Seniorenbibelkreis

Noch ein letzter Schliff und die Bibelstunde steht. Alles sei dem HERRN anbefohlen. – Ein wirklich große Gruppe versammelt sich heute, was mich ein wenig verunsichert. Als Resümee muss ich festhalten, ja der HERR hat die Vorbereitung gesegnet, es gab viele Beiträge und Erfahrungsberichte, ja wir sind dem Thema recht gut auf den Grund gegangen. Insofern ist alles gut. Danke, Jesus, ich fühle mich wieder leicht und unbeschwert! Mitnehmen kann ich, dass es bei der Struktur der Stunde noch Luft nach oben gibt und ich, wie befürchtet, doch noch mehr Zeit in die Vorformulierung von Fragen investieren sollte. Das wäre hilfreich. – Abends schaue ich ein wenig Wismar und eine Folge meiner Karibikserie. Das Lesen geschieht eher lustlos und es fällt leicht dem Ruf des Seniorenbetts zu folgen. Diesmal hülle ich mich in eine zusätzliche Decke und genieße die „warme Höhle“. Feine Sache

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Bibelstundenvorbereitung

Die Bibelstunde rückt näher. Heute kommt so einiges zusammen. Die Inhalte fliegen mir aus verschiedenen Büchern und Gottes Hilfe gut zu. Die Stunde gewinnt Gestalt und es geht bestens voran. Immer kommt noch ein Aspekt hinzu und das Bild wird runder. Es ist einfach schön sich nicht im Übermaß zu fordern, sondern auf fundierte Kenntnisse hinzuarbeiten und den Geschwistern, also den Mitchristen, Raum für eigene Beiträge zu geben. Schließlich will nicht ich einen Vortrag halten, sondern wir sollen gemeinsam etwas erarbeiten. Das fällt mir nicht leicht aber ich arbeite daran. Ein entspannter Abend gehört einfach dazu. Ganz abschalten von der Vorbereitung und das Erarbeitete im Hintergrund wirken lassen. Das tut gut und hilft. Es wird normal spät.

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Katastrophenvermehrung?

Die zahlreichen Katastrophen weltweit sind schon besorgniserregend. Die Überschwemmungen in Slowenien haben ein gigantisches Ausmaß, in China nicht minder aber auch Österreich ist stark betroffen. Der massive Hagel in Reutlingen und Hitzewellen in so vielen Ländern stimmen nachdenklich. Es scheint etwas in Bewegung geraten zu sein, das von den Medien noch plakativ in den Vordergrund gestellt wird. Oder ist es tatsächlich so mächtig, dass es tatsächlich dorthin gehört? Wir leben in Zeiten einseitiger medialer Darstellung und das macht es so schwer sich eine fundierte Meinung zu bilden. Schade. – Nachmittags widme ich mich wieder der Bibelstundenvorbereitung. Es ist ein Versuch mich zwar gut vorzubereiten aber im Ablauf mehr aufs Gespräch als auf die optische Darstellung zu setzen. Das reduziert meinen Aufwand und könnte die Zusammenkunft lebendiger gestalten. Letztlich ist es immer Gottes Geist, der das Reden und das Hören segnen kann oder auch nicht. Auf ihn gilt es zu hoffen und zu vertrauen. Für aktive Menschen ist das nicht immer leicht und für faule kann das zur Ausrede werden. Wie dem auch sei, jeder weiß um seine eigene Motivation, isso. – Abends vermeide ich Barnaby um schließlich bei ‚Death in Paradise‘ zu landen. Ich mag die Karibik. Sehr. Es wird recht spät. Dafür steht der Schlaf schon bereit. Das ist gut.

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Die Leichtigkeit des Seins

Heute findet in meiner Gemeinde kein Gottesdienst statt – die Kombination von Urlaubszeit und Vakanz ist eine verhängnisvolle Kombination. Dann ist das so. Wir treffen uns aber zur Studierstube und disputieren über den Propheten Nahum und noch sehr viel mehr. Vom Hölzchen aufs Stöckchen. Eine wirklich besondere Runde, denn ich beginne sie mit erheblichen psychisch-physischen Lasten aus der Wanderung und gehe hinterher voll gestärkt und ermutigt in den Tag! – Nachmittags sehen und hören wir eine Predigt aus Bremen, die ich nicht hätte versäumen mögen. – Um die Leichtigkeit des Seins 😉 im Urlaub zu fördern, bestelle ich den schweineteuren Koffertransport zum und vom Schiff im November. Bahn- und Busanreise nur mit Handgepäck – das wird toll, hoffe ich. – Abends verfolge ich bei Terra X Entstehung, Verbreitung und Werdung des Weins. Selbiger prägt auch die folgende Sendung über den Gardasee mit. Im Anschluss begleite ich das Duo aus Münster beim Ermitteln. Natürlich ist es eine Wiederholung aber dennoch unterhaltsam. Noch ein wenig lesen und schon läuft der Tag aus. Der Schlaf wirkt erholsam, wenn auch unterbrechungsreich. Dann ist das so. Seufz.

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Köhlerhütte und Titanbrccke

Um acht Uhr, also viel zu früh für meine Verhältnisse, verlasse ich mein gemütliches Bettchen. Ein Brötchen später sind wir schon unterwegs zu Freunden. Heute geht es in den Harz. Wir fahren auf Nebenstraßen, was mir sehr zusagt. Am späten Vormittag kommen wir bei der Köhlerhütte Stemberghaus an. Wir schauen den Köhlern beim Holzkohlemachen zu, bestaunen alte landwirtschaftliche Gerätschaften, durchstreifen ein kleines aber feines Köhlermuseum um schließlich im Restaurant bei einem rustikalen Mahl zu landen. Das Wetter ist prima, wir sitzen draußen und mir mundet der Leberkäse samt Bratkartoffeln und Spiegelei. Ganz schön gesättigt geht es dann per Pedes Richtung Rappbodetalsperre zur Titan RT, einer imposanten Hängebrücke übers Tal. Mann, bin ich geschafft bei der Ankunft dort. Ich sinke auf eine Bank und schnaufe vor mich hin. Die Hängebrücke kann mich mal, meine Ruhe will ich haben. Vier von sechs inspizieren die Talüberquerung für 6 € pro Person, zwei und ein Hund schauen ihnen dabei zu. Im Anschluss „opfert“ sich ein Freund, holt das Auto und transportiert uns in zwei Chargen zurück zur Köhlerhütte. Dort lasse ich mir einen Heidelbeereisbecher schmecken bevor es wieder heimwärts geht. Zu Hause sinke ich total geschafft auf einen Sessel in der Lounge, konsumiere ein Weißbier und verpeste die Luft mit einer Zigarre. Das baut auf. Danach geht es mir wieder besser. Dazu kommen noch Folgen vom Tod im Paradies. Letztlich mündet alles im Seniorenbett in einer erholsamen Nachtruhe. Welch ein Tag! Dreieinhalb Kilometer Harzwandern sind für einen sesselgewohnten ungeübten Senior für den Einstieg einfach zu viel. Es gab es noch nicht einmal Bänke 😉👎!!!

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Fastenfragen

Wieder ein wenig im Büro kramen, Tiger auf 90% aufladen lassen und die Stromversorgung für den neuen Routerstandort planen und bestellen. – Am Nachmittag setze ich mich mit Fastenfragen auseinander. Wie sieht das die EKD? Wie stehen die Juden dazu? Die katholische Kirche? Die Moslems? Interessante Unterschiede brechen sich Bahn in meinen Gedanken. Doch das ist ein Nebenschauplatz, es geht konkret um den Text bei Markus. Es wird möglicherweise eine spannende Bibelstunde. – Ein paar Vorbereitungen sind für morgen zu treffen um den geplanten Ausflug in den Harz gut zu meistern. Der Abend verläuft ansonsten in den gewohnten Bahnen und mündet in einen feinen Schlaf ein, der morgen recht früh enden wird.

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Aufräumfreuden

Und wieder beschäftigt mich das Büro. Ich will der Technik einen leichter erreichbaren Standort verschaffen und überprüfe alle Anschlüsse. Dabei stelle ich fest, dass ein Switch entbehrlich ist, weil inzwischen die Eufy-HomeBase per WLAN interagiert. Die vier Anschlüsse am Router reichen nunmehr aus. So deaktiviere ich den Switch und stecke die Kabel um. Alles funktioniert einwandfrei. Wunderbar. Nun wird ein Platz für die sich bislang auf dem Fußboden herumtreibenden Rucksäcke gesucht. Sie wandern in die Kommode im Salon. Dabei finden wir Regenschutzfolien, die besser bei den Reise-Utensilien gebunkert werden sollten. Aufräumen ist echt herausfordernd. Unordnung dagegen „organisiert“ sich von allein. Da kommt noch was auf mich zu! Noch lustiger wird später das Wiederfinden. – Nachmittags startet meine Seniorenbibelstundenvorbereitung. Es geht ums Fasten, kein leichtes Thema. Das wird spannend. – Am Abend hänge ich an aufgezeichneten Folgen von ‚Death in Paradise‘ fest und so entwickelt sich ein spontaner Serienabend. Auch was Nettes. Danach noch ein wenig Schmökern und ab in die Heia. Der Schlaf lässt sich Zeit und der karibische Input vorher bewirkt einen traumgefüllten Nachklapp. Eine unharmonische Ruhe. Selbst schuld.

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Probleme anderer Leute

Und wieder ist es Zeit um in meiner Gemeinde den Sauger zu schwingen. Dabei höre ich einem äußerst interessanten Vortrag über Bibelschwurbelei zu. Er mag sich nicht zu hundert Prozent mit meiner Meinung decken, muss er auch nicht, er weist aber in eine gute Richtung. Heute schwitze ich wieder stärker – ob das mit meinem wachsenden Lebendgewicht zu tun hat? Ich befürchte: JA!!! Seufz. – Meine bummelbegeisterte Mitfahrerin bringt aus der Stadt wohlmundende, leider bauchwachstumsfördernde, chinesische Kost mit, die ich mir in viel zu großer Menge zuführe. When will I ever learn? Never! Seufzer Nummer zwei. – Es schaffe ein weiteres Schrittchen Richtung Ordnung im Büro. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Ich finde einen uralten internationalen Führerschein mit einem Foto eines langmähnigen, bartlosen nicht gerade hübschen Jünglings. So sah ich mal aus?!? Kein Wunder, dass ich mir beizeiten einen Bart stehen ließ. Mancher Blick in die persönliche Geschichte kann durchaus erheitern (im Nachhinein natürlich nur). – Mit einem Mal bricht ein Gewitter los, krachendender Donner und ein jäh unterbrochenes Satellitensignal begleiten die Regengüsse. In kurzer Zeit kommen 15 Liter pro Quadratmeter vom Himmel. Mächtig gewaltig. – In einem Newsletter der NZZ lese ich einen interessanten Beitrag über die Straßeninterviews des WDRs und anderer Ö-Rs. Beim Einholen scheinbar spontaner Meinungen von der Straße erwischt man rein zufällig 😇 eine Mitarbeitern des Senders und eine Bundestagsabgeordnete der Grünen, die, wen wundert es, die linksalternative Tendenz des Berichtes unterstützen. Es ist nicht immer erfreulich wenn sich ein Vorurteil zum Urteil wandelt 😢. – So lese ich lieber Trivialliteratur, höre einem Unternehmensberater über ein grandioses PaL zu, lasse mir von einem Piloten erläutern wie eine Crew bei Overspeed eines Airbusses reagieren sollte – beides für mich völlig irrelevant ist aber eine nette Beplätscherung 😀😉. Ich lasse es spät werden, der Schlaf schlägt sofort zu. Alles ist gut.

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