Illuminationserfahrungen

Eine unerwartet hohe Rechnung trifft ein. Wow! Dann stelle ich fest, dass sie zwei Jahre umfasst, ich hatte die klammheimliche Hoffnung, dass es im letzten Jahr eine Art Serviceleistung war, war es aber nicht. So ist der Betrag zwar happig aber im zu erwartenden Rahmen, wenn ich die Dauer der Arbeitsleistung bedenke. Nun ja, so ist sie, unsere Wirtschaft. – Nachmittags montiere ich unsere Advents- und Weihnachtszeitfestbeleuchtung. Am Eingang geht das fix von der Hand. Von Übermut getrieben beginne ich unsere zwei Weinstöcke ebenfalls als Lichtträger zu etablieren. Die ausgewählte Lichterkette erweist sich als viel zu lang und so ziehe ich sie hin und her, kreuz und quer, hoch und runter, Geduld verlierend und zunehmend frierend. Nach schier endloser Zeit gelange ich zum Ende der Kette. Mit dem allerletzten Kabelbinder, den ich in meiner Tasche nach mancherlei Mühe endlich finde, vollende ich das „Werk“. Wurde auch Zeit! – Innen erwärme ich mich mit Kaffee dazu Apfelbrot und gelange so langsam in den korrekten Aggregatzustand – von fast steif zu altersgerecht beweglich 😀. Fein. – Im Krimi aus Sylt erringen die Albernheiten die Oberhand, das Sachliche muss eine klare Niederlage hinnehmen. Schade. Dann werde ich auch noch nur sehr schwer Freund meines neuesten Lese-Krimis, dem ich viel zu viel Vorschusslorbeeren spendiert hatte. Doch im Laufe des Lesens fängt er sich ein wenig. Ich suche sehr früh mein Nachtlager auf, der Schlaf ist dadurch wohl frustriert und lässt mich kaltlächelnd links liegen. Nachtruhe in Mini-Portionen – muss ich im Grund genommen gar nicht haben. Ist aber offensichtlich egal. Seufz.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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