ACC- und Magengrenzen

Heute geht es weiter. Ich vertraue, dass mein Reifenluftfüllversuch korrekt erfolgt ist und stelle alles wieder auf „okay“ und „Neuanfang“. Und alles geht gut. Hoffe ich. Auf der Autobahn entfaltet der Abstandsregeltempomat, kurz ACC genannt (o ihr Englischfetischisten bei AUDI!), wahre Triumphe. Mir macht Autofahren auch bei recht gut gefüllten Fahrbahnen wieder Spaß. Klasse. In der Weltstadt Lemwerder finden wir mit viel Glück die einzige über Mittag geöffnete Gaststätte und sind die einzigen Gäste. Allein die Laufkundschaft, die sich ihre Pasta oder Pizzas abholt scheint ein ein wenig Rentabilität in die Mittagsöffnung hineinzubringen. Das Essen mundet hervorragend. Der Koch macht einen guten Job, ohne jeden Zweifel. Wir schauen dem Schnee beim Fallen zu und sitzen warm und trocken. Das ist gut so. Auf dem Friedhof stehen wir vor dem falschen Grab, wie sich später herausstellt. Na und? Kommen wir halt noch einmal wieder. Damit ich das ACC nicht zu sehr lobe verweigert es den Dienst bei starkem Schneefall – die Abstandsmessung zur nächsten Schneeflocke scheint es zu sehr zu verwirren. Ist ja auch nur ein Rechenknecht. Der Verwandtenbesuch gestaltet sich übrigens gesprächig, anregend und extrem sättigend. So wie Verwandtenbesuche eben so sind. Pappsatt schließt mich Morpheus in seine Arme.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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