Hauseinweihung

In kleiner Gruppe begeben wir uns zu einer Hauseinweihung in die Berge. Ein stolzer Hausbesitzer erwartet uns und begrüßt uns traditionell mit einem Becher Tee. Dazu werden chinesischer Neumondkuchen und Papayas gereicht. Eigentlich bin ich jetzt satt, aber das hilft mir nichts. Wir gehen ins freigeräumte Haus, feiern ausgiebig und lang einen Hausgottesdienst – verstehen natürlich kaum ein Wort – und in Kombination damit, spontan, den ersten Geburtstag eines kleinen Jungen. Danach gibt es die Geburtstagstorte, schrecklich bunt und sehr süß. Zulangen ist Pflicht! Am schnell aufgestellten und fix gedeckten Promi-Tisch sind Plätze für uns reserviert. Essen ist Pflicht. Viel essen wird erwartet. Je mehr desto höflicher. Wir sind sehr höflich und pappsatt. Ein heftiger Regenguss beschleunigt unseren Abschied ungemein. Wir fahren mit dem Eindruck sehr gastfreundliche, sehr nette und liebe Menschen kennengelernt zu haben. Ein Stopp bei einem idyllisch gelegenen Rasthaus mit adäquatem Ambiente und ein Halt bei heißen Quellen machen die lange Fahrt nach Chiang Mai erträglich. Erträglich ist auch unser Hotel und unser erster abendlicher Eindruck der Stadt.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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