Ablenkungen

Wie lange beschäftigt mich VW eigentlich noch mit seinen Softwarepfuschereien? Egal, ein neuer Versuch. Gestern scheiterte die Einstellung daran, dass die App den tatsächlichen Kilometerstand nicht akzeptieren wollte. Sie hatte wohl noch überalterte Informationen. In der Nacht wurde sie offensichtlich aufgeschlaut. Jetzt akzeptiert sie, welch Wunder, die tatsächlichen Gegebenheiten und alles fluppt in einer erschreckenden Präzision und Geschwindigkeit. Nun ja, es hakt ein wenig als ich die De-Facto-Hauptnutzerin von Foxi als De-Jure-Zweitnutzerin „aufschalten“ will aber es war wohl mein Fehler. Ich habe übersehen, dass VW irgendwo zwischendrin noch reitende Boten einsetzt. Als dieselben endlich die Info übermittelt haben wendet sich alles zum Guten. Puh, Geduld tut euch not, liebe VW-Fahrer. Erkenntnis des Tages: Metall pressen ist einfacher als Software programmieren. Aber ich bin, jetzt tritt es zu Tage, bestechlich, sorry, es reicht eine Betriebsrente wohl aus um mich milde gegenüber diesem Softwaredilettanten zu stimmen. Eine schwer auf mir lastende Erkenntnis. Seufz. – Nach kurzen Verhandlungen ist es meiner kurbegeisterten Lebenslanggefährtin gelungen ihren diesbezüglichen Termin aus dem Weihnachtsfest heraus zu lavieren. Reife Leistung, Respekt! Und ich? Rolf allein zu Haus? Oder allein an der Nordsee bei arktischen Temperaturen? Oder soll ich auf ein Last-Second-Sunshine-Angebot hoffen? Wieder einmal schwanke ich wie ein dürrer Ast im Winde. Ein absolut irrer Münster-Tatort lenkt mich ab und meine Gedanken in gänzlich andere Dimensionen. Angesichts der Zeitumstellung wird es sehr spät, der Schlaf hat es ebenfalls nicht so eilig.

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VW und Software – Grobmotoriker beim Puzzeln

Eine ganze Stunde opfere ich Foxi, doch die Software will und will nicht funktionieren. Dann habe ich die VW-Software-Inkompetenz satt und retiriere. Für mich ist Software erst gut, wenn Laien sie ohne große Einweisungen anwenden können. Davon ist dieser Automobilkonzern noch sehr weit entfernt. Nachversuche im Haus bringen ebenfalls gar nichts. – Nach der ausgefallenen Mittagspause brausen wir zu meiner Lieblings-Podologin. Die Handy-App für die Parkzone funktioniert nicht, mein Frust steigt. Die Fußnagelkünstlerin befreit mich von einem ins Fleisch drückenden Horn, herrlich so ein Grund zum befreiten Aufatmen! – Wieder daheim bleibe ich hartnäckig den Software-Geheimnissen von Foxi auf der Fährte. Oha, durch Zufall stoße ich auf die App, die mir Zugriff zu seinen Verbrauchsdaten und seiner Navigation gibt – ‚maps and more‘ nennt sich das Teil. Sie arbeitet bestens mit dem Elektromobil zusammen. Nur We-Connect weigert sich standhaft Daten aus- oder einzulesen. Schließlich schaffe ich es, wie auch immer, alle VW-Up-Apps auf Anfang zu setzen, nichts geht mehr. Merde, Merde, Merde!!! Langsam, ganz langsam schrumpft meine Sympathie zum örtlichen Konzern – langsam aber stetig. Ein Ausweg bleibt noch – bis morgen, Baby. – Mir ist jetzt nach absolut seichter Unterhaltung und so schaue ich den Tierchen im Leipziger Zoo zu, die 1.000ste Sendung. Echt entspannend fürs Hirn. Wieder wird es spät, selbst der Schlaf trödelt. C’est la vie.

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Kleine Jobs erfolgreich erledigt

Heute muss und will ich unbedingt Mutti besuchen. Also mache ich mich auf zum Test. Die Inhalte der Corona-Warn-App wurden natürlich, wie könnte es anders sein, nicht auf neue Smartphone übertragen. Also fülle ich die Adressfelder neu aus während die Testkraft geduldig wartet. Dann ein Scan von ihr und einer von mir, Stäbchen in den Rachen und abfahren. Eine gute Viertelstunde später habe ich es amtlich: Negativ! Das ist sehr positiv! Also auf zu Muttern, ein wenig erzählen, Grüße der Verwandtschaft ausrichten, Fotos zeigen und sich an ihrer guten Stimmung erfreuen. Auf dem Besucherkalender sind seltsame Namenskürzel sichtbar – wer mag das gewesen sein? Meine Altvordere weiß es natürlich nicht mehr. – In der Mittagspause holt UPS mein altes Handy ab: „Mach’s gut langjähriger Weggefährte 😢! Angenehme Reise!“ Am Nachmittag gebe ich endlich meine Umsatzsteuervoranmeldung für das 3. Quartal ab, eine Nullmeldung wie immer, denn ich rechne nur einmal jährlich mit dem Energieversorger ab. Das Finanzamt weiß das, es ist Bürokratie pur, reine Photovoltaik-Bürger-Vergraulungs-Strategie. Dann ist das eben so. Nun mache ich mein neues Handy mit den Überwachungskameras bekannt, erst fremdeln sie ein wenig aber dann mögen sie sich doch. Fein. Meine Macs erhalten das neue Ventura-Betriebssysstem, es scheint problemlos zu laufen. Warten wir es ab. Der Tag verläuft ziemlich erfolgreich und ich bin frohen Mutes, genieße zum Kaffee eine Leipziger Gebäckspezialität, sehr süß und sehr lecker. Irgendwie bringe ich den Abend rum, schaue die ersten Folgen einer Krimi-Serie bis mir auffällt, dass sich eine Handlung über etliche Folgen gedehnt wird. Ich mag so etwas nicht und breche ab. Es wird trotzdem sehr spät aber der Schlaf steht bereit. Nett von ihm.

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Katharinchens Leben und Leiden

Der Tag ist da. Ein letztes Mal gehe ich meinen Vortrag durch. Alles ist gut. Nach der Mittagspause fahren wir zu unserer Gemeinde. Ich baue Beamer, MacBook und iPad auf, ein Testlauf gelingt, startklar. Ich frage mich weshalb ich vorher immer so aufgeregt bin, dann mit ganzer Begeisterung vortrage und hinterher total entspannt dastehe. Ich weiß doch sicher, dass Gott mir durchhilft und ich ihm hinterher voll dankbar bin. Da muss es eine seltsame Schaltung tief in mir drin geben an die ich nicht rankomme. Dann ist das eben so. Wie von mir eigentlich gewohnt trage ich vieles aus Katharina-von-Boras-Leben voller Enthusiasmus vor, bin voll dabei und tue es extrem gern. Danke, Gott!!! – Den Abend lasse ich voll entspannt angehen, schaue Watzmann beim Ermitteln zu, zappe mich durch ein paar Interviews dieser Serie und fahre so die Nachwirkungen meiner inneren Aufgeregtheit herunter. Durchatmen ist angesagt, einfach nur freuen und müde werden. Alles gelingt bestens, sogar der Schlaf stellt sich nach nicht zu langer Zeit ein. Welch ein Tag!

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Foxi immer auf Draht

Tiger muss zur Werkstatt. Er erhält eine neue Batterie und die Software-Version 2.5, damit irgendwann in – hoffentlich – naher Zukunft die Version 3.0 ‚over the air‘ eingefangen und installiert wird. Es fällt mir immer schwerer das VW zuzutrauen. Meine Frühaufsteherin bringt ihn hin, möchte unbedingt mit dem Bus zurückkommen, scheitert aber an der Seltenheit der Verbindungen. Mit Foxi bin ich dagegen fix am Bahnhof, denn Foxi fährt auf Wunsch jederzeit, Power im Akku vorausgesetzt. Ich arbeite meinen Vortrag noch einmal durch und bin nicht erfolgreich im Kürzen. Dann bleibt er eben so lang. Ich teste ihn intensiv in Zusammenarbeit mit der Präsentation und erkläre das „Werk“ für fertig. Punkt. Am Abend schaue ich den Münsteranern beim Ermitteln zu – an die alte Folge kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Es folgen ein paar langweilige „Entspannungsbemühungen“ am PC, mehr oder weniger erfolgreich. So wird’s normal spät. Der Schlaf überkommt mich schnell, tief und fest. Toll!

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Lade- und Längennöte

In aller Ruhe bereiten wir uns auf die Heimfahrt vor. Ich rangiere Tiger aus der engen Tiefgarage. Es geht wider Erwarten sehr gut. Dann suche ich per ADAC-App zwei Schnellladestationen heraus, denn die tigereigene VW-App glänzt mit Unwissen. Das VW-Navi führt uns, nicht völlig überraschend, zielsicher an der ersten Säule vorbei. Diese hat zwar die Adresse der Hauptstraße, liegt aber auf einem Gelände irgendwo hinter einer langgezogenen Halle versteckt, wie ich später mit der Satellitenansicht herausfinde. Eine zweite Chance eröffnet sich uns bei einer Aral-Tankstelle, leicht zu finden und gut zu nutzen. Fein. Eine knappe halbe Stunde später geht es flott nach Hause. – Am Nachmittag teste ich meinen Vortrag. Er ist, wie erwartet, doppelt so lang wie geplant. Ich will radikal kürzen, doch erhalte zu meiner große Freude von einer Mitarbeiterin des Teams den Hinweis, nur nicht zu stark zu streichen. Äußerst erfreulich und so werde ich nur moderat reduzieren und mich intensiver um die Formulierungen mühen. Fein. Es wird sehr spät, der Schlaf kommt zwar langsam dafür aber tief und fest. Prima.

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Gottesdienst, Gehwerkzeuge, Gedächtniszweifel

Die FEG Leipzig residiert gleich nebenan im Ring-Café. Nach dem Frühstück ist Zeit genug um gemütlich zum Gottesdienst zu schlendern. Viel junges Volk trifft sich hier, der Lobpreisteil ist intensiv, die Mode alle Lieder im stehenden Zustand (mit schmerzendem Rücken) zu singen hat hier zu meiner Freude noch nicht um sich gegriffen. Die Predigt über Älteste gemäß dem Titusbrief ist erhellend, interessant und ergreifend. Ein feiner Gottesdienst. – Eine lange Mittagspause baut mich nach dem Lauftag wieder auf. Dann gehen wir schon wieder los, spazieren durch die Gassen und genießen in aller Ruhe den Rest des Tages. Offensichtlich bin ich körperlich nichts Gutes mehr gewöhnt. Ich müsste mich mehr bewegen, keine neue Erkenntnis. Aber was soll einer wie ich tun, der eine übergroße Abneigung verspürt in bekannten Gefilden herumzulatschen, der Rad fahren erst ab 20 Gras plus akzeptabel findet, eine Chlorallergie hat und zu allem Überfluss noch eine Frostbeule par excellence ist? Sich überwinden, meine Zeit, was für eine Idee!😢😩😠 Nun ja, immerhin kommen noch über 7.700 Schritte zusammen. Wenn’s denn sein muss. Im Hotel schaue ich mir 8mm-Filme aus der DDR an. Hochinteressant. Danach noch eine Dokumentation über Erinnerungen an die DDR von Funktionären auf der einen Seite und Bespitzelten, Verfolgten und Republikflüchtigen auf der anderen. Die müssen in zwei unterschiedlichen Staaten gelebt haben. Das lässt tiefschürfende Erkenntnisse über uns Menschen und unsere persönlichen Erinnerung zu. Erschreckend und faszinierend. Danach traut man seinem eigenen Langzeitgedächtnis ein ganzes Stück weniger zu. Seufz. Der Schlaf kommt spät und bringt seinen Wachphasenkumpel mit. Ein nerviges Duo.

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Nach dem Essen sollst du ruhn. Basta!

Das Wetter hat sich besonnen und die Sonne zeigt sich wieder. Nett von ihr. Das Hotel serviert ein hervorragendes Frühstück, meine Mitfahrerin ist begeistert aber ich begnüge mich mit meiner normalen Hotelmahlzeit: Rührei und ein Croissant. Quasi als Beilage gibt es kleine Klopse, die recht gut munden. Danach absolvieren wir fast 11.100 Schritte durch Leipzig, fast das Zehnfache meines Faulenzertagesdurchschnitts 😉😇. Zur Mittagszeit treffen wir uns mit unseren Verwandten zu einem nachgeburtstäglichen Lunch im Thüringer Hof. Zu gutem Essen plaudern wir viel und die Zeit rauscht dahin. Ich bin gespannt demnächst eines unserer Geschenke, das traditionelle Leipziger Gebäck daheim zu probieren. Schade, dass man sich so selten sieht. Irgendwie schaffe ich es meinen wohlgefüllten Bauch ins Hotel zu rollen und muss einfach einer ausgiebigen Mittagsruhe frönen. Am späten Nachmittag geht es nochmals in die Mädlerpassage zu einem Abendschoppen. Wir ergattern sogar einen Tisch außerhalb der Mephisto-Bar und lassen die Passanten in all ihrer Vielfalt an uns vorbeiflanieren. Uns passiert ein Bräutigam samt Filius, wenig später eine Braut in weißem Gewand und dann kommen die drei Akteure gemeinsam zurück. Sie sehen nicht wirklich glücklich aus – was für eine Story mag sich dahinter verbergen? 😀 – Mühsam schleppe ich mich zu unserer Unterkunft, über 11.000 Schritte sind viel zu viel für meinen feisten Leib. Es wird, wie erwartet, eine unruhige Nacht mit herumnörgelndem Schlaf.

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