Sonne, Sommerwein und ein Nachtmensch

Ein Tag, der beim Aufstehen mit knapp 11 Grad beginnt und sich dann doch aufrafft um schließlich fast 18 Grad zu erreichen. Geht doch. Die Kälte hält mich drinnen fest und am Computer finde ich immer irgendetwas zu tun, sinnvoll oder nicht aber voller Eifer am Werk. – Abends dürfen wir in gemütlicher Runde Geburtstag feiern. Zuerst sogar draußen, die 18 Grad im Schatten sind in der Sonne urgemütlich. Im Laufe des Abends treibt uns dann die Abendkühle doch ins Haus. Wir treffen alte Bekannte und es ergibt sich ein adretter Plauderkreis. Ein milder, leichter Sommerwein, der erstaunlicherweise ‚Winter‘ heißt, erquickt uns das Gemüt. Was will man mehr? – Zurück daheim packt es mich unerklärlicherweise und ich verlängere den Abend bis spät in die Nacht. Nachtmenschen wie ich müssen mitunter mit derartigen „Anfällen“ leben und auskommen. Glücklicherweise werde ich noch rechtzeitig ausgebremst – wer weiß wie lange ich da sonst noch rumgegeistert wäre! Ich falle ins Bett und schlafe ein, was wiederum einfach nur toll ist.

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Lichterkette on strike

Mein iMac ist ein E-Mail-Fresser. Nach einem Update gestern habe ich ihn die Post abrufen lassen und nicht mehr ausgeschaltet. Heute wundere ich mich über die wenigen Mails auf dem iPad. Sonst werde ich mitten in der Woche immer zugeschüttet mit Werbung, Newslettern und allerlei nutzlosem Zeug. Die konsequente Kündigung von sinnbefreiten E-Mails habe ich aufgeben – einem gekündigten Absender folgten drei neue auf dem Fuße, so eine Art neumodische virtuelle Hydra. Mein iMac ist der einzige meiner Computer, der auf dem Server löschen darf und so lädt er löschend alle eingehenden Sendungen herunter. Das soll auch so sein, nur darf ich halt nicht vergessen ihn nach dem seltenen Gebrauch abzuschalten. Kein Wunder der Technik. – Nachmittags stelle ich fest, dass auch ein Kunststoffreiniger samt Bürste meinen Gartenleuchten ihr Weiß nicht zurückgeben kann. Schade. Ein wenig frustriert beginne ich der Fehlerquelle einer nicht funktionierenden Weihnachtslichterkette nachzuspüren. Und tatsächlich finde ich ein zerrissenes Käbelchen. Abisolieren, Strom geben, die Enden zusammenhalten und siehe da sie leuchtet wieder. Ein erster Reparaturversuch scheitert, ich brauche Verbinder für Winzkabel. So hält die Kette vielleicht zwei Jahre statt nur einem 😉😢. Ich darf gespannt sein. – Einem langen gewöhnlichen Abend folgt ein (schon wieder) tiefer, erholsamer, unterbrechungsarmer Schlaf. Höchst erfreulich.

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Tiger 3.2 – Illusion oder Wirklichkeit

Bei aller Freude über sonnige Tage zeigt sich heute die Zufriedenheit über 7 Liter Regen pro Quadratmeter. Das war nötig und gut – aber, kleine Bemerkung am Rande, warum um alles in der Welt muss gleichzeitig die Temperatur in den Keller verfrachtet werden? Auf Martinique, ja meine bewunderte Karibikinsel, fällt mitunter viel Wasser vom Himmel ohne die wunderschöne Wärme zu beeinträchtigen. Man erlebt dort eine erfrischende Ergänzung und keinen Eislappen um den Leib. – Unser Tiger verlangt eine Inspektion. Die Werkstatt hat uns einen Termin in vier Wochen zugeteilt und versichert dabei gleich die Software 3.2 aufzuspielen. Zwei bis drei Tage benötigen sie dafür. Ich bin über die Maßen skeptisch. VW und Software – welch ein Gegensatz! Zwei Tage für ein Update, bei meinem Mac werde ich schon wirschig wenn ein Update länger als eine Stunde dauert. Und bei meinen Macs hat das bisher immer funktioniert. Bei VW sind Zweifel angebracht. Große Zweifel. Tiger ist so ein tolles Auto, das nun wirklich eine perfekte Software verdient hätte. Die Hoffnung lebt zuletzt auf 😇 – so wird es sein😉! – Das Buch über Jesus öffnet mir ganz neue Perspektiven über griechische Philosophen und fernöstliche Weisheitslehrer. Hochspannend. – Ein bekannter Frieslandkrimi führt mich schmunzelnd in den Abend hinein und einer aus der Provence geleitet mich in die Nacht. Es wird spät bis ich tief und fest dem Schlaf in die Arme sinke. Wow.

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Entspannt bleiben

Ein gefühlter Sommertag erquickt mich heute und hebt das persönliche Stimmungsbarometer an. Wie schön. Eine gute Zeit um Baumaterial zu bestellen, eine Palette Pflastersteine. Die Ware ist angemessen bepreist, die Lieferung ist dagegen bemerkenswert teuer. Dann ist das so. So langsam sträuben sich meine Nackenhaare ob unserer Investitionen in Haus und Grundstück. Nun ja, dadurch verbessert sich die Optik aber weshalb sollen wir den Garten gestalten wenn wir kaum dort feiern? Egal, wat mutt, dat mutt. – Meine Reinigungsversuche unserer Gartenleuchten enden unbefriedigend. Ich werde noch einen Kunststoffreiniger ausprobieren oder sollte ich es mit einer Bürste versuchen? Leicht frustriert lasse ich die Lappen fallen und begebe ich mich ins Reich des Hoffens und Harrens. Seufz. – In meiner Andacht schockiert mich die Brutalität Jehus – andererseits führt sie mir die, heutzutage gern verleugnete aber nach wie vor existente, totale Ablehnung Gottes von jeglichem Götzendienst vor Augen. „Ich bin der Herr, dein Gott, du sollst keine anderen Götter haben neben mir“, heißt es höchstaktuell im ersten Gebot. Das steht über allen anderen Geboten, ein Art Proklamation des einzigen Gottes. Wir können sie beachten oder nicht – beides hat kurz-, mittel- oder langfristig Folgen. Unser großer Gott hat viel Geduld – doch irgendwann endet sie und wir ernten, was wir gesät haben. Bis dahin wirbt er allerdings mit sehr viel Liebe um uns. – Die beiden Barnabys am Abend kenne ich bereits, den Tatort aus Münster ebenfalls und so übe ich mich mehr oder weniger erfolgreich im Multitasking. Das ist jedoch nicht meine Welt und irgendwann schalte ich endlich den Bilderproduzenten aus und lese nur noch. Es wird spät und der Schlaf erledigt seinen Job prächtig. Klasse!

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Träume sind Schäume

Unser ehemaliger Pastor hält heute die Predigt. Sie spricht mich sehr an, ordnet und ergänzt etliche Gedanken, die zum Thema bereits in meinem Kopf herumschwirrten. Ja, ich sehe jetzt ein wenig klarer. Das ist sehr schön und erfreut mich mächtig gewaltig. – Die Sonne vermittelt eine starke Sommerimpression, die meinem Gemüt ebenso gut tut. Ein prächtiger Sonntag! Wir starten am Nachmittag einen kleinen Ausflug Richtung Elm, leider nicht per Rad – die Entfernung wäre tödlich für meine Kondition. Es ist dennoch schön durch die aufblühende Landschaft zu gondeln. Am liebsten würde ich jetzt eine Nilkreuzfahrt für das nächste Frühjahr buchen aber ich bin nicht Krösus und rund ums Haus wartet das eine oder andere Vorhaben auf seine Umsetzung. Ich träume meinen nächsten Traum von einer kleineren Mietwohnung, einem Hausverkauf und dem Verjubeln des Erlöses durch Reisen rund um den Globus. Ein schöner Traum, ich sinne ihm gern nach – nur ob ich ihn, sollte er Realität werden, wirklich genießen könnte ist sehr fraglich. Schließlich bin ich zwar gern unterwegs aber nach zwei, allerallerspätestens vier Wochen packt mich immer ein grandioses Heimweh. Eine uralte Lebenserfahrung ist darüber hinaus, dass zu viel fast immer ungesund ist. So bleibe ich halt die meiste Zeit im Hause und nähre mich redlich, vorausgesetzt die „meiste Zeit“ heißt nicht „immer“ 😉😀😇. Es wird mittelspät und die Nacht gestaltet sich unbefriedigend. Seufz, so ist das Leben.

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Es eilt die Zeit im Sauseschritt …

Ein lehrreicher Samstag zum Thema Zeit sinnlos nutzen. Morgens kommt eins zum anderen, eine Kleinigkeit jagt die nächste und so huscht die Zeit dahin. Und was habe ich geschafft? Ein Menge und doch eigentlich nichts. Am Nachmittag trifft ein Prospekt von Phoenix-Reisen ein. Nun heißt es blättern, planen, träumen und wieder nutzen Minuten und Stunden die Gelegenheit um sich aus dem Staub zu machen. Plötzlich ist es allerhöchste Zeit für meine Abendandacht, fast hätte ich sie auch verpasst. Ich lerne eine Menge über die kritische Auslegung biblischer Texte, die einerseits sehr wissenschaftlich daherkommt und doch auch nur mit Wasser kocht und manchmal gewaltige Luftblasen produziert, zutiefst menschlich halt. Mit großer Freude vertiefe ich mich in das Jesusbuch von Spieker und anschließend lasse ich Josephus zu Worte kommen. Die Pilgerreise ist zudem einen zweiten Durchgang wert. – Das Fernsehprogramm am Abend lässt mich kalt aber ein paar YouTube-Filmchen verführen mich zum Anschauen und so können wieder 120 Minuten vorbeisausen. Ich habe es heute auch wieder mit meiner Zeit oder hat sie es mit mir. Wer weiß das schon? Ich suche irgendwann mein Nachtlager auf und der Schlaf tut sein Bestes. So ist es eben.

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Fataler Flirt

Ein kräftiges Frühstück gemeinsam mit unserem Besuch festigt meine Gewichtsperspektive. Im Anschluss richte ich mir unseren Finanzguru ein, eine App, die erstaunliche Übersichten ermöglicht. Ob sie wirklich gut ist, muss ich noch herausfinden. Schnell, ja schnell ist arg relativ, installiere ich noch Updates des Betriebssystems auf vier Geräten und wechsle Batterien bei zwei Meldern aus. So geht der Vormittag dahin trotz relativ früher „Bettflucht“. – Später am Tag widme ich mich endlich unserer abgebauten Gartenillumination, die beim Einschalten mit dem Fehlstromschutzschalter poussierte, der daraufhin ziemlich verstört reagierte. Es gelingt mir die Schraubanschlüsse der Verkabelung mit etwas Öl gangbar zu gestalten. So kann ich alle Leuchtkörper abbauen und einzeln vom grünen Bewuchs befreien. Die Endreinigung verschiebe ich erst einmal, weil ich befürchte, dass vorab eine kleine Versuchsreihe nötig sein wird. Mit den elektrischen Tests warte ich lieber bis unser Besuch abgereist ist, denn man weiß ja nie welche neckischen Spielchen sich irregeleitete Ströme so einfallen lassen. Ich hoffe ja noch, dass der Flirt mit der Sicherung nur durch zu viel Feuchtigkeit ausgelöst wurde. Warten und Geduld sind angesagt. – In meiner Andacht lese ich ein Buch von Markus Spieker über Jesus. Es lässt sich gut an und ich bleibe interessiert. – ‚Death in Paradise‘ ist am Abend Pflicht, obwohl ich die Folgen neulich erst gestreamt hatte. Krimi, Karibik und kultverdächtige Akteure betören mich mit ihrem unwiderstehlichen Charme 😀😉. Darauf noch schnell einen Krimi aus Aix-en-Provence und schon ist es wieder sehr spät. Der Schlaf „erfreut“ mich mit mancherlei Unterbrechungen meiner Nachtruhe. Dann ist das so.

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Himmelfahrtstag

Ich scheine heute besonders müde zu sein. Das Aufstehen fällt echt schwer. So treffe ich unseren Besuch gar nicht mehr an, denn der ist schon früh zum Open-Air-Gottesdienst aufgebrochen. Dann ist das halt mal so. – Der Gottesdienst aus Bremen ist sehr ansprechend und herausfordernd. So zelebrieren wir ihn eben virtuell und das ist auch gut. – Mein Gewicht macht mir echt Sorgen, ich nehme zu und bin ein wenig ratlos wie ich diesen Trend stoppen kann (dagegen ist mir völlig klar wie ich ihn fördern kann 😉, seufz). Ich beobachte mich und erkenne mancherlei Fehler in meinem Kilomanagement. Ach ja, seufz. – Die Mittagspause zieht sich lang hin (auch so ein Ding) und der Nachmittag fließt vorüber, ebenso der Abend, schwups ist es Mitternacht. Welch ein träges Leben! Ja, heute habe ich so meinen Moralischen – ich sollte spätmorgens nicht auf die Waage steigen, das tut mir nicht gut 😇. Eine Brandydroge (wampefördernd) sorgt für tiefen, unterbrechungsfreien, festen Schlaf. Die wahre Lösung ist das aber ganz und gar nicht. Schön, dass ich nur solche Probleme wälzen muss. Gute Nacht!

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