Gleichgewichtssuche

Wenn ich saugerschiebend durch das Erdgeschoss unserer Gemeinde ziehe ist es wieder soweit: die Pflicht hat lauthals gebrüllt, alles Zuhalten sämtlicher Ohren hat nichts gebracht, also bin ich los und entferne größere und kleinere Niederlassungen des Straßenstaubs aus dem Teppichboden. Wie viel böser, böser Feinstaub da wohl auf mich einströmt – demnächst wird wohl Atemschutz vorgeschrieben sein. Nebenbei lasse ich Roger Liebi mir seine Sicht der Eiszeit samt Saurierkultur und Alter der Menschheit erläutern und bin überaus überrascht. So kann man das also auch sehen. Faszinierend. Heute habe ich mir ausnahmsweise den Mittagsschlaf echt verdient und lasse viel Ruhe um mich walten. Perfekt. Im Übereifer hole ich versäumte Zeiten der Andacht nach, andere würden sagen des Meditierens (worunter wir wohl nicht alle dasselbe verstehen), wie auch immer. Die sonst übliche Dreiviertelstunde bläht sich nach und nach zu einer Zwei-Stunden-Größe auf. Nein, ein Kloster wollte ich eigentlich nicht gründen. Es bleibt spannend ob und wie sich im Laufe des Jahres mein Tagwerk mit meiner Andacht vertragen wird. Ich brauche künftig ziemliche Schlichterqualitäten damit nicht eins vom anderen gefressen wird. Es bleibt spannend im Kleinen.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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