Freizeit für Shorty

Endlich nehme ich mir die Zeit den Regensensor der Rasenberegnung anzubringen. Voller Freude darf ich feststellen, dass die wacklige Leiter nicht umgekippt ist und ich heil und unbeschädigt dieselbe im Anschluss verlassen darf. Bei der Gelegenheit nehme ich mir Mr. Shorty vor, veranlasse ihn den Rasen kürzer zu schneiden und gewähre ihm einen freien Sonntag. Wenn er weiter fleißig ist kann er bald auf ein ganzes freies Wochenende zugehen. Kommt Zeit, kommt Freizeit. – Mein neues Finanztool bewährt sich und gewährt mir einen schnellen Einblick auf unsere Kontostände – wenn es noch Überweisungen vornehmen könnte, wäre es genial zu nennen. Aber so wie es ist, ist es auch okay. – So langsam kommt meine Tea-Time wieder zu den ihr gebührenden Ehren – es geht doch nichts über eine Tasse Thiele-Tee am späten Nachmittag. – Bei der Soko Wismar fängt das Erste schon wieder mit Wiederholungen an – das Sommerloch beginnt dieses Jahr aber sehr früh! – Einen alten Münster-Tatort lasse ich im Hintergrund an mir vorbeirauschen bis unser Besuch eintrifft. Es folgt ein feiner Abend mit regem Austausch und mancherlei Neuigkeiten. Trotzdem wird es nicht sehr spät. Der Schlaf macht einen guten Job, unterbrochen von ein paar kurzen Wachphasen. So ist das halt.

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Alles ist gut

Wir haben eine Tarifumstellung bei einem unserer Smartphones vereinbart und heute soll die neue SIM-Karte aktiviert werden. Ob die alten Daten erhalten bleiben? Ich hoffe es stark, da sich die Rufnummer ja nicht ändert, wohl aber der Provider. Versuch macht ‚kluch‘. Also, mutig voran, die alte Karte entnehmen und die neue in die Halterung hineinfummeln. Es funktioniert besser und schneller als befürchtet. Das Phone starten, das alte Passwort und den neuen SIM-Code eingeben und schon, nachdem ich das WLAN ausgeschaltet habe, steht die Verbindung zum neuen Anbieter. Na toll. Die alten Daten sind noch vorhanden und alles ist gut. Mächtig, gewaltig. – Dann heißt es aufräumen und ich staune wie viel Krimskrams sich so auf einem Beistelltisch ansammeln kann. Ich bin gut im Anhäufen von Utensilien, keine Frage. Nun gilt es diese sinnvoll unterzubringen und erstaunlicherweise gelingt mir das mehr als zufriedenstellend. Der Tisch sieht jetzt aufgeräumter aus aber Ordnungsfanatikern würde es immer noch in den Fingern kribbeln – doch das ist nicht mein Problem 😀😇. – Draußen wirbelt Mr. Shorty und hat in kürzester Zeit den gesamten Rasen im Griff. Ich sollte ihm wohl demnächst einen freien Sonntag gönnen. – Abends nervt mich der Frieslandkrimi total und ich freue mich über die Ausschalttaste – eine wunderbare Erfindung 😉. Nun noch ein wenig lesen, die besonders peinlichen Stellen von Klufti überfliege ich Sensibelchen nur und so komme ich gut voran. Es wird normal spät und der Schlaf übt sich im Kommen und Gehen. Kann er gut. Seufz.

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Strom und Brenngut tanken

Foxi holt sich seine Antriebskraft von der Sonne, jedenfalls größtenteils. Es ist ein tolles Gefühl den erzeugten Strom selbst zu nutzen und ich blicke traurig auf jedes Kilowatt, das durch die Leitung kommen muss oder durch sie entweicht. – Am Nachmittag besuchen wir meine Schwester samt Schwager. Es gilt gebrannte Ware aus Südafrika und Frankreich zu testen. Dazu erwartet uns lecker Käse und superleckerer Schinken. Ja, so wird das Probieren zum Genuss. Leicht beschwingt lasse ich mich heimfahren. So schön es war, oft sollte ich das nicht praktizieren – mein alter Körper könnte darauf leicht wirschig reagieren. Das ist er inzwischen recht eigen. – Abends schaue ich einen Polizeiruf und einen Barnaby mehr oder weniger parallel und hinterher noch einen weiteren Barny. Danach bin ich hundemüde und sinke auf mein Nachtlager. C’est ça!

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Christenverfolgung

Ein Morgenmuffel schleppt sich aus seinem Bett, schiebt sich etwas Frühstück ins Mäulchen und lässt sich zum Gottesdienst transferieren. Erst das Thema macht mich munter. Es ist ein großes Elend wie geistliche Brüder und Schwestern in so vielen Ländern dieser Welt drangsaliert, ausgestoßen, eingesperrt, gefoltert und getötet werden. Und das alles nur weil sie sich zu Jesus Christus bekennen. Wie müssen die Mächtigen dieser Welt Angst vor dem Herrn der Herren haben! Rein theoretisch betrachtet könnten sie ihn und uns Christen einfach ignorieren – doch das können sie offensichtlich nicht. Jesus scheint sie herauszufordern, sie infrage zu stellen, sie mit seiner Liebe und Hingabe zum Zorn zu reizen. Allein diese logisch unverständliche Reaktion müsste jeden zum Nachdenken bringen, tut sie aber erstaunlicherweise nicht. Jesus ist Gottes Wort und damit die Herausforderung in Person. Da muss die sogenannte „Welt“ durch und das mag sie gar nicht. Ein für mich mitreißender Gottesdienst. – Wir besuchen danach Mutti und ich bin erschüttert – keinerlei Reaktion auf uns. Die Pflegerin kann sie zwar motivieren ein wenig zu essen aber selbst das geschieht rein mechanisch. Ich bin sehr traurig. – Was bringt der Tag noch? Zwei bemerkenswerte Wahlen: Bremen, das allerkleinste Bundesland, wählt mit einem derart komplizierten Wahlsystem, das eine Hochrechnung erst am sehr späten Abend ermöglicht und ein vorläufiges Ergebnis für Mittwoch avisiert – und die Türkei wählt Erdogan, wie ich überzeugt bin – so oder so. Nichts Neues unter der Sonne. Passend dazu präsentiert Terra X eine Sendung über den Absolutismus in Europa. Ansonsten bleibt der Fernseher heute aus, das Programm lässt mich zunehmend kalt. Dafür lese ich wieder einmal, auch gut. Es wird ein wenig spät, der Schlaf steht bereit. Fein.

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Computerfreuden

Der neue Tag begrüßt uns mit strahlendem Sonnenschein. Nach dem Frühstück will ich frohgemut auf die Schnelle ein paar Einstellungen an einem iMac vornehmen. O, das Betriebssystem ist altehrwürdigen Charakters. Also fix die neue Software heruntergeladen, nun noch das Admin-Passwort eingeben … Das Admin-Passwort? ‚Gibt’s das?‘, fragt mich zögernd mein Gegenüber. Wie war das doch gleich? So? Nö. Oder so? Nö. Vielleicht dieses? Nö! Oder jenes? Nö!! Die Recherchen nehmen ihren Marathonlauf und gelangen, ich glaube es kaum, schließlich doch zum Ziel. War eigentlich ganz einfach 😤😢. Ja, jetzt heißt es warten und warten und warten bis Ventura arbeitsbereit ist. Nach dem Lunch ist es so weit. Ach ja noch ein klitzekleines Sicherheitsupdate, seufz. Jetzt aber, schnell voran – nein, die Fotodatenbank macht nicht was sie soll. Seufz, seufz, seufz!!! Ich korrigiere eine Einstellung des iPhones, es folgt ein Rattenschwanz an Warte- und Bearbeitungszeit. Am späten Nachmittag bin ich fertig. Einerseits und andererseits. Nun ab zum Tiger und heimwärts sausen. Wir kommen gut durch, nur ein Schützenfest und kein Umzug, toll. Ich bin noch ein Level höher geschafft – dieser Zustand hält sich vom Abend bis zum Morgen. Na prima. Dann erfahren wir noch vom Heimgang einer uns gut bekannten Mutter einer Freundin. Welch ein Tag! – Der Frieslandkrimi plätschert freundlicherweise ganz nett vor sich hin und baut mich ein klein bisschen auf. Ist das späte Zubettgehen eine Trotzreaktion? Null Ahnung. Der Schlaf kommt jedenfalls recht bedächtig.

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Das Ziel definiert das Problem

Laut Tiger-App ist es möglich eine Abfahrtszeit zu bestimmen und Tiger lädt dann punktgenau. Fünfeinhalb Stunden vor der Zeit ist, sorry, für mich nicht punktgenau. VW und Software ein echt beeindruckendes Elend. Pünktlich fahren wir zu Schwägerin und Schwager gen Norden los und stellen fest, dass es zwar viele Baustellen aber nur wenige Bauaktivitäten gibt. Auf dieser relativ kurzen Strecke umfahren wir eine seit Monaten bestehende Großsperrung, warten danach vor zwei Baustellenampeln, schleichen inmitten eines Staus dahin bis wir schließlich unser Ziel erreichen. Dort wickeln wir ein übliches und ein unübliches Besuchsprogramm ab, beides gefällt mir ausnehmend gut. Das Wetter zeigt sich von seiner allerbesten Seite und während wir im Norden spazieren und Eis essen liefert unsere Photovoltaikanlage massig Strom zu Spottpreisen an die Filiale irgendeines Stromkonzerns. Wieder zurück dürfen wir dann unseren Verbrauchsstrom zu Wucherpreisen erwerben was wiederum den Verkauf von Blutdrucksenkern an mich fördert. So bereitet unser Staat allen, bis auf seinen Bürgern, viel Freude mit seiner Energiepolitik. – Schon immer habe ich mich über die Aussage der Roten und Grünen gewundert, dass der Neubau von Straßen zusätzlichen Verkehr hervorbringt. Wie soll das gehen, entscheiden sich dann auf einmal mehr Menschen für eine Fahrt? Oder kaufen mehr Menschen ein Auto in der Region? Heute blitzte bei mir eine erste Erkenntnis auf als ich eine stark belastete Ausweichstrecke auf kleinen Nebenstraßen befuhr. Natürlich würde sich ein Großteil dieser Fahrzeuge bei einer vernünftigen Fernverkehrsstrecke dorthin verlagern, zusätzlich zu den vielen Fahrzeugen auf der vollgestopften Bundesstraße. Glaubwürdige Verkehrsstromrecherchen müssten, das ist mir seit heute klar, extrem großflächig angelegt sein – zu aufwändig, zu teuer und mit der Gefahr unerwünschter Ergebnisse. Wer will das schon? Das Problem muss sich eben dem Ziel anpassen. Das passt dann schon. Basta. Gute Nacht.

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Finanzen, Kabel und ein Bibelkreis

Heute wird mir eine neue App angeboten. Eine Art Finanzermittlungsübersichtskalkulationsvorausschauapp. Fix geladen, alle Konten im Blick – interessant alles auf einen Blick zu sehen, was ich vorher schon im Detail wusste. Ganz nett. – Am Nachmittag kommt der Streckenscout für Mr. Shorty vorbei und überprüft die Grenzkabelei. Er probiert, misst, buddelt, misst, buddelt, misst, buddelt erneut und hat gefunden. Schnell wird das aus welchen Gründen auch immer gerissene Kabel geflickt, siehe da, Shorty ist bereit, lädt ein wenig und mäht los, akkurat und fleißig wie immer. – Am Abend begeben wir uns zum Hauskreis, eine liebe Runde mit mancherlei Ideen zum Bibeltext und weit darüber hinaus. Auch das Nachprogramm ist mir wohlgefällig. Es wird mittelspät dort und recht spät zu Hause. Der Schlaf arbeitet motiviert und intensiv.

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Pferdefüße

Ein Sonderangebot für eine Kreuzfahrt flattert herein. Es zuckt mir in allen Fingern – nein ich bleibe dabei unsere Finanzen in ruhigen Wassern segeln zu lassen. Das ist gut, denn am Abend erkenne ich den Pferdefuß am Angebot. Der Veranstalter hat zwei Reisen beschrieben und will im Falle einer Buchung selbst entscheiden welche Fahrt er welchem Gast zuteilt. Eine reizt mich wenig aber die andere wäre schon toll. Außerdem heißt es nur Balkonkabine, das Deck und die Lage bestimmt der Veranstalter. So könnte ein Rettungsboot direkt vor dem Balkon hängen oder Menschen vor dem Balkon flanieren. Nein, das ist etwas für Schnäppchenjäger und nichts für den gern gepflegt Reisenden. – Am Nachmittag besuchen wir die Seniorenbibelstunde. Wir sitzen an einem großen Tisch und jeder kann seinen Beitrag leisten. Schön traditionell und nicht in Aufteilung auf mehrere Tische an denen kleinere Gruppen miteinander diskutieren. Ich lande bei letzterem meistens in einer Schweigerunde und muss mit ein maximal zwei anderen die Konversation bestreiten. In größerer Runde passiert mir das nicht. Der sehr bekannte Text heute hat mir dennoch viel Neues zu sagen. Sehr schön! – Der Abend gefällt mir weniger, ich bin so unmotiviert. Seufz. Das ist gar nicht gut. Trotzdem wird es spät und der Schlaf stellt sich irgendwann in Intervallen ein. Nun ja.

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