Montageerfolg

Der alte, langgediente Duschkopf lässt sich wider Erwarten problemlos abschrauben. Offensichtlich bleibt das Gewinde dank Dichtung von Kalk und Wasserstein völlig unbelästigt. Das freut den Laien. Der Nachfolger fügt sich ebenso einfach in das Innengewinde hinein und versperrt dem Wasser den dort unerwünschten Ausgang. Klasse! Der Probeduschstrahl überzeugt total. Der ausgediente Wasserversprüher ist inzwischen mit dem Wasserstein nahezu verheiratet und geht auf seine Entsorgung zu. – Die schrecklichen Ereignisse bei der Zerstörung des Tempels in Jerusalem 70 nach Christus nehmen mich ziemlich mit. Josephus kann das ganz schön plastisch schildern. – Nun noch ein paar Scheite in die Nähe ihrer späteren Vernichtung befördern und alles ist gut. – Nach einem sehr gewöhnlichen Abend finde ich mittelspät ins Seniorenbett aber der Schlaf ist noch später dran. Er hat’s halt nicht eilig.

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Heizöl-Challenge

Ein völlig entspannter Tag nimmt seinen Lauf. Mir ist kalt, weil wir ausreizen wollen, wie lange wir ohne Heizung auskommen. Am allerliebsten würde ich ja bis zum Urlaub durchhalten und erst danach die Wärme hereinlassen. Ein arg ambitionierter Plan für eine Frostbeule wie mich, immerhin würden wir hinterher in eine Eishöhle zurückkehren 🥶. Die Kühle lässt mich heute schon schwanken – aber ich halte durch und gegen Abend sorgt der Kachelofen für Wohlfühltemperaturen. Ihn früher anzuheizen wäre ebenfalls eine vernünftige Alternative. Uns mangelt es nur an vernünftigem Holz, denn unsere Nadelbaumüberreste vergehen ruckzuck in den Flammen. – Abends lasse ich mich wieder auf den guten uralten Barnaby ein, nebenher recherchiere ich über die neue Norwegen-Line Havila Voyages, eine Alternative zu den Hurtigruten oder eher ihr Todesstoß? Abwarten. Havila glänzt mit einem interessanten Angebot – nur billig sind sie nicht, ist mein erster spontaner Eindruck. Wie dem auch sei, im Moment ist eine derartige Reise keine Option für uns. – Aus absolut unerklärlichen 😇 Gründen wird es wieder spät. Der Schlaf reagiert langsam ein wenig ungehalten – kann ich ihm nicht verdenken😉.

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Gut gelaunte Kommissare

Beim Moderatorenjob empfiehlt sich für mich ein prophylaktischer Weckereinsatz. Es wäre äußerst peinlich hier zu spät zu kommen. Die Gefahr ist zweifellos gering, weil der Gottesdienst zu einer menschlichen Zeit beginnt, aber man weiß ja nie. – Gott gibt Segen für die Moderation, sowohl inhaltlich als auch durch innere Ruhe und Gelassenheit. Danke, HERR! Die Predigt über die Hoffnung, die greifbar nahe auf uns wartet, ist das erste Highlight von zwei weiteren an diesem Sonntag. Ja, im Laufe des Nachmittags hören wir innerlich berührt noch zwei Predigten. Alle drei sprechen mich kräftig an, lösen Fragen im Glauben auf und stärken meine Verbindung zu Gott. So ein besonders gesegneter Sonntag ist nicht die Regel. – Mit Terra X erforschen wir das Geheimnis weltweiter Pyramidenbauten, aber mein anschließendes Fernsehexperiment scheitert an einem weiteren in dunklen Farben gemalten Düsterkrimi. Nö, den brauche ich nicht. So flüchte ich wieder einmal in die Karibik, wo die Morde zwar ähnlich bösartig sind, aber in erheblich freundlicherer Atmosphäre von deutlich besser gelaunten Ermittlern aufgeklärt werden. Das baut auf. Es wird spät. Dann ist das so.

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Feine Kaffeerunde

Der Kaffeeautomat verlangt eine Reinigung. Soll er doch, kommt Zeit, kommt Reinigung. Foxi braucht Strom, den erhält er auch. Und unseren Kachelofen verlangt nach Anzündbrettern, um schnell und gut in Fahrt, bzw. in Brand zu kommen. So stelle ich zwei Holzböcke auf, hole meine Mini-Kreissäge und zersäge dünne Bretter in kamingerechte Stücke. Jetzt ist die abendliche Wärmeproduktion in der Übergangszeit erst einmal gesichert. – Nachmittags suchen wir mit Freunden ein freundliches Ehepaar in ihrem durchaus repräsentativen Ambiente auf. Bei Kaffee, Tee und exklusivem Kuchenangebot erstreckt sich unsere Plauderei bis in den frühen Abend hinein. Erst kurz vor dem Abendbrot brechen wir auf. – Daheim erfreue ich mich an einer alten Folge des kriminalisierenden Pfarrers Braun alias Ottfried Fischer. Was für eine zünftige, lockere Fernsehunterhaltung, fern aller heutigen düsterschwarzen Protagonisten, die entweder kurz vorm Abgleiten ins Suchtmilieu oder alternativ der intensiven Bekanntschaft mit der internen Ermittlung samt Strafrichter stehen. Schee war’s. – Dann wird es mit YouTube spät und der Schlaf stolpert so in die Nacht hinein.

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Kurzer Morgen, langer Abend

Ausschlafen bis in die Puppen ist einerseits eine feine Sache, andererseits schmilzt der Vormittag auf einen kläglichen Rest zusammen. Lachen und weinen, jubeln und klagen, plus und minus – immer erhält man einen Doppelpack verpasst. Nun denn. Die angeblich so böse „13“ ist schierer Götzendienst in unserer ach so aufgeklärten Zeit: es gibt in Flugzeugen keine Reihe 13, auf Schiffen kein Deck 13, in Hotels nicht selten kein Zimmer 13 – Aberglaube pur. Der Seufzer viel geplagter Arbeitnehmer setzt andere Akzente: „Hauptsache Freitag, egal mit welcher Zahl“, kann ich in Erinnerung an meine letzten Arbeitsjahre gut nachvollziehen, aber das ist lange her. – Der Ruf „free Palestine“ klingt nach Freiheit, bedeutet aber Israel völlig zu vernichten und eine islamistische Diktatur zu installieren. Ich verstehe unter ‚Freiheit‘ etwas anderes. Am Rande bemerkt umfasst ‚Palästina‘ den gesamten Landstrich zwischen Libanon und Ägypten. Wer „free Palestine“ schreit, fordert die Auslöschung Israels. Ob das allen klar ist? Ich befürchte „Ja“. – Der TV-Abend gestaltet sich dagegen mit Blick auf Martinique echt karibisch, wenn nur nicht so zwanghaft versucht würde mehr oder weniger frauenpolitische Themen einzuflechten. Aber so etwas ist man ja gewohnt. Es wird normal spät, der Schlaf ist viel später dran.

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Hass verdirbt, Gott rettet

Der Israelkonflikt beschäftigt mich stark. Mir wird klar, dass wir Menschen, um unsere Meinung zu rechtfertigen, gern Ursache und Wirkung vertauschen. Da wird die Wirkung zur Ursache. Die Palästinenser, die arabischen Staaten, haben mehrfach Kriege mit Israel begonnen und verloren. Die Folge waren Gebietsverluste der Unterlegenen. Ursache: Krieg, Wirkung: Gebietsverlust und furchtbare Vertreibung auf beiden Seiten. Das ist leider „normal“, das kennen wir Deutschen auch, denn nach dem Zweiten Weltkrieg gingen etliche vormals deutsche Gebiete an andere Staaten und eine entsetzliche Vertreibung ging voraus und kam hernach. – Die Palästinenser verübten schon früher vielfach Terroranschläge in Israel, daraufhin bauten die Juden eine Mauer samt Zaun, die Terrorattacken gingen so deutlich zurück. Nun beklagen sich die Palästinenser über dies hässliche Bauwerk und vertauschen flugs Ursache mit Wirkung. Das ist typisch menschlich, ich kenne das: Meine sportliche Betätigung geht gegen null und ich klage bitte über meine zunehmende Unbeweglichkeit. – Zweite Erkenntnis: Wir neigen dazu, die eigenen Untaten zu verharmlosen und mit geringeren des Gegenübers aufzuwiegen. Nur, dass dabei das eigene Gewicht meist manipuliert ist. – Dritte Erkenntnis: Eigene Fehler zuzugeben geht gar nicht, denn das könnte meine Position schwächen. Wenn dann noch unbändiger, ja dämonischer, Hass auf die Anderen dazukommt, ist das Feld für Grausamkeiten jeder Art bereitet. Nun ist Hass ein Gefühl und gegen Emotionen haben Argumente kaum eine Chance. Da kann nur Gott helfen, der den Hass bändigt und den Blick befreit. Herrlicher, allmächtiger und barmherziger Gott und HERR, erbarme dich, schaffe voller Gnaden Gerechtigkeit. Amen.

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Gott sei Dank – dem Bösen zum Trotz!

Ein ruhiger Tag nimmt seinen Lauf. Draußen ist es außergewöhnlich warm. Die Veränderungen beim Wetter machen nachdenklich. Ich verstehe deshalb immer weniger, weshalb die angeblichen Klimaretter mit so kleinteiligen, gar kleinkarierten Forderungen meinen, irgend etwas bewegen zu können. Hier ist globales Denken und grenzüberschreitendes Handeln unerlässlich, sollte man meinen. Aber nach den Ukrainekriegserkenntnissen, dem Massaker in Israel, den metzeleiverherrlichenden Kundgebungen im Chor mit allen Holocaustleugnereien tritt der wahre Kern von uns Menschen überdeutlich hervor. Es erschreckt mich zutiefst obwohl ich es eigentlich hätte wissen können. Das alles stimmt mich so traurig. Dennoch Hoffnung und Rettung kommt allein von Gott. IHM sei Dank! – Der Tag zieht vorbei, Horrornachrichten ebenso, die Ausführungen von Josephus Flavius über das Ende Jerusalems ziehen zusätzlich ‚runter, immerhin setzt Nehemia einen deutlichen Gegenakzent wie auch Paulus in Korinth. – Dem üblichen Abend folgt eine schwach beginnende und dann doch geruhsame Nachtruhe. Das tut gut.

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Luxusnöte und alptraumhafte Massaker

Tiger erhält einen neuen Reifen und wir holen ihn ab. Die „Auslöse“ ist wie erwartet prächtig, doch nicht zu ändern. Ich ärgere mich über mich. Ob das altersbedingte Fahrschwächen waren? Ich hoffe nicht, werde mich aber aufmerksam beobachten. Dann fährt Tiger uns zu meiner Mum. Sie ist erfreulich gut drauf, aber ob sie mich erkennt – keine Ahnung. – VW teilt mir mit, dass die App mit der, just von mir mit viel Knete bezahlten, Verlängerung der mobilen Dienste für Foxi (We Connect), eingestellt werden soll. Hoffentlich geht die Verlängerung auch auf die „neue“ Volkswagen-App über. Doch zunächst muss die Letztgenannte Foxi akzeptieren. Die Fahrzeug-ID nimmt die App ohne Nöte an. Foxi wird also erkannt, aber die „mobilen Dienste“ bleiben unsichtbar. Schließlich verschwindet sogar Tiger aus der App. Toll, VW ☹️😖. – Aber was sind diese Problemchen gegen das unfassbare Wüten von Unmenschen in Israel. Gegen diese sind wildgewordene Wölfe harmlose Schoßtiere. Ich bin völlig fassungslos und habe Angst, dass meine Vorurteile gegen gläubige Moslems sich in Urteile verwandeln könnten. Unfassbar der Jubel islamistischer Mitbürger über das menschenverachtende Massaker. Wer das Hinmetzeln von unbewaffneten Menschen, die Enthauptung von Kindern, gar das Erschießen gefesselter Kinder, die Entführung von Frauen und Kindern sowie weitere unbegreifliche Unmenschlichkeiten bejubelt, gehört nicht in unser Land. Das widert mich an. Und jetzt über das Leid der Gaza-Zivilisten unter den Gegenschlägen jammern, ist die Krönung ihrer Heuchelei – erst einer Bärin ihre Jungen rauben oder töten und dann über ihr Wüten klagen, zeugt nur von grenzenloser Dreistigkeit. Andererseits habe ich etliche friedliche, freundliche und sympathische Menschen islamischen Glaubens kennengelernt, die sich humanen Maßstäben durchaus verpflichtet fühlen – doch auch sie beziehen nicht klar Stellung gegen ihre furchtbaren Glaubensgenossen. Schade. – Am frühen Abend wickelt in meiner Gemeinde ein kleines Team eine erfolgreiche Abendgottesdienstplanung ab. Wenigstens das muntert ein klein wenig auf. Gott bietet seine Hoffnung allen Menschen an, gleich welchen Glaubens, jede und jeder kann zu ihm kommen, selbst die Meuchelmörder. Er vergibt und richtet uns gnädig auf oder er richtet uns gerecht nach unserem Wirken. Er lässt uns hier auf Erden die Wahl.

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