Ruhelagerimpulse

Seit ich zu Hause bin hat sich meine Erkältungsstrategie völlig verändert. Keine Verschiebungstaktik mehr, kein Durchhalten um jeden Preis, nein, konsequent ab in die Falle, schwitzen, Medikamente konsumieren und die Partnerin soweit wie möglich damit nicht zu groß belästigen. Letzteres klappt nicht ganz, ich mühe mich aber redlich. Besser drei Tage gelagert als zwei Wochen hustende und schniefende Kreatur. – Am Nachmittag muss ich gut zwei Stunden aufstehen um Zeit für eine dringende Angelegenheit zu investieren. Danach falle ich fix und fertig auf mein Seniorenlager um gründlichst auszuschnaufen. Man, bin ich ausgepumpt. Dann ist das eben so. Es fällt mir nicht leicht unseren Hauskreis auszulassen, sehr, sehr schade. Meine Alternative daheim ist stark „weltlicher“ Natur, leicht verdauliche Fernsehkost. Ich bewundere die Menschen, die sich im Krankheitsfall ausgiebig mit dem Wort Gottes beschäftigen können. Meine geistige Konzentrationsfähigkeit ist dagegen in diesen Fällen nur äußerst unzureichend ausgeprägt. Natürlich spreche ich mit Gott, sage ihm kurz wie ich mich fühle, bitte um Beistand aber viel knapper als an „normalen“ Tagen. Entweder döse ich vor mich hin oder setze mich äußeren Eindrücken per Bildschirm aus (was auch immer), doch diese sind nur Durchlaufposten in meinem Arbeitsspeicher. – Heute wird es sogar normal spät und der Schlaf gibt sich gründlich mit mir ab, wenn auch mit ein paar betriebsbedingten Unterbrechungen 😀😇. Ein Betttag noch und das Wesentlich ist überstanden, hoffe ich. „Hoffen und harren …“

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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