Verfolgte Geschwister

Die Hilfsaktion Märtyrerkirche, kurz HMK, veranstaltet ihren Missionstag in Bremen. Wir sind über YouTube weitgehend dabei, meine Martinifreundin ganz besonders aber ich auch so nebenbei. Es ist wirklich schlimm was Schwestern und Brüder im Glauben alles erdulden müssen – und sie nehmen es um Jesu willen auf sich. Wobei es völlig unlogisch ist eine Gruppe von Menschen zu verfolgen, die keinerlei politische Ambitionen hat und nur ihren Glauben leben will. Aber was ist in dieser Welt schon logisch und wo ist Gott hier wirklich willkommen? Aber Jesus hat das ja von Anfang an vorhergesagt. – Am Nachmittag können wir drei große Waschbeton- bzw. Betonplatten abgeben, die uns nur im Weg waren. Das ist toll, dankeschön! Dabei merke ich, dass die Luftreifen der Sackkarre eher drucklos daherkommen. Die Autoventile lugen nur ein ganz klein wenig hervor, so dass weder die Handluftpumpe noch die inzwischen defekte elektrische genügend Halt zum Aufblasen gefunden hatten. Ein Fall für unsere neue elektrische Aufblaskünstlerin. Die bewährt sich bei den uralten Reifen in nahezu perfekter Weise – der Anschluss durchs Aufschrauben ist genial. Selbst bei so wenig Raum funktioniert das einwandfrei. Angesichts des Reifenalters vertraue ich aber dem gefühlten Luftdruck eher als dem angebenden maximalen. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste😀. – Der Abend gestaltet sich in traditioneller Weise 😉. Es wird spät, wie meistens. Der Schlaf kommt bald.

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Digitales Wirrwarr

Es ist für mich immer wieder zutiefst erschütternd meine Mum zu besuchen und sie so hilflos im Bett liegen zu sehen. Wie grausam kann uns das Alter beugen, wie erschreckend uns lähmen und auf ein kaum erkennbares Abbild unserer selbst reduzieren. Grausam aber menschlich – klein und hilflos beginnt das Leben, gekrümmt und hilflos endet es meist. Das sollte man wissen – wie gut wenn man sich (oder seinen Nächsten) in dieser Zeit auch in Gottes Hand geborgen weiß. – Dann versuche ich ganz schnell der LSW die Zählerstände im Haus einer verstorbenen Freundin durchzugeben, digital natürlich. Es geht gut los aber die Gesellschaft motzt ob des viel zu niedrigen Verbrauchs – kein Wunder bei einem leerstehenden Haus 😉😀. Ich soll Fotos der Zähler hochladen. Das ist eigentlich einfach, funktioniert aber nicht. Schweren Herzen aktiviere ich mein Notebook, verkleinere die Fotos und gebe ihnen kurze Namen. Nun noch einloggen über das Internet und schwups sind die Bilder auf dem Server. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? – In unserer Lounge genieße ich die angenehmen Temperaturen und lasse zwei Folgen vom „Tod im Paradies“ über mich hinwegrauschen. O, die Karibik, seufz! Jetzt noch kurz einen Krimi beenden und ausprobieren ob das induktive Laden auch bei meinem neuen E-Book-Reader funktioniert. Das tut es. Fein. Der Schlaf gibt mir viel Zeit zum Nachdenken bevor er zuschlägt – Zwangsdenken sozusagen.

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Hauskreiserkenntnisse

Alles brüllt nach Regen, dunkle Wolken ziehen auf, es blitzt und donnert – doch der ganze Himmelszauber zieht vorbei ohne auch nur einen Tropfen Wasser abzusondern. Unser Rasen vergilbt zusehends, darbt umbewässert vor sich hin nur wegen eines Hahns „on strike“, der sich gegen jeglichen Durchfluss sperrt. Das ist fatal. – Per E-Mail stellen sich meine neuen Kreditkarten schon mal vor. Ich kann sie per App einrichten, dem Wallet zufügen, könnte sogar Apple Pay nutzen, kenne aber die Kreditkartennummern noch nicht, vom Code auf der Rückseite ganz zu schweigen. Es ist spannend eine App zu erkunden. Sie ist immer ein Zeugnis der Intelligenz ihrer Programmierer und deren Auftraggeber. Diese App würde ich im oberen Bereich einordnen, sie ist ganz in Ordnung. Es dauert bis alle Daten erfasst sind, immer wieder müssen mTANs eingegeben werden. Es dauert ebenso bis ich geschnallt habe, dass mein iPhone die Transaktionsnummern automatisch in die Zwischenablage kopiert und ich sie dort an der richtigen Stelle einfach abrufen kann. Ja, Alter, du wirst immer älter 😀. – Abends begeben wir uns zum Hauskreis. Meine Ansicht zur Wahrhaftigkeit der Bibel wird gefestigt, in meinem Glauben öffnet sich ein neues „Forschungsfeld“ und ein Link über Grundsätzliches zur KI bereichert mein ‚weltliches‘ Wissen. In Wahrheit ist die sogenannte ‚Künstliche Intelligenz‘ „nur“ ein unfassbar riesiges statistikbasierte Auswertungsprogramm – null Intelligenz aber überragender Bienenfleiß. – Zu Hause agiere ich unvernünftig mit KWV, nicht so dumm wie in jungen Jahren aber zu dumm für mein Alter. Der Schlaf deckt das verschämt und großzügig zu. Äußerst zuvorkommend von ihm.

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Defekter Hahn – graues Grün

Heute probiere ich die neue elektrische Pumpe von Bosch aus. Zuerst regiert der Schock – sie passt nicht auf das Fahrrad-(=Auto-)ventil. Ich probiere hin und her, sie passt nicht. Und jetzt? Ein letzter Versuch unter den achtsamen Augen meiner Mitbewohnerin: „Du hältst das Teil schief!“ Also richte ich es ihren Anweisungen entsprechend aus und schon kann ich es aufschrauben. Ja meine zehn Daumen sind oft im Weg! Einmal richtig gemacht und schon bläht sich der Reifen auf. Meine Angst vorm Platzen teilt der Aufdruck auf dem Mantel nicht, bis 6 Bar heißt das dort. Mir kommen 4 schon arg zu viel vor. Gefühle können täuschen. So ist das. Die übrigen drei Reifen der zwei Räder lassen sich jetzt schnell aufpusten. Gewusst wie! – Es nervt bei jedem Schritt außerhalb des Hauses von gierigen Riesenmücken umgeben zu sein. Schier überall schwirren diese lästigen Insekten umher. Außerdem ist unser (mehr oder weniger) schöner Rasen vorzeitig ergraut. Die große Dürre ist kaum mitanzusehen. Seufz. Der defekte Wasserhahn blockiert jegliche Feuchtigkeitszufuhr. O weh! Unsere Haus- und Hofinstallateure wollen sich mit der Reparatur drei Wochen Zeit lassen. Das ist übel. Morgen werden wir es wohl bei einem anderen Unternehmen versuchen. – Übrigens ist der Sonnenstromertrag in diesem Jahr weiterhin eher mäßig im Vergleich zum Vorjahr. Der Abend verläuft traditionell ruhig und der Schlaf kommt schnell und gut.

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Schöne neue Welt

Das Apple-Event raubt mir fast einen Vormittag. Im Nachgang schaue ich mir diese Präsentation an, denn die Art von Werbung für neue Produkte ist mir sympathisch. Resümee: ich kann gespannt sein auf die schriftliche Vorausschau von nervigen Voicemails (kommen generell zur falschen Zeit am falschen Ort an), eine erheblich bessere Autokorrektur (wer’s glaubt), die Standby-Funktion des iPhones sowie viele Dinge, die ich bereits wieder vergessen habe. Und dann ist da noch die Vision Pro, so eine Art Nasennotebook, ein total interessantes Teil voller faszinierender technischer Innovationen. Okay, es sieht aus wie eine überdimensionierte Taucherbrille (wenigstens von der Seite) aber wenn es alles so kann wie es gezeigt wurde, ist es ein bemerkenswertes Teil. Ob es sich für geschätzt 4.000 € in Europa durchsetzen wird ist nicht ausgeschlossen – man benötigt nur genügend wohlbetuchte Technikfreaks. Herumexperimentieren würde ich damit schon gerne aber so viel investieren? Ich werde wohl, falls Vision Pro einschlägt, auf die dritte oder vierte Generation im eleganteren Design mit ausgereifteren Funktionen und – hoffentlich – moderaterem Preis warten. So Gott will, ich lebe und immer noch Interesse an Technik habe. Ich sehe mich schon in einer Runde mit fünf Fans mit riesigen Augengläsern sitzen, die miteinander über Augenaufschläge und Fingerübungen kommunizieren. Schöne neue Welt. – Unsere THG-Prämien sind auf dem Konto, feine Sache und leicht verdientes Geld genau zum richtigen Zeitpunkt. – Der abendliche bekannte Frieslandkrimi begleitet mich beim Lesen eines Frankreich-Krimis. Sozusagen mein Multitaskingtraining 😉. Es wird spät mit anschließender liebevoller Zuwendung des Schlafs. Nett von ihm.

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Ups und Downs

Eine Sendung an mich konnte nicht zugestellt werden. Seit über 30 Jahren wohne ich hier, jedes Paket hat mich erreicht und plötzlich geht das nicht? Ich bin sauer und kommentiere das angemessen, meine ich. So langsam dämmert mir aber, dass irgend etwas an der „Zielprogrammierung“ im Argen liegen müsste. Ich logge mich beim Versender ein, schaue meine persönlichen Daten durch und bin schockiert. Bei meiner Hausnummer fehlt eine Ziffer! Einstellig statt zweistellig – das konnte ja nicht klappen. Also backe ich kleine Brötchen, rudere zurück und bitte um erneuten Versand. Peinlich aber nicht zu ändern. Der Versender lässt sich ohne lange Diskussion auf meine Bitte ein und will einen zweiten Versuch starten. Super Service! – Mein neuer e-Book-Reader trifft ein. Ich starte ihn und, siehe da, er ist schon bestens konfiguriert, begrüßt mich mit meinem Vornamen und beginnt fleißig Bücher nach meiner Struktur anzuordnen. Klasse. – Am Nachmittag wollen wir meine Mum per Rad besuchen und ich probiere, die Reifen unter den nötigen und empfohlenen Druck zu setzen. Die elektrische Druckluftpumpe hat keinen Bock, zickt herum, zeigt endlich ziemlich lustlos den aktuellen Reifendruck an, verweigert sich aber dem Pumpen. Die manuelle Luftpumpe lässt sich zwar anschließen, bringt aber keinen Druck auf den Schlauch. Nun denn, es hat nicht sollen sein – ich bin zur Couch verdammt 😉😀😇. Kurzentschlossen ordere ich einen neuen, vielgelobten Reifendruckproduzenten und stöhne über die vielen Bestellungen in diesem Jahr jenseits aller Budgetillusionen. – Barnaby am Abend ist auch nicht mehr das, was er einmal war und so lese ich nebenbei einen Krimi beim ersten Fall mittels meines neuen Lesegerätes und breche die zweite Serienfolge ab. Kaum habe ich das Buchende erreicht geht es ab ins Seniorenbett. Der Schlaf ist voll bei der Sache nur der Alte-Männer-Nachtfrust stört. Nun denn, was soll’s.

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Null Bock auf Kaffee und Spiele

Die Studierstube fällt mangels Teilnehmern aus. Wir begeben uns daher virtuell nach Bremen um einen sehr guten Gottesdienst über die Dreieinigkeit zu erleben. Unsere Heimatgemeinde richtet heute einen Familientreff aus, der – ich zweifle das keineswegs an – attraktiv sein soll. Mir altem Knochen erschließt sich aber nicht, was im christlichen Sinn an einer Kurzandacht reizvoller sein soll als an einer guten Predigt. Der Glaube kommt aus dem Wort, finde ich. Ob meine widerspenstige Haltung ebenso darauf gründet, dass ich weder einer Kaffeetafel noch gemeinsamen Spielen etwas abgewinnen mag, kann ich mir nun gar nicht vorstellen 😉😇. – Nebenbei ordne ich meine Reiseversicherungen neu durch einen Kreditkartenantrag. Das Web-ID-Verfahren ist oldschool mit echter Videotelefonie, langsam gewöhne selbst ich mich daran. Mal schauen ob mich auch die Banker mögen 😀. Meine aktuelle Milesandmore-Lufthansakarte ist gekündigt, denn für meine touristischen Flüge gibt es offensichtlich keine Meilen, wie man mir bei Rückkehr vollcool mitteilte (das hätte ich vorher wissen müssen, stand aber nirgends, seufz). – Endlich bin ich mal wieder in unsere Terrassenlounge, angenehm warm und richtig nett dort. Nach zwei Flugzeugabstürzen wegen unzulänglicher Leistungen im Cockpit (Mayday) geht es in den Ruhebereich. Der Schlaf agiert heute extrem lustlos und schenkt mir eine gefühlt schlaflose Nacht. Dann ist das so.

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Steuerfrust

Alle Versuche mein Kindle wiederzufinden sind gescheitert. Um meinen Frust zu vergessen bestelle ich ein neues. Das ist natürlich eine problematische Lösung aber dennoch mit sehr beruhigendem und ablenkendem Effekt. Besser als die Grübelei endlos fortzusetzen. Schlusspunkt. Teuer. Aber egal. 😢😩🤔. – Zum Wohlfühlen, wenigstens hinterher wenn das Werk vollbracht ist, erstelle ich unsere Steuererklärung. Wieder erschreckt mich unser Staat, der Rentner abzockt – ja, ich kenne die offizielle Begründung, dass die Steuer nicht abgezogen wird wenn man es sich leisten kann sondern erst zuschlägt wenn die Bezüge im Alter geringer ausfallen. Ohne Spenden und Handwerksleistungen müssten wir über 4.000 Euro nachzahlen. Verrückt. Gott sei Dank kommen wir dank zahlreicher Investitionen auf ein kleines Plus, falls alles anerkannt wird. Wenn sich unsere Abgeordneten vorbildlicherweise keine Sonderpfründe und Extraboni gesichert hätten und im Alter zu ähnlichen Erfahrungen bereit wären, könnte ich damit eventuell leichter leben. Da wundern sich die Damen und Herren Politiktreibende über Parteienverdrossenheit, Protest- und Nichtwähler? Bei jeder Steuererklärung, ja auch bei der Mehrwertsteuer auf eigene Stromerträge, steigt mein Frust. Gut, ich gebe zu, dass ich dieses Jahr vom Wegfall der Ertragssteuern auf Stromerzeugung „profitiere“ – wobei die frühere Regelung schon als Unverschämtheit bei mir ankam. Doch, is wie is und ich bin alt, nun denn. – Einem unspektakulärem Abend folgt eine schlafbeschwingte Nacht. Alles ist gut.

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