Tiefen und Höhen

Heute geht mir so richtig auf, wie Gott Menschen in tiefster Not und Erniedrigung dennoch beistehen und helfen kann. Unfassbar was die ten Booms mit ihm im KZ erlebt haben. Ebenso unfassbar ist der Blick in die Finsternis menschlicher Herzen, die so ein Lager konzipieren, errichten und betreiben. Diese Finsternis wohnt, da täusche man sich nicht, in allen Menschen und kann jederzeit an die Oberfläche kommen. Heute wird mir zutiefst klar, warum Christus einen so schrecklichen Opfertod erleiden musste – die Verstrickung von uns allen in die abgrundlose Bosheit ist viel zu fest verankert. Gott sei Dank für unsere Erlösung!!! Ja, HERR, danke für die Umkehr, die Reinigung und neue Ausrichtung! Wir können immer noch tief fallen, doch wir haben einen Heiland, der uns auffängt, der uns trägt und vor allem korrigiert und uns durchhilft! Der Blick in die furchtbaren Schrecknisse des Konzentrationslagers wird durchbrochen vom Erkennen der tragenden Liebe Gottes selbst darin! Halleluja! Welch eine wunderbare Arbeit am Lebensbild, die meinen Blick für Gottes Wirken schärft. – Doch, wie kann es anders sein, Barnaby holt mich am Abend wieder von der Wolke 7 auf den Erdboden herunter. Aber die Erkenntnis bleibt. Es wird gar nicht so spät und der Schlaf tut gut, wenn auch mit vielfachen Unterbrechungen.

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Jesus – ganzer Mensch

Fast hätten wir wieder verschlafen, doch wir schaffen sowohl das Frühstück als auch die rechtzeitige Abfahrt zu unserer Gemeinde. Die Predigt über die Versuchung Jesu macht mir noch einmal deutlich, dass Jesus sehr bewusst ganzer Mensch war. Er hatte seine Gottheit „abgelegt“, das heißt von ihr keinen Gebrauch gemacht, so lange er auf Erden als Mensch lebte. Alle Heilungen und Wunder geschahen in der Kraft des Vaters, die jedem Menschen, der sich IHM ganz öffnet ebenso offen steht. Das Problem ist nur, dass keiner von uns eine so enge sündfreie Beziehung zu Gott durchlebt. Wir fehlen vielfältig, das ist wohl wahr! Und genau so ein „Missgeschick“ ereilt mich im Anschluss als ich jeglicher Geduld beraubt, gefühlt viel zu lange, auf meine superkontaktfreudige Mitfahrerin warten muss. Geduld und Gelassenheit, die großen christlichen Tugenden, sind bei mir leider, leider noch viel zu wenig ausgeprägt. Seufz. – Am Abend schaue ich mir einen Beitrag über den Pastor aus Bremen an, in der er von seinen Erfahrungen nach seiner viel kritisierten Predigt berichtet. Ich hatte diese damals in voller Länge gehört und war über die völlig überzogenen Reaktionen entsetzt. Jetzt berichtet er, dass diese Predigt, die ein mögliches Miteinander mit anderen Religionen aufzeigt (wurde von den Kritikern meist unterschlagen) und die Abgrenzung zu anderen Glaubensrichtungen etwas harsch darstellt, zu Bekehrungen geführt und einen Sturm von Zustimmung weltweit ausgelöst hat. Die Martini-Gemeinde wurde von einer Welle der Unterstützung „überrollt“. Das macht Mut. – Die Nacht ist erstaunlich lang, wenn auch mit den üblichen Unterbrechungen. Dann ist das so.

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Futter für Gefiederte

Heute fülle ich die Futterhäuser mal wieder auf. Der 25-kg-Sack neigt sich dem Ende zu. Die kleinen Flatterfrauen und -männer haben ganz schön zugeschlagen. Andererseits kennen wir das auch nicht anders. Die „Futtertröge“ hängen wohl ideal – Bäume sind in der Nähe, Katzen und andere Raubtiere können sie nicht erreichen und vor dem Kernschnappen kann die Lage erst einmal in aller Ruhe eruiert werden. Ein paar Haferflocken und Sonnenblumenkerne auf dem Boden sind zwar gefährlicher platziert aber so sorgen wir ebenfalls für die etwas behäbigeren Genossen. – Ansonsten „Business as usual“ mit Corrie. Ich staune über die reichliche Bildauswahl im Internet, die sich zu dem Thema findet. – Es wird sehr spät mit leichtem Lesestoff – der Schlaf gestaltet sich intensiv aber kurz.

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Pensionistenarbeitstag

Wie arbeitsam es klingt, wenn ich sage ich hätte den ganzen Tag am Vortrag gearbeitet. Der „ganze Tag“ besteht aus meist einer Stunde am Vormittag und drei bis vier Stunden am Nachmittag, wenn es hoch kommt. Ein Tag ist eben ein Pensionistenarbeitstag. Außerdem gehört zu der „Arbeit“ auch die Informationsbeschaffung, kurz das Lesen in Corries Büchern. Alles ist halt relativ aber in diesem Fall macht es auch Spaß. Ich tue es gern und es baut mich geistlich auf. Eine sehr sinnvolle Beschäftigung. – Am Abend erfreut mich der Staatsanwalt mit einem Fall, der mich gut ablenken kann und die Gedankenflüsse zur Ruhe bringt. Eben diesen Wechsel mag ich sehr. Erstaunlich wie wenig ich zu berichten weiß, wenn Arbeit meinen Tag füllt und die Woche noch schneller vorbeisaust. Sieben Stunden tatsächlich schlafen ist für mich schon ganz ordentlich.

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Arbeitsfreude

Ein weiterer Arbeitstag nimmt seinen Lauf. Ich liebe solche Arbeit, die mein Wissen erweitert, meinen Glauben vertieft und dazu noch meinen Glaubensgeschwistern dient. Wiewohl der Zeitdruck auf mir lastet – nicht so sehr objektiv, eher aus altersbedingten Macken heraus – ist es emotional ergreifend Corrie in ihrem Leben zu begleiten, ihre Erfahrungen, wenigstens gedanklich, zu teilen. Es baut auf, die Präsentation wachsen zu sehen und zum Tagesende festzustellen, dass der zeitliche Rahmen zu passen scheint. Mutig will ich morgen weiter voranschreiten. – Der restliche Abend dient der Entspannung, dem geistigen „Leerlauf“ mit dahinplätscherndem Lesestoff. Es wird spät, der Schlaf fängt gut an, lässt im Laufe der Nacht aber stark nach. Erholung stellt sich trotzdem ein.

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Vorbereitungen

Heute widme ich mich in der wenigen Zeit, die wirklich verfügbar ist, ganz dem Lebensbild. Nun heißt ‚ganz‘ bei mir nicht die gesamte Zeit sondern die ‚verfügbare‘ also die, die ich nicht mit anderen Sachen (die Versuchung ist groß) nur mal kurz belege. Ich weiß, es ist kompliziert aber so bin ich nun einmal gestrickt 😉🤔😠. Kurz und gut, ich komme voran und meine Planungen lassen sich tatsächlich gut umsetzen. Heute arbeite ich mich bis zur Kriegszeit vor und morgen wird es deutlich komplizierter mit der Umsetzung in Worte und Charts, denn meine Vortragszeit ist begrenzt. – Der Abend bringt Entspannung, durchatmen und ein Verhältnis zwischen Bettruhe und wirklichem Schlaf, das noch viel Luft nach oben hat.

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Röhrenängste

Der Vortrag nimmt weiter Gestalt an, im Kopf und auch im Rechner. Und doch ist es so, dass ich die Lesezeit vermisse, die Vorbereitung samt Notizen, die eigentlich in der zweiten Januarhälfte hätte erfolgen sollen. Nun ja, dieses Defizit muss ich irgendwie überbrücken. Inzwischen ist der halbe Februar auch schon wieder vorbei. Wird es eng? Kann sein, seufz. – Am Nachmittag kommt eine weitere Unterbrechung daher, ein Arzttermin steht an. Er bringt mir eine Überweisung zu einem MRT ein, die ich gar nicht so richtig will und allerfrühestens für März einplane – aber vielleicht sind die Termine so knapp, dass es noch viel später wird. Eine Röhre ist für einen Klaustrophobiegeplagten völlig furchterregend und löst Fluchtinstinkte aus. No, never, never, never … – Diese Vorstellung tillt sofort alle Vortragsambitionen und ich muss mich erst einmal wieder beruhigen. Erfreulicherweise zwinge ich mich zum Lesen in Corries Büchern. Gut so. Es wird normal spät und der Schlaf fällt diese Nacht intensiv genug aus, was meine Watch bestätigt. Tröstlich.

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Geburtstagskaffee

Heute will ich mich auf Corrie stürzen, doch zwei Formulare warten schon länger auf ihre Ausfüllung. Beide scheinen wichtig zu sein und so nehme ich sie mir vor. Sie verlangen nach vorlaufender Recherche, die aber ihre Zeit braucht – gut Ding … usw. Nun gilt es noch zu Dokumentationszwecken, immerhin bin ich Beamter, alles für die Ablage zu fotokopieren. Jetzt noch ein paar nötige Überweisungen, dazu eine Abrechnung mit der Krankenkasse und – wutsch – ist der Vormittag vorbeigesaust. Lunch und Mittagsruhe bereichern das Tagesprogramm und gleich im Anschluss lockt eine Geburtstagskaffeeeinladung. Die Geburtstagsplauderei erweist sich als sehr aufbauend und der Nachmittag gestaltet sich äußerst erfreulich. Wirklich nett, so ein Treffen. – Nur die arme Corrie bleibt auf der Strecke. Das ist gar nicht gut🙁 – Der abendliche Krimi langweilt mich, umso mehr erfreut mich die Abschaltmöglichkeit des Gerätes. – Beim Lesen fallen mir fast die Augen zu – meine Munterkeit und meine Frische haben auch schon bessere Zeiten gesehen 😔☹️. Dann ist das so. Gute Nacht. Der Schlaf bemüht sich.

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