Biblische Botschaft, Piraschkis und das Leiden Jesu

Ausnahmsweise scheint die Sonne mal wieder. Mit 11 Grad ist es sogar ein wenig „warm“. Mein Wochentagsfeeling lässt nach, denn ich wünsche Freunden einen guten Heimflug, weil ich dachte heute sei Sonntag. Echt blöd. Dieses dem Arbeitsprozess entrissene Leben bringt nun einmal nicht nur Vorteile mit sich. Aber die Freunde werden es überleben – da bin ich sicher. Abends führt mich mein Weg in die Josefskirche, in der Olaf Latzel zwei Vorträge hält. Der erst legt einen Psalmvers trinitarisch aus, bezieht ihn also auf Gott-Vater, Gott-Sohn und Gott-Heiliger Geist. Handfeste, knackige und an der Bibel ausgerichtete Botschaft. Klasse und erfrischend. Dann gibt es eine russische Spezialität. Wenn ich es richtig recherchiert habe genießen wir als Zwischenmahlzeit russische Piraschkis, Kartoffelbrei im Teigmantel, total lecker! Danach geht es weiter mit einem Psalmvers, der friedlichen Schlaft verheißt, wenn man sich Gott ganz anvertraut und ihm völlig vertraut – eine starke Auslegung, die viel Mut macht und eigenes Fehlverhalten aufdeckt. Manchmal ist es eben von großem Gewinn, wenn man seine Nase mal außer Haus gehen lässt und dem Wind aussetzt. In der Josefkirche hat mich ganz nebenbei ein Kruzifix fasziniert, das sehr deutlich zeigt, wie sich der Künstler mit dem Leiden eines gekreuzigten Menschen auseinandergesetzt hat. Das Leid Jesu wird überdeutlich. Eine Mahnung.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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