Futtern, plauschen, pofen

Die Flattermänner futtern gewaltig. Die beiden verbliebenen Körnerstationen sind ganz bzw. fast leer. Also schnappe ich mir die Sonnenblumenkerne und fülle auf. Es ist erstaunlich viel Betrieb beim Kernfassen. Stark. – Mein Bankingprogramm zickt herum und weigert sich standhaft ein paar Mäuse zu transferieren. Also rein in die App und – zack – raus mit der Knete. Geht doch! – Am Nachmittag treffe ich mich wieder mit der Männerrunde und komme inzwischen aus dem Staunen nicht heraus. Wir plauschen kaum weniger als ein weiblich besetztes Kaffeekränzchen. Zugegeben, die Themen sind anders gelagert, doch der Gesprächsdrang ist fast ebenso kräftig. Ob das am Alter liegt? Oder an der fehlenden Bürokommunikation? Wer weiß das schon? Faszinierend ist es allemal. – Abends unterhält mich Barnaby und der Polizeiruf 110, letzterer nur in viel kleinen Fragmenten 😉🤔. Jetzt ist mir sogar das Zappen schon lästig 😀. – Eigentlich will ich nun mit dem Lesen beginnen, doch das Seniorenbett siegt. Eine gute Wahl. Der Schlaf ist willig und schlägt ziemlich bald zu. Die Traumlast entfaltet sich mächtig gewaltig, unterbrochen von zu vielen Altmännerpausen. Das macht nichts, wenn man gleich weiterschlummert. Fast perfekt.

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Drei Gottesdienste und ein Neptuntrip

Meine Allerliebste verlässt mich früh am Morgen um eine Gemeinde in der Südstadt zu erkunden. Ich bleibe daheim, schlafe so vor mich hin und bin (bewusst) zu spät dran für unseren eigenen Gottesdienst. Für die virtuelle Betrachtung reicht die Zeit noch aus und so kann ich nebenbei sogar noch mein Frühstück genießen. Meine Sonntagsturnübungen begleiten die Predigt aus Bremen – ein fein entspannter Vormittag. – Der Nachmittag bringt einen aparten Kuchen mit sich und leitet so langsam in den Abend über, der uns zu Neptun führt, der offensichtlich ein sardisches Restaurant, eine halbe Stunde entfernt, betreibt. Tolle Gespräche, sardische Nudeln samt Tomaten und Salsiccia – das mundet nicht schlecht. Ich genieße es in vollen Zügen. Es tut wohl mal wieder auszugehen, zu plaudern und mit lieben Menschen zusammen zu sein. Wunderbar. – Daheim lassen wir den Abend dann noch langanhaltend ausklingen. Wie tönt das fein! Gute Nacht.

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Jahresmitgliederstunde

Die Sonne lädt zum Laden ein und so geschieht es. Foxi bekommt ein paar Kilometer spendiert. Gut so. Abends bewegen wir uns zur Mitgliederstunde unserer Gemeinde samt Büffet mit selbstgemachten Köstlichkeiten. Der Jahresbericht erweckt das vergangene Jahr in unserer Erinnerung zum Leben. Es ist mehr passiert als ich dachte aber mein Rücken hatte meine Aufmerksamkeit wohl ziemlich blockiert. Die Kasse wirkt ein bisschen verbesserungsbedürftig, dafür wird im Laufe dieses Jahres die letzte große Kreditrate für unseren Anbau unser Konto verlassen. Sehr schön. – Die erregungsstarke Missstimmung moralisch Angerührter in unserer Gemeinde wird durch einen weisen Beschluss des Vorstandes einem möglichen Ende zugeführt. Das bleibt zu hoffen. Mit YouTube lasse ich den Abend ausklingen. Es wird spät.

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Kulturkirche

Schon ist wieder eine Woche vorbei, mein Leben scheint vom IC- in den ICE-Modus sowie manchmal schon in den Helikoptermodus zu wechseln. Meine Zeit, sausen die Tage dahin, der März liegt schon wieder fast zur Hälfte hinter mir. Ich schaffe gerade mal die nötigsten Arbeiten, es fehlt nicht viel und ich muss mit dem Wecker aufstehen, um überhaupt noch effektiv zu wirken und zu werkeln. Back to the alarm clock? Das fehlte mir gerade noch. Seufz. Ich will eine bestimmte Summe zum Sparkonto transferieren und scheitere fast an meinen eigenen Sicherheitsvorkehrungen. Die maximal mögliche Transfersumme ist sehr gering. Dieses schmale Tor erweitere ich diesmal nicht und überweise den Betrag in zwei Teilen an zwei Tagen. Geht doch. – Per Zufall finde ich eine Formel zur Witwerrentenberechnung. Was treibt mich nur, diese mal auszuprobieren? Das Ergebnis haut mich fast aus den Socken. Aber egal was dabei rauskommt, tausend- mal tausendmal lieber habe ich meine Allerliebste lebend neben mir. Ist doch wahr! – Abends steht die Kulturkirche in Alt-Wolfsburg auf dem Programm „Die Kinder des 20. Juli 2044“ oder so. Mit langen Zähnen fahre ich hin und voll begeistert zurück. Der Tim Pröse hat es drauf, er kann sachlich, faszinierend und emotional Fakten wie auch Stimmungen vermitteln und nimmt uns Zuhörer voll mit. Klasse. Im Anschluss gibt es Wein und Weincreme in der Seitengruft, die ist zwar beeindruckend aber mit den vielen Besuchern eine schwere akustische Attacke auf meine Trommelfelle. Lange halte ich es nicht aus, schade eigentlich. – Um so mehr lassen wir es uns daheim gut gehen und mein Seniorenbett muss lange, sehr, sehr lange auf mich warten. Der Schlaf steht bereit und agiert einfach nur phantastisch. Toll!

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Überschäumende Moral

Im Laufe des Vormittags kommt die Überlegung auf, ob wir ein Gesteck oder einen Kranz zur Trauerfeier bestellen. Wenn Trauerfeier und Bestattung zwei Wochen auseinander liegen, ist das kein so ferner Gedanke. Es ist schon recht eigen, was wir so alles in uns bewegen (müssen). Nachmittags pflege ich unsere Konten und mein Tagebuch. Foxi wird mit Strom verköstigt und ich gräme mich wegen der fehlenden Einkommensnachweise meiner Mum. Ich will endlich die Einkommenssteuererklärung loswerden. Kann hier in diesem Lande nicht mal etwas einfach und problemlos vonstatten gehen? Offensichtlich nicht. Seufz. – Abends ist Hauskreis. Gott sei Dank spielen Gemeindeprobleme nur ein bisschen mit hinein und trotz starker Anreize (oder Reize?) halte ich meinen Mund versiegelt, bloß um nicht schon wieder eine ergebnislose Diskussion zu befeuern. Moral, ich erwähnte es bereits, spielt im Pietismus eine überragende Rolle, vor allem Sexualmoral. Meine Zeit, atme durch, lehne dich zurück und denke an die vergebende umfassende Liebe Gottes, der uns auch von falschen Kursen wieder zurück navigieren kann und will. Halleluja und danke! Es wird wieder spät, auch mit anderen Themen und das tut gut. – Daheim wird es noch später aber der Schlaf macht einen tollen Job. Prima.

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Lohnfragen und Ruinentransformation

Wieder steht das Turnen auf dem Programm, meine Liebste bewegt sich zum Verein, ich zur Matte daheim. Dann bewegen mich Erinnerungen an meine große Schwester als kleiner Beitrag zur Traueransprache. Erschreckend wie wenig ich noch weiß über die Zeit vor fünfzig bis sechzig Jahren: Speicher leer bis auf ein paar Bits 😀😩. Dem trauere ich aber nicht nach sondern freue mich vielmehr über die noch vorhandenen kleinen Reste 😉. – Kaum ist die Mittagsruhe vorbei, geht es zum Bibelgespräch am Nachmittag. Die Arbeiter im Weinberg, die unterschiedlich lang arbeiten und den gleichen Lohn erhalten, stehen heute auf dem Programm. Es entsteht eine lebhafte, vielseitige und lehrreiche Debatte. Das Kommen hat sich gelohnt! 😇. – Am Abend beginne ich mit „Den Toten von Salzburg“, bin leicht bis schwer gelangweilt und schalte ab. Da faszinieren mich die Umbauarbeiten viel mehr, die eine Bauruine in ein außen und innen attraktives Häuschen verwandeln. Was der junge Mann alles kann, wie viel Geduld er aufbringt und wie ideenreich er Mankos überwindet, beseitigt, sich zunutze macht, ist schon beeindruckend. Das „Filmchen“ dauert drei Stunden, kann aber gut mit 1,75facher Geschwindigkeit abgespielt werden. Es wird normal spät. Der Schlaf kommt mächtig, gewaltig. Klasse!

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Alltag

Wieder einmal das Problem viel zu späten Aufstehens – immer die gleiche Leier, ätzend. Aber wir sind schuld. Zweifelsohne. So rauscht wieder einmal, allmählich wird es langweilig, der Vormittag mit Affenzahn vorbei. Nachmittags sehe ich die Ablage durch, auch das stimmt mich nicht fröhlicher. Mir fehlen noch zwei wichtige Dokumente, um Muttis Steuererklärung abzugeben. Frustrierend. – Abends schaue ich mir mit anderthalb Augen einen Krimi an mit einem seltsamen Plot. Man kann ihm folgen, muss es aber nicht 🤔. Nun ja. Es wird normal spät. Der Schlaf gibt sich freundlich, die Träume sind seltsam.

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Unten am Fluss

Die Nacht hat heute aber lang gedauert. So kann’s kommen. – Ein Anruf beim Beerdigungsinstitut eröffnet ein breites Diskussionsfeld. Offensichtlich hat meine Schwester sich eine besondere Beerdigung gewünscht, die ihre Söhne nun entsprechend planen. Ein Institut mit wahrhaftig nicht dem besten Ruf soll es sein, ein Spezialsarg und zwei Trauerfeiern setzen schon Maßstäbe. Ich halte mich da fein raus, es ist allein Sache der Kinder das zu regeln. Wegen der Sonderanfertigung könnte ich meine Schwester auch erst in der übernächsten Woche noch einmal sehen – aber bis dahin habe ich mich sowieso schon innerlich von ihr verabschiedet. Adieu, liebe Schwester! – Am Nachmittag treffe ich mich mit der Männerrunde. Leider sprechen wir fast nur über Politik, Trump bewegt meinen Blutdruck, Merz, Scholz und Konsorten sowieso – das brauche ich im Grunde genommen gar nicht. Allerdings erinnert mich die Ansicht eines Freundes an das Buch „Watership Down“, an die Kapitel über die Kaninchen, die der Farmer ernährt. Diese Anschauung scheint mir nicht unverbreitet zu sein. Meine ist es nicht. Dennoch ist es sehr nett, wird deshalb aber wieder spät. – Abends entspanne ich mit Barnaby und mancherlei Leichen. Es wird sehr spät.

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