Sonntagspredigten

Selbstverständlich, wie könnte es anders sein, verschlafen wir die Aufbruchzeit zum Gottesdienst. Dann sind wir halt online dabei. Unsere Jugendpastorin predigt über Gideon, über die Kraft Gottes, die in ihm und in uns wirkt. Danach schauen wir noch den Gottesdienst aus Bremen an, Pastor Latzel predigt über Gott unsern Fels anhand verschiedener Bibelstellen. Zum runden Abschluss hören wir schließlich auf das Wort zur Losung von Marc Gommlich, kurz ein geistlich wohlgefüllter Vormittag. 😇! So vergeht der Sonntag ruhig, still und ohne weitere Höhepunkte. Nur in mir nagt die Unruhe, die Reiselust, der Wunsch nach fernen Ländern und schönen Flügen – aber, seufz, wir sind weder Krösus noch fahrendes Volk. So bleibt mir nur mich in unseren Wohlstand zu fügen, nicht zu klagen, sondern dankbar das anzunehmen, was uns beschieden ist – und das ist nicht gerade wenig. Danke, lieber HERR!!! – Mangels bildlicher erquicklicher Unterhaltung lese ich eben und erfreue mich wohlformulierter Worte und mehr oder weniger spannender Handlung. Alles ist gut, nur der Schlaf wirkt nicht sonderlich motiviert.

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Griechische Köstlichkeiten

Die Chards der Präsentation vermehren sich, langsam aber stetig 😀. Es ist wohltuend, wenn man die Richtung weiß in die man marschieren sollte. Heute befasse ich mich mit der familiären Vorgeschichte, suche Fotos aus dem Netz sowie Infos aus etlichen Büchern. Noch macht es Spaß, noch sitzt die Zeit mir nicht peinigend im Nacken😀. – Am Abend sind wir bei Freunden eingeladen und werden mit leckerer griechischer Kost bewirtet. Die Gespräche entwickeln sich gut, selbst ich finde den Abend über Gesprächspartner. Der Gastgeber spendiert uns Whisky und wieder stellt sich heraus, dass ein klein wenig Wasser den Geschmack deutlich verfeinern kann – bringt mich jedes Mal zum Staunen. – Je später es wird, desto mehr verkleinert sich unsere Runde. Wir gehören natürlich zu den letzten Gästen, wie üblich. Ich lebe halt immer mehr auf, je behutsamer der Geräuschpegel mit meinen Ohren umgeht und ich endlich jeden verstehen kann. – Wir erreichen sehr spät unser Zuhause, trotzdem muss ich mein „Betriebssystem“ eine Zeit lang herunterfahren, um innerlich zur Ruhe zu kommen. Das gelingt perfekt, der Schlaf ist tief, fest und fast zu lang. Klasse!

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Was weiß ich schon von Opa

Ein weiterer Corrie-Tag nimmt seinen Lauf. Die Cornelia ist eine wirklich interessante Persönlichkeit. Mir fällt dazu eine Gliederung meines Vortrags ein, drei wesentliche Schwerpunkte ihres Lebens. Ich finde es schon faszinierend, dass sie die Familiengeschichte bis zurück zu den Großeltern absolut detailliert berichten kann. Was weiß ich noch von meinem Opa aus Rickensdorf? Eigentlich nur, dass er bei der Kavallerie im ersten Weltkrieg irgend etwas mit den Pferden zu tun hatte. Ach ja, er hatte Ziegen in einem kleinen Stall und ich habe ihn nur auf dem Sofa sitzend in Erinnerung. Viel ist das nicht – aber das kann auch an meiner begrenzten Festplattenkapazität liegen 😉. Corrie ist da anders, sie weiß viel von ihrem Opa. Schön für sie und schön für meine Lebensbildvorbereitungen. Ich finde vielerlei Fotos im Internet, sogar mit Bildbeschreibungen, toll. – Nachmittags kann ich sogar die ersten Chards erstellen und ein Gerüst für die Präsentation erstellen. Das ist gut. – Es wird normal spät aber die Nachtruhe fällt eher unterdurchschnittlich aus, kurz und unterbrechungsstark, sagt meine Watch (und mein Gefühl nickt zustimmend). Dann ist das wohl so.

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Die Zuflucht

‚Die Zuflucht‘ ist das Buch, das Corrie ten Booms Werdegang, ihren Einsatz für verfolgte Juden und ihre furchtbaren Erlebnisse im Gefängnis und in Konzentrationslagern zeigt. Ich lese es heute zum ersten Mal und bin erschüttert. Ich fühle mich zurückversetzt nach Yad Vashem, das mich ähnlich getroffen hat. Wie können Menschen ihren Mitmenschen so etwas antun? Wäre auch ich in der Zeit dazu fähig gewesen? Verneinen kann ich diese Frage guten Gewissens leider, leider nicht, denn in mir schlummert, wie in allen Menschen, das Böse. Dem Teufel muss es nur gelingen es zu wecken und zu nähren. Allein Jesus kann dann helfen. Das zeigt auch die Schilderung Corries. Motiviert und immer wieder aufgerichtet durch ihre Schwester Betsie zünden die Zwei mit Gottes spürbarer Hilfe ein Licht der Hoffnung in dem furchtbaren Lager Ravensbrück an. Dass so eine Frau nach ihrer Entlassung sich für die Versöhnung von Opfern und Tätern einsetzt, ist ein Wunder Gottes. – Abends in unserem Rotwein-Hauskreis geht es um den Titusbrief, die Berufung von Gemeindeleitern und das Erkennen von Irrlehrern. Die Folge-Plauderei, begleitet von besagtem Saft, zieht sich lang hin, die einzig noch anwesende Berufstätige hat morgen frei. Aus wacker Schaffenden sind inzwischen weit überwiegend ältere Herrschaften geworden. Das schärft möglicherweise den Blick auf die Ewigkeit 😉😇. – Daheim brauche ich noch einige Zeit zum Ab- und Entspannen und so wird es für mich sehr, sehr spät. Darauf folgt eine fast perfekte Nachtruhe. Toll.

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Erfolgsquotenlos

Und wieder ist das Staubsaugen in der Gemeinde dran, denke ich. Wir düsen los, kommen an und staunen: ein anderes Team ist voll zugange. Ich bin stark irritiert. Die Aufklärung folgt sofort: Es gibt einen neuen Jahresputzplan, der während unserer Krankheitsphase meiner Aufmerksamkeit entgangen sein muss. Demnach wäre ich letzte Woche dran gewesen. Oha. So schlimm ist das Versäumnis nicht, denn zu dem Zeitpunkt wäre ich gar nicht in der Lage gewesen den Sauger zu schwingen. Dann ist das so. Misserfolg Nummer 1. – In der Klinik wollen wir terminlich etwas regeln. Keiner da, alle im Urlaub. Misserfolg Nummer 2. – Schließlich gilt es eine Kleinigkeit für die Rentenversicherung zu klären. Klappt nicht. Misserfolg Nummer 3. Es reicht. Wir begeben uns heimwärts, es ist wohl nicht unser Tag. – In der Zwischenzeit war Foxi mit der Wallbox verbunden und hat kräftig Strom getankt. Am Vormittag verhieß die Sonne einen guten Ertrag, erfüllte diese Erwartung im Laufe des Tages aber nur teilweise, immerhin kam ein knappes Viertel des Ladestroms vom Dach. Besser als nichts. – Nachmittags wende ich mich endlich Corrie Ten Boom zu. Ein Berg von Literatur buhlt um meine Aufmerksamkeit. Wenn ich das alles lesen muss, kann ich das Lebensbild um ein Jahr vertagen 😉. Mut zur Kürze bringt die Würze 😇. Heute gewinne ich erst einmal einen groben Überblick. Morgen geht es weiter. – Einem ziemlich durchschnittlichen Abend folgt dann eine durchwachsene Nacht. Wenn’s denn sein muss …

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Entenbraten

Wenn man einen Blog mit Worten füllt, selbst so einen fast privaten unbedeutenden wie meinen, dann merkt man erst wie gleichförmig Wintertage ablaufen können. Der Vormittag startet wieder einmal so gewöhnlich wie jeder andere Vormittag. Jedoch gegen Mittag verändert sich das Klima, eine kleine Hektik versucht sich auszubreiten, Tiger wird gesattelt und bald reiten wir gen Westen 😀😉 einer Luncheinladung entgegen. Aus dem alltäglichen Einerlei gewinnt eine knusprige Ente Gestalt, begleitet von Rotkohl und Klößen, angekündigt durch eine feine Entensuppe und verabschiedet mit einer sahnigen Pfirsich-Quarkspeise. Dazu wird ein feinherber Weißwein gereicht. Kochen können unsere Freunde, zweifelsohne. Nach dieser feudalen Mahlzeit tut ein wenig Ruhe gut. Das Wort ‚wenig‘ umschreibt die Länge allerdings nur unzureichend. – Nachmittags trifft eine alkoholhaltige Sendung aus einer der besten Destillerien ein – ein etwas zu spät eintreffendes Gastgeschenk für die hervorragenden Kochkünstler. – Leider ist die ganze Chose meinem Rücken überhaupt nicht zuträglich gewesen. Der Protest ist heftig und anhaltend. Mir bleibt keine andere Wahl als ihm die geforderte Ruhe zu gewähren. Bis spät in die Nacht zeigt er sich relativ unzufrieden. Dann ist das halt so – der Knuspervogel war es wert. Mit ein wenig lesen locke ich den Schlaf an, der heute bereitwillig seinen Job tut. Gut so.

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Einfache Speisen präferiert

Endlich sind wir beide fit genug um Mutti zu besuchen. Wir kommen pünktlich los und ich erzähle Mutti einiges aus unserem Leben. Hört sie es? Versteht sie es? Ihre Reaktion ist gleich null. Doppel-Seufz. Hinterher starten wir eine Shoppingtour. Auch gut. Gepellte Pellkartoffeln und Quark vereinen sich zu einem Lunch, das ich mag. Einfaches Essen ist perfekt – für mich würden bei einer Kreuzfahrt zwei Gala-Dinner völlig ausreichen, dazwischen wäre einfache Hausmannskost ideal. Aber das bleibt wohl ein Wunschtraum, den die meisten meiner Mitreisenden nicht teilen würden, vermute ich. Dann ist das so. Nach einer schönen Mittagsruhe gehe ich endlich auf Corrie ten Boom zu, einem Lebensbild für den Seniorenkreis am Monatsende. Schon die Fotos bilden ein erstes passables Grundgerüst für meine Überlegungen. Munter voran – oder so. – Abends vertiefe ich mich in simplen Lesestoff und kann gut abschalten. Der Schlaf gestaltet sich intervallartig, mit viel zu vielen Intervallen. Nun ja …

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Studierstube und Abendgodi

Morgens tagt unsere Studierstube. Wir sprechen über den ersten Johannesbrief, den Antichristen und das Ziel sein Leben nicht an ewigkeitsfremden Dingen wie Karriere, Reichtum und ähnlichem fest zu machen. Das kann ja alles ganz gut sein, trägt aber nicht durchs Leben und erst recht nicht durch den Tod. Wir kommen vom Hölzchen aufs Stöckchen, es wird lebensnah, wir verlassen den Text und kehren wieder zu ihm zurück. Ich liebe das. – Unsere Gemeinde hat einen prall gefüllten Sonntag: morgens chinesischer Gottesdienst, nachmittags Familientag und abends Abendgottesdienst. Im letzteren obliegt mir die Moderation. Schon immer habe ich Freude daran, die Aufregung bleibt aber ich schwitze kaum noch dabei. Das ist gut. Danke! Die Predigt geht um Saat, Wachstum und Ernte, um Gottes Wirken und unser Mittun. Eines meiner Lieblingslieder singen wir zum Abschluss – ein schöner runder Sonntag. Abends gönnen wir uns einen gut gegorenen Traubensaft aus der Gegend um Bordeaux – lecker. Es wird spät, der Schlaf ist gut und eigentlich fest – nur gegen fünf Uhr wollte er sich vom Acker machen und ich musste ihn wieder einfangen. Das gelingt. Perfekt.

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