Regen, Gottesdienste und Mastfutter

Nein, heute klage ich nicht über den frühen Tagesbeginn. Zum Hotelfrühstück zum Lunchpreis schweige ich ebenso. Das Rührei samt Würstchen und Schinken ist lecker. Croissants gibt es nicht, nun ja. Gefühlt genudelt begeben wir uns zum Gottesdienst in unsere Bremer Kirche. Das Ganze mal nicht nur live, sondern auch live vor Ort zu erleben ist fein. Die Predigt ermahnt, Gott und sein Wort ernst zu nehmen und verweist auf Gottes endliche Geduld mit unserem Ungehorsam. – Wir verlassen die Kirche, schlendern bibbernd die Schlachte entlang und können kurz vor einer heftigen Wolkenentladung einen Tisch im vollbesetzten Café ergattern. Ich lerne zwecks Erlangung eines längeren Aufenthaltsrechts ein Chili-con-Carne in Suppenform kennen und bin vom Geschmack mehr als angetan. – Positiv erweist sich das 2-Personen-Tagesticket der Bremer Verkehrs-AG, man kann munter hin und her düsen. In einer Großstadt ist der ÖPNV im Stadtkern meist okay, wiewohl seine Eignung für Passagiere mit schweren Einkaufstaschen oder Getränkekisten schwer hinterfragbar ist. Ganz zu schweigen wäre vom Weg zur und von der Haltestelle oder gar beim Umsteigen. – Nachmittags treffen wir etliche Verwandte beim Erntedankfest des Gebetsvereins. Die zwei Predigten überraschen mich beide positiv. Liegt es an mir oder an den Predigern? Oder gar am Heiligen Geist auf den ich besser hören darf? Wer weiß das schon? Danach gibt es Kuchen. O weh, noch mehr essen. Kurz vorm Bersten höre ich damit auf. Der Abschied zieht sich lange hin, doch irgendwann stehen wir an der Haltestelle. Bus und Bahn bringen uns sicher zum Hotel. Die Tageskarte hat sich echt gelohnt. Prima Angebot. – Ein wenig vergorener Traubensaft, ein paar Nüsse und prasselnder Regen auf die Fenster läuten die Nacht ein. Voller Pensionistenbauch schläft nicht leicht. Isso.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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