Besserwisser und Naturwunder

In Bremen veranstalten Kirche, Politik und Medien einen großen Aufstand gegen einen Pfarrer, der das Evangelium á la Bibel predigt. Die übliche Methode: ein Wortbeitrag wird aus dem Zusammenhang gerissen und in einen nie behaupteten Kontext gestellt. Dann wird dieser dem Pastor untergeschoben, schärfstens kritisiert und verurteilt. Ich lerne daraus: 1. Christenverfolgung ist in unserem Land nicht mehr weit weg. 2. Die Landeskirchen werden dabei munter mitmischen, soweit ihre synodal beschlossenen Bibeländerungen kritisiert werden (sola scriptura ist ‚out‘, armer Luther). 3. Die Demütigungen infolge der Nazizeit sind weitgehend vergessen und der teuflische Wunsch es besser zu wissen als Gott, feiert fröhliche Urständ. Sehr traurig! Immerhin können wir noch gute Gottesdienste hören, einen über die Rebe und den Weinstock und einen anderen über drei Schweinchen mit ihren drei Häusern – festes Fundament und so. Wir sollten darüber sehr dankbar sein. Außerdem lerne ich, dass es mir sehr schwerfällt hinzugucken, wenn die Lippenbewegungen drei Sätze hinter dem Gehörten hinterherschlendern. Doch man kann sich ja aufs Zuhören beschränken. – Am Nachmittag werden wir von den großen Vorteilen des Rollrasens überwältigt. Und am Abend folgen wir dem Kongo in Afrika und bestaunen im Anschluss die Naturwunder Madagaskars. Sesselreisen – immerhin.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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