Melkstandskoalition

In Berlin bewegen sich zwei Parteien im Schneckentempo aufeinander zu. Oder voneinander weg? Wer weiß das schon. Ich habe Muffe vor der Bürgerversicherung. Okay ich bin privat versichert doch das ist wahrlich nicht der Hauptgrund meines Misstrauens. Nach langjährig bestätigter Lebenserfahrung neigen alle Politiker dazu, wenn sie etwas gerechter gestalten, vereinheitlichen, reformieren oder wie sie es auch immer wohltönend verhüllen wollen, also wenn sie nicht in eigener Sache aktiv werden, die Dinge auf dem untersten Level anzusiedeln. Das mag ganz zu Beginn nicht so sein aber spätestens nach ein paar Jahren, wenn die tatsächlichen Kosten sich in den Haushalt fressen, wird alles heruntergefahren. Es wird entweder teurer oder schlechter oder beides. Das ist fast so gewiss wie das vielzitierte „Amen“ in der Kirche. Schon bei der Riesterrente haben viele profitiert nur leider nicht die große Zahl der in sie Einzahlenden. Selbstverständlich werden viele unvorhersehbare Gründe dafür genannt. Na und? Wenn die Finanzlage weiterhin so gut bleibt, stehen uns noch weitere Kabinettstückchen ins Haus. Ganz großes Kino. Und während wir noch auf die wortgewaltig avisierten Segnungen warten sind wir bereits im Melkstand fixiert – als Geldkühe sozusagen. Warten wir es ab. So genug gelästert. Gerne lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen. Nur zu!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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