Freund und Feind

Nichtsahnend sause ich die Landstraße entlang und plötzlich leuchtet eine Warnleuchte auf. Der Reifendruck sei allgemein zu niedrig. Okay und nun? Erst einmal suche ich den nächsten Parkplatz auf zur optischen Kontrolle. Nichts zu sehen, gar nichts. Okay. Also schleiche ich zur nächsten Tankstelle und kontrolliere den Luftdruck. Ja, da ist Bedarf. Aber warum lässt der Druck nach ein paar Monaten und 5.000 km Laufleistung so deutlich nach? Komisch. Ich fahre weiter und die Leuchte warnt mich weiter. Der Fluch der neuen Technik. Die Bedienungsanleitung belehrt mich ausführlich über die Funktionsweise der Lampe und wie man die gespeicherten Werte zurücksetzen kann. Eine Anzeige welche Referenzwerte gespeichert waren, gibt es natürlich nicht. Nur ein Aufkleber an der Tür, der nur mit viel Demut zu lesen ist, informiert welchen Druck die Reifen lieben bei niedriger, halbvoller und voller Beladung. Aha. Und welche Werte hatte die Werkstatt eingestellt? Keine Ahnung. Also tue, was man allgemein so tut und ich fahre mit leuchtender Anzeige weiter. Wenig durchdacht die Sache, finde ich. Ingenieure – größte Freunde und ärgste Feinde der Anwender zugleich. Da muss ich durch.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert