Friseur, Ölboykott und Theologisches

Ich wache aus einem tiefen Traum auf. Schon aufstehen oder noch ein wenig liegenbleiben? Ein Blick auf die Uhr: 3 Uhr nachts! Boah man ey! Ein Geschenk: Augen zu, umdrehen, weiterpennen. Klasse! Trotzdem fällt das Bettverlassen spätmorgens nicht leicht. Heute kommt unsere Friseurin. Gerade noch rechtzeitig stehe ich zur Bart- und Haarschur bereit. Es wird kurz. Gewaltig kurz. Ob ich die Spiegel zuhänge? Wohl eher nicht, besser gewöhne ich mich an meinen neuen Anblick 😉. Durch den frühen Termin verschiebt sich der Tagesablauf, nun ja, genau genommen verlagert er sich nur. Draußen liegt Schnee herum, zu meiner Freude nur sehr wenig auf dem Gehsteig, so dass ich mir das Räumen spare. Mein Vertrauen in den Klimawandel ist groß – morgen werden die Reste verschwunden sein. Hoffentlich. – Der Ölboykott wird uns im nächsten Jahr wohl teuer zu stehen kommen – ich glaube meine ganze Finanzplanung erfordert eine Neuorientierung, weg von den guten Jahren hin zur Magerkost. Danke für die tollen Jahre! – Theologisch beschäftigt mich die Geschichte vom reichen Jüngling, alle fest gefügten Erkenntnisse werden über den Haufen geworfen, neu sortiert, ich komme zu anderen Sichtweisen, dazu gesellen sich nach und nach wieder die alten aber die Prioritäten verschieben sich. Es tut gut, wenn man biblische Text in ihren ursprünglichen jüdischen Lebensraum stellt, diese Erkenntnisse dann mit Interpretationen aus dem Christentum vergleicht, anreichert und so spannende neue Blickwinkel erkundet. Die Bibel ist ohne Frage ein faszinierendes Buch. – Abends begleite ich Barnaby bei seinen skurrilen Fällen mit teils absonderlichen Motivlagen und versuche nebenbei aus Miles & More, meiner diesbezüglichen Kreditkarte und Apple Pay schlau zu werden. Eine fatale Mixtur. Da bleibt mir schließlich nur der Rückzug ins Bett, erfreulicherweise mit einem hoffnungsvollen Ergebnis. Der Schlaf trödelt dagegen herum, Ruhe- statt Schlafzeit. Ups.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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