Bei Sirena

Nach dem morgendlichen Ritual😀 können es meine Treterchen kaum erwarten ihr stetig nachwachsendes, inzwischen allerdings überschüssiges, Horn loszuwerden. Wir folgen der Umleitung in die Nachbarstadt und lassen die Fußpflegerin ihr gutes Werk tun. Zurück meiden wir den auf der Hinfahrt auf der Gegenseite gesichteten mächtigen Stau und nehmen einen kleinen Umweg in Kauf. Der führt uns über den Mittellandkanal an Jorgos vorbei. Ob wir wohl hier einen kleinen Lunch zu uns nehmen könnten? Wir entscheiden uns dagegen. Zu Hause kommt es jedoch zu einem spontanen Meinungsumschwung und schon sausen wir zum Kanal. Es ist herrlich sich bei strahlendem Sonnenschein im Schatten sitzend eine Portion Gyros munden zu lassen, mit supernetten Zufallsbekanntschaften am Nebentisch zu plaudern und das Leben zu genießen. Die Wirtin, Sirena, kommt hinzu, spendiert großzügig Ouzo und ist einfach gut drauf. Der Wirt, Jorgos, verlässt seine Küche und begrüßt seine Gäste höchstpersönlich. Wunderbar! Gut abgefüllt kommen wir irgendwann irgendwie wieder heim, fallen ins Seniorenbett und praktizieren unsere Mittagsruhe. Rentnerfreuden! – Die Gymnastik findet erst am späten Nachmittag statt und bekommt mir extrem gut. So lassen wir den Tag ausklingen, selbstverständlich wird es wieder ein wenig später, aber der Schlaf pirscht sich langsam an, um dann einen phantastischen Job hinzulegen. Echt toll!

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Placebo

Frühvormittags kommt der Versicherungsvertreter unseres Vertrauens😉 und bespricht notwendige Änderungen in vorhandenen Verträgen. Es entspinnt sich eine muntere Plauderei bis wir gegen Mittag zu meinem Physiotherapeuten aufbrechen müssen. Die Übungen toppen durchaus meine Eigenversuche aber das muss ja so sein. Meine rückwärtigen Muskeln scheinen damit gut zurechtzukommen. Prima. Noch ein wenig shoppen, daheim etwas speisen und die Mittagsruhe bricht an. – Nachmittags klappt der zweite Zustellversuch der Post, der Postbote hält tatsächlich bis zu unserem Hause durch. Nett von ihm. Damit trifft auch ein neues Medikament für eine entspannte menschliche Rückseite ein – meine Hoffnung zählt auf einen wirksamen Placebo-Effekt. Es wird natürlich wieder spät, versüßt mit einem aparten Roséweinchen. Langsam aber stetig schleicht sich der Schlaf an. Auch gut.

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Saugtag und Postversager

Ich kann es ruhig angehen lassen. Es steht zwar saugen auf dem Programm aber vorher tagt in der Gemeinde wohl noch ein Sprachkurs. Als ich spät ankomme, ist die Bahn bereits frei, also schnappe ich mir das Reinigungsgerät, setze die Kopfhörer auf, starte Roger Liebi zu einem Vortrag und beginne mit der Arbeit. Mein Rücken spielt toll mit – sehr erfreulichkeitsbar. 😀. Meine Begleiterin durchstreift währenddessen die Geschäftswelt meiner Heimatstadt. – Wieder daheim geben wir Tiger die von ihm so geliebte Stromverbindung und freuen uns über die wunderbare Leistung der Photovoltaikanlage, die den Akku zu fast hundert Prozent allein füllt. Preiswertes Stromtanken. – Die gute alte Post weckt Vorfreude auf ein Paket, informiert über seine Lagerung im Zustellwagen. Meine Gymnastik findet mithin erst am Nachmittag statt und ist äußerst erfolgreich. Gut so, aber genau genommen hätte ich doch gern alles viel schneller. Inzwischen hat der Zusteller keine Lust mehr und die DHL-App teilt lapidar den Abbruch der Zustellung mit. Morgen ist ja auch noch ein Tag 🤔. – Meine Allerliebste drückt mir zum guten Ende noch einen Arzttermin aufs Auge, was bleibt mir anderes übrig, ich stimme zu. Wat mutt, dat mutt. – Ansonsten nichts Neues, selbst die viel zu späte Seniorenbettbelegung überrascht nicht sonderlich 😉. Der Schlaf arbeitet dagegen sehr ordentlich. Prima.

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Toaster und Teufelskralle

Nach der Morgenandacht brechen wir nach Oebisfelde auf. Heute bringt ein Therapeut meine Rückenmuskeln zurück auf Kurs. Insgesamt werde ich ihn zehnmal besuchen, heute ist Nummer Zwei dran. Mit leichten Schmerzen gehe ich hin, schmerzfrei verlasse ich ihn. Nicht schlecht. Jetzt noch zum Einkaufen und dann geht’s heim. Dort reserviere ich die online Zeit für meinen Saugjob in der Gemeinde. Das ist zwar leicht überflüssig aber seitdem ich einmal umsonst dort war, blockiere ich lieber den Termin. – Unser schweineteurer Toaster, vor vielen Jahren erworben, glänzt durch Reparaturunfähigkeit und muss ersetzt werden. Das gute alte Amazon-Online-Warenhaus bietet eine große Auswahl und so bestelle ich munter drauf los. Mal schauen, was da kommt. Schließlich folgen wir einer Empfehlung zur rückseitigen Entspannungsförderung und ordern ein Medikament mit der Teufelskralle als Wirkstoff. Hoffentlich ist Nomen nicht Omen. 😉. – Die Kirchengeschichte nach Heussi verwirrt mich heute ein wenig – es ging schon recht doll zu in den Konsolidierungsjahrzehnten der katholischen Kirche. Gott hatte wohl viel zu tun, um die Irrungen und Wirrungen menschlicher Geister in die richtigen Bahnen zu lenken. Verrückt auf welche Ideen wir Menschen so kommen können. – Abends lasse ich Barnaby links liegen, die beiden Folgen kenne ich und finde sie nicht sonderlich erbaulich 😠. Dafür ziehe ich mir zwei Krimis rein, das schont den Geist und beschäftigt die Emotionen. Wird es wieder spät? Natürlich, was sonst? Na denn man tau.

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Familienzusammenführung

Echt übermüdet laufe ich zum Gottesdienst auf. Im Vorprogramm merke ich auf – Noel aus der Elfenbeinküste, ein verlorener, sogar totgeglaubter Sohn, ist wieder mit seinen Eltern vereint. Es hat lange gedauert, viel Geld gekostet und ist eine kaum glaubliche Geschichte. Ich hatte die ganze Zeit ziemlich große Zweifel und habe mich – Gott sei Dank – völlig geirrt. Seine Eltern strahlen Freude aus, er natürlich auch. Danke, lieber HERR!!! Ansonsten geht es im Godi um das Himmelreich, das wie ein Schatz im Acker und wie eine kostbare Perle ist. Mein Rücken lässt mich dabei und danach weitestgehend in Ruhe. Nett von ihm. Wieder daheim tankt Foxi seinen Sonnenstrom. – Nachmittags schauen wir uns die Predigt aus Bremen an, es geht um den gleichen Bibeltext. – Heute gibt es nur die Sonntagsgymnastik, ebenso intensiv, doch etwas kürzer. – Nach ausgiebigem Lesen starte ich in die Nachtruhe, der Schlaf kommt zögerlich aber er kommt. Besser spät als nie.

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Routine

Nichts Neues unter der Sonne, ein gewöhnlicher Tag nimmt seinen Lauf. Muss wohl auch mal sein. Früher war mehr Action. Trotzdem wird es spät. Warum eigentlich?

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Ein Sturmdesaster und ein Emotionsmeer

Es ist an der Zeit Hilfe zu leisten, kein Rühmen, sondern eine Selbstverständlichkeit, die ich viel zu selten praktiziere😢. Wir ermöglichen es einfach einer Ehefrau in Ruhe einkaufen zu gehen, während wir ihrem dementen Mann Gesellschaft leisten. Keine große Sache, einfach gemacht und doch nützlich. Bin ich ansonsten viel zu egoistisch? Stoff zum Nachsinnen. – Nach der Mittagsruhe gymnastiziere ich wieder und bin völlig baff über das „Vorher-Nachher-Erlebnis“. Krass. Später nehme ich freudig das Geschenk der Abendandacht entgegen. Stark. – Im Fernsehen staune ich über die Überschwemmungsnacht in Münster 2014 und den Gewittersturm über Nordrhein-Westfalen. Das war völlig abgefahrenes Wetter, kaum zu glauben und doch passiert. Blickt man in eine Richtung ist alles sommerlich hell und wendet man sich um herrscht finsterste Nacht, die mit einem Affenzahn, begleitet von Orkan, Sturzregen und Hagel heranrollt. In Düsseldorf wurde ein Park mit uralten Bäumen platt gemacht, ein Mann ertrinkt im eigenen Keller und ein anderer in seinem Pickup-Van. Furchterregend schrecklich – das kann sich jederzeit überall wiederholen. Boah, Mann, ey! – Da brauche ich jetzt dringend die Droge Lore-Roman um zur Ruhe zurückzufinden. Ich lade mir einen online herunter. Nun, okay, der ist zwar herzergreifend und läuft zielsicher auf ein „Alles-ist-gut-Finale“ zu, doch die Hauptpersonen sind schon nicht mehr sensibel, eher gefühlsberauscht, von jeglichem verstandesmäßigen, realitätsoffenen Urteil befreit. Sie versinken sozusagen in einem Emotionssee. Sollen sie doch. Es wird wieder spät. Der Schlaf kommt noch viel später. Arme Nachtruhe.

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Ein großartiges Geschenk

Erstaunlich wie erquickend ein paar gymnastische Übungen sind. Das ist eine feine Sache und hätte mich schon viel früher begeistern müssen. Faulheit ich hör‘ dir trapsen. Eine so langanhaltende Phase der erzwungenen Untätigkeit weckt schon Befürchtungen, dass es so bleiben könnte. Es beschäftigt mich mehr als ich es erwartet hätte. Da ist es aufbauend, wenn man über die Losung und die tägliche biblische Andacht Zuspruch und Mutmachendes erfährt. Ich merke immer mehr, dass das, was ich für Pflicht oder Verpflichtung hielt, in Wirklichkeit ein riesengroßes Geschenk ist. Nicht ich raffe mich auf in der Bibel zu lesen, sondern Gott ist ganz erpicht darauf mich zu beschenken. Manch einer, wie ich, braucht Jahre ehe ihm das so richtig aufgeht. Man lernt halt nie aus. – Abends tagt unser Rotwein-Hauskreis. Es ist eine muntere Runde in recht breiter Diskussion. Ich liebe so etwas. Nach der „Arbeit“ folgt (wie im wahren Leben 😉😀) die Entspannung 😇 mit einem superleckeren Rotwein und munteren Gesprächen. Es wird spät. Daheim wird es noch viel später. Mein Seniorenbett sieht mich erst zu tiefschlafender Zeit. Dafür ist der Schlaf dann wunderbar fest. Musste auch mal sein🤔.

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