Von Litochoro nach Katerini

Heute führt uns die Tour nach Litochoro, am Fuße des Olymps. Eigentlich gehört ja unser Hotel auch zu diesem Ort, es residiert aber in der Strandfiliale. Wir besuchen die Hauptstelle am Berg. Es ist ein niedliches Städtchen mit einem süßen Kern aus bestaunenswerten Häusern, einer Kirche mit separatem Glockenturm und einem sprudelnden Brunnen, um den sich der Verkehr dreht. Die betuchteren Rentner sitzen im Kaffeehaus und die anderen gegenüber im Park. Trotz mancherlei Fahrzeugen strahlt dieses Zentrum eine wohltuende Ruhe aus. Der Olymp hüllt sich heute ganz in Wolken. Das ist nett von ihm, denn wenn die Wolken an ihm hängenbleiben hat die Sonne am Strand freie Bahn. Wir fahren weiter durch Dion, vorbei an den berühmten Ausgrabungsstätten, die eine Vielzahl von Bussen samt Touristen angelockt haben. Bloß weiter! Die Provinzhauptstadt Katerini fordert mich mit engen Gassen heraus. Interessant sind die Ampeln, die die Sekunden bis zu nächsten Schaltphase exakt anzeigen. Gute Idee! Auf Nebenstraßen, über löcherreiche Feldwege, spannenden Bahnunterquerungen und zweimaligem erfolgreichem Umkehren, finden wir unser Hotel wieder. Den Cappuccino habe ich mir verdient! Nach einem überreichlichem Dinner, einem adäquaten Metaxa, ein wenig Traubensaft, schwer durchgegoren und einem Pfeifchen lockt das Lager. Bonne nuit.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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