Leipzig

Erstaunlich pünktlich setzen wir uns Richtung Leipzig in Bewegung. Tiger glänzt mit voller Ladung und die zweihundert Kilometer sausen vorbei. Das Navi lotst uns problemlos durch Leipzig und wir bewältigen gemeinsam die enge Hotel-Tiefgarageneinfahrt. Beim (für mich) komplizierten Wenden in der Garage sind die Kameras und meine im Einweisen offensichtlich fitte Lebenspartnerin eine perfekte Hilfe. Tiger steht nun zur Ausfahrt am Montag bereit. Das Zimmer ist schwer okay. Leipzig im Regen ist dagegen eine feuchte Erfahrung. Der Rosé in der Mephisto-Bar versöhnt uns perfekt. Highlight ist die Bratwurst, teuer aber lecker, in der Fuzo. Im Urlaub sitzt das Geld lockerer. Nun ja. Im Hotel klingt unser Abend altersgerecht aus. So soll es sein. Sogar der Schlaf kommt schnell sobald der überfüllte Magen endlich seine Überstunden abgearbeitet hat. Wir vermissen unsere Projektionuhr sehr. Wie konnte ich sie nur vergessen?

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Ich habe fertig – fast

Der Tag gehört wieder meiner geliebten Katharina. Ich muss immerhin vier Krankheitstage nachholen, die ich nicht eingeplant hatte. Eigentlich wollte ich heute schon längst fertig sein. „Heute muss das Bildchen werden, frisch, trotz Husten sei bereit“ – oder so. Gegen 22 Uhr steht die Langversion. Immerhin. Ich habe mich offensichtlich zu schlau gemacht. Nun brauche ich noch Zeit zum Kürzen und dieselbe ist arg geschrumpft. – Ich entspanne noch ein wenig mit einem virtuellen Kartenspiel und dann will ich nur noch ins Bett. Doch da liegt ja mein neues, frisch eingetroffenes Handy. Soll ich oder soll ich nicht? Egal, ich will. Und so starte ich die Übertragung in der Hoffnung morgen früh alles fertig zu haben. So wird es wieder einmal spät und trödelt der Schlaf. Wenn er unbedingt will. Was soll ich machen? Seufz.

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Es geht voran, so das Eichhörnchen

Mich treibt die Furcht um, dass mein Vortrag viel zu lang wird. Ein erster Test verheißt in dieser Hinsicht nichts Gutes. Dennoch macht es Spaß sich mit Käthe auseinanderzusetzen. Ein wenig freue ich mich schon auf die Senioren, doch wie ich ‚det Janze‘ kürzen könnte, keine Ahnung. Es bleibt spannend. Heute fange ich früh an und komme gut voran. Mein Perfektionssinn bereitet mir ein wenig Probleme aber da muss ich durch! – So ganz nebenbei kündigt sich mein neues Handy an. Es will morgen eintreffen. Das wird spannend. Nach dem Vortrag wird dann wohl die Einrichtung desselben mich ganz und gar beschäftigen. So schön neue Handys sein können, so gut die Übertragung seitens des Herstellers vorbereitet sein mag – es bleibt immer noch genügend Arbeit. Dann ist das halt so. – Jetzt habe ich schon eine längere Zeit meine Tagesandacht vernachlässigt. Das ist gar nicht gut. – Abends entspanne ich mich bei den Watzmann-Schmonzetten, wunderbar klischeehaft und beruhigend. Da wird meine Aufregung über Atommüll, sich am Gas orientierenden Strompreisen und eine Sand streuende Bundesregierung einfach weggelächelt. Schöne heile Welt mit nur ein paar winzigen Schmutzflecken (bei anderen natürlich). Herzig. Es wird mal wieder spät und ich schnorchel mich durch die Nacht. Pitschepü.

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Alles Bora oder was?

Mit Katharinchen geht es weiter schleppend nur voran. Dann ist das so. Bevor ich überhaupt einsatzbereit bin verbrate ich viele Stunden mit Morgenritualen. Kein Wunder, dass dann die Mittagszeit so urplötzlich erscheint 😇. Wie ich gelernt habe begann bei den Nonnen der Tag mit dem Aufstehen um 2 Uhr morgens, dann zwei Gottesdienste, eine kurze Zweitnachtruhe bis es vor dem Frühstück um 6 Uhr mit einem Gottesdienst weiterging. Nach fünf weiteren Versammlungen den Tag über waren sie schließlich zwischen 19 und 20 Uhr bereits im nächtlichen Ruhezustand. Kein Leben für mich!!! Never!!! – Mit den Abendnachrichten beende ich für heute meine Boraschen Vorbereitungen. Der Syltkrimi lässt mich etwas herunterfahren. Ein wenig virtuelle Tändelei und es geht schon wieder normalspät ab zur nächtlichen Lagerstatt. Trotzdem inhaltlich ein sehr abwechslungsreicher Tag. Kaum zu glauben.

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Zeit wo steckst du?

Erst komme ich nicht zu Potte und dann kommt eins zum anderen. Spätestens, allerspätestens um elf Uhr will ich mit Katharina anfangen und es wird nach zwölf. Viel schaffe ich bis Mittag nicht mehr. So verkürze ich die Mittagspause und fange an zu wirken. Dabei kommt eine neue Idee zur nächsten, alle erfordern zusätzliche Arbeit, mal ein passendes Foto suchen, mal ein paar Übersichtskarten gestalten und einpassen. Kreativität ist zeitraubend. Dann hat sich auch noch durch die Erkältung mancherlei angelesenes Wissen wieder verabschiedet und ich durchsuche zeitaufwändig meine Literatur. Mühsam nährt sich der Chard-Ersteller. Seufz. Irgendwann spät am Abend beende ich das Trauerspiel. Morgen geht es weiter mit neuen Kräften. Und mehr Zeit. Hoffentlich. – Barnaby ermittelt im Radsportmilieu mit einer Ortsvorsteherin, die ihre Schuld an einem jahrelang zurückliegenden tödlichen Unfall mit ein paar Morden kaschieren will und einem Skulpturenkünstler, der mit ein paar alten und neuen Kumpels wegen Ideenklaus brutal aus diesem Leben entfernt wird. Selbstverständlich überführt DCI Barnaby, nach einer angemessenen Leichenzahl, die beiden Täterinnen. Es wird früh im Nachtlager und spät mit dem Schlaf.

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Landhaus Heidekrug – Kompliment!

Bis auf den lästigen Husten fühle ich mich wohl. Allerdings fehlt mir jegliche Lust den Gottesdienst meiner Gemeinde mit ständigem lungenerweichenden lautstarken Bellen zu stören. So schaue ich virtuell zu. Ein feiner Gottesdienst, den ich gern in Präsenz erlebt hätte – nicht zuletzt wegen des Abendmahls. – Im Anschluss versuche ich Foxi zu erweichen meinem Handy ein paar Daten zu übermitteln. Er will nicht (oder ich kann nicht). So fahren wir mit Tiger nach Radenbeck um einer Einladung zum Wildessen nachzukommen. Das Landhaus Heidekrug ist dort eine mehr als empfehlenswerte Adresse. Die Jungs und Mädels sind echt gut. Eine Wildplatte mit Reh, Hirsch und Wildschwein, dazu Preiselbeeren und Birnen, Rosenkohl, Rotkohl, Salzkartoffeln und Klöße mundet überwältigend. Der inkludierte Rotwein ist ebenfalls lecker – was will man mehr! Eine echt empfehlenswerte Adresse bei der sich selbst eine halbstündige Anreise lohnt. Genudelt, gesprächssatt und mittagsruhebedürftig sinken wir dahin. Irgendwann am späten Abend hat meine Magen das Wesentliche geschafft. Der Arme. – Die Grünen bereiten mir große Freude mit ihrer Weigerung neue Brennstäbe zu beschaffen und die Atomkraftwerke nach dem ersten Quartal stillzulegen. Hoffentlich bleiben sie stark. Die Rumtönerei von FDP und CDU klingt mir inzwischen viel zu stark nach Wiedereinstieg in diesen risikoreichen Weg der Energieerzeugung. Atomlobby ick hör‘ dir trapsen! Mein Versuch es mal wieder spät werden zu lassen ist relativ erfolgreich. Der Schlaf kommt etliche Hustenattacken später.

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Wiederaufbauphase

Ich kehre so langsam wieder ins normale Leben zurück. Der Husten klingt zwar noch weltmeisterlich und es ermangelt mir an tragfähiger Außenweltfestigkeit aber es geht voran. Normalerweise, so kenne ich das, bin ich bei Erkältung morgens recht munter und werde gegen Abend immer schlapper. Diesmal ist es umgekehrt. Morgens komme ich nur schwer in die Gänge, der Kopf lässt sich nur mit Mühe überzeugen die zentralen Steuerungsmaßnahmen einzuleiten, in steter Langsamkeit werkelt er vor sich hin. Nach drei Tagen Bettruhe kann ich natürlich nicht viel erwarten. – Meine vielseitig interessierte Miteigentümerin begibt sich auf eine dreistündige Kräuterexpedition und bereitet sich danach einen Salat aus seltsamen Gewächsen, die ich sowohl als ‚Unkräuter‘ wie auch als ‚ungenießbar‘ definieren würde. Jede wie sie will. Bonne Appetit. – Leider ist für mich eine echt produktive Tätigkeit noch nicht drin aus Mangel an Konzentration. So durchlebe ich den Abend mit Aktivitäten, die den Arbeitsspeicher nur ein klein wenig belästigen. Es wird mittelspät.

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Stumme Welt

Der dritte Liegetag zeichnet sich durch deutliche Fortschritte aus. Das Erkältungsfeeling ist fast komplett weg, nur ein Niesreiz und ein sporadischer tief sitzender Husten machen sich bemerkbar. Okay, im Kopf fühle ich mich beim Aufstehen ziemlich döselig und Wärme tut mir immer noch echt wohl. Erkältung ist und bleibt doof. Die Chefin unserer Einkaufsabteilung 😉 ist mit Foxi unterwegs um seine Beladungsmöglichkeiten anzutesten. Beide überstehen den Versuch hervorragend. – Nachmittags fährt sie, in ihrer Funktion als Diakonieleiterin ☺️, zu meiner Mum um sie zu einer Singeveranstaltung zu motivieren. Das gelingt ihr zwar, doch das Ergebnis bestätigt unsere schlimmsten Befürchtungen. Das Gehör ist inzwischen so mies, dass dort weder Worte noch Töne ankommen. Ein Liedblatt verliert seinen Sinn, wenn man nicht hört welches Lied gesungen wird und damit jeglicher Hinweis auf die korrekte Textzeile bedeutungslos ist. Mutti lebt in einer stummen Welt, die ausschließlich mit lautstarken Worten in häufiger Wiederholung ansatzweise zu durchdringen ist. Was bei ihr tatsächlich ankommt, bleibt meist im Dunkeln. Welch ein Alters-Desaster! Ja, es gibt Hörgeräte aber die müssten im Ohr festgeklebt (besser: festgewachsen) sein um nicht in allerkürzester Zeit verloren zu gehen. Es ist zum Verzweifeln, erst recht in Kombination mit den anderen Alters-Malaisen. Seufz. – Zu Hause lasse ich Watzmann, den seriengewollten sympathischen Sturkopf, seine TV-Arbeit tun und vertrödle meine Zeit mit den letzten zwei Folgen der HIP-Ermittlerin. Es wird normal spät und ich kann erstaunlicherweise sehr gut schlafen. Stark.

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