Abgeben, aufnehmen, erwarten

Welch ein Privileg ausschlafen zu können bis in die allerspätesten Puppen! Klasse, super, famos! Das ist die positive Seite des Pensionistenlebens. Negativ ist dagegen, dass ich immer noch nicht gelernt habe meine Sorgen und Probleme bei Jesus abzugeben. Das heißt, abgeben klappt schon aber die Dinger kleben an mir schlimmer als Kletten. Immer wieder beschäftigen mich Gedanken über South African Airways – was ist wenn sie pleite machen? Über Humboldt-Reisen das unberechenbare Veranstalterwesen schweifen die Hirnströme sowie über irgendwelche Wehwehchen, die ich nicht zuordnen kann. Und meine Ungeduld ist weiter eine große Plage. Doch wie ein Lichtstrahl verkündet heute der Küchenbauer, dass er nächsten Freitag die Küche komplett fertigstellen will. Dann schlösse eine weitere nervende Baustelle. Der nächste große Sonnenstrahl ist unser Lunch mit Freunden in den Schloßremisen. Ich bin zufrieden und wenn der Koch (oder ist es eine Köchin?) ein wenig verliebter gewesen wäre, wäre es sehr gut gewesen. Man sagt, viele Menschen stehen auf mutloses Würzen. Mag sein. Ich nicht! Die durch vielerlei Gewürze kunstvoll veredelten Fleischhappen stechen doch jedes mit einer kleinen Prise Salz garniertes Streifchen Schwein aus. Das müsste ein Meister aller Töpfe und Pfannen doch wissen? Oder ist das zu viel verlangt? Wie dem auch sei, wir können uns mit wohlig schnurrendem Magen heimwärts begeben. Hoffentlich funktioniert die Verwandlung in Bauchfett nicht. Das wäre begrüßenswert

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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