Alternativlose Alternativen

Von Bremen geht es nach Wesel auf einer guten Mischung aus Landstraße und Autobahn. Wir lassen uns Zeit, Deutschland ist ein Land, das man mit viel Gewinn auch auf Nebenstraßen bereisen kann. Unser Hotel in Wesel macht einen prunkvollen Eindruck, der Empfang ist professionell und die Suite wohnlich eingerichtet. Alles wäre perfekt, wenn, ja wenn es eine Klimaanlage gäbe. Die perfekte Lage im obersten Stockwerk, der eindrucksvolle Blick auf den Rhein sind absolute Pluspunkte – aber die Saunatemperaturen innen relativieren die Wohlfühlatmosphäre. Auf dem Superbalkon, astreine Südlage, lässt es sich erst gegen Abend aushalten und so präferieren wir einen Ausflug in die nahegelegene Stadt am Rhein entlang. Die Fuzo ist sehr gelungen und die Anzahl der Bänke mittendrin überwältigend. Sehr ansprechend. In einem griechisch-italienischen Restaurant bestellen wir eine Kleinigkeit, die meinen Magen eine Nacht lang auf Trab halten wird. Im Hotel genieße ich die Balkonaussicht, verräuchere ein klein wenig die Umluft und habe dann die Wahl: Fenster für Frischluft offen stehen lassen und mit einem nicht zuzuordnenden Summen in der Luft leben oder Fenster zu und schwitzen. Blöde Alternativen.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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