Updatefehler

Endlich wieder ausschlafen, ich genieße es aus vollen Zügen. Im Rückblick frage ich mich ernsthaft, ob ich gemeinschaftsfähig bin oder nicht. Möglicherweise ist mein Individualismus zu ausgeprägt, vielleicht biete ich als Persönlichkeit zu wenig „Andockmöglichkeiten“ für Dritte. In Gesellschaft rangiert mein Anspannungspegel auf einem deutlich höheren Niveau als zu Hause. Nun denn, jetzt sitze ich entspannt auf dem Sofa, überarbeite ein weiteres Mal meinen Vortrag, der mit vermeidbaren Längen „glänzt“😉. Dann folgt die Generalprobe mit meiner aufmerksamen Lebenslangpartnerin. Ihre Kritik ermuntert mich zu kleineren Ergänzungen, deutlicheren Formulierungen und hilft gut weiter. Morgen noch ein langer Textcheck und dann muss es das gewesen sein. Komme was da wolle, ich habe fertig. – Am Abend schauen wir in unserer Gemeinde Fotos von einer Reise nach Israel an. Der widerwärtige Überfall der Hamas-Mörderbande erforderte eine völlige Umplanung. Schon am zweiten Tag reiste die Gruppe nach Jordanien, der Israel-Part entfiel. Die Eindrücke aus Jordanien sind sehenswert und die Reisegesellschaft hatte offensichtlich sehr professionell reagiert. – Zurück im kuscheligen Heim lese ich ein wenig und dann „muss“ ich unbedingt zwei Komponenten unserer Photovoltaikanlage updaten. Die erste ist dazu bereit, es dauert ein wenig, ist aber letztlich erfolgreich. Der Wechselrichter lädt brav die Daten herunter, es dauert arg lange, dann aber scheitert die Installation bis ich die Versuche abbreche und sehr spät mein Seniorenbett besuche. Der Schlaf dagegen ist perfekt. Immerhin etwas.

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Heimfahrt

Das nackte Grauen überfällt mich, wenn ich an die Heimreise denke. Wenn das wieder so stressig wird wie am Freitag – nein, danke! Doch wer fragt mich schon. Vor dem Start holen wir noch zwei mitgebrachte Stühle bei den Taufeltern ab, verabschieden uns aber schnell, denn wir müssen noch laden. Die Ladestation ist quasi um die Ecke, nur ein paar hundert Meter weit entfernt. Doch kalter Akku lädt nicht gern. So sitzen wir eine Stunde im Gewerbegebiet vor einem Einkaufszentrum fest und der Strom fließt behäbig in den Speicher 😉. Immerhin kann ich in aller Ruhe beide Zeitungen lesen und meine Mitreisende die Angebote der umliegenden Geschäftswelt erkunden. Draußen regnet es, mal mehr und mal weniger. Doch, was muss, das muss und so geht’s mit vollem Akku los. Das Wetter wird immer besser, der Verkehr auf der Autobahn schwankt zwischen normal und schwach, also sehr angenehm für die Fahrt. Der kurzen Mittagspause auf einem Parkplatz folgt eine längere Fahrstrecke mit zunehmender Müdigkeit. Wunderbare Elektromobilität, wir können jetzt eine Ladepause einlegen und dieselbe zum Minutenschlaf nutzen. Feine Sache. Erholt und munter geht es heim, auspacken, Post sichten und ab in die Falle. Das tut wohl. Jetzt zelebrieren wir einen normalen Montagabend, leider ohne Barnaby, denn ein fünftes Mal muss ich die Folgen nicht anschauen. Dafür youtube ich und genieße es mal wieder sehr spät einzuschlafen. Die Nachtruhe fällt altersgerecht perfekt aus. Klasse, selbst meine Watch ist begeistert😀.

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Taufe

Zu sechst am Frühstückstisch, ein munteres Geplauder und danach werfe ich mich in meine Festtagsgarderobe. Sie fällt eher bodenständig aus, passt aber gut zu meiner Art. Was will ich mehr? Der Pastor macht seine Sache gut. Der Täufling (gibt es da eine weibliche Form?) beobachtet interessiert die Vorgänge um sich herum und schweigt still dazu. Fein. Bei der Predigt zeigt sich die Tendenz eine Mose-Geschichte eher im übertragenen als im historischen Sinn zu verstehen. Dann ist das leider so. Aber der Talarträger ist sehr nett, ein freundlicher Mann, der recht sympathisch rüberkommt. – Die Taufgesellschaft macht sich nach dem Gottesdienst auf den Weg in die fetenpräparierte Wohnung. Zu meiner Verwunderung haben wir allesamt mehr Platz als erwartet. Leider bin ich nicht so wirklich in Plauderstimmung und ziehe mich nach dem Essen in einen hochbequemen Sessel in der Ecke zurück. Trotz beachtlichem Background-Gemurmel falle ich in ein paar Sekunden-Mittagsschlaf-Pausen. Ich bin baff. Erstaunlich wie erholsam so etwas sein kann. Möglicherweise ein wenig zu früh ziehen wir uns am späten Nachmittag in unsere Ferienwohnung zurück, wir hatten da wohl etwas über einen abendlichen Snack nicht mitbekommen. Aber ein allgemeiner Aufbruch kann halt magnetische Wirkung entfalten, der wir erlegen sind. Nun denn. – Deutlich später treffen unsere Mitbewohner ein. Es wird wieder einmal unheimlich früh mit der Nachtruhe. Dass das nur nicht zur Gewohnheit wird😀😉😇. Ein enorm unterbrechungsreicher Schlaf hält mich auf Trab. Der ist leider auf meiner Watch nicht nachzuvollziehen, weil diese selbst in Ladungsruhe verfallend ihren Akku füllt.

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Taufgesellschaftsvorbereitung

Wir frühstücken trotz der Überfütterung am gestrigen Abend. Die Truppe fährt zum Einkaufen. Ich dagegen bleibe daheim und genieße die Ruhe, nur unterbrochen von vorbeirauschenden Zügen, die mich aber nicht weiter stören, denn ich mag sie. Gegen Mittag machen wir uns auf den Weg zu den Taufeltern, werden dort mit leckeren Hotdogs bewirtet und helfen beim Freiräumen der Wohnung um ihre Aufnahmekapazität für die vielen Taufgäste zu verdreifachen. Außerdem entladen wir unser Taufgeschenk aus Tigers Frachtraum und können uns anschließend leicht und unbeschwert der Ferienwohnung nähern. Abends treffen noch zwei weitere Übernachtungsgäste ein, so dass es eng aber gemütlich wird. Früh, sehr früh sieht uns unser Nachtlager, denn unsere Mitreisenden sind alles Frühschlafengeher. Seufz. Dennoch kommt der Schlaf, langsam aber relativ tief. Nett von ihm.

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Großer Run gen Westen

Noch schnell ein paar Sachen packen, Morgenandacht und los geht es. Die Zielprogrammierung trifft auf unser zickiges Navi aber irgendwie und irgendwann hat das Gerät endlich geschnallt wohin wir wollen. Dann man los. Kurz vor Hannover, Lehrte Ost heißt die Ausfahrt, beginnt ein Stau. Wir folgen der Empfehlung des Navis und verlassen die A 2 – und kommen in einen anderen Stau. Na toll. Nach geduldsstrapazierendem stockendem Verkehr stehen wir und rücken ab und an ein wenig vor. Endlich erblicken wir die Ursache. Wir müssen links abbiegen und an besagter Kreuzung lässt eine Ampel nach langer, langer Wartezeit nur jeweils zwei bis vier LKWs/Autos durch. Kurz und schlecht: bis Hannover benötigen wir zweieinhalb Stunden. Und so geht es weiter, mal schneller, meist langsamer, echt nervenzehrend. Was wollen die vielen Fahrzeuge hier bei uns auf der Straße, haben die kein Zuhause? Dann suchen wir auch noch eine Ladestation, was uns samt Stromfassen eine weitere Dreiviertelstunde kostet. So ist das Leben aber allem Mist zum Trotz kommen wir dennoch an. Ich bin fix und alle. Eine viel zu kurze Pause später fahren wir mit Verwandten zu einem Hochpreisgriechen, der uns wunderbar verwöhnt. Dann noch ein wenig plauschen in der Ferienwohnung und es geht sehr früh ins Bett. Schlaf kann äußerst erholsam sein, leider muss ich erst meinem Verdauungsorgan den nötigen Respekt zollen, ehe die volle Schlummerwirkung einsetzt. Welch eine erfrischende Nachtruhe!

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Corries Ende und ein Hauskreis

Corrie ist am Ende, oder ich oder wer oder was, jedenfalls bin ich fertig mit dem Vortrag. Bis auf den Feinschliff aber das wird schon. – Nach viel zu langer Zeit erhalten meine Treterchen wieder ihre Pflege, die sie schon arg vermisst hatten. Blöder Hexenschuss! – Am Abend kommen Gäste ins Haus, unser Hauskreis trifft sich zu Bibelarbeit mit anschließendem Wassertrinken, leicht alkoholhaltig. Es wird recht spät und ich muss schnell schlafen, denn morgen geht es mit Tiger, inzwischen voll geladen, auf Tour, gen Westen. Der Schlaf ist nicht sehr motiviert aber was muss, das muss.

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Die Maß schlägt das Maß

Zur Nacht fiel mir gestern siedendheiß ein, dass ich den Geburtstag meines Cousins vor zehn Tagen 😫😢 vergessen habe. Die Gratulation hole ich heute nach. Besonders peinlich ist, dass es ein runder Geburtstag ist und wir demnächst sogar zu einer späteren Feier eingeladen sind. – Mir wird erst so richtig bewusst, dass die Zeit für Corrie & Co de facto durch enorme Kürze glänzt. Heute noch, morgen sowie Dienstag und dann muss alles in trockenen Tüchern sein, wie man so sagt. Das könnte noch knapp werden. Also munter voran. Heute stelle ich die vorletzte „Folie“ fertig und gebe mir den groben Inhalt der letzten vor. – Abends holen wir ein Bett für den Täufling ab und laufen bei Freunden zum Abendessen auf. Es wird spät und rotweinreich – wieder mal so ein Tag wo ich die Maß und das Maß verwechselt habe. Sorry, vielmals. Natürlich wird es sehr spät aber der Schlaf ist deutlich besser drauf als gestern.

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Licht in Sicht

Die Vorbereitung laufen gut und die letzten Charts sind in Arbeit. Das Leben der ten Booms nimmt mich wirklich mit. Welch ein Segen ist dieser Vortrag für mich. Ob er auch einer für die Zuhörer wird, lege ich in Gottes Hand, mein Teil ist mit seiner Hilfe fast fertig. – Abends schauen wir, einen Tag im voraus, der SOKO Wismar bei der Tätersuche zu und ich spiele Solitaire bis zum Abwinken aber nicht sehr erfolgreich. Es wird dadurch sehr spät, der Schlaf ist sauer und kommt noch viel später und unterbrechungsintensiv. Dann ist das so. Seufz.

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