100 Jahre Ohof

Kurz nach dem vielzitierten Frühtau zwängen wir uns in Foxi hinein. Heute darf er mal eine längere Strecke rollen um dem ewigen Stadtverkehr zu entfliehen. Wir erreichen unser Verbandszentrum und treffen auf eine große Menge Menschen, ergattern gerade noch einen Platz in der letzten Reihe. Das ist gar nicht mal so schlecht, denn hier dröhnen die Lautsprecher nicht so heftig. In Ohof beschleicht mich immer der Verdacht, dass ein leicht hörgeschädigter Techniker die Aussteuerung managt. Uns erwartet ein vielseitiger Gottesdienst, eine schlichte aber würdige Jubiläumsveranstaltung mit einem eindrucksvollen Redner samt starker Botschaft. Um so enttäuschender, dass ich dabei dennoch fast einschlafe. Wenn mich selbst ein inhaltsreicher, humorvoller Vortrag kaum wach halten kann, muss mich die Aufstehzeit schwer angeschlagen haben. – Statt der von mir erwarteten Konferenzsuppe gibt es hinterher ein kostenloses Reisgericht mit einer kalten, interessanten Sauce. Ich denke an das Wort vom Pferd und vom Maul, bin zufrieden und dankbar. Wir kommen gut und behütet wieder daheim an, ich falle ins Bett und merke kaum, dass mich meine hochaktive Nebenliegerin für ein 70er-Jubiläum der Methodisten verlässt. Die Frau kann was ab. Respekt! – Mühsam erhebe ich mich deutlich später, bereite mir ein nudelreiches Fertigsüppchen zu als Ergänzungsmenü zum Reis und verbringe einen ruhigen Nachmittag. – Abends fasziniert mich die Terra-X-Sendung über den chemischen Beitrag des Wassers zur Kochkunst, so gut gemacht, dass ich sogar mein eBook aus der Hand lege 🤔😇. – Den restlichen Abend lasse ich dahinziehen bis sich die Augenlider neigen und der Ruf des Seniorenbettes unüberhörbar herüberschallt. Die Nacht heimst völlig zu Recht 78 Punkte ein 😀. Woll!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert