgen. Welch ein Tag! Klasse. Der Schlaf kommt mächtig gewaltig. Sehr gut.

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