Entkalkung, THG und eine Warnwatch

Bisher humpelte ich mit Walking-Stöcken durch das Haus. Dabei habe ich in der Vergangenheit doch beste Erfahrungen mit unseren Krücken gesammelt. Also raus damit und los. Geht sich gut und komfortabel😉. – Unser Kaffeeautomat verlangt wieder nach einer Grundreinigung. Er drängelt schon eine ganz schöne lange Zeit. Heute soll sie ihm werden. Brühelement reinigen, Restwasserschale entleeren, Reinigungstablette in den einen Schacht, das Entkalkungsbrausedings in einen halben Liter Wasser und nach seinem Auflösen den Vorgang starten. Geduld ist mir jetzt not. Alles wird gut. Schließlich wechsle ich auch noch den Wasserfilter wiewohl mein Geschmack für dessen Wirksamkeit kein rechtes Zeugnis ablegen kann😀. – Der Blick auf mein Konto gegen Abend lässt mich lächeln – die THG-Prämie ist überwiesen. Nett, so ein kleiner Zuschuss wegen der Treibhausgasverminderung. Gern geschehen😇. Fernsehen ist nicht, außer den Cops aus Rosenheim, also lese ich ein wenig, das Übliche halt, das mir (wegen der überkandidelten Reiseunterhaltung etwa?😢) gar nicht mal so schlecht gefällt. Ich, uralter Entertainmentmuffel, habe wohl keinen Zugang zu notenuntreuen dafür lautstärkehuldigenden Profis. Selbst meine Watch warnte mich davor😀. Ich lasse es spät werden. Der Schlaf kommt und zögert nicht. Okay.

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Christmas-Bingo

Rücken ist wie Rücken ist. Genug geklagt. Punkt, aus, Schluss. Hoffentlich. Auch mit eingeschränkter Beweglichkeit kann man sich den Tag gestalten. Ich probiere eine Bingo-Software aus und bin recht angetan. Man muss 16, 25 oder 36 Lösungsworte eingeben und, schwups, erstellt die Software bis zu 30 kostenlose Bingo-Karten. Braucht man mehr, muss man löhnen. Das halte ich für sehr fair und probiere es aus. Zu einem Weihnachts-Bingo lasse ich mir 25 Antworten einfallen (die Fragen können leicht hinterher formuliert werden), tippe sie ein und erhalt ein PDF-Dokument mit 30 Bingo-Karten. Dazu zwei Karten mit den Lösungsworten zum Auslosen der Fragen-Reihenfolge. Stark und überzeugend. – Nebenbei tankt sich Foxi mit Sonnenenergie auf, wenigstens weitgehend. – Die Mittagsruhe verbringe ich lesenderweise, der Schlaf macht wohl Pause. Reine Ruhe tut ebenfalls gut. Zum Abend noch ein Barnaby, für den zweiten fehlt mir die Schaulust. Auch gut. Es wird sehr früh und der Schlaf kommt in aller Gemütlichkeit zu seiner Zeit. Aber er kommt! Dann ist ja gut.

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Hanebüchene Luschigkeit

Das Ausschlafen geht manchmal mit dem Verschlafen Hand in Hand. So auch heute. Gegen zehn Uhr bin ich aufstehbereit, viel zu spät für den Gottesdienst in meiner Gemeinde. Dann ist das so. Es bleibt noch die virtuelle Alternative, meine Gemeinde überträgt jedoch diesen Sonntag nicht, warum auch immer, höchstwahrscheinlich Personalprobleme. Also schauen wir nach Bremen und nehmen, zeitlich eine Stunde zurück, an dem Gottesdienst dort teil. Ich bin hocherfreut, es ist eine extrem gute Predigt – übrigens soll die in meiner Gemeinde auch sehr tiefgründig gewesen sein. Langschläferrisiko halt. – Natürlich saust so der Vormittag ruckzuck vorbei. Zum Lunch erwartet mich ein Schnitzel samt Spargel – mmmmmh! – Eine lange Mittagsruhe gibt wenig Hoffnung auf einen tiefen Nachtschlaf und so kommt es auch, wen wundert das schon! – Der restliche Nachmittag geht fix vorbei. Mich erreicht die Nachricht vom Attentat auf Donald Trump. Das Versagen der Sicherheitstruppe ist hanebüchen. Wie kann man ein Dach mit freiem Schussfeld auf den Redner im waffenstarrenden Land unbewacht lassen? Okay, mir als Laien könnte so etwas passieren – aber den Profis? Seltsam – das wird Mythen ohne Ende entstehen lassen. Aber ich vermute, es war bloß diese amerikanische Sorglosigkeit, eine oberflächliche Planung, die sich mit einschläfernder Routine gepaart hat. Jetzt haben wir den Salat und demnächst einen weiteren Chaospräsidenten. Es geht bergab, die Offenbarung hat recht – wie könnte es auch anders sein? Bei mir wird es sehr spät und beim Schlaf noch weitaus später. Wach bleiben und warten ist angesagt. Na denn, gute Nacht!

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Mister Ungeduld

Ich gehe mir selbst auf den Geist. Es ist ätzend. Egal, ich kontrolliere erst einmal die Zirkulationspumpe. Es scheint alles okay zu sein, doch dass morgens nur kaltes Wasser aus der Leitung kommt, spricht dagegen. Ich bin kein Installateur aber ich kann warm und kalt unterscheiden 😉😇. Irgendwie doof. – Mein Aufsteh- und Gehprobleme nerven unendlich und ich bin ziemlich ratlos. Nach dem Osteopathenbesuch werde ich weitersehen, vielleicht hat er ein paar hilfreiche Tipps auf Lager. Hoffentlich. Ansonsten schleiche ich oft, mal langsamer, mal schneller durch die Wohnung, zucke ab und an zusammen und dann spaziere ich frei umher, weiß er Geier wieso und warum. Wenn ich schon auf solche Kleinigkeiten voll genervt reagiere, wie soll das werden wenn ich mal richtig krank bin? Immerhin bringt mich das wieder zurück zur täglichen Abendandacht, drängt mich in eine bewährte Routine hinein. Das ist gar nicht mal so schlecht. – Ich begleite Kommissar Dupin beim Ermitteln auf Ouessant und lasse mich auf mythische, sagenhafte Gestalten und Erzählungen ein, toll geschrieben und informationsbeladen. Wird es wieder spät? Mag sein, ich glaube schon. Der Schlaf kommt gelassen daher, lässt Raum für Wachzeiten und bringt ein paar Träume mit. Soll er doch …

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Hochzeitstag

Entgegen aller juristischen Argumente haben wir unseren Hochzeitstag mit der kirchlichen Trauung verbunden. Also „feiern“ wir heute. Die Gänsefüßchen besagen in diesem Jahr leider, dass das Feiern recht bescheiden ausfällt. Trotzdem sind es schöne Jahre gewesen und sind es immer noch 😀. Ein Highlight ist mehr als genug für einen Tag und so vergehen die Stunden in völlig normaler Art und Weise. Nach einer langen Kreuzfahrt ist das eine echt feine Sache. Abends schaue ich bei der Chefin vorbei und klinke mich bald wieder aus. Ich habe diese seltsamen lebensfremden Dialoge einfach satt. So gehe ich mit Dingen, die mir gefallen in die Nacht. Zwischendurch schütten draußen die Wolken Regen aus als ob sie Container auskippen würden. In kürzester Zeit kommen 14 Liter/qm vom Himmel. Beeindruckend. Es wird normal spät aber der Schlaf hat heute keinen Bock. Dann ist das so. Gähn.

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Vergangenheit und Gegenwart

Vor 44 Jahren habe ich mich mit meiner damaligen Verlobten im Standesamt getroffen. Die engsten Verwandten waren dabei (aber auch mein Opa aus Leipzig) und anschließend ging es in den Alten Wolf. Im Gegensatz zu heute war es ein sonniger Tag, wenn ich mich recht erinnere. Ich steckte damals in einer Kombination, in die ich heutzutage kaum einen Arm oder ein Bein hineinzwängen könnte. Seufz – wie schön schlank war ich damals. Doppeltseufz. Vierundvierzig Jahre später tappe ich zwar nervgeplagt durchs Wohnzimmer aber trotzdem, vielleicht gerade deshalb, freue ich mich über die vielen reich gesegneten, guten Jahre. Ein „Ja“, das ich niemals bereut habe, das sich durch mancherlei mir innewohnender Eigenheiten und Dummheiten hindurch kämpfen musste, das aber, Gott sei Dank, von IHM gestützt, gestärkt und gehalten wurde. DANKE lieber HERR und DANKE liebste Ex-Verlobte für die tollen Jahrzehnte! – Am Abend fahren wir zum Hauskreis. Nachdem wir uns mit Mose und seinem Volk auseinandergesetzt haben, wechseln wir in den Plauder-Modus für ein erfrischendes Beisammensein. Ein Freund spendiert einen Prosecco – ich bin hin und weg. Eine rechtzeitig verschluckte IBU reduziert mein Schmerzempfinden auf ein sehr erträgliches Maß – alles ist gut. Wir fahren spät nach Hause, bleiben aber noch lange wach. Es wird sehr spät aber der Schlaf schlägt sofort mächtig zu. Klasse.

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Geburtstag

Alle Jahre wieder wird man, ob gewollt oder nicht, zum Geburtstagskind. Heute trifft es mich und mein Nerv feiert kräftig mit. So beschränken wir uns auf die allerkleinste Runde, lesen alle Geburtstagsgrüße, die mir freundliche Menschen zugeschickt haben, freuen uns über das vergangene und gehen getrost an der Hand unseres Herren und Heilands ins neue Lebensjahr. Ausnahmsweise nehme ich heute ein Frühstück ein, eine kleine Kirchenkerze ziert den Tisch – meine Erstgratulantin weiß wie man im Kleinen eine festliche Atmosphäre zaubert. Sehr schön. Frühmorgens sind schon die Koffer eingetroffen, die wir, vor allem die agilere von uns beiden, leeren und die Inhalte in waschbedürftig oder schrankfertig aufteilen. – Abends gönnen wir uns einen weißen Fürsten und ein klein wenig KWV und schon ist dieser Tag vorüber. Dieses Jahr fiel die „Feier“ eher kärglich aus und ich frage mich, ob das eine Perspektive für die Zukunft ist. Hoffentlich nicht! Ich „youtube“ und lese noch ein wenig vor der Bettruhe. Bonne nuit.

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Zurück zur Routine

Eigentlich sollten heute unsere Koffer kommen, doch sie haben den Nachtzug verpasst. Oder besser: derselbe fiel aus. Sie werden erst morgen vorbeischauen. So stürze ich mich auf die in der Zeit aufgelaufenen Rechnungen. Derweil schaut eine gute Freundin vorbei, bringt ein Geburtstagsgeschenk und wir plaudern ein wenig. Das Wetter ist toll, die Sonne lacht vom Himmel und ich ergänze meine Photovoltaik-Statistik – der Beamte in mir lässt sich nicht leugnen 😉. – Zum Lunch gibt es die längst vermissten Pellkartoffeln und Quark, ein Hochgenuss nach all der überkandidelten Schiffskost. Es folgt eine lange Mittagspause, so allmählich komme ich wieder in die Alltagsroutine zurück. Mein herzallerliebster Nerv puntert herum und lässt mich immer wieder seine „Zuwendung“ spüren. Dann ist das so. – Während meine Lebenslanggefährtin einen ehemaligen Kollegen trifft, gönne ich mir eine ausgiebiges, wenn auch kaltes, Dinner. So richtig scheine ich mich doch noch nicht auf die Normalität eingestellt zu haben 😇. Andererseits verläuft der Abend bis zur Nachtruhe äußerst „gewöhnlich“ 😀. Nett, so eine Übergangsphase wobei die späte Nachtruhe unangefochten alle Zeiten beherrscht. Der Schlaf kommt mit vielerlei Unterbrechungen dennoch zuverlässig. Okay.

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