Verreisen mit Sahnehäubchen

Unser, übrigens sehr empfehlenswertes, Hotel stellt uns eine arg komplizierte Rechnung aus. Einige Grundkenntnisse in Buchführung und Steuerrecht erweisen sich als äußerst hilfreich um die vielerlei Buchstaben- und Zahlenreihen zu durchdringen. Da hat ein Finanzfachidiot ganze Arbeit geleistet. Selbst die Rezeptionscrew hat Mühe mit der Antwort wie viel nun pro Nacht in Rechnung gestellt wurde. Bürokratie in Hochform. – Im IC sitzen wir heute in der Kelleretage, fährt sich aber auch nicht übel. In Magdeburg wechseln wir in einen Triebwagen, der über die Dörfer nach Hause zuckelt. Gemütlich. Unser Taxifahrer, zuständig für „letzte Meile“, stammt aus Armenien und arbeitet mit eigenem Taxi auf eigene Rechnung. Mutig. Endlich wieder daheim! Verreisen tut gut doch heimkommen ist das Sahnehäubchen des Ganzen. Wie sagt der Prediger: „Verreisen hat seine Zeit, nach Hause kommen hat seine Zeit“ (irgendwie so, oder sinngemäß oder modern interpretiert…). Ein Blick aufs Konto lässt zucken, die Schau auf das lodernde Kaminfeuer senkt den Blutdruck und die Schokolade aus dem Adventskalender beruhigt alle Nerven. Meine Hütte ist meine Wartburg. Oder so ähnlich …

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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