Der Frühtau ist noch nicht ganz verschwunden und schon hüpfen wir aus unseren Bettchen. Bald darauf tapere ich zum Frühstück und höre die niederschmetternde Botschaft unserer Verspätung. Ich hätte noch anderthalb Stunden länger schlafen können!!! Egal, Urlaubsfreude ist angesagt – BASTA! Zwischen zehn und halb elf verlassen wir die Alena und entern die Schnellboote. So sausen wir übers Wasser ins Donau-Delta hinein. Durch die aufspritzende Gischt hindurch sehen wir Graureiher, Silberreiher, hochfliegende Pelikane, Schwäne, Haubentaucher, Kormorane, einen kreuzenden Seeadler von ferne und was weiß ich nicht alles für Geflügel. Es ist enorm eindrucksvoll. Eine Pause zur persönlichen Entsorgung in zwei Plumpsklos und anschließend Wasserversorgung mit Mineralwasser sowie ein Glas Wein zum Nachschütten damit die Blase bloß nicht leer bleibt. Der Ausflug wird aus Zeitgründen verkürzt und das Entgelt netterweise ebenso. Das ist okay. Mittag erreicht uns die Hiobsbotschaft, dass meine Mum ihr Heimdomizil verlassen soll. In der Haupturlaubszeit, wenn alle anderen Heime in der Kurzzeitpflege voll ausgebucht sind, wird ein Heim aufgelöst und keiner will recht dafür verantwortlich sein. Hätten die Schreibtischtäter nicht noch drei Wochen warten können? Ich bin voll geschockt. Weit weg von der Heimat, in Rumänien nahe der Ukraine, sind mir alle Hände gebunden. Nein, nicht alle, ich lege die ganze Problematik, alle meine Sorgen um Muttis Zukunft in die Hände des, dem kein Ding unmöglich ist. ER hat uns aufgefordert alle Sorgen an ihn abzugeben. Das tue ich nun bewusst, voller Hoffnung und sehr, sehr ernsthaft. Herr Jesus, mir ist von hier aus nichts möglich, handle du, bitte! Ja, ich vertraue ihm. Ja, meine Schwester und mein Schwager sind zwar vor Ort aber ohne Gottes Hilfe wären sie ganz schön allein. – In dieser Zuversicht gehen wir in den restlichen Tag und können nachts dennoch ruhig schlafen. Danke, HERR!
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