Moria, Münster und ein Drama

Beim Frühstück kann ich die letzten Inhalte meiner Moderation besprechen. Wir sausen gleich danach los und kommen rechtzeitig in der Gemeinde an. Gott sei Dank läuft alles gut, selbst mein traditionelles Schwitzen bleibt mir erspart. Danke!!! Die Predigt ist hochinteressant mit einem Vergleich von der verhinderten Opferung Isaaks auf dem Berg Moria mit dem Opfergang Jesu auf Golgatha – in Jerusalem nur durch ein Tal getrennt. Faszinierende Gedankengänge! – Nahe geht mir auch, nach dem Gottesdienst, dass ich mich unbewusst in ein Dreiertreffen hineinschleichen wollte. Im Nachhinein ist mir das superpeinlich aber geschehen ist geschehen. Very, very sorry. – zu Hause wird mir wieder der Zweiklang bewusst: ich liebe es Besuch zu haben, mich mit ihm auszutauschen, einfach toll – aber ich genieße auch die Zeit danach, die Muße das Schlafen so lange ich will, frühstücken wann und wie viel mir gut tut. Ich möchte weder das eine noch das andere missen und möglicherweise kommt beides erst im Zweiklang zu Geltung. Mir fällt das wohl nur so besonders auf, weil wir dazu noch die Reise nach Norden, die Beerdigung und die Rückfahrt mit Vogelbegegnung verkraften müssen. Durchatmen, zur Ruhe kommen ist angesagt. Und das erledigen wir gründlichst. – Der Tatort aus Münster ist eher Mittelmaß, vielleicht habe ich auch nur ein Aufmerksamkeitsdefizit. Der englische Krimi nach den Tagesthemen, den ich mir antue, ist für eine Klaustrophobiker der schiere Alptraum und ich schaue ihn nur bis zum bitteren Ende um eines Happyends willen, das mich beruhigen könnte. Leider fällt selbst das arg halbherzig aus. Seufz. Nie wieder! So wird es nach einer angemessenen Entspannungsphase relativ spät. Bald schaut der Schlaf vorbei. Schön.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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