Besuch bei Muttern

Es fällt mir nicht leicht meiner Mum zu begegnen. Sie liegt im Bett und schläft vor sich hin. Ich sitze davor, halte ihre Hand, erzähle arg hilflos ein wenig, wohl wissend sie versteht kein Wort und sei es nur wegen ihrer Schwerhörigkeit. Seufz. Eine Schwester bringt ihr Mittagessen, reißt konsequent Mutti aus ihrem Dämmerschlaf und reicht ihr die Speise an. Für ihren Allgemeinzustand isst meine Altvordere sogar recht gut. Zu meinem großen Erstaunen formuliert sie sogar ein „Tschüs“ als wir gehen. Der letzte Weg kann sich offensichtlich lang, hart und in erschreckender Teilnahmslosigkeit gestalten. – Abends besuchen uns Freunde und es wird richtig nett. Es gilt Urlaubserlebnisse auszutauschen. Ich empfange ein hochinteressantes Geburtstagspräsent, ein Quizspiel mit Fragen aus den 70er Jahren. Nostalgie pur! Noch ein wenig lesen im Anschluss und schon wird es wieder spät. So bin ich halt.

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Sonntags abhängen

Gibt es einen Grund den Gottesdienst zu schwänzen und stattdessen einen im TV zu verfolgen? Keinen wirklich überzeugenden aber ich tue es trotzdem. Schande über mein Haupt. Immerhin ist der YouTube-Gottesdienst sehr gut, der Pastor stellt die Beziehung zwischen Moses Beauftragung und Jesu Rettungsauftrag her. Natürlich kann man das als weit hergeholt betrachten – andererseits liegt dabei so viel auf der Hand, dass es durchaus überzeugend wirken kann. Lunch, Mittagsruhe, Kaffee und Kuchen – was für ein langweilig-schöner Sonntag. Einfach mal abhängen. Abends ein wenig lesen, ein bisschen youtuben und Karten am Notebook spielen, ein wenig ungeistlich geht es heute bei mir schon zu. Ich buche noch ein Hotel in Bremen zur guten An- und Abreise bei einem achtzigsten Geburtstag. Das Hotel hat eine schöne Lage, ist aber wohl schon ziemlich in die Jahre gekommen aber das bin ich ja auch 😀😇. – Es wird normal spät und der Schlaf kommt bald.

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Frühes Frühstück

Zu unlaubotischen Zeiten muss ich meine Äuglein aufreißen, von meinem Lager ins Bad trapsen und versuchen im Dreiviertelschlaf Bewegungen, Worte und Aktionen zu generieren. Zu einer Zeit, zu der ich ansonsten wach zu werden pflege, betrete ich bereits die Autostadt um einer Geburtstagsfrühstückseinladung nachzukommen. Da muss ich jetzt durch, denn es geht schließlich um einen guten Freund. Ich schleppe mich mit stark begrenzter Sicht zum Büffet, finde endlich die Teller, schnappe mir einen, begebe mich zu Rührei, Schinken, Würstchen und Leberkäse (!!!), lade meinen kleinen Teller voll, finde und greife mir ein Croissant, um dann an meinen Platz zu wanken. Durch die konzertierte Aktion von Kaffee, Sekt und Nahrungsaufnahme erreiche ich schließlich einen akzeptablen Wachzustand. Wird ja auch Zeit! Die kleinen Augen weichen nicht, weshalb auch immer, aber die Kommunikation kann endlich gute Wege beschreiten. So wird es doch ein schöner und erfreulicher Vormittag. Keine Ahnung warum ich übermüdet bleibe, sodass ich selbst beim anschließenden Mittagsschlaf nicht richtig zur Ruhe komme. Seltsam. – Erst am Nachmittag finde ich langsam zu meiner Normalform zurück. So kenne ich mich gar nicht. – Abends schauen wir uns die Rhein-Kreuzfahrt-Fotos an und lassen die Erinnerungen Revue passieren. Stark. Danach beleben wir in gleicher Weise unsere Hollang-Belgien-Tour. Frisch gestärkt geht es in die Nacht und für mich wird es leider, leider wieder spät. Zum Glück kommt der Schlaf schnell, tief und heftig. Alles ist gut.

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Lösungssuche

Unser Geschirrspüler liefert absolut miese Ergebnisse. Ist er etwa kaputt? Das wäre gar nicht gut. Wie es manchmal so geht habe ich einen Verdacht. Und siehe da, er bestätigt sich. Das Sieb ist dicht und verweigert die Arbeit. Wie baut man das Teil aus? Es rührt und ruckelt sich nicht. Ich könnte jetzt unsere Unterlagen nach einer Bedienungsanleitung durchwühlen oder Meister Google befragen. Letzterer weiß es natürlich genau und demonstriert alles mit einem kleinen Video. Aha. Also zuerst den Reinigungsarm lösen, zur Seite legen und schon gibt das Sieb seinen Widerstand auf. Zugegeben eine Reinigung würde ihm echt guttun. Grobteile entfernen, spülen, schrubben und ein paar Feinarbeiten – fertig, es sieht wieder gut aus. Der Einbau geht fix von der Hand. Nun noch einen Kurzspülgang und – Simsalabim – der Film auf den Gläsern ist weg und das Geschirr sieht wieder sauber aus. Gewusst wie. Danke, Gott, für die Idee! – Nachmittags gebe ich der Rheinpräsentation den allerletzten Schliff und endlich ist alles okay. Dieses „Kapitel“ ist endlich abgeschlossen. Fein. – Wir wollen nur mal schnell in den Nachbarort, eigentlich ein „Katzensprung“ aber eine gesperrte Kanalbrücke zwingt uns zu großen Umwegen. Dann ist das so, auch das geht vorbei. – Fernsehen ist nicht, heute am Abend quäle ich mich selbst mit endlosen Solitaire-Sequenzen, die alle nicht aufgehen wollen. Ganz schön dumm aber so bin ich (leider) nun einmal. Es wird wieder normal spät, obwohl wir extrem früh aufstehen müssen und der Schlaf lässt sich zu allem Überfluss viel Zeit. Das kann ja heiter werden! Und das wird es auch …

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Donaureiseakzente

Noch ein paar Restarbeiten, ein paar Charts richten und in der Mittagszeit werde ich fertig. Das ist gut. Nun noch ein wenig aufräumen, die Zimmer besucherfreundlich gestalten und den Beamer checken. Alles ist gut und funktioniert prächtig. Erstaunlich wie avisierte Besucher die Motivation für ansonsten ungeliebte und oft vernachlässigte Aufgaben überproportional steigern 😀. – Die Gäste sind sehr willkommen, wie praktizieren ein traditionelles deutsches Abendbrot, plaudern viel und gern und sie lassen freundlich, entspannt die zahlreichen Fotos und Filme unserer Donau-Flusskreuzfahrt über sich ergehen. Bewundernswert! Anschließend sprechen wir über dies und das, doch Berufstätige können es unter der Woche nicht allzu spät werden lassen. Für dieses PaL 😉 habe ich größtes Verständnis. Bei uns selbst wird es allerdings später, dafür gelingt der Schlaf prächtig. Fein.

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Rheinreiseakzente

Viel bewege ich heute nicht. Den ganzen Tag über bist spät in die Nacht suche und finde ich Erklärungen zu den Fotos unserer Rhein-Flusskreuzfahrt. Ich ergänze die Präsentation um Kartenmaterial zu den Reisetagen. Es ist eine fesselnde, interessante Arbeit. Ich erlebe sozusagen die ganze Reise noch einmal mit, Erinnerungen werden wach und ich muss mich fast schämen für manche ungenutzte Gelegenheit. Aber so ist das halt mit dem Reisen man kann nicht alles besuchen, erhält immer nur ein oberflächliches, unvollständigen Bild von Land und Leuten und die Zeit geht viel zu schnell vorbei. Jedenfalls schaffe ich heute eine ganze Menge. Aber fertig werde ich immer noch nicht. Beamte sind halt gründlich 😉🤔😇 – aber darin wahrhaftig nicht perfekt. Seufz. Es wird recht spät und ich bin hundemüde. Übermüdet sein ist keine gute Voraussetzung für einen guten Schlaf. So ist es auch heute. Leider.

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Kameraperspektiven und Datenschutz

Endlich sind meine kleinen Treterchen wieder dran. Die Pflege derselben tut wohl und hebt die Gehstimmung. Die Park-App bewährt sich mit ihrer parkzeitgenauen Abrechnung trotz Servicegebühr. Währenddessen fasst Tiger weiter Strom und zieht ‚vonwegen’😉😉 der Wolken doch noch ein wenig Saft aus dem Netz. – Nachmittags beschäftigen mich meine neuen Kamerapositionierungspläne: eine erhält eine neue Halterung, die ihr Sichtfeld erweitert, eine andere wird an anderer Stelle neu ausgerichtet und die Dritte blickt jetzt auf die Anzeige des Gefrierschranks, weil dieser bei hohen Raumtemperaturen ab und an kollabiert. Im Sommerurlaub will ich dort einen aus der Ferne ein- und ausschaltbaren Ventilator aufstellen, der bei Bedarf für hilfreiche Umluft sorgen soll – ein bewährtes Verfahren. Jetzt richte ich eine „Datenschutzzone“ ein und blende die Sicht auf den direkten Nachbarn aus. Schnell noch zwei Wetterschutzhüllen für die Kameras bestellen und fertig ist das Thema. Fehlt noch der Ständer für den Regenmesser, kommt Zeit kommt Säule. – Abends verplempere ich viel Zeit bevor mir siedendheiß einfällt, dass eine Präsentation noch der Nacharbeit bedarf, also ran den „Feind“, der sich als arger Zeiträuber entpuppt. Dann ist das so. Zur Nachtruhe begebe ich mich an meiner Müdigkeit gemessen viel zu spät. Der Schlaf arbeitet intervallartig und wird von etlichen Bedarfspausen unterbrochen. Was trinke ich nachts auch immer anderthalb Liter Wasser? Das fördert das Alte-Männer-Syndrom enorm. Seufz.

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Neues Spielzeug

Wie toll ist doch das eigene Bett – durch kein anderes Lager zu ersetzen. Während ich so vor mich hindämmere, laden fleißige Müllwerker unseren Sperrmüll auf. Ein paar tönerne und plastikartige Blumentöpfe lassen sie stehen. Keine Ahnung was sie daran gestört hat. Dann ist das eben so, Hauptsache der Rest ist weg! – Natürlich stürze ich mich auf Büro- und Kontoarbeiten, denn das ist mein Ding – das Dreckige vor der Haustür mag ich gar nicht. Für das Volkswagenfest melde ich uns zwei an, lade eine neue Kamera auf und plane ihren Standort und sonstige Verbesserungen im Sicherheits(un)wesen, meinem Lieblingsspielzeug. Die Neue montiere ich gleich nach dem Laden, probiere ihre Funktionen aus und bin recht angetan von ihr. Sie hat ihre Vorteile, wenn sie auch bei hellstem Sonnenlicht einen Tuck unschärfer ist als ihre Geschwister. Niemand ist perfekt, das bestätigt sich immer wieder. – Vier Liter Regen pro Quadratmeter bis heute im Juli ist wahrlich nicht viel. Da sollte noch etwas kommen. – Fiese Tricks bei Ferienwohnungsbuchungen, aufgedeckt von WISO, überraschen mich sehr – die miesen Erlebnisse mit Putzfirmen dagegen überhaupt nicht. Und endlich ziehe ich mir mal wieder Barnaby rein, zwei volle, bekannte aber nicht schlechte Folgen. Das war mal wieder nötig. Fein. – Meine Allerliebste hat mein neues Monsterkissen durch eine schmalere Version ersetzt und meine Kopf freut sich über den Umzug vom Dach- ins Erdgeschoss 😉😀. So kann das gute Nächtle kommen.

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